Honeckerbunker
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Hallo,
mich würde eine Besichtigung des Honeckerbunkers interessieren. War jemand schon mal dort? Wenn ja, an welcher Tour teilgenommen?Mich würde evtl. auch die "Tough Guy"-Tour interessieren, daher wüßte ich gerne, ob sich das lohnt und wie "tough" diese tatsächlich ist.
Desweiteren habe ich mir die Verbindung mit öffentl. Verkehrsmitteln nachgeschaut und gesehen, dass man (von Berlin aus) das letzte Stück mit dem Bus fahren muß. Wie weit ist es denn dort von der Endhaltestelle bis zum ******?
Wäre schön, wenn jemand, der schon mal dort war, seinen Eindruck schildern könnte.
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Hab gerade gesehen, dass alle Termine offenbar schon ausgebucht sind, und Ende Oktober soll der ****** ja wohl für gesperrt werden für Besucher

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Hallo Susanne, wir waren am Mittwoch im ******, hatten die Geschichte Tour für 80 Euro pro Person, sicher nicht billig, aber einmalig. es ist alles ausgebucht, aber wenn Du den News Letter abbonierst erhälts Du eine e-mail über die nächsten freien Touren zur Zeit 1.2.3 .9 frei Geschichte und Deine ins Auge gefaßte Tour. Ich würde diese aber nicht buchen, da gibt es keinen Vortrag vom letztem Befehlshaber und auch keine Zeitzeugen im ******, Du mußt durch Schächte kriechen wo es aber nichts zu sehen gibt.Die Bushaltestelle ist ca 4 km vom ****** entfernt, schon von der Hauptstraße in den Wals sind es gut 20 Minuten. Also lieber mit dem Auto anreisen, denn nach der Tour bist Du geschafft, ich mochte dann nicht mehr 4 km laufen. Gruß Gabi2001
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Hallo Gabi,
vielen Dank für Deine Schilderung. Die normale Tour scheint dann ja doch die interessantere zu sein. Vielleicht habe ich ja doch noch die Gelegenheit, an einer teilzunehmen, vielleicht wird der ****** ja doch auch künftig wenigstens ab und zu wieder geöffnet. Sicherlich gibt es noch sehr viele Interessenten, die auch noch keine Gelegenheit hatten, sich den ****** mal anzuschauen. -
Hallöchen,
ich war vergangenen Sonntag im ******, die Führung um 11 Uhr, da gab es auch noch genügend Parkplätze beim ******, später sah das schon schlimmer aus und man mußte einen Fußweg einplanen.
Es sind gleichbleibend 11 Grad im ****** und es riecht etwas unangenehm die ganze Zeit, wegen dem hohen Schimmelbefall und der feuchten Luft.
Wir hatten die 2 Std. Führung für 20 € p.P. und muß sagen es war der absolute Hammer. Ich habe schon so einige Bunkerführungen gesehen, aber was Dir da geboten wird ist unglaublich.
Dafür das dieser ****** in den siebzigern entstanden ist, ist dort wahnsinige Überlegung und Arbeit geleistet worden. Alleine die Größe, die Tiefe (3 Etagen), das Material und die Technik.
Am beeindruckensden fand ich den Raum mit der Telekomunikation, da hatte ich das gefühl der ganze Staat wurde angezapft.Ein Besuch alle mal wert und er hat nicht mehr all zu lange offen.
LG Nadine
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Nadine25 wrote:
ist dort wahnsinige Überlegung und Arbeit geleistet worden. Alleine die Größe, die Tiefe (3 Etagen), das Material und die Technik.Tja Nadine,
so war das leider, für unseren "Erich" und Co. alles - und für uns lange Anstellschlangen, wenn`s mal Bananen oder Fliesen gab !!

Soweit ich weiß, sollten sie in diesem ****** 14 Tage aushalten können - dort, wo ich dann im Ernstfall hätte meinen "Ehrendienst" leisten müssen, lag beim Angriff die "Aushalte- = Überlebenszeit" bei 2-3 Minuten !!
Trotzdem ein beeindruckendes Bauwerk, vorallem eine Meisterleistung der damaligen Bauingenieure und Statiker !!
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Da hast Du recht, bei Erich gab es alles... und wir haben ewig und bis zuletzt auf einen Telefonanschluß gewartet und wenn Du dort die Telekomunikationsanlage gesehen hast weißt Du auch warum.
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Hallo,
danke, dass Du Deine Eindrücke geschildert hast, Nadine, leider weiß ich noch nicht, ob ich den Besuch vor der Schließung des Bunkers noch einplanen kann, aber es klingt wirklich sehr interessant :? -
wenn`s mal Fliesen gab !!

Kommt ein Ost-Berliner in einen Laden voller Fliesen.
Ich möchte gern die Blauen dort kaufen - oder sind das alles Beratungsmuster?
Die ist kein Fliesenladen- dies ist eine Fleischerei!

+++++
(Beratungsmuster auch so ein Witz, gell liebe Landsleute)
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Hallo,
ich kann mich meinen Vorrednern auch nur anschließen, wir waren gestern Abend zur 18:15 Uhr Tour für 2 Stunden dort.
Wer bis Oktober noch in Berlin ist sollte unbedingt an der Besichtigung teilnehmen. Auch für uns war es ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Wahnsinn was alles verbaut und durchdacht wurde.
Nadine25 hat alles perfekt beschrieben, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.LG
Sandra
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Hallo Holzmichel-so wie ich das verstehe warst du da in Prenden stationiert.Ich war von 1988 bis 1990 da,war der letzte Kapo der KRSST.Habe nach der "Amestierung" nie wieder jemanden aus meiner Kompanie getroffen,was ich sehr eigenartig finde.Wann warst Du da????
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Kommando4 wrote:
so wie ich das verstehe warst du da in Prenden stationiert.Etwas OT :
Nee lieber Kommando, da hast Du aber etwas deutlich falsch verstanden!
Dort war ich zu damaligen Zeiten nie gewesen !Es gab schließlich noch andere Standorte, denen eine derart niedrige "Durchhaltezeit" gegeben wurde und die vorallem nicht zum KRSST gehörten !!
Jedoch paßt es hier nicht in dieses Forum, darüber weiter zu diskutieren.
Außerdem liegen zwischen unser beider Zeiten etliche Jahre.Und was Deine alte Truppe betrifft, kann es doch nicht so schwer sein, welche von den Kameraden wieder aufzufinden.
Wünsche Dir dabei viel Glück !mit Gruß
ErwinEnde OT !
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Hallo Rolf,
uns wurde gesagt das der ****** " zu teuer " ist. Er muss täglich bewirtschaftet werden, Wachpersonal steht vor dem Eingang, die Führungsleute müssten bezahlt werden etc.
Würde man den ****** jeden Tag auflassen würden nicht genügend Leute kommen denn dann wäre es nichts Besonderes mehr und nur 10 Besucher pro Tag könnten die Kosten nicht tragen.Sich entschieden ihn zu öffnen hat man sich wohl auch nur um die Schließungskosten reinzukriegen. Nach Schließung wird er zugeschüttet und auch das ist wohl nicht ganz preiswert. Mehr Info´s habe ich leider auch nicht.
LG
Sandra
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Wenn ich mir so einige "Entwicklungen" in manchen unberechenbaren Staaten anschaue, begreife ich sowieso nicht ganz, wieso man ein solches Schutz-Bauwerk nicht weiter unter Regie von Schäubles oder Jungs Ministerium bestehen lässt l
Ich kann mir nicht vorstellen, daß in den Planungsköpfen für die Zukunft keinerlei Schutzräume vorgesehen sind.
Jetzt mal abgesehen von veralterter bzw. rausgerissener Elektronik in diesem ******, aber bautechnisch eine Meisterleistung, die als Schutzraum noch Jahre hätte genutzt werden können.
Und ich glaube kaum, daß es für unser Parlament im Großraum Berlin schon eine vergleichbare "Alternative" gibt - deren heutiger Bau außerdem kaum noch bezahlbar wäre.
Es gibt zwar noch ein paar andere "Objekte" aus damaliger Zeit (glaube in Strausberg und Wünsdorf(ehemals Russen) müßte da noch was sein) - aber bei Weitem nicht so sicher, wie in Prenden.Oder ist man so naiv, daß man denkt, wir hier in D leben auf einer "Insel der Glückseeligen" und nie kann etwas passieren !!????
Aus meiner Sicht ist da die "Welt" noch nicht klug genug !Und schon aus diesem Grund kann ich die "Sandverfüllung" nicht nachvollziehen !!
Schönen Sonntag !
Erwin
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Hallo Erwin,
ich denke nicht das man den ****** wieder so herstellen kann wie er einmal war. Auch das würde enorme Kosten bedeuten.
Dazu kommt das es kein ****** für Menschen wie Dich und Mich war sondern ein politischer ******. Geht man von der ehemaligen Trennung aus wird es sicher in der BRD auch solch einen ****** für die Oberhäupter gegeben haben und auch immer noch geben, quasi ein Bundeskanzleramt unter der Erde.LG
Sandra
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