Unruhen in Thailand
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Vor Kurzem hat das Parlament den Ausnahmezustand fuer die beiden Flughaefen in Bangkok verhaengt. Und einer der Schulfreunde des Premiers Somchai, heute ein hoher General, wurde mit der Durchfuehrung entsprechender Massnahmen beauftragt. Das heisst wohl in erster Linie, dass die Armee nun endlich daran geht, die Chaoten zur Not mit Gewalt aus den Airports zu schaffen.
Bis dato ist dies jedoch noch nicht passiert und der Tag geht hier langsam zu Ende. Also bleibt die Hoffnung auf morgen. -
Hallo Campell,
wir fliegen mit Thai Airways über Meiers Weltreisen. Morgen 14:10 ab Frankfurt. -
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...weitere Option bei Quatar:
den Flug um 2 Wochen nach hinten verschieben (vorausgesetzt Abflug bis einschl. 01.12.)
...natürlich nur sofern der Arbeitgeber mitspielt!!
Jetzt bin ich mal gespannt wie's weitergeht....
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was ich nicht so ganz versteh ist auf welcher seite des militaer steht?
des koenigshaus hat sich durch die koenigin zu den regierungsgegnern positioniert.
des militaer hat den letzten putsch durchgefuehrt und gestern stand im spiegel noch dass ein erneuter militaer putsch durchaus vorstellbar ist.
also warum beauftragt dann die regierung des militaer ? -
Meiers hat seine Internetseite aktuallisiert:
Da die Lage sehr unübersichtlich ist, müssen wir alle Flug-Pauschalreisen nach Bangkok aktiv bis zur Abreise 01.12.2008 absagen und werden alle Reisen mit sofortiger Wirkung stornieren.
Also, Koffer wieder auspacken....

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keine Ahnung, wie wir jetzt vorgehen. evtl. über einen Ausweichflughafen direkt nach Koh Chang? Keine Ahnung, bei Meiers toller Notrufnummer kommt man ja nicht durch 
Falls wir nicht fliegen, hätte ich 3 Päckchen Malarone Malaria Mittel günstig abzugeben
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www.goasia.de schreibt heute:
"Die überraschende Schließung des Suvarnabhumi-Airports lässt tausende Thailand-Urlauber ganz anders stranden, als sie es sich erträumt hatten
Auf den Weg nach Thailand dürfte sich in den nächsten Wochen wahrscheinlich nur machen, wer das Königreich schon einmal bereist hat und seinem Reiz erlegen ist, das landesweit eigentlich gute Sicherheitsgefühl schätzen gelernt hat oder sich damit anfreunden kann, nicht unbedingt über die Hauptstadt Bangkok einzureisen.
Auch wenn auf die baldige Wiedereröffnung des am 26. November ab drei Uhr nachts geschlossenen Suvarnabhumi-Airports gehofft wird, wird es noch lange dauern, den von den Demonstranten der außerparlamentarischen Volksallianz für Demokratie (PAD) angerichteten, schweren Image-Schaden des Landes wieder zu reparieren.
Mit ihrer Besetzung des Flughafens, der als wichtigstes Tor nach Thailand und ganz Südostasien gilt, wurde zum Beginn der Hochsaison ein Chaos angerichtet, das tausende Touristen im Urlaubsparadies stranden ließ sowie die Fluggesellschaften und unzählige Reiseagenturen in aller Welt verunsichert hat.
Nach dem internationalen Flughafen Suvarnabhumi haben Demonstranten inzwischen auch den für Inlandsflüge genutzten zweiten Airport Don Muang besetzt. Die Verantwortlichen schlossen daraufhin auch diesen Regionalflughafen. Bangkok ist dadurch im Moment nicht mehr mit dem Flugzeug erreichbar.
Krisenzentrum im Flughafen
In Zusammenarbeit zwischen der staatlichen Fremdenverkehrsbehörde Tourism Authority of Thailand (TAT), der Thai Hotel Association (THA), der Association of Thai Travel Agents (ATTA), der einheimischen Fluggesellschaft Thai Airways International (THAI) und der Flughafenbehörde AOT ist in der vierten Etage des Hauptterminals im Suvarnabhumi-Airport ein Krisenzentrum eingerichtet worden, um betroffenen Passagieren zu helfen. Sie werden auf umliegende Hotels verteilt oder mit Informationen versorgt, wie sie das Land auf alternativen Reisewegen verlassen können.
Auswärtiges Amt reagiert moderat
Im Vergleich zu anderen Ländern reagierte das Auswärtige Amt in Berlin bisher überraschend moderat und rät nicht prinzipiell von Reisen nach Thailand ab. Vielmehr wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Urlaubsgebiete im Süden des Landes nicht von den politischen Auseinandersetzungen betroffen sind und es bisher auch nicht zur Gefährdung von Touristen und Ausländern gekommen sei.
Sollte demnächst erneut der Ausnahmezustand über Bangkok verhängt werden, will das Außenministerium offensichtlich allerdings eine Reisewarnung aussprechen – zumindest für die Hauptstadt als touristisches Ziel. Ansonsten wird nach wie vor gewarnt, größere Menschenansammlungen in der Metropole zu meiden, um sich nicht dem Risiko von etwaigen Sprengstoffanschlägen oder Schießereien auszusetzen, was besonders für den Bereich um das Parlament und das Government House sowie die Rajadamnoen Avenue und die Makkhawan Bridge gilt.
Entwicklung stößt auf Unverständnis
Aufgrund Ihrer zunehmenden Übergriffe auf das öffentliche Leben, wie sie sich in der Blockade des Regierungszentrums und nun besonders in der illegalen Besetzung der beiden Flughäfen Bangkoks manifestieren, scheint die außerparlamentarische Opposition rapide an Rückhalt in der Bevölkerung zu verlieren. Denn nicht nur in der Tourismus-Industrie, sondern auch in der übrigen Wirtschaft Thailands sind durch die spektakulären Aktionen gegen die Regierung der People Power Party (PPP) unter Premierminister Somchai Wongsawat, die ja immerhin als demokratisch gewählt gilt, zigtausende Arbeitsplätze in Gefahr geraten.
Ausländische Beobachter, die sich nicht intensiver mit dem komplizierten politischen und sozialen Geflecht des Königreichs beschäftigt haben, pflegen über das mangelhafte Eingreifen der Ordnungs- und Sicherheitskräfte nur den Kopf zu schütteln. Denn diese haben die Demonstranten in den vergangenen Monaten weitestgehend gewähren lassen – angeblich ausschließlich aus Sorge um den größeren Ausbruch von Gewalt, wie es ihn in der jüngeren Geschichte des Landes bereits mehrfach gegeben hatte.
Die wichtigsten Informationsquellen zu den Unruhen in Thailand
Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland in Berlin:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Thailand/Sicherheitshinweise.html
Telefon-Hotline zu den Unruhen in Thailand: 030 - 5000 600 601Thailändisches Fremdenverkehrsamt in Frankfurt:
Telefon: 069 - 138 139 0
www.thailandtourismus.deBangkok Airways
http://www.bangkokair.com/announcement/index.php?lang=en&id_page=cancel_flights
Telefon: +66 (0)2-265-8777Thai Airways International => Call-Center / Flugplan-Änderungen:
Telefon: +66 (0)2-356-1111 & +66 (0)2-545-400Suvarnabhumi-Airport in Bangkok => Hotlines / Flughafenleitung:
Telefon: +66 (0)2-132-1882 & +66 (0)2-132-1888Thailändisches Außenministerium in Bangkok:
Telefon: +66 (0)2-643-5522 "Ist zwar weitesgehend nichts Neues, aber vielleicht helfen die Telefonnummern etc. einigen vor Ort weiter?
Ich drücke allen die Daumen, die gerade in Thailand sind oder demnächst fliegen wollen!!!!
Bekannte von uns hängen zur Zeit auch in Bangkok fest und wollten eigentlich weiter nach Khao Lak (pauschal gebucht). Die haben in Bangkok selbst erst gar nichts von der Stürmung des Flughafens mitbekommen bis sie gestern die RL vor Ort informierte.Ich gehöre auch zu den Hardcore-Thailandfans und werde auch weiterhin dahin reisen, aber alle die jetzt in der Situation vor Ort sind oder deren Reisen abgesagt werden mussten tun mir sehr leid!
LG Claudia -
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Befreundetes Pärchen wollte gestern von BKK nach Frankfurt fliegen...
Hier eine kurze Nachricht von Ihnen:
"Haben gerade gesagt bekommen dass es evtl. Dienstag wird mit heimfliegen.
Hier geht gar nichts mehr, beide airports in Bkk zu und airport Phuket total zu mit touristen, die versucht haben heimzukommen. Wir sind momentan in Bkk, total em ende in einem Hotel untergebracht und hoffen es eskaliert nicht.
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Link:
http://derstandard.at/?url=/?id=1227287258135
Zumindest hat jetzt niemand mehr Probleme damit, welche Schuhe er mitnehmen soll...

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Nun reagiert das AA nicht mehr so moderat sondern rät offiziell ab:
Informationen zum aktuellen Stand am Flughafen Suvarnabhumi werden von der Flughafenleitung unter der hotline: 02-132-1882 und 02-132-1888 zur Verfügung gestellt.
Andere inländische Flughäfen (insbesondere Phuket und Chiang Mai) sind aufgrund der Schließung der Flughäfen in Bangkok völlig überlastet. Es wird daher geraten, geplante Reisen nach Thailand bis auf weiteres zu verschieben. -
schöner Mist...Unser Flug ist am 07.12. über Bangkok nach Samui...denke ich werd das Wochenende noch abwarten und mich dann -wenn die Lage sich nicht entspannt- zum Umbuchen entscheiden. Bin mal gespannt, was da an extra Kosten auf uns zu kommt...über Reisebüro gebucht, allerdings nicht pauschal sondern einzeln---
falls schon jemand sonstige infos über stornogebühren hat, bitte mailen.
Haben Flug über Neckermann mit AirBerlin, Bangkok-Kho samui mit Bangkok Airways sowie Hotels und Transfers separat. Hat man da überhaupt Anspruch auf Rückerstattung der Hotelkosten und des Transfers?? Könnte ne teure Angelegenheit werden. Verdammt!!!
Allen die unten festhängen: Hoffe und drück euch die Daumen, dass ihr schnellstmöglichst zurück kommt.
Das kann für uns schon kein entspannter erster Thailand- URlaub werden...selbst wenns sich beruhigt: am 20.12 solls zurück gehen...dann das gleiche chaos nochmal und du sitzt über X-Mas in Bangkok fest---großartig!! Könnt heulen!
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Hallo Jörg,
bis zum 7.12 hat sich sicher wieder alles entspannt. Das Militär greift jetzt wohl ein. Wir wären morgen geflogen, aber die Flüge sind bis einschl. 1.12 storniert. Auf uns kommen dann wenigstens keine Kosten zu. Wenn man so kurzfristig stonieren will ohne "Grund" also ohne Warnung durch Auswärtige Amt oder vom Reiseanbieter selbst, wirds teuer, 80% des Reispreises mindestens.
aber wie gesagt, bis zum 7.12 siehts bestimmt schon wieder anders aus. wir probieren jetzt auch alles um ne Woche zu verschieben, vielleicht haben wir Glück.
Kopf hoch, sei froh, dass Du nicht in Indien bist! -
Hmmm, heisst Ausnahmezustand international übersetzt nicht generell das das Militär nun einen Freifahrtsschein und Zugriff hat? Ich kenne die innenpolitische Situation sowie wer welcher Politiker ist in Thailand nicht.
Allerdings würde ich als Greenhorn das so interpretieren das die Flughäfen offiziell gewaltsam durch das Militär geräumt werden dürfen.