Neuer Zwischenfall bei Qantas
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Wieder ein Zwischenfall bei Qantas...
Hier findet ihr mehr Informationen:http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,568646,00.html
Komisch diese Häufung, aber meiner Meinung nach nicht beunruhigend....
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denke auch dass wie du sagst es nicht zu sehr beunruhigend sein sollte...
Qantas scheint grad echt eine Pechsträhne gehabt zu haben, aber bei beiden malen wurde von den Piloten gut gehandelt... und ich denke auch hier beim 2. Fall hat Qantas nur indirekt was damit zu tun.... denn das hätte ja bei jeder anderen Fluggesellschaft passieren können...
klar ist man im ersten moment geschockt.... doch wie oft hab ich schon gehört dass ein Flugzeug wegen Rauchentwicklung im Cockpit oder Passagierraum umgedreht hat... aber auch da war es nichts schwerwiegendes....
naja...hoffen wir für Qantas dass es das wiedermal für Jahre war mit Zwischenfällen.
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Naja, was heißt komisch...
Komisch bzw typisch ist einzig und allein die Medienlandschaft, die jetzt natürlich jede Kleinigkeit nach dem Zwischenfall mit der B744 aufgreift und in die Medien bringt. Wenn jetzt irgendwo ne Schraube aus der Kabinenverkleidung sich lösen würde, könnte man irgendwo darüber lesen.
Wäre die Sache mit der B744 nicht gewesen, würde man von diesem "Vorfall" überhaupt nix mitkriegen - geschweige denn davon in der Zeitung lesen.

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merkaii wrote:
Naja, was heißt komisch...Komisch bzw typisch ist einzig und allein die Medienlandschaft, die jetzt natürlich jede Kleinigkeit nach dem Zwischenfall mit der B744 aufgreift und in die Medien bringt.

Genau so ist es und dann noch mit kleinenUnterschiede !

Bei dem Spiegel-Link war es eine Klappe über dem Fahrwerk und
Nur drei Tage nach einer Notlandung einer Qantas-Maschine hat erneut ein Flugzeug der australischen Fluggesellschaft auf dem Flughafen von Adelaide in Südaustralien notlanden müssen. Wie die Zeitung "Herald Sun" am Montag berichtete, hatte sich mitten im Flug die Türder Boeing 737-800 geöffnet.
Die Maschine war demnach um 18.08 Uhr von Adelaide in Richtung Melbourne gestartet und kehrte nach 37 Minuten sicher an ihren Ausgangspunkt zurück. Wie viele Menschen an Bord waren, war zunächst unbekannt.

lg
fraenni -
Ich bin auch der Meinung dass das Ganze von den Medien unglaublich gepusht und breitgeschlagen wird!
Das schadet nur dem Image einer der besten und sichersten Airlines der Welt! Würde jederzeit ohne Bedenken in eine Qantas Maschine steigen! -
Hallo,
alle auch nicht gerade, aber sehr viele findest Du auf dieser Seite:
Dann auf Accident / Incident News.
Ist halt auf englisch und garantiert nichts für leute mit Flugangst!
Gruß
Berthold
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na ja ich seh die sache etwas anders weil ich am So, 3.august mit der Qantas nach Australien fliege und da wird einem Angst und Bange. Klar, hätte jeder Airline passieren können, ist aber doch sehr beunruhigend das es schon wieder die Qantas ist!
IM REISEBÜRO letztens sagt die Frau da ich sonst immer mit der Thai Airways nach AUS fliege: "Qantas ist die Sicherste Airline der Welt!" (was auch statistisch stimmt) Darauf hab ich noch gescherzt:"Ja genau deshalb wird auch blad was passieren.
Hätt ich doch bloß meine Kl***e gehalten.
By the way, es nicht der 2. Zwischenfall sondern sogar der 3 te für dieses Jahr ist.!!! Vielleicht erinnert sich jemand an den Fast-Crash über BKK wo alle Turbinen ausgefallen sind und die Backup Power zum Landen benutzt haben.. War ca. 10 Januar 08. Flug von London über BKK nach Syd! Puh Qantas, noch mal ******* gehabt!Naja, augen zu und durch am Sonntag, die Flasche Whisky ist schon mal gesichert auf dem flug

Gruß
Sandra -
Backpacker0908 wrote:
"Qantas ist die Sicherste Airline der Welt!"Hallo,
die Qantas ist bestimmt eine sichere Airline. Der neue Vorfall interessiert nur darum die Presse, weil halt kurz zuvor ein solch spektakulärer mit dem Loch im Jumbo war. Sonst würde hier bei uns kein Hahn danach krähen.
Im Übrigen hat unsere Lufthansa in diesem Jahr auch schon 3-5 Vorfälle gehabt. Und nur einer davon wurde spektakulär breitgetreten. Warum? Weil es halt so tolle Aufnahmen davon gab. Sonst hätte es der auch auf keine Titelseite geschafft!
Andererseits ist das mit der Qantas Statistik auch so eine Sache. Denn die Airline hat, verschiedenen Quellen zufolge, schon mindestens zwei wirtschaftliche Totalschäden wieder repariert, damit die Statistik in der Rubrik "Flugzeugverluste" immer noch die werbewirksame "0" enthält.
Gruß
Berthold
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Backpacker0908 wrote:
ist aber doch sehr beunruhigend das es schon wieder die Qantas ist!Wenn du wüsstest wieviele unplanmäßige Landungen es an einem Tag gibt...
An der Qantas ist rein gar nichts beunruhigend und wenn der Vorfall mit der 747 nicht gewesen wäre, würde von diesem Vorfall überhaupt niemand notiz nehmen.
Jetzt mach dich nicht verrückt

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Mach ich doch nicht, wie kommst du darauf !!
hehe -
Backpacker0908 wrote:
Mach ich doch nicht, wie kommst du darauf !!
heheDann ist gut

Klar ist es immer unangenehm wenn vor einem Flug man sowas grad von der Gesellschaft hört, mit der man fliegt.
Aber Grund zur beunruhigung gibts an sich überhaupt nicht

ADEgi wrote:
Andererseits ist das mit der Qantas Statistik auch so eine Sache. Denn die Airline hat, verschiedenen Quellen zufolge, schon mindestens zwei wirtschaftliche Totalschäden wieder repariertDas stimmt.
Handelte sich damals um die 747 die in BKK über die Piste geschossen isthttp://aviation-safety.net/database/record.php?id=19990922-0
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@merkaii und noki und andere Flugzeuginteressierte (Spezialisten), wie auch immer, ihr wisst schon!
könnte es sein, dass der Fuhrpark der Quantas etwas überaltert ist? (nur ne Frage, keine Feststellung)

LG
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@meinungsrfreiheit
Klares nein - Normales Durchschnittsalter der Flotte im Vergleich zu anderen Airlines dieser Größe. Die ältesten Maschinen der Qantas sind zur Zeit 23 Jahre alt. Also absolut nichts ungewöhnliches dabei.
Ja, genau um diese Maschine handelt es sich. Ebenfalls noch aktuell ist eine
B 717 von Qantaslink die am 11.02. diesen jahres bei einer sehr harten landung in Darwin stark beschädigt wurde. Eine Reparatur dürfte auch bei dieser maschine vermutlich über dem Zeitwert liegen, wohl aber dennoch erfolgen.Gruß
Berthold
p.s. Von diesem Zwischenfall hatte man übrigens in ganz Deutschland nichts gelesen, weil halt zuvor nichts spektakuläres passiert war. Das bestätigt wieder die Meinung zum neuen Zwischenfall.
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ich kann dazu nichts sagen, weil ich mehr der Flugtechnik zugewand bin.
Aber ein Flugexperte einer Weft sagte mir mal, dass mit steigendem Alter der Maschine immer größere Sorgfalt auf Materialermüdungen egal wo, gelegt wird. Das ist sicher sehr gut und nützlich! Hauptsächlich der Außenhaut, die ja gewissermassen bei jeder Veränderung der Höhe "atmet", wird dabei sehr große Aufmerksamkeit gegeben, zumal ja heute mehr geklebt als genietet wird!
Was versteht man unter "atmen": Das eingeschlossene Kabinenvolumen verändert sich mit der Druckdifferenz zwischen außen und innen. Dabei gerät die äußere Haut unter Spannungen, weil sie sich wie ein Gummiball audehnen muß, wenn der Kabinendruck größer ist, und das ist er im Flugfall immer, als der Außendruck. In 11 000 Metern Höhe beträgt der Außendruck gerade mal so 242 hPa = 242 mbar, der Kabinendruck aber ganze ca. 650 bis 700 hPa, am Boden ist er jedoch 1013 hPa! Wenn ihr das über die Druckdifferenz in Flughöhe und der beaufschlagten Fläche berechnet, könnt ihr erkennen wieviel Tonnen auf die Außenhaut von innen wirken, die dann im Bereich ihrer plastische Verformung des Materials nachgibt und sich beim Sinkflug wieder zusammenzieht. Das geometrische Volumen des Innenraumes ändert sich ganz erheblich!
Materialermüdung ensteht durch solche sich vielfach wiederholenden plastischen Verformungen.
Hättet ihr das gedacht?
Deswegen darf die Druckdifferenz auch nie eine kritische Grenze überschreiten; und das tut sie bei einer Explosion bei der sehr viel Gas freigesetz wird! Egal, ob es sich um einen Sprengsatz oder eine Gasflasche handelt.
Das ist auch einer der Gründe dafür, dass nur Flüssigkeiten in vorgeschrieben Mengen an Bord zugelassen sind. Die neuesten "Sprengmittel" sind nämlich nicht mehr mit einer Wärmeentwicklung verbunden, sondern bei deren Reaktion (Detonation) entsteht nur ein sehr hoher Druchimpuls duch "kaltes" Gas. Jede Bombe basiert auf diesem Druckstoß, die jedoch meistens von einer thermischen Reaktion ausgeht und mit ihr verbunden ist!
Der gravierende Unterschied zwischen einer Explosion und einer Detonation ist die um einen großen Faktor höhere Ausbreitungsgeschwindigkei des Druckstoßes -welle bei der Detonation. Er kann um den Faktor 500 bis sogar 1000 liegen. Die freigesetzte Energie kann dabei bei beiden Arten durchaus gleich sein, denn sie ist ja gegebe durch den Druck multipliziert mit der Geschwindigkeit.Ich glaube ich bin wieder mal zu abschweifig geworden, oder sogar OT?
Gruß
Dieter -
fraenni wrote:
merkaii wrote:
Naja, was heißt komisch...Komisch bzw typisch ist einzig und allein die Medienlandschaft, die jetzt natürlich jede Kleinigkeit nach dem Zwischenfall mit der B744 aufgreift und in die Medien bringt.

Genau so ist es und dann noch mit kleinenUnterschiede !

Bei dem Spiegel-Link war es eine Klappe über dem Fahrwerk und
Nur drei Tage nach einer Notlandung einer Qantas-Maschine hat erneut ein Flugzeug der australischen Fluggesellschaft auf dem Flughafen von Adelaide in Südaustralien notlanden müssen. Wie die Zeitung "Herald Sun" am Montag berichtete, hatte sich mitten im Flug die Türder Boeing 737-800 geöffnet.
Die Maschine war demnach um 18.08 Uhr von Adelaide in Richtung Melbourne gestartet und kehrte nach 37 Minuten sicher an ihren Ausgangspunkt zurück. Wie viele Menschen an Bord waren, war zunächst unbekannt.

lg
fraennihast du schonmal probiert auf der Autobahn die Tür zu öffnen?
Dann mach das erstmal bei 800 km/h... bekommst du nie auf. -
Hallo,
hier muß ich wiedersprechen. Es gibt genügend Fälle in der Luftfahrt bei denen Türen oder Klappen verloren, oder zumindest während des Fluges geöffnet wurden. Denn den Druck - gerade von noki sehr plastisch erklärt - tut hier ein Übriges. Somit ist das mit dem Auto bei gleichem Innen- und Außendruck nicht vergleichbar.
Trotzdem scheint das mit der Türe zuerst einmal etwas übertrieben. Mal schauen, was dann die Unfallberichte zeigen werden.
Gruß
Berthold
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Oh je, mir ist ein ganz schlimmer Fehler in meinem letzten Beitrag unterlaufen:
Es muß selbstverständlich
elastische Verformung heißen und nicht plastische,
denn das wäre genau das was nicht und unter keinen Umständen sein dürfte!
Bei den oben grob angegebenen Druckwerten ergibt sich ein Druck auf eine Tür von 2 m^2 ein Druck von ungefähr ACHT Tonnen!!!!!!
Meistens sind die Differenzdruck-Regel-Systeme auf einen Wert von 8,7 - 8,9 PSI = 0,6 bar eingestellt.Bitte verzeiht mir nochmal diesen schlimmen Fehler! Als Prüfungs-Kandidat der Technik oder Physik hätte ich da nach Hause gehen können!
Gruß Dieter
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hast du schonmal probiert auf der Autobahn die Tür zu öffnen?
Dann mach das erstmal bei 800 km/h... bekommst du nie auf.
...... hier sind die Druckverhältnisse genau andersrum! Der Druck des Fahrtwindes mal dem Tangens des Öffnungswinkels deiner Autotür, dadurch verringert sich die wirksame Fläche gegenüber der senkrechten Stellung zum Wind, drückt diese wieder zu. Und wie du ja schon betont hast, mit großer Kraft!
Stell dir mal vor deine Tür wäre nach innen zu öffnen.
Dann würde sie dir bei der Entriegelung zunächst einmal gewaltig entgegen fliegen!
Die Kraft nach außen auf eine entriegelte Fluzeugtür ist so gewaltig groß, dass sie nicht nur aufgeht, sondern regelrecht aus ihren Halterungen herausgerissen wird! Nicht ohne Grund wird sie deshalb auch mit 6 Spezialstahlbolzen von ca. 20 mm Durchmesser in ihrem Rahmen gehalten, wie eine Panzerschranktür!
Gruß Dieter
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Dann lies dir nochmal das durch was überall zu lesen ist. Im flug ist diese nicht zu öffnen