Strandsouveniers mitnehmen?
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Ich hätte nochmals eine Frage:
Ist es erlaubt, eine Mini-Menge an Sand (0,2 kg - so eine kleine Flasche halt) bzw. selber am Strand gesammelte Muscheln/Muschelreste (tote!!) als Urlaubserinnerung mit nach Hause zu nehmen?
Ich möchte keinesfalls etwas verbotenes tun - deshalb frag ich lieber vorher. Vielleicht kann mir jemand mit eigenen Erfahrungen weiterhelfen!?Danke schon mal im Voraus!
Cony -
Sand ist schwerer als Wasser.
Also eine 0,2 Literflasche voll Sand wiegt mehr.Muscheln mitzunehmen, bzw. nach Deutschland herein ist/kann kritisch sein.
Sand gibts in Kenia reichlich

Vielleicht sind ein paar Diamanten drin oder Goldstaub?

Nun hat Kenia kaum hochwertige Exportgüter wie Diamanten oder Erdöl. Doch in Kenia gibt es eine winzige Goldmine bei Kakamega,
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Das ganze soll ich jetzt wie verstehen?
Ich wollte bitte einfach wissen, ob es strikt verboten ist, eine kleine Menge an Sand als Andenken im Koffer mitzunehmen. Sollte das verboten sein, werde ich es selbstverständlich bleiben lassen. Es könnte ja aber auch sein, dass es geduldet ist.
Ebenso denke ich bei den Muscheln. Es wäre schön, eine persönliche Erinnerung zu Hause zu haben. Ich habe aber auch kein Problem damit, nichts mitzunehmen.Bisher habe ich zwar aus allen Urlaubsländern eine winzige persönliche Erinnerung mitgenommen, die Zeiten haben sich aber geändert und ich möchte keine Probleme bekommen. Deswegen informiere ich mich lieber vorher. Und da hier sehr viele Kenia-Experten anwesend sind, hatte ich gehofft, kompetente Tipps zu erhalten!
Danke! :? -
Jambo cony
laß dich nicht verwirren.
eine kleine Tüte Sand ist kein Problem-vielleicht verschenkst du auch dort KLeidung und Schuhe,dann hast du ja reichlich Platz....Muscheln und Korallen sind allerdings verboten.
Habe aber die gesammelten kleineren Muscheln mitgenommen.Es gibt aber an fast allen Hotels Beachboys,die Souveniers verkaufen,dort findest du bestimmt auch ein schönes Andenken.
Lg Turtle 1994
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Turtle 1994 wrote:
Jambo conylaß dich nicht verwirren.
eine kleine Tüte Sand ist kein Problem-vielleicht verschenkst du auch dort KLeidung und Schuhe,dann hast du ja reichlich Platz....Muscheln und Korallen sind allerdings verboten.
Habe aber die gesammelten kleineren Muscheln mitgenommen.Es gibt aber an fast allen Hotels Beachboys,die Souveniers verkaufen,dort findest du bestimmt auch ein schönes Andenken.
Lg Turtle 1994
bitte turtle nicht mißverstehen: sie meint nicht: muscheln oder korallen bei den beachboys kaufen !
lg anette
p.s.: sorry turtle für die "belehrung"...
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Cony wrote:
Das ganze soll ich jetzt wie verstehen?Danke! :?
Diesen Satz kann man doch wohl verstehen?

Muscheln mitzunehmen, bzw. nach Deutschland herein ist/kann kritisch sein.
Kritisch heißt, daß der Deutsche Zoll eventuell was dagegen haben könnte!
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Jambo
@ Anette
ja du hast schon Recht,denn die Beachboys wollen einem ja auch die Riesenmuscheln andrehen und meinen es gäbe keine Probleme!Meine Muscheln hat mein Sohn gesammelt und sie ca.3 cm groß.
Lg Turtle 1994
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Hallo.....
Gegen etwas Sand hat keiner was,wir haben auch etwas vom Strand und vom Nationalpark mitgenommen.Bei Muscheln wäre ich mir da nicht so sicher. Der Zoll macht stichproben und wenn da etwas gefunden wird. Es kann bis zu 10000 € kosten.( MUSS aber nicht).
LG Torsten
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Ganz einfach zu Hause die Klamotten ausschuetteln, dann hast Du schon mehr als 200 ml Sand

Sand ist erlaubt, Muscheln in Kenia lassen.
LG
Claus -
mir hat der Sand( ca. 250g) bei der Kontrolle in Mombasa 20€ gekostet.
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Uns haben sie in Mombasa durchgelassen mit 0,2 liter Sand (vom Grundstück der Familie, NICHT vom Strand) als wir erklärt hatten, das sei für unseren Sohn.
In Nairobi dagegen hat es die arroganten Zöllner nicht interessiert, unsere eigene deutliche dunklere Erde landete auf dem Boden, wir wurden in eine Art „Sündenregister“ eingetragen, wurden anschliessend gleich nochmals kann komplett gefilzt von anderen Zöllnern, dann mussten wir uns in einen separaten Raum -weg von allen anderen Mitreisenden- setzen, dieser Raum hatte diverse Ketten mit Padlocks sm Boden, ich hatte genug und einen heftigen Asthma-Anfall mit Panikattacke und unser 3 jähriger Sohn hatte ebenfalls grosse Angst bekommen. Unser Fazit: nie wieder Nairobi!
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So ging es anderen in Mombasa auch bereits, das ist keine typische "nur-Nairobi-Nummer". Wobei man in Mombasa da ehr noch hinten rum nen schnellen Schilling verdient.
Man sollte Sand, Erde, Muscheln etc. pp einfach da lassen wo sie sind und nicht jeden Mist mit nach Deutschland
schleppen, dann muckt der Zoll auch nicht rum. -
So ging es anderen in Mombasa auch bereits, das ist keine typische "nur-Nairobi-Nummer". Wobei man in Mombasa da ehr noch hinten rum nen schnellen Schilling verdient.
Man sollte Sand, Erde, Muscheln etc. pp einfach da lassen wo sie sind und nicht jeden Mist mit nach Deutschland
schleppen, dann muckt der Zoll auch nicht rum. -
Davon ab, wenn man mal etwas weiter denkt kann man die Sand/Erde Geschichte vielleicht auch besser verstehen...nicht selten findet man in solchen Fläschen voll mit Sand etc. auch andere "Pülverchen" versteckt...alles vorgekommen. Daher sollte man die Kirche mal im Dorf lassen wenn die Zöllner da kein lächelndes Gesicht mehr machen.
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Wir sind am 19.03.2018 aus Mombasa über Sansibar zurück nach München geflogen.
Wir sind 4 Personen gewesen und alle hatten roten Sand aus dem Tsavo Nationalpark, Sand vom Diani-Beach , jeweils eine Plastikflasche 500 ml so wie einige Muscheln, gesammelt am Strand, im Handgepäck.
In Mombasa wurden wir drei Mal durchleuchtet, und von Hand kontrolliert.
Bei meiner Mutter wurden bei der ersten Kontrolle, Durchleuchtung Koffer, Handgepäck , bevor es in das Flughafengebäude geht, die Muscheln , bei meiner Tochter der rote Sand bemerkt.
Mit einem Zoll, Zoll Gemurmel und Hand aufhalten ( 200 Shilling) wechselten den Besitzer, wanderte das Zeug in den Koffer.Die Koffer wurden dann am Schalter aufgegeben.
Bei der zweiten Durchleuchtung und Durchsuchung, zum Eintritt in den Duty Free Bereich, war nichts. Grosses aufatmen meinerseits, bis ich sah, dass beim Zutritt zum Transitraum noch eine Durchsuchung und Durchleuchtung ansteht.
Bei der dritten Durchsuchung zum Eingang in den Transitraum, mit Bodycheck im Raum selbst, sollte ich nach der Durchleuchtung meinen Rucksack von einer Angestellten durchsuchen lassen. Ich drückte dem Angestellten 10 Euro in die Hand, er winkte mich weiter.
Meinem Mann waren Muscheln und Sand 5 Euro wert.
Die Muscheln sind wirklich am Strand gesammelte, einige Porzellanmuscheln, zwei längliche, spitze. Die grösste Muschel ist 3,5 cm lang, so wie 3 cm breit.Gerade gezählt, es sind 53 Stück.
Grösser wollte und traute ich mich nicht, da ich auch vorher das Forum und alle möglichen Seiten wegen des Themas Sand und Muscheln durchsucht hatte und keine genauen Informationen bekommen habe.
Mein Eindruck ?
Wer Muscheln die nicht unter den Artenschutz ( alles andere kommt für mich nicht in Frage) mit nehmen möchte , sollte in der Hosentasche ein paar Scheine locker haben. Und, wenn die erste Durchsuchung gelaufen ist, Koffer auf, alles rein und gut ist.
Die Angestellten wissen, das Touristen Muscheln und Sand mitnehmen, für die ist das dort ein lohnendes Geschäft.Das ist meine persönliche Meinung, nach dem wie ich das dort gestern erlebt habe. Der Angestellte, der bei meiner Mutter schon beim ersten Mal die Hand aufgehalten hatte, suchte beim dritten Mal wieder in ihrer Tasche und murmelte Muscheln, Muscheln.
Noch eins, bei meiner Mutter wurde der Koffer geöffnet , durchsucht, Parfüm, Schmuck und gekaufte Mitbringsel gestohlen.
Also , alles was einen lieb und teuer ist, unbedingt mit ins Handgepäck nehmen. -
Wir sind am 19.03.2018 aus Mombasa über Sansibar zurück nach München geflogen.
Wir sind 4 Personen gewesen und alle hatten roten Sand aus dem Tsavo Nationalpark, Sand vom Diani-Beach , jeweils eine Plastikflasche 500 ml so wie einige Muscheln, gesammelt am Strand, im Handgepäck.
In Mombasa wurden wir drei Mal durchleuchtet, und von Hand kontrolliert.
Bei meiner Mutter wurden bei der ersten Kontrolle, Durchleuchtung Koffer, Handgepäck , bevor es in das Flughafengebäude geht, die Muscheln , bei meiner Tochter der rote Sand bemerkt.
Mit einem Zoll, Zoll Gemurmel und Hand aufhalten ( 200 Shilling) wechselten den Besitzer, wanderte das Zeug in den Koffer.Die Koffer wurden dann am Schalter aufgegeben.
Bei der zweiten Durchleuchtung und Durchsuchung, zum Eintritt in den Duty Free Bereich, war nichts. Grosses aufatmen meinerseits, bis ich sah, dass beim Zutritt zum Transitraum noch eine Durchsuchung und Durchleuchtung ansteht.
Bei der dritten Durchsuchung zum Eingang in den Transitraum, mit Bodycheck im Raum selbst, sollte ich nach der Durchleuchtung meinen Rucksack von einer Angestellten durchsuchen lassen. Ich drückte dem Angestellten 10 Euro in die Hand, er winkte mich weiter.
Meinem Mann waren Muscheln und Sand 5 Euro wert.
Die Muscheln sind wirklich am Strand gesammelte, einige Porzellanmuscheln, zwei längliche, spitze. Die grösste Muschel ist 3,5 cm lang, so wie 3 cm breit.Gerade gezählt, es sind 53 Stück.
Grösser wollte und traute ich mich nicht, da ich auch vorher das Forum und alle möglichen Seiten wegen des Themas Sand und Muscheln durchsucht hatte und keine genauen Informationen bekommen habe.
Mein Eindruck ?
Wer Muscheln die nicht unter den Artenschutz ( alles andere kommt für mich nicht in Frage) mit nehmen möchte , sollte in der Hosentasche ein paar Scheine locker haben. Und, wenn die erste Durchsuchung gelaufen ist, Koffer auf, alles rein und gut ist.
Die Angestellten wissen, das Touristen Muscheln und Sand mitnehmen, für die ist das dort ein lohnendes Geschäft.Das ist meine persönliche Meinung, nach dem wie ich das dort gestern erlebt habe. Der Angestellte, der bei meiner Mutter schon beim ersten Mal die Hand aufgehalten hatte, suchte beim dritten Mal wieder in ihrer Tasche und murmelte Muscheln, Muscheln.
Noch eins, bei meiner Mutter wurde der Koffer geöffnet , durchsucht, Parfüm, Schmuck und gekaufte Mitbringsel gestohlen.
Also , alles was einen lieb und teuer ist, unbedingt mit ins Handgepäck nehmen.Jambo Janamax,
zuerst mal sorry, dass bei deiner Mutter einiges gestohlen wurde....
Noch mal sorry, aber: ihr seid mal wieder das typische Beispiel dafür die Korruption zu fördern. Wenn man diese völlig unnützen ("ach ist der Sand/Muscheln von Strand/Tsavo schön") Dinge mal dort lassen würde wo sie hingehören, wüssten die Zöllner/Angestellten endlich mal, dass man damit keinen Profit mehr machen kann. ABER... der Touri ist sich seiner Sache ja bewusst und lässt dann gern mal was springen.
Mannmann....
Man sollte es eben ganz lassen, so etwas mit nach Hause zu nehmen....