Ausflüge auf Karpathos
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Hallo Lars!
Direkt in Pigadia befindet sich die Ruine einer Basilika, direkt am Strand kannst Du nicht verfehlen. Oberhalb vom Hafen gibt es eine Akropolis, nicht mit der in Athen oder so zu vergleichen,aber wenn Du Zeit hast kannst Du mal raufwandern.
Olympus am anderen Ende von Karphatos ist ein muß, da würde ich mir einen Tag Zeit nehmen.
Aber Achtung, die machen um ca. 14 Uhr die Läden dicht,also lieber früher aufstehen!
Im Anschluß kannst Du dann noch nach Diafani fahren und am Hafen was trinken oder baden wenn Du magstSehr nett finde ich auch Messochori, das ist ein kleines Dorf im Westen von Karphatos schön am Hang gelegen.
Man kann bis an´s Dorf mit dem Auto fahren, der Rest ist per Pedes.Die Runde über die Dörfer Aperi ,Othos und Piles ist auch zu empfehlen.
Bist Du überhaupt motorisiert? Darf ich fragen wo Du wohnst?
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Danke für die Hinweise.
Also die ganzen 2 Wochen werden wir sicher keinen Mietwagen nehmen. Vielleicht mal paar Tage. Wohnen tun wir im "Three Stars" in Pigadia.
Gibt es sonst noch paar kleine Kirchleins die ansehenswert sind?Lars
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Klar, in Arkassa gibts eine ,mit einem hübschen Glockenturm, in den Dörfern sowieso, man muß nur reingehen.
Ganz kleine sind über die ganze Insel verteilt,fast auf jedem Hügel steht eine.
In Othos gibts neben der Kirche ( Ortsmitte ), die eine schönen Meerkieselboden hat , eine Quelle der man Heilkräfte nachsagt.Aber schau Dir lieber die Buchten an,da liegen einig der Kirchlein am Weg, ist dann quasi ein "Abfallprodukt".
Am Pigadiastrand muß unbedingt zum "Greenpeace" , Nikolai betreibt dort eine Taverne, Liegestühle/Schirme gibts auch , nette Musik und das Essen
. Strand ist allerdings kieselig.
Das Bierchen (wenn Du sowas magst
) kommt in gekühlten Gläsern die allerdingst manchmal nach Fisch riechen.
Hat aber nur tagsüber geöffnet. -
Logo, gibts das

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Hi!
In 3 Wochen sind wir das 1. Mal auf der Insel Karpathos in Arkassa. Mit Interesse habe ich die vorigen Beiträge betr. Ausflüge gelesen.Olymbos steht für uns auch auf dem Programm.
Wir überlegen, ob wir uns einen Mietwagen nehmen sollen oder ob wir per organisierter Schifffahrt nach Diafni und dann mit dem Bus weiter nach Olymbos fahren sollen. Keine Ahnung wie die Preise für ein Schifffahrt sind und wir zu viert sind.Ist die Straße bis Olymbos schon fertig asphaltiert?
Wie lange fährt man von Arkassa nach Olymbos?
Wie sind die Straßenverhältnisse generell?
Sollte man sich ein Fahrzeug mit mehr Bodenfreiheit mieten?Danke für eure Erfahrungsberichte.
lg
Maria -
Hallo !
Die Straße von Arkassa bis Spoa ist in relativ gutem Zustand,es kann aber passieren das Du um die Kurve kommst und in einer Ziegenherde stehst,also Vorsicht!
Ob die Straße zwischen Spoa und Olympus ist bereits fertig asphaliert ist ,weiss ich ehrlich gesagt nicht.
Aber sie ist auf alle Fälle bereits "entschärft" und der Ausblick auf die Küstenlinie ist teilweise ein Hammer!
Von Arkasse aus wirst Du ca.2 Std. brauchen,kommt auf Euren Fahrstil an.
Ihr könnt die Strecke durchaus mit einem "normalen" PKW bewältigen.Jeep braucht man nur wenn man die Sandstaßen in die versteckten Buchten befahren will.
Ich würde auf keinen Fall mit dem Schiff fahren,da bist Du immer im Rudel unterwegs .
Wenn Ihr Souvenirs dort kaufen wollt ,solltet Ihr vor 15 Uhr dort sein, die meisten Läden schliessen nach Abfahrt der Busse ( die Tavernen natürlich nicht).
Ich würde mir zuerst ein wenig Spoa anschauen ,eventuell in den Fischerhafen Agios Nikolaus runterfahren,dann wieder über Spoa nach Diafani und gegen 14 Uhr nach Olympus rauffahren.
Dann bist Du gegenläufig zu den Bussen, die letzten sind spätesten um 15 Uhr weg.
Dann kann man so richtig schön alles anschauen, ohne Touristenhorden.Bin schon neugierig wie es Euch gefällt!
Meldet Euch mal wenn Ihr wieder da seit! -
Es gibt einen speziellen Bergtee, sehr guten Honig und die üblichen Mitbringsel die auch im restlichen Griechenland angeboten werden, wie Ouzo,Oliven/öl ,bemalte Teller usw.
DerInselwein ist auch sehr gut, wird aber selten abgefüllt angeboten (also unten trinken)
Die Insel ist ziemlich karg und und nicht sehr groß, das meiste konsumieren die selber. -
mein tip und für alle karpathos urlauber ein muss, ist ein tripp auf den kali limni mit anschließender jause bei thanassis auf der lastos hochalm!
der blick vom gipfel des limni schlägt alles und entschädigt 1000mal für die mühen des aufstieges.
noch ein tip: unbedingt ins gipfelbuch eintragen (ist in der nähe des gipfels in einen blauen plastiksack ábgelegt).
lesen lohnt sich!
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Hallöle,
ich kann hihos Tipp nur voll und ganz beipflichten. Wir haben diesen Ausflug letztes Jahr spontan gemacht und es war ein großartiges Erlebnis. Die Sicht vom Kali Limni war einfach klasse und auch im Gipfelbuch haben wir uns eingetragen. Allerdings mussten wir aufpassen, dass der Wind die Schutztüten nicht wegfegte
Bei Thanassis waren sogar zweimal und auch das waren jedes Mal schöne Stunden.Wenn wir das nächste Mal nach Karpathos fliegen, dann wird dieser Tripp wieder ganz oben auf unserer Liste stehen.
LG + tüss
Bibs -
Jassou!
Wir sind wieder aus Karpathos zurück. Da vielleicht auch andere die Antworten auf meine gestellten Fragen interessieren hier einige Antworten:
Mietwagen:
Ab Mitte September sind die Preise nochmals günstiger. Vorher von mir mittels email angeschriebene örtliche Autovermieter haben immer mind. 5 Tage Mietdauer verlangt. Vorort war es überhaupt kein Problem auch nur für 3 oder 4 Tage ein Fahrzeug zu haben. Ein Fiat Punto kostete in Arkassa pro Tag 25 bzw. 30 Euro je nach Anbieter. Für einen Jimmny sind 50 Euro zu bezahlen gewesen. Die Autovermieter gestatten nicht, mit einem "normalen" Auto nach Olympos zu fahren, tut man es trotzdem zahlt die Versicherung nicht bzw. wird man bei einer Panne nicht abgeholt.
Die Preise über die Reiseleitung waren fast doppelt so hoch.Olympos:
Die Straße von Spoa nach Olympos ist noch nicht asphaltiert, an ein paar Stellen noch sehr eng, aber sonst breit ausgebaut. Auf der gesamten Strecke standen einige verrostete Baufahrzeuge und keine Arbeiter waren zu sehen. Ich glaube, dass die Asphaltierung noch einige Zeit daueren wird. Ein Jeep ist jedenfalls zu empfehlen.Die Schifffahrt kostet über die Reiseleitung € 40,-- pro Erwachsenen und beinhaltet auch die Busfahrt vom Hafen nach Olympos + Infos. Für den Jeep, den wir uns für diesen Tag gemietet haben, haben wir 50 Euro (Nachsaisonpreis) bezahlt. Da wir zu viert waren, war das eindeutig die bessere Variante und man ist auch nicht in der großen Menge unterwegs.
Olympos ist auf jedenfall sehenswert.Wind/Wetter:
Die erste Woche (ab 9.9.) war wettermäßig noch sehr sommerlich, obwohl ständig Westwind blies, der meistens in Arkassa eher stürmisch war. Zum Frühstück im Schatten oder am Abend nach Sonnenuntergang war ein Pullover notwendig. Die zweite Woche war nicht mehr so sonnig, sondern es regnete einige Male.
Auf der Ostseite bzw. im Norden der Insel war der Wind nicht so stark. Das sieht man auch an den Bäumen, die dort gerade wachsen, denn in der Gegend um Arkassa gibt es fast keine Bäume bzw. sind diese dem Hang aufgrund des ständigen Windes angepasst.Strände:
Apella, Achata, Kira Panagia, Michaliou Kipos sind sehr schön und unbedingt einen Besuch wert. Auch der Strand Agios Nikolaois bei Arkassa ist sehr schön, hier waren an einigen Tagen aufgrund des Windes ziemliche Wellen.Essen:
In Arkassa haben wir bei Sunray, Taka Taka Mam und Glaros am Strand immer gut gegessen. Weniger gut war es im Restaurant I Kriti (hier gab es Moussaka mit Erbsen(!) und geschmacklose Makkarounes).
In der Taverne am Strand Achata haben wir vertrocknete Fleischbällchen und ein verbranntes Gyros erhalten. Dass hier die Preise höher sind als anders wo, mag an der abgeschiedenen Lage liegen, aber dafür sollte aber das Essen genießbar sein! Es hat sehr nach "Toruisten-Nepp" ausgesehen. Am Achata-Strand gibt es auch ein zweites Lokal, dass aber eine Art Snackbar ist, die Hotdog o.ä. anbietet.Zusammenfassend hat es uns gut auf Karpathos gefallen. Leider war das Wetter in unserer 2. Urlaubswoche nicht mehr ganz so schön. In Arkassa kann man als Tourist am Leben der Einheimischen teilhaben, da teilweise die Unterkünfte im Ort verstreut sind und die Tavernen hauptsächlich im Ortszentrum sind. Arkassa ist keinesfalls ein erst durch den Tourismus entstandener Ort. Die Menschen sind alle sehr freundlich.
Die Anmietung eines Fahrzeuges ist vorteilhaft, vorallem in der Nachsaison werden vom Reiseveranstalter fast keine Ausflüge mehr angeboten, weil die Mindestteilnehmeranzahlen nicht erreicht werden.Lg
Maria -
Hallo,
wir sind seit gestern auch wieder da. Es war sehr schön. Das Wetter war großteils recht gut. Paar Regentropfen gab es auch. Einen halben Tag lang hat es mal geregnet. Wind: Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt.
Mit dem Jepp waren wir auch in Olympos, man merkte dort recht deutlich als eine Stunde nach unserer Ankunft die Touribusse abgekippt worden sind.
Ansonsten haben wir häufig den Bus genutzt um an einen Startpunkt für eine Wanderung zu kommen. Das war sehr gut und man lernt was vom Inselleben kennen.Danke für die Hinweise und Tipps im Forum.
Lars
