Was die Zukunft bringt
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Welche Zeitung ist denn überhaupt unabhängig? Selbst meine Tageszeitung vertreibt Reisen. Ich hoffe ja mal nicht, dass es keine Pressefreiheit mehr gibt. Dann armes Deutschland.
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Ich hab auch nicht behauptet, dass der Focus das Maß aller Dinge ist.

Es ist nur immer wieder schön, dass man auch mal Gegenstimmen zum Hype um den Klimawandel hört.
Diese kommen aber nicht immer nur von einem Medium, das ein großes Online Reisebüro und Reisemagazine nährt.
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Es sind ja nicht nur die Flieger als Umweltverschmutzer. Was ist mit den Schafen in Australien? Was die an Gase ablassen ist auch nicht unerheblich.
Oder in Neuseeland dort ist schon lange bekannt
klick hier -
@tosca4711
hmmm, Katalysatoren bzw. Partickelfilter für Schafe u. Menschen, das wäre doch dann mal was
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tosca4711 wrote:
Es sind ja nicht nur die Flieger als Umweltverschmutzer. Was ist mit den Schafen in Australien? Was die an Gase ablassen ist auch nicht unerheblich.
Oder in Neuseeland dort ist schon lange bekannt
klick hier Von wegen Schafe, wir Urlauber sind das Übel.
Quelle: Kölnische Rundschau v. 08.07.08
*Karibik-Urlaub erzeugt 7218 Kilogramm CO2
Würden alle Menschen so viel reisen wie die Deutschen, die Treibhausgas-Emmissionen stiegen auf mehr als fünf Millarden Tonnen an. Das belegt eine Studie, die die Naturschutzorganisation WWF gestern vorstellte. Am klimaschädlichsten ist demnach ein zweiwöchiger All-Inclusive-Urlaub in der Karibik:**Damit pusten die Urlauber 7218 Kilogramm CO2 pro Person in die Luft.*Bei einem Strandurlaub auf Mallorca sind es 1221 Kilogramm. Ein Rügenurlaub mit dem Auto erzeugt bei 500 Kilometern Anfahrt 258 Kilogramm.Jetzt weiß ich auch endlich, warum wir diese Blähungen in der DR hatten.

Stolze Leistung von meiner Frau und mir, denn immerhin haben wir 14.436 Kilogramm rausgepustet.
lg
fraenni -
Hallo mabysc,
na da hätte ich ja überhaupt gar nicht erst anzufangen brauchen mit meiner ganz miserablen Grafikkarte plus Bildschirm. Aber sag mal, wo gings denn hin?
@ fraenni,
und wo bleibt die Studie der Airlines, damit wir zusammenzählen und anschließend halbieren können. (Fast) Nie gibt es Studien die wirklich von ausschließlich wissenschaftlicher Seite aus objektiv durchgeführt werden, immer gibt es einen Auftraggeber der die oder jene Interessen hat; was kommt dann als Ergebnis der Studie heraus? Was leider, leider so schlimm ist mit den Umweltschutzorganisationen, dass nicht mehr viele Leute deren Aussagen ganz für voll nehmen; in gewisser Weise gibt es von dort Katastrophenjournalismus. Nur 1 Beispiel dazu: Green Peace mit Brent Spar. Sind wir Menschen denn so verstockt, dass man uns mit übertriebenen Untergangsbildern aus der Reserve locken muss, um dann den notwendigen Teil zu erreichen??
Ginus
PS: Schon wieder lehnt USA beim G8 Gipfel Merkel Vorschläge ab, fordert sogar zum Bau von (neuen) Atomkraftwerken auf. Dies ist keine Wertung meinerseits für so oder so, lediglich Wiedergabe.
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Zu all den genannten Problemen wie Energieknappheit und Verteuerung, kommt noch ein weiteres hinzu:
Die WASSERKNAPPHEIT !
Man darf niemals vergessen, dass der gesamte Outdoor-Tourismus, insbesondere Badeorte und Wintersportzentren, hochgradig und täglich von günstigen Wetterbedingungen abhängen.
Schneemangel in den Bergen - führt zu Wasserknappheit und -mangel vor allem in der Hochsaison. Badeorte am Meer sind betroffen, wenn potenzielle Strandtouristen wegen zu großer Hitze einfach wegbleiben... -
Seit gestern weiß man was die Zukunft der Fliegerei betrifft: Die EU hat beschlossen die Airlines in das System das Ablasshandels mit Emissionszertifikaten aufzunehmen. Man rechnet innereuropäisch mit durchschnittlich 9 Euro Mehrpreis pro Strecke, bei Fernflügen von 40 Euro.
Ab 2012 - wers billig mag sollte sich das Datum merken!
LG Adriana
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Das Angebot der Lufthansa von 6,7 Prozent über zwei Jahre reicht der Gewerkschaft nicht. Das hätte die Lufthansa wissen müssen.
Eine fette Tariferhöhung kommt da ziemlich ungelegen. Doch sie wird kommen. Und zur Not erstreikt. Am Ende wird das Personal teurer und der Sprit sowieso. Und schließlich das Fliegen. Das ist immerhin gut fürs Klima. -
Schöne Debatte.
Aber warum nicht einen Schritt 'zurück' gehen. Spritpreise hin, Ökologie und Naturbewusstsein her.
Sprechen wir doch einmal über das WASSERPROBLEM in den meisten Urlaubsländern (bei Spanien/Mallorca angefangen, zum Beispiel). Darüber, wie begeistert die Mallorquiner sind über die steigenden Trinkwasserpreise (an denen hier übrigends auch die Preise der Wasserentsorgung gekoppelt sind) und die Tatsache dass der überwiegende Teil des 'Verbrauchs/Nutzung der Natur' von jenen gemacht wird die nach diesem 'Verbrauch' beschränkter Resourcen wieder nach Hause fliegen und die Einheimischen die Zeche 'zahlen' lassen.
Ich drücke mich bewusst etwas 'übertrieben' aus (oder auch nicht?), aber ich glaube dass wir zur Lösung DIESES Problems (Erdöl, Preise, Natur, Ökologie, Klimawandel, Trinkwasser) hier nicht unbedingt viel tun können... LEIDER !! Hauptsache Angelas Thread läuft wie eine EINS .....
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Trinkwasser ist unser wertvollstes Gut.
Im Gegensatz dazu, steigt weltweit der Meerwasserspiegel.
Wer mehrere Jahre oder gar Jahrzente direkt am Meer wohnt, wird die Beobachtung schon gemacht haben. Der Meeresspiegel ist angestiegen und die Strände sind teilweise deutlich schmäler geworden. Der Anstieg zwischen den Jahren 1943 und 2007 beträgt aufgrund des Klimawandels durchschnittlich acht Zentimeter. -
In sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht hält der Tourismus für viele Urlaubsländer Probleme bereit. Ungeregelte Arbeitszeiten, wiederkehrende saisonale Arbeitslosigkeit und niedrige Löhne, alles Kennzeichen der Arbeitsplätze in der Tourismusbranche sind auch bei uns keine Seltenheit und führen zu sozialen Ungleichheiten.
Die einseitige Ausrichtung ganzer Regionen auf den Fremdenverkehr ist problematisch. Dort werden zugunsten des Tourismus traditionelle Lebens- und Wirtschaftsformen aufgegeben und auch lokale Kulturen und Traditionen verlieren an Bedeutung.
Große wirtschaftliche Abhängigkeit der Region vom Tourismusmarkt sowie der Verlust der kulturellen Identität der einheimischen Bevölkerung sind die Folgen.
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Und trotzdem müssen sehr viele Länder froh sein, dass es den Tourismus gibt, weil sie sonst GAR NICHTS hätten! Besser ungeregelte Arbeitszeit, als keine Arbeit. Besser niedrige Löhne, als gar keine. Und, wie soll man das verstehen, dass der Tourismus schuld am Verlust der kulturellen Identität sein soll?
Gruß
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pursche wrote:
Und, wie soll man das verstehen, dass der Tourismus schuld am Verlust der kulturellen Identität sein soll?Weil angestammtes Brauchtum und landestypische Verhaltensweise zu Folklorekitsch verkommen. Weil traditionelle Lebensweisen aufgegeben werden. Weil die touristische Einheits-Globalisierung Einzug in die entlegensten Weltgegenden hält. McDoof und CocaCola allenthalben.
LG Adriana
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Na immerhin haben wir 2008 n. Chr. und nicht 1733 v. Chr.
Da wird schon mal ne Coca Cola erlaubt sein, und die wird nicht jedwede Tradition einreissen.
Touristische Einheits-Globalisierung ? Da sind die Fronten weitreichend geklärt, Ergebnisse einer modernen Globalisierung werden mit Verlaub noch eine ganze Weile auf sich warten lassen, da hilft dann Populismus ala Coca Cola und Mc Doof wenig.
Grüsse
Heiko
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Hallo zusammen
Aufgrund der aktuellen Ereignisse habe ich mir erlaubt, diesen alten Thread wieder auszugraben - obwohl er seinerzeit eigentlich aufgrund von Umweltfragen eröffnet wurde.
"Weltwirtschaftskrise zeichnet sich ab"
"Aufstand in Thailand"
"Attentate in Bombay"Was denkt Ihr, wie wird sich das Punkto Tourismus weiterentwickeln? Kommt es zu einer neuen "Bescheidenheit"? Wird unsere Welt aufgrund der kulturellen Unterschiede (Stichwort: "Clash of Civilzations") immer unregierbarer/gefährlicher und somit immer mehr Länder nicht mehr zu bereisen?
Bin gespannt auf Eure Meinungen!
