Bali einmal kritisch betrachtet
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Hallo liebe User,
einige wissen es vielleicht noch: mein Mann und ich waren in den vergangenen 2,5 Wochen in Asien unterwegs.
Unter anderem waren wir 10 Tage auf Bali, und, jetzt kommt´s
, leider etwas enttäuscht.
Wir waren 3 Nächte in Ubud im Maya Ubud Resort und anschließend 7 Nächte im Intercontinental Jimbaran.
Im Vorfeld unserer Reise habe ich mich, denke ich, gut und umfangreich informiert. Vieles habe ich im Vorfeld gewusst, aber manches fiel uns eben erst vor Ort auf.Geschmäcker sind verschieden, das ist allseits bekannt. Aber vielleicht interessieren sich potenzielle Neu-Baliurlauber auch für unsere etwas kritischere Sicht der Dinge.
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Umweltverschutzung
Auf Bali gibt es laut Aussage von ***** einem deutschsprachigen Tourguide, keine Gesetze für die Müllentsorgung. Dem zur Folge ist die Insel ziemlich zugemüllt und dreckig, und das meine ich wörtlich. -
Verkehr
Der Verkehr auf Bali ist **********, aber das wussten wir vorher. Was uns nicht klar war, war die Menge des Verkehrs - Smog und ein ziemlicher Verkehrslärm sind die Folge daraus. -
Sehenswürdigkeiten / Flora und Fauna
Wir haben mit den deutschsprachigen Guides ******* 2 Tagesausflüge gemacht und dabei die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mitgenommen. Grundsätzlich fiel uns auf, dass wir während dieser Touren mehr im Auto saßen als sonst was, da die Entfernungen zwischen den einzelnen Highlights schon enorm waren bzw. die Straßenverhältnisse teilweise eine Geschwindigkeit über 50 km/h nicht zuließen. Die Sehenswürdigkeiten ansich haben uns dann auch nicht begeistert. Sicherlich: die Reiseterrassen oder auch der Mt. Agung, an dem sich der Muttertempel befindet, sind wirkliche Schmuckstücke, aber z.B. der botanische Garten hat seinen Namen so gar nicht verdient. Die Gerichtshalle befindet sich mitten im Zentrum von Klungkung und man muss deshalb mit erheblicher Lärmbelästigung rechnen, usw.
Hingegen sehr empfehlenswert und wunderschön ist eine Rafting Tour. Da zeigt sich Bali von seiner schönsten Seite. Gleiches gilt für den Strand von Jimbaran am Interconti. -
die Menschen
Es stimmt, mit einem Lächeln kommt man immer weiter. Wir haben es allerdings als unheimlich störend empfunden, wie sehr wir von den Verkäufern und deren Kindern! (körperlich) bedrängt und zum kaufen animiert wurden. Horrorgeschichten á la "ich habe 5 hungrige Kinder zu Hause, kann keinen Reis kaufen" waren an der Tagesordnung. Wer nicht kaufte, wurde dann auch mal angemacht.
Natürlich: die Bevölkerung ist arm, keine Frage. Aber die Art und Weise hat uns einfach zu sehr an einen ägyptischen Basar erinnert und passte so gar nicht zu diesen eigentlich so freundlichen Menschen.
Wie bereits oben geschrieben: Geschmäcker sind verschieden. Vielleicht haben wir auch den Fehler gemacht, Bali immer mit unserem letzten Urlaubsziel (Mauritius) zu vergleichen. Mag alles sein.
Oftmals hört man, dass Bali über die Jahre an Charme verloren hätte. Das glaube ich sofort. Denn Potenzial hat diese Insel auf jeden Fall. Nur leider denke ich, dass vieles, was uns mißfallen hat, hausgemachte Probleme sind, die sicherlich nicht nur uns aufgefallen sind.
Ich würde mich freuen, wenn hier auch noch andere Bali Urlauber, die vielleicht mit ähnlichen Gefühlen nach Hause geflogen sind, ihre Meinung kund tun, auch in Anbetracht dessen, dass hier sehr viele Bali Fans schreiben.
Gerne würde ich aber auch die Meinung dieser Fans, z.B. Biene, die auf Bali gelebt hat, dazu hören?Anm. d. Admins:
Da besagte Guides hier schon allzuoft und mit unterschiedlichen Accounts auf massivste Art und Weise billige Schleichwerbung für sich machen wollten, was nicht den Verhaltensregeln entspricht, gestehen wir ihnen auch die Erwähnung ihrer Namen nicht mehr zu. Insofern wurden sie unkenntlich gemacht. -
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Wir waren 3 Wochen auf Bali, die erste und letzte Nacht in Kuta, unser Urlaubsort hieß Amed im Osten der Insel. Uns hat es insgesamt sehr gut gefallen, wobei ich mal vorweg sagen will, dass Vergleiche (hier mit Mauritius) nichts bringen. Jede Insel ist anders, wir waren schon dreimal auf Mauritius, die Insel ist völlig anders, landschaftlich und auch kulturell.
Nun aber zu Bali:
Von Kuta aus hatten wir nach einer zweieinhalbstündigen Fahrt nach Amed einen ersten Eindruck von Bali, dreckig und zugemüllt fand ich es nicht. Dass der Verkehr heftig ist, haben wir dann auch bei unseren Ausflügen feststellen müssen, die Fahrer waren echt zu bewundern. Nun haben wir in einem ruhigen Ort gewohnt und hatten weder im Hotel noch an Strand Probleme wegen Verkehrslärm. Amed ist ein kleines ursprüngliches Fischerdorf. In Kuta fand ich es schon heftig, da möchte ich keinen Urlaub verbringen.
Wir haben viel von der Insel gesehen, am schönsten fand ich die Landschaft mit ihren Reisterassen, bei Tirtagangga haben wir mit einem Guide einen Spaziergang durch die Reisfelder gemacht. Aber auch die Fahrt zum Batursee war wunderschön. Ich will jetzt hier nicht die einzelnen Sehenswürdigkeiten aufzählen, aber die Mischung zwischen kulturellen und landschaftlichen Highlights hat uns gut gefallen. Unser Strand im Amed war zwar nicht schön, er war grau und steinig. Wir hatten aber direkt vorm Hotelstrand einen Korallengarten, es war zum Schnorcheln einfach Spitze! Bei einem unserer Ausflüge waren wir an der Blue Lagoon in Padang Bai, ein wunderschöner Sandstrand.
Die Menschen mit ihrer Freundlichkeit und ihrem Lächeln haben uns am meisten beeindruckt. Sicherlich leben viele vom Verkauf oder von Touren, aber ein ägyptischer Bazar ist wohl anders. Kinder kamen auch regelmäßig aus dem Dorf bei uns am Hotelstrand vorbei. Die Hotelleitung hatte ein großes Schild aufgestellt und gebeten, kein Geld zu geben. Die Schule sei kostenlos, und das finden wir natürlich auch, dass die Eltern die Kinder besser zur Schule schicken sollten anstatt zu den Touristen zum Betteln. Das ist leider sehr kurzsichtig.Ich finde, Bali ist sehr vielfältig, aber jeder sieht und erlebt es wohl anders. Es kommt auch immer auf die Erwartung an, mit der man dann losfährt. In einem anderen Forum habe ich heute einen ähnlichen Beitrag über Mauritius gelesen, das wurde mit den Malediven verglichen, da war man dann auch enttäuscht.
Ich hatte mir Bali insgesamt touristischer vorgestellt, an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten war wohl etwas Betrieb, in Ubud natürlich auch. Nun haben wir auch abseits der Touristenpfade gewohnt und einen ruhigen Urlaub verbracht. Das wurde mir an unserem letzten Tag in Kuta auch richtig bewusst. Nun sind wir auch keine Fans von solchen großen Hotel, unser Hotel in Amed hatte 23 Zimmer bzw. Bungalows. Sowohl im Hotel als auch im Restaurant war der Service sehr persönlich, so etwas mögen wir. Aber das ist – wie vieles andere auch – Geschmacksache.
Gruß Elke
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Das ist ja ein sehr ausführliches Posting. Ich bin schon auf die Antworten gespannt. Ich pick mal nur einen Teilaspekt heraus:
Nicole25 wrote:
Oftmals hört man, dass Bali über die Jahre an Charme verloren hätte.
Das kann ja nur jemand sagen, der vor xx Jahren schon mal da war. Und diese Art Vergleich hab ich schon über sämtliche Urlaubsdestinationen dieser Welt gehört. Früher war alles besser.
Mir kommt vor, dass viele Leute nur deshalb ein 2. Mal wohin fliegen, damit sie genau DAS sagen können. -
Hallo Nicole!
Wir haben im Mai 2 Wochen auf Bali verbracht und zu Deinem kritischen Reisebericht kann ich nur folgendes sagen:
Umweltverschmutzung:
Es stimmt, es liegt vereinzelt Müll herum, aber desewegen gleich von einer dreckigen und vermüllten Insel zu sprechen, ist wirklich übertrieben.Zum Verkehr:
Wenn Du schon einmal einige Tage in Bangkok warst, sprichst Du nicht mehr von Smog und Verkehrslärm auf Bali.Sehenswürdigkeiten:
Wir waren 6 Tage auf der Insel unterwegs und wenn man sich was anschauen will, muß man natürlich auch einige Zeit im Auto verbringen und daß man die Straßen nicht mit europäischen Verhältnissen vergleichen kann ist auch klar. Außerdem sind die Entfernungen zwischen den Sehenswürdigkeiten auch nicht sooo groß. Vergangenes Jahr in Kenya hatten wir Tagesetappen zwischen 200 und 300 km bei noch viel schlechteren Straßen.
Die Gerichtshalle in Klungkung liegt in einem schönen Garten und auch der Verkehrslärm hält sich in Grenzen.Die Menschen:
Also ich weiß nicht, wo Dir die "aufdringlichen Verkäufer" begegnet sind. Wir wurden weder bedrängt noch mit Horrorgeschichten konfrontiert.Mit einem gebe ich Dir allerdings recht, man kann Bali nicht mit Mauritius vergleichen! Und zum Glück sind die Geschmäcker verschieden.
Wir haben wirkliche 2 wunderschöne Wochen auf Bali verbracht und viele Eindrücke von der herrlichen Natur, den prachtvollen Tempelanlagen und den wirklich freundlichen und höflichen Balinesen mit nach Hause genommen.
Liebe Grüße
namremiz -
Hallo.
Natürlich kann und sollte man Destinationen, die so unterschiedlich sind wie Bali und Mauritius, nicht mit einander vergleichen. Getan haben wir es dennoch Asche auf unser Haupt.
@ namremiz: ich finde es ganz und gar nicht übertrieben, von einer vermüllten Insel zu sprechen, wenn der Müll sich am Straßenrand türmt. Ich habe mir das sicherlich nicht ausgedacht. Vom Gestank will ich gar nicht erst anfangen zu erzählen, wenn diese Müllberge (weil keine andere Entsorgungsmöglichkeit besteht!) einfach an Ort und Stelle verbrannt werden. Mit eigenen Augen gesehen (und mit eigener Nase gerochen).
zum Verkehr: und jetzt ziehst Du Vergleiche mit einer Destination, die unterschiedlicher nicht sein könnte. Bangkok ist eine Großstadt, Bali eine (Tropen-)Insel. Das Bangok ein Moloch ist, ist allseits bekannt. Von einer Tropeninsel habe ich das allerdings in diesem Ausmaß nicht erwartet.
Die aufdringlichen Verkäufer fanden wir vor allem am Tanath Lot, Besakih, Bedugul etc. Besonders anstrengend war es am Pura Luhur Batukau. Am Ulu Watu ging es erstaunlicherweise ganz gut, trotz der Menschenmassen zum Sonnenuntergang.
Ich merke, dass es Dich ärgert, was ich über Bali geschrieben habe. Ich freue mich natürlich für Dich, dass Dir Dein Urlaub so gut gefallen hat, aber ich finde, dass man auch die nicht so schönen Seiten einmal beim Namen nennen sollte.
@ Elke: mir scheint, wir hatten einfach Pech mit den Balinesen, die wir trafen. In erster Linie störte mich einfach die äußerst aufdringliche Art des Verkaufens an den Sehenswürdigkeiten. Ich mag es einfach nicht, wenn man mir (nach freundlichem "no thank you") nachläuft, mich zu quatscht und mich festhält (!!). Dann werde selbst ich ungehalten, und ich habe eigentlich ein sonniges Gemüht

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Hallo Nicole,
Bali ist -Gott sei Dank- nicht mit Mauritius oder den Malediven zu vergleichen!
Leider hast Du Recht und so hält sich die Sorge um die Umwelt sehr in Grenzen. Man hat noch nicht verinnerlicht, wie stark die Bevölkerung plus Tourismus gewachsen sind und welche Probleme hieraus erwachsen. Auch höre ich immer wieder von den Einheimischen, dass die Regierung für Veränderungen etc. zuständig sind, sie selbst, da arm, ja nichts machen können. Die Landbevölkerung ist von den "Errungenschaften" der modernen Zivilisation, insbesondere Plastik, überrollt worden. Wurden früher für Mahlzeiten und Getränke ausschließlich Naturprodukte verwendet welche problemlos weggeworfen werden konnten, wird das in der Neuzeit problematisch mit Plastik fortgeführt.
Es gibt aber starke Bestrebungen, diesem ein Ende zu machen. Z. B. gibt es neue Deponien, Entsorgungszentren und Aufklärungsunterricht an den Schulen. Ebenso seit einigen Jahren Preise für die schönsten Dörfer. Eine flächendeckende Müllabfuhr ist in der Entstehung.Der Verkehr ist -wie in allen Ballungszentren- im Großraum Denpasar heftig. Außerhalb und abseits der Hauptstraße genau so dezent wie auf Mauritius. Zudem sind die abgelegenen Straßen auf Bali besser in Schuß.
Wenn man natürlich in den Touri-Zentren Kuta/Legian/Sanur/Jimbaran wohnt, muss man zu fast jedem Ausflug durch diesen Verkehr. Schlecht geplant halt. Von z.B. Ubud aus, wäre es einfacher gewesen.
Die Sehenswürdigkeiten sind leider nicht komplett auf ein, zwei Quadratkilometern nähe Jimbaran aufgereiht. Wie schlimm! Und von enormen Entfernungen kann man auf einer Insel von rd. 5.500 km² eher nicht sprechen. Selbst die entlegensten Winkel sind in Tagesausflügen zu erreichen. Da man sich aber nicht auf einer Malediven-Insel befindet, muss man halt bereit sein, sich zu bewegen und Reisezeit zu investieren. All das ist jedoch im Vorfeld einer solchen Fernreise leicht zu erfahren und zu planen.
Eine Hilfe dabei ist ein solches Forum.
Ich wünsche Euch noch viele schöne Reisen
Gruß
Hendrik -
Nicole25 wrote:
Der Verkehr auf Bali ist **********, aber das wussten wir vorher. Was uns nicht klar war, war die Menge des Verkehrs - Smog und ein ziemlicher Verkehrslärm sind die Folge daraus.
********** wird's nur, wenn sich die Touris im Straßenverkehr versuchen. Vielleicht noch nachts und/oder alkoholisiert. Zum Verkehr an sich: Pickups, Autos und Roller (mit 1 - 5 Balinesen drauf. Typisch SO-Asiatisches Verkehrsgewühl halt. Fand ich faszinierend.Zum Lärm: Ja, so ist das mit der selektiven Wahrnehmung. Wenn ich mich an Bali zurückerinnere, fällt mir das Rauschen des Meeres ein. Die Laute tropischer Vögel. Balinesische Jugendliche mit einer Gitarre auf dem Markt in Kuta, die übrigens nicht gespielt haben, um von Touris Geld zu kriegen. Sondern aus Lust und Laune.
Aber Smog? Das ist nicht Dein Ernst, oder?! Sowas gibt's in L.A. oder Santiago de Chile. In den Riesenstädten eben.
Nicole25 wrote:
Grundsätzlich fiel uns auf, dass wir während dieser Touren mehr im Auto saßen als sonst was, da die Entfernungen zwischen den einzelnen Highlights schon enorm waren bzw. die Straßenverhältnisse teilweise eine Geschwindigkeit über 50 km/h nicht zuließen.
Mir fielen 5 Meter hohe Weihnachtssterne auf, Dörfer in denen Holzschnitzer mannshohe Statuen zum Verkauf feilboten, Reisterrassen, religiöse Prozessionen, Kokosplantagen,... Die Fahrt zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten (Tempeln, Höhlentempeln, div. Märkten, Reisterrassen, Seen, Aussichtsplätzen) war leider immer viel zu kurz. Wir kamen meist mit dem Kucken nicht nach.
Ich interessier mich auch für die Schattenseiten des Tourismus und weiß dass es in SO-Asien auch Armut, politische Unterdrückung, Sextourismus, Umweltverschmutzung, etc. gibt. Aber mir gelingt's im Urlaub offensichtlich besser abzuschalten und auf die schönen Dinge zu fokussieren.

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Chriwi,
wenn ich Deinen Beitrag lese, würde ich am liebstem sofort wieder los! Die Gitarrespieler gab es auch in unserem kleinen Dörfchen Amed. Wir waren oft in einem kleinen Warung neben unserem Hotel, irgendeiner griff dann immer mal zur Gitarre, die Stimmung war einfach schön. Uns sie haben es wirklich aus Freude an der Musik gemacht!
Gruß Elke -
Och Mönsch, jetzt seid mal nicht so!

Natürlich habe ich mich im Vorfeld informiert - ich rege mich ja selbst immer auf, wenn ich von Urlaubern lese, die z.B.
nach Mauritius fahren und dann zurück kommen mit den Worten: na, wie auf den Malediven war´s ja nicht 
Das blöde an Foren ist, dass man wirklich wie wild aufpassen muss, den richtigen Ton zu treffen, um die (immer subjektive!) Meinung auch vernünftig rüber zu bringen.
@ Hendrik: warum reitest Du so sehr auf meiner Aussage herum, die Entfernung wären groß gewesen? ICH habe es nun mal so empfunden. Punkt. Und glaub mir, ich habe mich umfangreich informiert. Ich nenne beispielsweise 3 Bali Reiseführer mein Eigen und mein Chef hat auch ziemlich ob der andauernden Internetnutzung gemeckert
Ach ja, und gelesen hab ich die Reiseführer natürlich auch g@ chriwi: na klar erinnere ich mich auch an Meeresrauschen und so
Aber eben auch an den Smog. Hey, wir waren danach 3 Tage in Hongkong, ich weiß was Smog ist! Nee, mal im Ernst: die Abgase waren schon ziemlich heftig, so dass ein Nachmittagsspaziergang durch Ubud ganz schön "atemberaubend" wurde. -
Mir sind grad noch zwei "Verkehrsprobleme" eingefallen. Bei einer Tagestour mussten unsere Jeeps einem LKW aus dem Schlamm helfen. Wir sind alle ausgestiegen und haben geschoben.
Ein anderes Mal kamen wir mitten in eine Prozession. Eine Statue wurde von einem Dorf in ein anderes getragen. Da ging nix mehr. Wir stiegen aus, bekamen Sarongs und marschierten einfach mit.

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Hallo Nicole!
Es ärgert mich nur, wenn Leute in ferne Länder reisen, alles mit europ. Maßstäben vergleichen und nur herumnörgeln.
Ich weiß, genauso wie Chriwi, auch über die Schattenseiten des Tourismus in SO-Asien, Afrika und vielen anderen Teilen der Welt Bescheid und verschließe davor nicht meine Augen. Aber wenn ich fremde Länder bereise, dann erfreue ich mich an den schönen Dingen die ich dort sehe und versuche immer mit den Leuten ins Gespräch zu kommen um Land und Leute noch besser zu verstehen.
Wenn man damit seine Probleme hat, sollte man halt Reiseziele wählen, wo man mit solchen "Zuständen nicht konfrontiert und sich von dem Einheimischen nicht *********" fühlt.
Nichts desto trotz, wünsche ich Dir, dass Dein nächster Urlaub Deinen Erwartungen entspricht.
Liebe Grüße
namremiz -
namremiz wrote:
Wenn man damit seine Probleme hat, sollte man halt Reiseziele wählen, *wo man mit solchen "Zuständen nicht konfrontiert und sich von dem Einheimischen nicht ********" fühlt.
Stichwort: AI?!
Ich finde Nicole's Thread gut. Eben deshalb. Um vor Enttäuschungen zu schützen. Und auch Nicole hat auf Bali sicher schöne Eindrücke und tolle Erlebnisse gehabt.
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Jawohl!

Sehr schöne sogar! Aber eben auch nicht so schöne.namremiz, ich habe doch nirgendwo geschrieben, dass ich europäische Verhältnisse erwartet habe oder? Übrigens sind wir auch mit Einheimischen ins Gespräch gekommen - wüsste ich sonst von den fehlenden Müllgesetzen?
Wenn ich mich ********* fühle, dann hängt das sicherlich nicht mit dem jeweiligen Land zusammen. Ganz ehrlich? Wäre ich in Deutschland so derbe ********* worden, hätte der Typ sich eine gefangen - wahlweise von mir oder meinem Mann.
Ich gehöre nicht zur blauäugigen Touri-Fraktion - aber dies hier ist ein Informationsforum. Und Informationen sind eben nicht immer rosarot.
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Wenn mir einer was verkaufen will, und ich sag "No! Thank you!" dann muss Schluß sein. Angreifen geht gar nicht! Passt auch nicht zur normalerweise eher zurückhaltenden Art der Balinesen.
Und wer sich mir in den Weg stellt, wird umgerempelt. Egal ob Greenpeace-Aktivist in der Fußgeherzone in Wien oder Sarong-Verkäufer bzw. Schirm-Verleiher auf Bali.

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Ich sag´s ja chriwi, wir haben auch andere (sehr höfliche, lustige) Balinesen erlebt. Aber speziell an den Sehenswürdigkeiten ging das ziemlich derbe zur Sache.
Schlimm fand ich die Sache mit den Kindern - da läuft mir ein zuckersüßes Mädchen mit Blumen in den Händen entgegen, drückt sie mir in die Hand und hält danach ihrerseits die Hand nach Geld auf - wohl gemerkt, die Kleine war vielleicht 3 oder 4. -
Dann hat die Kleine zumindest nicht die Schule geschwänzt!

Bei unserem ersten Bali-Urlaub vor Jahren sind wir u.a. mit dem Leihwagen Richtung Candi Dasa gefahren. Irgendwo unterwegs eine Menschenansammlung am Strand, wir hielten an.
Im Meer schwammen dicht vor dem Strand eine grosse Anzahl Delfine die Küste lang. Ein kleines Mädchen kam mit einer Holzkette zu uns und meinte lächelnd: Bring you Good Luck!
Ich habe Ihr ein paar Rupien gegeben, die Kette hängt heute noch an meiner Schreibtischlampe.
Na und! -
Ich verstehe nicht so ganz was dieser Thread hier soll.
Nicole war das erste mal in Asien,
vergleicht das mit Mauritius - Äpfel unfd Birnen -
und sammelt Ihre Bali-Eindrücke auf 2 Tagesausflügen.
Vieleicht sollte sie ein paar andere asiatische Länder besuchen
und dann vergleichen.
Aber so- unnötig darüber zu diskutieren.
( Sofern man überhaupt über subjektive Eindrücke diskutieren sollte ) -
wiener-michel: meinst Du nicht, dass Du Dich etwas weit aus dem Fenster lehnst? Warum maßt Du Dir an, über Sinn und Unsinn eines/dieses Threads entscheiden zu wollen? Er findet doch regen Anklang, oder?
Ich wollte meine Sicht der Dinge darlegen. Wie ich meine Eindrücke gesammelt habe, ob auf 2 oder 5 oder 20 Ausflügen, sei dabei doch mir überlassen.
Wie oft warst Du schon auf Bali? Was kannst Du zu den von mir aufgeführten Punkten sagen? Wie ist Deine Sicht der Dinge?
@bernhard: es geht ja nicht darum, dass wir nichts gegeben haben/geben wollten. Es war der Gesamteindruck - das mit den Delphinen klingt übrigens ziemlich spannend. Ich kann mir vorstellen, dass das einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben muss

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Wenn man fehlende Gesetze zur Müllentsorgung und das hohe Verkehrsaufkommen bemängelt zeugt das einfach nur von mangelnder Urlaubsplanung.
Hättest dich einfach im Vorfeld mehr mit Asien beschäftigen sollen und auch mal einen guten Reseführer lesen sollen.
Hast du wohl alles nicht gemacht , vergleichst deine Eindrücke mit Mauritius, und lässt jetzt hier deinen Frust ab.Und im übrigen - ich wohne im Erdgeschoß - werde mir also kaum was brechen wenn ich mich aus dem Fenster lehne.
Und falls deine Angaben im Profil stimmen warst du 12 als ich das erste mal auf Bali war.

