Arbeitslos geworden - deshalb auf Urlaub verzichten ??
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Hab ich das jetzt richtig verstanden: in Deutschland muss man quasi einen Offenbarungseid leisten, wieviel man sich erspart hat, was der Ehepartner an Einkommen hat, und danach wird das ALG berechnet?????
Wenn dem so ist: Bin ich froh, in Österreich zu wohnen!
(Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass das Ersparte niemanden was angehen, auch nicht das Einkommen des Ehepartners!)
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puffel wrote:
Hab ich das jetzt richtig verstanden: in Deutschland muss man quasi einen Offenbarungseid leisten, wieviel man sich erspart hat, was der Ehepartner an Einkommen hat, und danach wird das ALG berechnet?????Wenn dem so ist: Bin ich froh, in Österreich zu wohnen!
(Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass das Ersparte niemanden was angehen, auch nicht das Einkommen des Ehepartners!)
Richtig!
Du darfst deinem Arbeitskollegen nicht sagen was du verdienst (ist teilweise sogar ein Kündigungsgrund), aber der Staat darf (verlangt) alles! Nicht nur das Einkommen, sondern auch was du auf dem Konto hast mußt du preisgeben! Das ist unser Super- Staat! :?
Ich beglückwünsche dich, dass du Österreicher bist! -
Hallo Erwin,
ich bin der Meinung, dass deine Bekannten auf jeden Fall verreisen
sollten. Man weiß ja nicht, ob dein Bekannter nach ALGI nicht irgendwann
auf ALGII angewiesen sein wird, und das wird nicht sehr üppig
bemessen werden nachdem seine Frau auf berufstätig ist.
Deshalb sollte er sich von der Verwandtschaft nicht verunsichern lassen, und den Urlaub genießen.Es ist leider in unserem Staat so, dass es sehr viele Sozialschmarotzer gibt.
Aber man sollte da wirklich Unterschiede machen, nicht jeder der ALGII bezieht, nutzt den Staat nur aus. Es gibt wirklich sehr viele die sich redlich um Arbeit bemühen, und eben keine Chance bekommen.Viele Arbeitslosengeldbezieher verreisen nach wie vor in den Sommerferien für 6 Wochen in ihr Heimatland, und sind dann entsetzt, wenn sie einen Teil ihres Arbeitslosengeldes wieder zurückzahlen müssen. Dies sind dann Fälle die mich wirklich ärgen.
LG
Ria -
Glückskind45 wrote:
puffel wrote:
Hab ich das jetzt richtig verstanden: in Deutschland muss man quasi einen Offenbarungseid leisten, wieviel man sich erspart hat, was der Ehepartner an Einkommen hat, und danach wird das ALG berechnet?????Wenn dem so ist: Bin ich froh, in Österreich zu wohnen!
(Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass das Ersparte niemanden was angehen, auch nicht das Einkommen des Ehepartners!)
Richtig!
Du darfst deinem Arbeitskollegen nicht sagen was du verdienst (ist teilweise sogar ein Kündigungsgrund), aber der Staat darf (verlangt) alles! Nicht nur das Einkommen, sondern auch was du auf dem Konto hast mußt du preisgeben! Das ist unser Super- Staat! :?
Ich beglückwünsche dich, dass du Österreicher bist!Ich darf meinem Arbeitskollegen nicht sagen, was ich verdiene???? Du willst mich jetzt veräppeln?
Weiss man das nicht ohnehin (Kollektivvertrag, Branche...)?Eigentlich dachte ich immer, in Ö und D sieht eh alles gleich aus....
Bin mal wieder eines Besseren belehrt worden.Aber, es gibt überall Vor- und Nachteile (auch in Ö und D)
Jetzt wo ich nachdenke: Barbara Wussow und Albert Fortell, die sicherlich irgendwo ihre Schäfchen im Trockenen haben
konnten bei uns auch Notstandshilfe beziehen :?
HIER würde man sicherlich den Sparstift ansetzen können, aber wie gesagt: man geht immer vom Gehalt aus, alles andere interessiert (zum Glück für alle anderen) niemanden!So, aber nun wieder zum Thema: sie sollten verreisen, wenn sie es sich finanziell leisten können! Und das muss jeder selbst entscheiden, wieviel er wofür ausgeben will/kann.
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carstenW. wrote:
@Glückskind
Warum soll man den Arbeitskollegen nicht sagen dürfen was man verdient?Also ich kenne daß so.
In meinem Ex- Betrieb war mal ein Fall, da wurde dem Kollegen mit Kündigung gedroht, wenn er noch einmal sein Gehalt "verrät". Es ging damals (ist schon ein paar Jahre her) um das Weihnachtsgeld, was bei jedem unterschiedlich ausgefallen ist. Er hat eine Abmahnung bekommen. Meine Frau hat mir von ähnlichen Fällen in ihrem Betrieb erzählt. -
Ich glaube diese Beiträge gehören eher in
www.wokannichmoppernwiedoofdiepolitikist.de und nicht in ein Reiseforum. -
geh doch etwas spazieren bei diesem wunderschönen Abend ,mich zb. interessiert es sehr.
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Es ist definitive so und es steht auch so in meinem Arbeitsvertrag.
Über mein Gehalt muss ich stillschweigen. Da trotz Tarifgruppen das Gehalt auch immer eine Verhandlungssache ist. Natürlich möchte das Unternehmen nicht, das der Arbeitgeber A erfährt, das Arbeitgeber B im gleichen Job entschieden mehr verdient.
Gruss
Rosi -
Hallo Ihr Alle!
Von den jahrelang gezahlten Sozialversicherungsabgaben macht die anteilige Arbeitslosenversicherung von 1980 bis heute zwischen 3% und max. 6,5% aus. Derzeit glaube ich 3,3%.
Sehr pauschales Rechenbeispiel:
Als Mittel bei Monatseinkommen EUR 1.500 x 4,75% = EUR 71,25 im Monat.
X 12 im Jahr = EUR 855 im Jahr
x 30 Berufsjahre = EUR 25.650
Wie gesagt sehr pauschal, weniger Einkommen in den 80-ern, höheres heute. Verzinsung eher kein Thema, denn es wird ja fortwährend ALG gezahlt an Betroffene. Vor allem, wer hat schon 30 Jahre Zahlungen zur Arbeitslosenversicherung auf dem Buckel.
Und wieviel und wie lange soll dann von den angenommenen und jahrelang in Sozialversicherungen eingezahlten EUR 25.650 bis zur Rente monatlich als ALG gezahlt werden, ohne die Solidargemeinschaft?
Bezug zum Thema des Threads, wer trotz Arbeitslosigkeit noch eigene Mittel für Urlaub hat sollte es sich leisten. Von Zuwendungen der Solidargemeinschaft aber kein Urlaub finanziert werden.
Ist halt meine Meinung dazu.
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Gehört tatsächlich alles nicht hier her....aber zu sagen was man verdient ist tatsächlich ein Kündigungsgrund!Zumindest in Ost/West-Berlin.DAS IST DEUTSCHLAND.Und wer doof Fragen stellt der kann sich gleich n' neuen Job suchen
!Das ist unser STAAT! Schönen Gruß an Juanito! LG Angie -
War zu langsam zum editieren, daher als Ergänzung:
Und wieviel und wie lange soll dann von den angenommenen und jahrelang in Sozialversicherungen eingezahlten EUR 25.650 bis zur Rente monatlich als ALG I und II gezahlt werden, ohne die Solidargemeinschaft? Beides ist gesetzlich geregelt und die wenigsten Betroffenen haben dabei "Geld darauf gelegt".
AngieBaby
Ich grüsse Dich in meinem Sinne, und sicher auch in Juanitos Namen, zurück.
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@bernhard707:
Falsche Rechnung!
Man bekommt nur 1 Jahr ALG1 und nicht bis zur Rente! Es sei denn, ich bin schon 64! in dem einen Jahr hab ich noch lange nicht das wieder raus, was ich eingezahlt habe!
@rosi0808:
Ja stimmt, ich glaub in meinem AV stand auch so was!@NexaLotte:
In gewisser Hinsicht hast du ja recht, aber wenn es um ALG + Urlaub geht kann, man die Politik nicht ganz außen vor lassen! (Leider);) -
rosi0808 wrote:
Natürlich möchte das Unternehmen nicht, das der Arbeitgeber A erfährt, das Arbeitgeber B im gleichen Job entschieden mehr verdient.
Gruss
RosiArbeitgeber = der Chef!

Arbeitnehmer = ist derjenige der die Arbeit ausführt! Also macht!
capito?