Namibia - Was, wo, wie mit wem besichtigen?
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Hi,
ich soll mich für meine Eltern mal erkundigen, was man in Namibia besichtigen sollte, wenn man das Land kennenlernen will?
Meine Eltern wollen im September/Oktober für 2-3 Wochen mit einem Veranstalter durch Namibia reisen.
Gelegentlichem Zelten sind sie nicht unbedingt abgeneigt, generell wäre eine etwas konfortablere Unterbringung allerdings eher willkommen.
Könnt ihr bestimmte Reiseveranstalter empfehlen? Von bestimmten Reiseveranstaltern abraten?
Welche Ziele sollten auf einer solchen Reise für einen "Afrikaneuling" unbedingt dabeisein? Was wird zwar immer empfohlen, ist aber eigentlich nicht so sehenswert?Normalerweise organisieren wir unsere Rundreisen durchaus selbst, aber das wird der erste Urlaub auf afrikanischem Boden sein und deswegen würden sie eine organisierte Reise bevorzugen.
Für Empfehlungen und Tipps wären wir dankbar.

lg jollyboy
PS: Das auswärtige Amt warnt vor Überfällen auf Touristen, insbesondere Einzelreisende. Pech kann man immer haben, aber muss man da auch Angst haben?
PPS: Außerdem soll ich fragen ob << editiert >> bekannt sind und was ihr von dem Veranstalter haltet.Der Firmenname wurde gem. der Forenregeln editiert, weil diese auch/vor allem als Vermittler arbeitet.
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Hallo jollyboy,
zunächst wünsche ich dir und allen anderen HC-Usern eine gutes Neues Jahr. Dich heiße ich in unserem aktiven Forum sehr herzlich willkommen.
Der von deinen Eltern angedachte Reisezeitraum ist für Namibia ok; ich würde allerdings empfehlen, den Abreisetermin möglichst weit nach hinten zu schieben, besser noch ist der November.
Die üblichen Gruppenreisen in Namibia sind für 7 bis 14 Tage ausgelegt. Diese beginnen in der Regel mit einem Flug nach Windhoek. Von dort aus geht es dann - je nach Dauer der Reise - mit einem Abstecher in die Namib Wüste oder direkt in den tierreichen Etosha NP. Meist besucht man auch noch den Küstenort Swakopmund (vom dortigen Flughafen werden übrigens von einer privaten Fluglinie gut 2-stündige Rundflüge über die Namib Wüste (bis Sossusvlei) angeboten => sehr zu empfehlen!).
Verschiedene Veranstalter bieten die Rundreisen in kleinen Gruppen und mit Übernachtung in sehr luxoriösen Zelten an; dann ist die Tour aber sehr teuer! Bei den meisten Veranstaltern nächtigt man in Hotels/Lodges, die nach je nach Preiskategorie variieren können.
Leider dürfen wir hier im Forum - aus gutem Grund - keine Werbung für einzelne Veranstalter machen. Solltest du also ernsthaftes Interesse an weitergehenden Informationen haben, so schreibe mich bitte per PN an.
Immer wieder wird von Überfällen im südlichen Afrika berichtet. Aber: wenn man sich an bestimmte "Spielregeln" hält, dann lebt man in Namibia nicht gefährlicher als irgendwo anders auf der Welt.
Ich hoffe, dass ich dir erste Fragen zur weiteren Planung bereits beantworten konnte und stehe mit ergänzenden Tipps jederzeit gern zur Verfügung.
Viele Grüße von der Nordseeküste
Andreas
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Hallo jollyboy,
wir waren auch 3 Wochen im Sept./Okt. in Nam. auf eigene Faust unterwegs, die Reisezeit ist ideal, insbesondere zur Tierbeochtung. Bei 2 Wochen würde ich mich auf die von Andreas beschriebene Nordschleife beschränken, wenn es drei Wochen sein dürfen, so könnten deine Eltern die Tour mit einer Südschleife zu den Köcherbäumen bei Keetmanshoop, den Fish River Canyon und evt. Lüderitz kombinieren.
Auch mich kannst du gerne für weitere Fragen kontaktieren.
Viele Grüße
Frank -
Hi,
danke für den Hinweis mit dem Anbieter, das wusste ich nicht... bzw hatte ich schon wieder vergessen.

Ich hätte die Angaben nach Tourleaders Hinweis selbst editiert allerdings war das nciht mehr möglich.

Die Infos mit den Rundflügen werde ich auf jedenfall weiterleiten, das hört sich sehr toll an.

Ich werd das jetzt alles mal durchdiskutieren und meld mich dann wieder. Danke für eure Auskünfte.
MfG jolly
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Hallo jollyboy,
schön dass wir Dir zunächst einmal weiterhelfen konnten und Ihr nun Grundlagen für weitergehende Diskussionen habt.
Wenn daraus ein "roter Faden" entstanden ist, können wir sicherlich noch mit dem einen oder anderen konkreten Tipp behilflich sein. Verschiedene zusätzliche Anregungen findest Du aber auch in einigen anderen Threads, in denen viele Details zu Namibia-Touren schon angesprochen worden sind.
Also zunächst viel Spaß bei der Grobplanung und bei weiteren Fragen jederzeit gern wieder!
Ein schönes Wochenende und viele Grüße von der Nordsee

Andreas
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Jollyboy,
ich bin grade zurück aus Namibia.
Wir sind die große Schleife gefahren, Windhoek-Fish-River-Canon-Lüderitz-Svakopmund-Etosha-Windhoek, das waren in 2 Wochen über 4000 km,
zum Teil auf staubiger Schotterpiste in einem kleinen Toyotabus.
Es war sehr schön, sehr heiß und ziemllich anstrengend.
Ich würde erstmal die körperliche Verfassung deiner Eltern prüfen,
nur wenn die fit sind ist das zu empfehlen.
Falls nicht wäre zu überlegen ob man den Süden nicht auslässt und von Windhoek direkt über Svakopmund die Nordschleife über Etosha fährt.Lg
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Hallo Michl,
'na da bist du ja nun schon in Namibia gewesen. Im Okt. '07 warst du noch in der Planungsphase. Ja, im Dezember kann es schon ganz schön heiß werden.
Wie ich es oben ja schon auch gesagt habe, die große Schleife ist für 2 Wochen zu viel. Die Tour war doch aber bestimmt toll, auch wenn es anstrengend war, oder?Viele Grüße
Frank -
Hallo Frank,
anstrengend war es teilweise schon, die Hitze der Staub auf den Schotterpisten, da war man abends froh über eine Dusche und ein kaltes Bier in einer schönen Lodge.
Aber wir haben mächtig viel gesehn, hat Spass gemacht, ein beeindruckendes weites hartes Land, nix für Weicheier und Warmduscher
, da überleben echt nur die harten.btw Frank, viele geführte Touren dauern nur 2 Wochen , ist nichts außergewöhnliches. Nur als Selbstfahrer würde ich das auf 3 Wochen ausdehnen, um Pausen zwischen den einzelnen Etappen zu haben.
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@ wiener-michl
Hallo Michael,
schön dass du gesund und zwischenzeitlich sicher auch wieder munter von deiner Namibia-Tour zurück bist.
Wenn man eine derartig kompakte Rundreise bucht, muss im Vorfeld klar sein, dass es kein Erholungsurlaub wird und an keinem Ort längere Ruhephasen eingeplant sind. Man lebt aus dem Koffer und hat tausende von Eindrücken zu verarbeiten. All' das raubt Kraft, aber das ist bei der typischen Afrika-Rundreise so.
Ich erlebe es seit vielen Jahren bei den verschiedensten Touren: Man möchte in der vorhandenen Zeit mög-lichst viel zu sehen bekommen und immer dann Pause machen, wenn es besonders schön oder interessant ist. Leider lassen sich beide Ansprüche nicht komplikationslos unter einen Hut bringen!
Meine grundsätzliche Empfehlung lautet daher stets (vgl. oben!): Nicht alles sehen und erleben wollen, wenn die Zeit dafür nicht reicht. Eine alte Erfahrung: Oft ist weniger wesentlich mehr!
Bei geführten Gruppenreisen hat man nur eine Chance: VOR der Buchung die Reiseverläufe intensiv ansehen und sich für die Tour entscheiden, die auf Schwerpunkte setzt und bewusst nicht alles erschlagen will.
Oder man entscheidet sich halt wirklich für eine Individualreise, die den eindeutigen Vorteil der Flexibilität bietet. Derartige Leihwagen-Touren sind im südlichen Afrika ohne größere Gefahren darstellbar. Lokale Agenturen helfen bei Bedarf bei der Suche/Buchung von Unterkünften, die man bei dieser Reiseform dann natürlich auch nach den eigenen Ansprüchen und Vorstellungen auswählen kann. Bei der Routenführung kann man sich sogar weitgehend an den Gruppenangeboten orientieren. Außerdem gibt es hier im Forum genügend user, die bei Bedarf mit Tipps und Empfehlungen behilflich sind.
Und noch etwas stelle ich bei den verschiedenen Gruppenanbietern immer wieder fest: bei kleineren Reisegruppen werden nicht immer optimale Fahrzeuge eingesetzt. Hierbei muss allerdings aus Gründen der Fairnis erwähnt werden, dass man auf den in Namibia und Botswana typischen Straßen und Pisten keine edlen Fernreisebusse erwarten darf. So haben z.B. auch moderne Reisebusse meist nur Schiebefenster und keine Klimaanlagen, da diese die Vibrationen nicht lange mängelfrei ertragen. Bei guten Bussen werden die speziell für diese Regionen entwickelten Fahrgastzellen auf LKW-Fahrgestelle montiert. Das muss aber nicht zwangsläufig zu Lasten des Komforts geschehen! Standard-Kleinbusse sind da häufig etwas "unterentwickelt"!
Allen ein schönes Wochenende und viele Grüße von der Nordsee

Andreas
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Hallo Andreas,
ich hatte mich im Vorfeld der Reise schon mit dem Land beschäftigt, und wusste deswegen was uns da erwartet, Klima, Entfernungen, täglicher Hotelwechsel, usw usw.
Und da wir fast immer solche Rundreisen machen hat uns persönlich das nicht soviel ausgemacht wie vielleicht anderen die zum ersten mal eine Rundreise machen.
Es war eine sehr schöne Reise.Lg
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Hallo,
ich habe das jetzt mal ein bisschen verfolgt.
Meine Frau und ich, planen mal (nach vielen Jahren Strand-Urlauben),
längerfristig NAMIBIA zu besuchen und uns die wunderbare Schöpfung
anzusehen.Was müssen wir beachten ?
Was sollten wir wissen ?
Wie plant man das ?
Welche Veranstalter sind gut ?
Was kostet das ?Ich weiss, dass sind ne Menge Fragen, aber wir sind nun "Kinderlos" und wollen
auch mal was anderes machen/sehen. Sind aber absolute Neulinge.
Freu mich schon auf jede Menge Antworten und Anregungen.
LG, Uwe
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Hallo Uwe,
.. das sind ja wirklich sehr viele Fragen zu einer Reihe von Themen, die wir in den letzten Wochen in verschiedenen Threads sehr intensiv behandelt haben. Vielleicht nutzt du/ihr die Gelegenheit, um euch dort zunächst einmal etwas intensiver mit dem Thema zu beschäftigen.
Es macht aus meiner Sicht wenig Sinn, dass wir von verschiedenen Seiten völlig unterschiedliche Vorschläge machen (z.B. Gruppen-/Individualreise; 1/3 Wochen; Edel-Camping/Zeltsafari/Lodges; usw.) oder uns mühsam an deine/eure Vorstellungen herantasten. Da ist es für alle Beteiligten wesentlich effektiver, wenn du uns eure etwas konkretisierten Vorstellungen an die Hand gibst und wir dann Empfehlungen/Tipps geben.
Übrigens: Aus gutem Grund dürfen wir hier im Forum keine Werbung betreiben und können daher auch keine Veranstalter nennen. Bei Bedarf müsstest du uns zu diesem Thema also per PN anschreiben. Alles andere sollten wir offen kommunizieren, damit sich auch andere user einbringen können. Das ist ja gerade der große Vorteil dieses Forums.
Ich unterstütze euch sehr gern bei euren Planungen, aber etwas mehr Details hätte ich schon gern!

Viele Grüße von der Nordsee und einen schönen Sonntag
Andreas
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Hallo Andreas,
danke, wir werden das beherzigen.
Ich werde mich mal durch das Forum lesen, werde mir auch mal ein paar
Kataloge besorgen und auch die ein oder andere DVD über Namibia besorgen.Ich werde mich dann hier oder direkt bei Dir melden.

LG. Uwe
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Hallo Uwe,
also DVD's brauchst du dir nicht zu besorgen, dass ist nicht nötig. Wie es Andreas schon gesagt hat, macht euch Gedanken, was ihr gern sehen möchtet, wieviel Zeit ihr habt, wie ihr reisen und untergebracht sein möchtet -> dann kann euch hier mit Tipps geholfen werden. Die Kataloge sind wie auch bereits gesagt eine gute Routenhilfe, wenn auch IMHO stets zeitlich zu knapp, insbesondere z.B. im Etosha, bemessen.
Viele Grüße
Frank -
Hallo Andreas,
vielleicht wäre es gut einen solchen Beitrag, wie den von 17.13 Uhr von Dir am 03.01.09 (übrigens gutes neues Jahr und viele erlebnisreiche Reisen) einmal etwas um Botswana und Südafrika erweitert oben festtackern zu lassen. Wäre bestimmt eine tolle Einstiegshilfe. Da Du Dir ja sowieso durch Deine schnellen Antworten im Forum viel Arbeit machst, wäre das vielleicht eine Erleichterung.
Gruß,
karlkraus
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Hallo Frank u.a.,
wir wissen ja nicht, wieviel Nationalparks es in N gibt ?!
Desweiteren wissen wir nicht, was es ausserdem in N noch an Schönheiten
der Schöpfung zu bestaunen gibt ?! Daher dachten wir, wir sehen uns mal eins zwei Filme über Namibia an, um mal einen Eindruck zu haben.was wir jetzt schon wissen ist, dass wir gerne bereit sind, jeden Tag woanders zu Nächtigen und das es kein "Erholungsurlaub" wird

Von der Reisezeit und Reisedauer sind wir offen. Wir müssten natürlich auch mal wissen, was wir so finaziell einplanen müssen.
Danke schon mal für eure Hilfe
LG, Uwe

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Hallo Uwe,
bislang scheinen all die "Helfer" dich nicht davon überzeugt zu haben, dass es für die erste Grobplanung völlig ausreicht, wenn ihr euch die Namibia-Beitrage der letzten Wochen hier in unserem Forum anschaut und zusätzlich vielleicht noch ein bisschen in Sachen Namibia googelt. Mehr muss wirklich nicht sein!
Der Reisepreis hängt natürlich von dem ab, was ihr plant. Da ist es Nebelstorchern, wenn wir hier irgend-welche Preise nennen, die noch nicht einmal als Richtwerte Sinn machen. Es werden 1-wöchige Rundreisen für unter 1.500 € pro Person angeboten; eine ähnliche Tour kann aber auch 3.000 € und mehr kosten.
Für die Reisezeit gilt grob: plant am besten für die Zeit, in der es bei uns Herbst, Winter oder Frühjahr ist. Aber auch das hängt ein Stück weit davon ab, was ihr später konkret plant.
Alles weitere dann, wenn ihr euren "roten Faden" gefunden habt, einverstanden?
Viele Grüße und einen schönen Sonntag!
Andreas
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Endschuldigung, wenn ich mich auch einmische.
Aber meine Vorschreiber haben recht!
Fahrt mit 30 Pers.
Fahrt mit 6 Pers.
Alleine fahren?
Preise unterschiedlich, 1Woche, 2Wochen!?Es gibt ein NP. "Etosha". Nicht so viele Tiere wie z.B. Kenya.
Außerdem sollte man die Dünen von Sossuavlei sehen und noch einige Sehenswürdigkeiten. z.B. Fish-River-Canyon.
Alles ist mit viel Fahrerei verbunden.
Wenn man nur einmal nach Namibia fliegt, sollte man schon mindestens 2-3 Wochen planen.
Sonst noch viel Spaß beim lesen und planen. Wenn noch Fragen offen sind, bitte hier melden.
Gruß Hajo. -
Hallo,
es hat zwar lange gedauert aber die Reise hat dann jetzt doch noch stattgefunden!
Wir waren September 2011 fuer 2 Wochen in Namibia und es war wirklich wunderschoen. Wir haben uns letzendlich aus Kostengruenden (und weil wir sonst nicht alle in ein Auto gepasst haetten) fuers Selberfahren entschieden.
Daher gleich vorne weg: Zu 6 in einem Auto ist anstrengend und manchmal mit Spannungen verbunden. Auch bei funktionierender Klima-Anlage.
Die grossen Strassen waren aber in der Regel gut befahrbar, wenn auch nicht geteert und wir sind mit unserem Minivan auch den Spreegtshogte Pass hoch gekommen (runter sind wir dann anderweitig gefahren
). Der Linksverkehr war nur in den Staedten gelegentlich ein Problem, auf den Landstrassen ist man in der Regel fuer sich allein.
Die Landschaft war wirklich einmalig und ungewoehnlich gruen fuer Namibia (wie uns immer wieder gesagt wurde, sonst waer uns das wahrscheinlich nicht so bewusst geworden
). 2011 war ein extrem regenreiches Jahr fuer das Land.
Da wir gegen Ende der Trockenzeit gefahren sind, waren allerdings die Wasserloecher in Etosha schon wieder gut besucht. Wir haben Giraffen, Elephanten und insbesondere Zebras in rauhen Mengen gesehen und mehrfach auch Nashoerner und Lowenfamilien ( jeweils mit tapsigen Kleintieren!
) gesehen.
Vollkommen unerwartet und daher fuer mich am Ende beeindruckender war die Anzahl und Variation der Antilopenarten, sowie die Vogelwelt. Vom Eland zum Damara Dik-Dik eine Groessenunterschied von gut 2 Metern und jeder komplett unterschiedliche Hoerner und Fellzeichnungen. Faszinierend!
Generell muss ich sagen, es lohnt immer mal wieder vor Ort im Hotel nach Tips zu fragen und sich anzuhoeren was Leute aus der Gegend zu sagen haben.
Wir sind, zb, im Naukluft-Park den Olive-Trail gelaufen. Auf der Internetpraesenz hiess es, dass die Wanderung nur fuer gute Wanderer sei und man gelegentlich Fuehrketten nutzen muesste. Wir waren haeufiger in den Alpen unterwegs, auch auf Wegen, die mit Ketten ausgestattet wurden.
Vor Ort haben wir dann besorgte Blicke gesammelt wenn wir erzaehlt haben was wir vor hatten und die Frage ob wir das wirklich tun wollten. Wir haetten besser etwas mehr nachgehakt. Der "Wander"-Teil ist einfach und unkompliziert. Gegen Ende der Wanderung kommt man jedoch an 5 Meter Steinwand (oberhalb einse stinkenden Lochs voller abgestandenem Wasser), wo es keinen Weg mehr gibt und man mithilfe einer Kette abklettern und das Wasserloch ueberwinden muss. Das war dann doch etwas heikel.
Aber wir haben es doch noch alle heil zurueck geschafft und landschaftlich war es sehr schoen!
Im selben Hotel wurde uns empfohlen, die Duene 45 auf dem Hinweg auszulassen und direkt nach Sossusvlei und Deadvlei zu fahren, um dort (praktisch alleine) auf eine der hoehn Duenen zu steigen und erst auf dem Rueckweg auf die Duene45 zu steigen wenn es im Deadvlei zu heiss wird um dort noch viel zu tun.
Hatte bei uns natuerlich den Effekt, dass wir, nachdem wir am Dead Vlei und Sossusvlei jeweils Duenen erklommen hatten, die Duene 45 ausgelassen haben. Ich kann also nicht sagen welche Aussicht schoener war, von Sossusvlei sah man allerdings schon die Berge im Hintergrund, sowie die auslaeufer der Duenen in alle Richtungen. Das ist mE schon schwer zu toppen.
Das ist die Route die wir letzendlich gefahren sind:
Windhoek-1 Nacht
Mariental (Kalahari) -1 Nacht
Sossuvlei-Sesriem - 3 Naechte (Sossuvlei Duenen, Naukluft Naturpark)
Swakopmund - 2 Naechte (hier hat uns die Living Deset tour extrem gut gefallen!)
Immenhof (Omaruru) - 2 Naechte (auf einer Hunting Lodge. Interessante und bereichernde Erfahrung fuer mich als Nichtjaeger. Der Hof bietet ausserdem Steinzeichnungen und andere Ueberreste von fruehzeitlichen Zivilisationen. Die Spitzkoppe ist ebenfalls "in der Naehe")
Etosha - 4 Naechte (2 am Suedeingang innerhalb des Parks, 2 am Ostausgang ausserhalb des Parks)
Waterberg - 2 Naechte
Windhoek - 1 Nachte
Was wir bemerkt haben, ist weniger ist wirklich mehr. Wir haben vielleicht den Fischriver-canyon nicht gesehen, aber egal wie aussergewoehnlich der Canyon sein mag, haette die zusaetlichen 1000km Fahrt nicht wettmachen koennen. Die angepeilten Stationen waren nie mehr als 200-300km auseinander und wir sind maximal 500km an einem Tag gefahren, mit umwegen wie etwa den Spreegtshogte Pass um die Landschaft mal von oben zu sehen. -
Hallo jollyboy,
besten Dank für die Rückmeldung. Da habt ihr ja eine tolle Zeit in Namibia verbracht und viel gesehen. Lieber etwas später ein Feedback als garkeines.
Gruß
Frank