Fliegen RB-Mitarbeiter umsonst in den Urlaub???
-
Guten Morgen Erwin und alle zusammen!
Dass diese Info- und Schulungsreisen kein Zuckerschlecken sind, haben wir schon vorher gewusst. Das gibt es in nahezu jedem Beruf. Und dass das von den entsprechenden Vertretern der RB’s auch gerne angenommen wird, sollte man auch denken, denn es ist ja Teil einer Weiter- oder Ausbildung. Und das kommt nicht nur dem Arbeitgeber, sondern auch den Teilnehmern zugute.
Die konkrete Frage: Fliegen RB-Mitarbeiter umsonst in den Urlaub??
Muss deshalb anders beantwortet und die Richtigkeit dieser Feststellung entweder bewiesen oder aber als falsch verworfen werden! Entweder diese Aussage ist richtig oder aber falsch! Woanders nennt man das: einen Beweis ad absurdum führen oder deren Wahrheit zu beweisen! Jedenfalls ist er nicht mit Einzel- oder Fall-Beispielen zu schaffen. Die Frage ist allerdings auch mehr als provokative Feststellung zu verstehen, und nicht als eine streng zu beweisende Behauptung. Insofern sehe ich das nicht so ernst.
Für meine Anschauung fällt diese Frage unter die Rubrik: Dienstreisen ja oder nein? Ohne einschränkende Erweiterungen der Umstände und Internas.
Für jeden Teilnehmer ist es doch von Vorteil das zu tun, unter welchen Bedingungen auch immer! Er wird bekannt unter seinesgleichen, er lernt sich selbstständig verwertbare Urteile bilden zu können er trainiert und steigert allgemein seine Urteilsfähigkeit, … er erweitert ganz allgemein seinen Horizont und sein Selbstbewußtsein in seiner Tätigkeit, die von ihm verlangt und erwartet wird und die sein täglich Brot darstellen. Es ist klar ein Vorteil! Jemand der diese Möglichkeit nicht hat oder nicht zu nutzen weiß, verliert viel mehr an verwertbaren Möglichkeiten, die sich sein Kollege eben durch teilweise Eigeninitiative nutzbar gemacht hat.
Die Kommunikation verbunden mit dem fachlichen und themengebundenen Meinungsaustausch sind doch heute gar nicht mehr wegzudenken aus dem Arbeitsleben ganz allgemein. Die bittere Pille ist doch nur die Zweckgebundenheit der Mittel.
(Gehört nicht dazu! Warum sind denn die Mittel für PR, und Seminare so üppig? Doch gewiss nicht ohne Grund! Und ein Anreiz muss sein, in welcher Form auch immer!)
Also ich halte es für bewiesen, dass solche Maßnahmen gut und richtig sind.Wie sagt man am Schluss immer so schön: Und damit ist bewiesen was zu beweisen war!
Allen einen schönen Sonntag mit viel Sonne
Gruß Dieter
-
Holzmichel wrote:
...Nur klappt das bei mir nicht, denn wenn ich dann ins RB gehe, weiß ich schon genau, was ich will!
und manchmal ist mein Wissen besser als das der dortigen Mitarbeiter - natürlich auch dank unserem HC-Forum.
...Erwin, Erwin, ich darf Dich doch sehr bitten! Das gibt es doch gar nicht!
Was soll wohl "die Fraktion" dazu sagen?
Aber Du hast diese brisante Aussage ja wohl bewußt schon eingeschränkt ("manchmal"), denn in der Regel glänzen die MA der Reisebüros mit überragenden Detailkenntnissen rund ums Reisen, besonders zu den einzelnen Destinationen (wo sie noch nie im Leben gewesen sind
). -
Sina1 wrote:
Zum Thema Inforreisen: Diese sind in aller Regel auch nicht mit Urlaub vergleichbar.
Wer in der Illusion lebt, daß Reisebüromitarbeiter auf Inforeisen den ganzen Tag lang cocktailschlürfend am Strand liegen und sich die gebratenen Tauben in den Mund fliegen lassen, den muß ich leider enttäuschen.
Auf Inforeisen geht es darum, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Hotels und möglichst viele Seiten des bereisten Zielgebietes kennenzulernen, um die Kunden im Reisebüro besser beraten zu können. Da kommt es auch mal vor, daß (je nach Lage und Entfernung) 15 und mehr Hotels/Tag besichtigt werden. Auch bei über 40°C. Sicherlich gibt es auf den Inforeisen auch manchmal ein kleines "Chakka - Programm" in Form von kleinen Ausflügen, aber mit Urlaub und Erholung hat das wenig zu tun. Eher mit einer Produktschulung/Weiterbildung, die wohl jeder in seinem Beruf von Zeit zu Zeit bekommt.Nun ja, so ist es im Prinzip schon! Aber hin und wieder haben die Leutchen natürlich auch mal Zeit zum Luftholen, da gibt es mal ein festliches Dinner auf Einladung eines Hotel-Chefs oder einen geruhsamen Ausflug mit der Direktion der Hotelkette x oder sonstige Bonbons. Daß solche incentive-Reisen ausschließlich aus Streß bestehen, entspricht nun auch nicht der Realität.
Voraussetzung, überhaupt zu solchen incentive-Reisen eingeladen zu werden, ist ein gewisses Geschäftsvolumen, kleine Reisebüro-Krauter haben gar keine Chancen, da teilnehmen zu dürfen.
Ich finde auch gar nichts dabei, wenn sich RB-Mitarbeiter auf diese Weise fortbilden. Die müssen hin und wieder mal raus aus der muffigen Luft der Reisebüros, wo sie das ganze Jahr von mäkelnden Kunden umgeben sind.
Ich meine, man könnte das von Seiten der RB-Mitarbeiter auch offen zugeben und nicht nach dem (abgewandelten) Motto verfahren: Klagen ist der Gruß der Reisebüromitarbeiter. 
-
Hallo,
die Fraktion (für die ich jetzt einfach mal sprechen möchte) sagt, daß Erwin Recht hat.
Denn wenn sich ein Kunde sehr intensiv mit seinem Ziel auseinandersetzt und viele Stunden in die Recherche investiert, dann ist es nicht außergewöhnlich, daß er mehr weiß als die Reisebüromitarbeiter. Denn der Kunde hat ja nur ein Ziel, um das er sich kümmern muß.
Das Reisebüro tausende. Und genau hier liegt der Unterschied. Ein gutes Reisebüro kann aber trotzdem nützliche Tipps und Hilfestelluingen geben. Man sollte aber nie einem erfahrenen Kunden versuchen etwas anderes zu verkaufen, als er haben möchte. Einzig, wenn das Angebot nicht passt, kann man eine Alternative anbieten.
Kleines Beispiel aus der jüngeren Praxis: Ich habe Kunden die mit 7-8 Personen nach Phuket fliegen. Die Flüge sind längstens gebucht und es hat geheißen, daß die Kunden sich um die Unterkunft selber kümmern, weil einer der Teilnehmer schon mehrfach und auch länger vor Ort war.
Dann kommt der Anruf eines der Reisenden (Vater), daß die Unterkunft doch über mich gebucht werden soll. Wo wüsste er aber auch nicht. Also frage ich doch erst einmal denjenigen (Sohn), der schon X-mal vor Ort war, welche Regionen von Phuket eigentlich für die Leute in Frage kommen. Denn alles andere wäre völliger Unsinn. Ansonsten würde ich vielleicht stundenlang Möglichkeiten suchen, bei denen der Kunde im ersten Moment sagt: "In diese Gegend wollen wir aber gar nciht" Erst nachdem ich die benötigten Angaben hatte, bin ich dann tätig geworden.
Nur wenn der Kunde jetzt keine Ahnung hat, was er genau sucht, oder in welche Region er möchte, dann kann ich Ihm natürlich auch für diese Insel das Passende heraussuchen. Hier muß ich halt auch mein Wissen verwenden, das ich habe, auch ohne jemals dort gewesen zu sein. Aber auch das ist möglich und klar habe ich hier als mobiler sicher jede Menge Vorteile gegenüber dem stationären Vertrieb, denn ich habe fast immer den Zeitvorteil auf meiner Seite. Ich kann mich informieren, ohne daß der Kunde direkt vor mir sitzt.
Darum sind auch Inforeisen und Schulungen für den normalen stationären Betrieb sicher wichtiger, als für die anderen Vertriebswege. Vielfach aber auch, weil die anderen Informationsquellen oft nicht, oder nur sehr unzureichend genutzt werden, obwohl sie eigentlich vorhanden sind.
Um aber noch zu Dieter's Beitrag und der Ausgangsfrage zurückzukehren, ob Reisebüromitarbeiter umsonst in den Urlaub fliegen.
Hier gibt es wirklich keine definitive Antwort. Wenn sich ein Expedient engagiert und viele Schulungen besucht, an Wettbewerben teilnimmt und auch ansonsten fleißig ist, dann kann er durchaus mal kostenlos Urlaub machen. Jedoch wird das sicher immer die Ausnahme bleiben und vor allem wird ein engagierter Reiseprofi nie wirklich ganz im Urlaub sein. Denn, und das ist der große Nachteil in dem Job, man sieht alles mit ganz anderen Augen, als der Normalurlauber. Wenn der Urlaub noch so toll und noch so gratis ist, und hier kann ich nur für mich sprechen, so checke ich doch alles daraufhin ab, wie und was ich meinen Kunden letzten Endes wieder empfehlen kann.
Somit muß die Antwort eigentlich lauten: Nein, denn ein Reisebüromitarbeiter hat im Urlaub nie so wirklich ganz Urlaub.
Gruß
Berthold
-
maximax wrote:
Aber hin und wieder haben die Leutchen natürlich auch mal Zeit zum Luftholen, da gibt es mal ein festliches Dinner auf Einladung eines Hotel-Chefs oder einen geruhsamen Ausflug mit der Direktion der Hotelkette x oder sonstige Bonbons. Daß solche incentive-Reisen ausschließlich aus Streß bestehen, entspricht nun auch nicht der Realität.Voraussetzung, überhaupt zu solchen incentive-Reisen eingeladen zu werden, ist ein gewisses Geschäftsvolumen, kleine Reisebüro-Krauter haben gar keine Chancen, da teilnehmen zu dürfen.
........ Klagen ist der Gruß der Reisebüromitarbeiter.

Hallo,
beim Fett hervorgehobenen gebe ich Dir absolut Recht. Nicht alles ist Stress auf einer Inforeise. Eigentlich ist es auch überhaupt kein Stress, es ist nur Arbeit und ich mache meine Arbeit gerne. Völlig egal, was ich bisher schon für Jobs gehabt habe. Vom Prinzip her solte man die Arbeit immer gerne tun.
Vergessen solltest Du aber nicht, daß jeder seinen Urlaub unterschiedlich verbringen möchte. Für mich ist es beispeilsweise absolut undenkbar eine Rundreise zu machen, bei der ich an jedem Tag, an einem anderen Ort bin und aus dem Koffer leben muß. Die Steigerung, eine Rucksacktour, wäre eine der höchsten Strafen für mich, die ich mir vorstellen könnte.
Uralub bedeutet für mich Ruhe und diese habe ich, wenn überhaupt, auf einer Infotour nur sehr begrenzt. Auch wird in den Gesprächen mit Hotelleitungen und anderen Kollegen fast immer die Arbeit das Thema sein.
Falsch ist aber definitiv, daß kleine Reisebüros keine solche Reisen bekommen. Denn außer um hohe Verkaufszahlen, die die kleinen Büros vielleicht dann halt auch bei kleinen Veranstaltern erzielen können, geht es auch darum, sich um die Teilnahme an einer Reise einfach zu kümmern. Dazu kann schon die Mitarbeit bei einer Online-Schulung, oder die Teilnahme an anderen Events beitragen.
Außerdem wiederspreche ich der Aussage, daß sich die Reisebüros hier beklagen. Sie schildern einfach nur die reale Welt wie sie wirklich ist. Dabei sollte man aber ein ganz wichtiges Argument auch nicht außer Acht lassen. Die gratis Urlaubsreisen, wenn man dann einmal eine hat, gehen dorthin, wo der Veranstalter das möchte. Der Kunde (hier der RB-Mitarbeiter) sucht sich in aller Regel weder das Zeil, noch das Hotel aus. Maximal kann er den Reisetermin wählen, an dem er denn reisen möchte. Eventuell auch noch den Abflughafen.
Gruß
Berthold
-
Maximax, das was du hier schreibst geht nicht auf die viel zitierte Kuhhaut...
Näher möchte ich mich nicht zu deinen letzten Postings äußern, da du als Ex-Admin anscheinend unter "Artenschutz" stehst.
Gruß
Stephan -
Meine Jahre im Reisebüro liegen zwar schon lange zurück (mache inzwischen etwas völlig anderes), aber vielleicht kann ich dennoch etwas zum Thema beitragen: Kostenlose komplette Urlaubsreisen gab es nicht. Aber man konnte 2 x im Jahr mit der Bahn innerhalb Deutschlands umsonst verreisen, für ausländische Strecken zahlte man den halben Preis. Auch habe ich mal eine Fährüberfahrt nach Skandinavien von einem Vertreter einer Reederei "gesponsert" bekommen. Vergünstigte Flugreisen bekam man zwar auch ab und zu angeboten, das waren aber meist Restplätze und man musste schon sehr flexibel sein, um die Angebote wahrnehmen zu können, sprich gerade dann kurzfristig Urlaub zu bekommen. Zu den Inforeisen: Diese waren kostenlos und zählten als Dienstreise. Der Verlauf war so, wie Sina es schon beschrieben hat: Im Laufe des Tages wurde man durch mehrere Hotels geschleust - zur Begrüßung einen O-Saft, manchmal einen Cocktail, Zimmerbesichtigung, kurzer Blick auf den Strand und weiter zum nächsten Hotel. Nach Abschluß der Reise wurde ein ausführlicher schriftlicher Bericht erwartet. Pro Jahr gab es dann noch einen Lehrgang mit Themen wie Bahntarife, Vorstellung der neuen Urlaubskataloge oder ähnliches.
Bei mir war es so: Eine Inforeise und ein Lehrgang/Seminar pro Jahr. Ist das heute auch noch so?
LG, Reiselady
-
-
Wie gesagt, du darfst persönlich werden, siehe dein Posting von heute 11.38 Uhr. Was solls...
Zum sachlichen: wie Berthold schrieb dürfen/können sich die MA eines RB´s die Ziele (oftmals) nicht aussuchen!
Glaub mir lieber Maximax, es ist so wie es ist!
Gruß
Stephan -
Hallo Stephan,
man muß ja auch nicht immer alles, was hier geschrieben wird auf die Goldwaage legen. Von maximax wissen wir, daß er ja eher ein Reisebüroverweigerer ist und sich alleine schon darum mit der Materie hier nicht besonders auskennen kann. Gerne werden von Ihm auch provokante Thesen aufgestellt und etwas gestichelt wird auch mal gerne.
Auch ich habe mich mit Ihm schon mehrmals gezofft.
Doch sollte man sich auch die Frage stellen, warum das so ist. Ich denke, daß das einfach daher rührt, daß er einfach schon einige negative Erfahrungen mit den Reisebüros hatte. Hier liegt dann auch der Schlüssel dazu.
Denn auch ich kenne mindestens zwei grottenschlechte Reisebüros. Persönlich und auch aus den Erzählungen meiner Kunden, die zum Teil genau darum meine Kunden wurden.

Sicher gibt es Büros, denen vor allem daran gelegen ist, möglichst viel aus dem Kunden herauszuholen und denen der eigenen Geldbeutel (ohne Not) wesentlich wichtiger ist, als die Tatsache, daß der Kunde einen tollen Urlaub verbringen möge. Das braucht man nicht wegdiskutieren. Diese Reisebüros existieren.
Da ist das Maximum, was von den Fachzeitschriften interessiert gelesen wird ein eventuell vorhandenes Preisauschreiben. Bei Veranstaltungen interessiert das Essen mehr, als die vorgestellte Destination. Hier wird nicht gelernt und gelesen, sondern sich vielmehr während der Arbeitszeit gemütlich unterhalten und der Kunde eher als störend empfunden.
Wenn es nötig ist, werde ich sicher auch wieder einmal draufhauen müssen, aber hier liefern seine Postings doch brauchbare Ansätze weit verbreitete Vorurteile zu wiederlegen und Vorgänge zu erklären. Hier einfach nur pauschal zu sagen, daß das Ganze Mist ist, ist mit zu wenig. Zumal das ja auch nicht stimmen würde.
Daher würde es mich freuen, wenn diese Diskussion hier sachlich bleiben könnte. Denn man kann sachlich bleiben, wenn es dem Zweck dient und genauso kann man auch draufhauen, wenn es wirklich nötig ist. Beides ist mir nicht fremd.
Gruß
Berthold
-
maximax wrote:
Voraussetzung, überhaupt zu solchen incentive-Reisen eingeladen zu werden, ist ein gewisses Geschäftsvolumen, kleine Reisebüro-Krauter haben gar keine Chancen, da teilnehmen zu dürfen.In|cen|tive|rei|se die; -, -n: Reise, die ein Unternehmen bestimmten Mitarbeitern als Prämie od. als Anreiz zur Leistungssteigerung stiftet
Duden 5, Das Fremdwörterbuch. 7. Aufl. Mannheim 2001. -
Stimmt!
ADEgi wrote:
Hallo Stephan,man muß ja auch nicht immer alles, was hier geschrieben wird auf die Goldwaage legen. Von maximax wissen wir, daß er ja eher ein Reisebüroverweigerer ist und sich alleine schon darum mit der Materie hier nicht besonders auskennen kann.
Was bitte sind Incentive-Reisen?
Etwa daß???
"Incentive-Reisen liegen vor, wenn ein Unternehmer seinem Geschäftspartner oder seinen Arbeitnehmern eine Reise gewährt. Sinn und Zweck dieser Reisen ist eine Belohnung für erbrachte Leistungen oder eine Motivation zu weiteren Leistungen oder zu einer guten Enwicklung der Zusammenarbeit. Dabei bestimmt das gewährende Unternehmen, welches Ziel die Reise hat, welche Unterkünfte aufgesucht werden und wie (per Bus, Flugzeug, Schiff) die Reise erfolgt. Die Reiseveranstaltung dient dabei touristischen Zwecken.
Gewährt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer eine Reise, enstehen für den Arbeitgeber Betriebsausgaben. Beim Arbeitnehmer ist der Wert der Reise als steuerpflichtiger Arbeitslohn zu behandeln. Es kann jedoch eine Lohnsteuerpauschalierung nach § 40 Abs. 1 EStG erfolgen.
Gewährt der Unternehmer seinem Geschäftspartner eine Reise als Belohnung für eine Preisvereinbarung, sind Fahrtkosten und Ausgaben für die Unterbringung Betriebsausgaben. Erfolgt die Unterbringung im unternehmenseigenen Gästehaus, entstehen keine abzugsfähigen Betriebsausgaben. Kosten für die Bewirtung sind in der Höhe von 80 Prozent abzugsfähig, wenn sie angemessen sind und nachgewiesen werden. Wird eine Reise zur Anknüpfung, Sicherung und Verbesserung von Geschäftsbeziehungen gewährt, liegt ein Geschenk (Fahrtkosten, Kosten für die Unterkunft) vor, dass nicht als Betriebsausgabe abgezogen werden kann. Kosten für die Bewirtung können bis zu 80 Prozent abgezogen werden. Hierbei ist ebenfalls auf die Angemessenheit und auf den Kostennachweis zu achten. Für die die Reise empfangenden Unternehmer entsteht immer eine Betriebseinnahme, die bei Teilnahme zu einer Entnahme führt."
Maximax lass einfach gut sein!
-
Ich will das doch einmal zusammenfassen:
In den Urlaub, also in die Freizeit ohne Arbeitsverpflichtung, fliegt offensichtlich kein Reisebüromitarbeiter kostenlos. Es sei denn bei Incentive-Reisen; da wurde die Gegenleistung aber schon vorher erbracht.
Streiten könnte man vielleicht bei Fortbildungsveranstaltungen, ob diese nicht teilweise auch der Freizeitgestaltung dienen.
Einige Mitarbeiter bilden sich intensiv fort, einige gar nicht und andere umsonst.

Gruß
Manfred
-
Bulgarienfan,
nein, Manfred, völlig kostenlos ist eine solche Reise für die RB-Mitarbeiter aus steuerlichen Gründen (geldwerter Vorteil etc.) nicht. Da hast Du Recht.
ADEgi,
ich lege Wert auf die Feststellung, daß ich noch nie pauschal gegen Reisebüros gewettert habe. Ich buche selber im Reisebüro, zwar keine Pauschalreisen und auch keine Hotels, aber immerhin die meisten Fernflüge.
Gegen die "Lustreisen" der RB-Mitarbeiter habe ich überhaupt nichts einzuwenden. Sie dienen der Information der Mitarbeiter, sind aber gleichzeitig auch der Dank der Hotels/RV für gute Zusammenarbeit und gleichzeitig Anreiz (incentive), daß die eingeladenen MA sich auch weiterhin entsprechend einsetzen. Also, da ist m.E. überhaupt nichts ehrrühriges bei.
Solche Reisen sind in allen Branchen Usus. Die erfolgreiche Schuhverkäuferin/Einkäuferin wird zur Besichtigung einer bestimmten Schuhfabrik mit Programm eingeladen, Der oder die Verkäufer/Verkäuferin/Einkäufer von Büroausstattungen darf hin und wieder auch mal raus, um einen oder mehrere Büromöbelfabriken zu besichtigen. Also, was soll's? Daß die Kollegen, die nicht mitfahren dürfen, sich das Maul zerreißen, ist auch klar. Aber wie heißt es so schön: Mer muß och jönne künne! (Man muß auch gönnen können!)
-
ADEgi wrote:
Pinguinella wrote:
@Berthold Endlich! Auf ein Posting dieser Art habe ich gewartet! und ich kannes zu 100% unterschreiben, nur das meine Inforreisenbilanz noch mieser ausschaut.Hallo,
bist Du denn im normalen stationären Vertrieb und vor allem was machst Du persönlich, damit Du auf Schulungen und Inforeisen kommst?
Gruß
Berthold
Hallo Berthold.
ich bin im stationären Vertrieb, aber ich gehe sehr stark in Richtung FiDi so dass meine Umsätze bei den VA's nicht immer ausreichen, dass ich für eine Inforeise zugelassen werde
Schulungen und Roadshows besuche ich mehrere im Jahr, 4 oder 5, da ich ein 1-frau Betrieb bin, kann ich nicht so oft für einen halben Tag schliessen.
Ich nutze eher PEP Angebote. Sind einfacher zu bekommen, und man ist nicht gruppengebunden. -
chriwi wrote:
Ich gönn's euch ja, aber man sollte schon bei der Wahrheit bleiben.Leider können oder wollen es einem die meisten nicht gönnen ... Sicher gibt es die sog. Peps - aber auch da muss man flexibel sein und vor allem kurzfristig auch buchen können, um wirklich gute Preise zu bekommen. Wir bekommen auch nicht alles geschenkt!
Schade, dass der Neidfaktor in diesem Bereich so groß ist.
-
Ich würde es jedem RB MA gönnen, der Job wäre für mich vollkommen indiskutabel aufgrund von Arbeitszeiten und Verdienstmöglichkeiten.
Also von mir aus kann jeder RM MA soviel umsonst Urlaub machen wie er will.
Ich bin bestimmt nicht neidisch......Gruß
Tom