Lebenserhaltungskosten
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Hallo!
Hier mal eine kleine Auswahl an aktuellen Lebensmittelpreisen (aus dem aktuellen Tesco-Sortiment bzw. Angebote der Woche). Wie ihr seht, steht auch immer der reguläre Preis mit dabei, da lässt es natürlich schön vergleichen!

Philadelphia Original or Light Soft Cheese 300g
HALF PRICE Was £1.83 Now 91pPizza Express Margherita or Sloppy Guiseppe 249g / 305g
HALF PRICE Was £3.99 Now £1.99Cadburys Chocolate Bars 181g-230g excludes Bournville
Any 2 for £2.50Knorr Chicken Stock Gel Pots 8 pack - HALF PRICE Was £1.95 Now 97p
Youngs Fish Fingers 16 pack - HALF PRICE Was £2.99 Now £1.49
Kelloggs Variety Pack 8 pack HALF PRICE Was £1.81 Now 90p
Tango or 7Up 6X330ml - HALF PRICE Was £2.33 Now £1.16
HP Steak Sauce 255g -HALF PRICE Was £1.47 Now 73p
Die Angebotspreise sind extrem gut. Bsp. Kellogs Variety Pack ca. 1 EUR! Der Normalpreis entspricht etwas dem was man hier in Deutschland zahlt.
Viele Grüße aus Heidelberg,
Eure SevenofNine
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Hallole
Sevenofnine hat es ja gerade am Beispiel des aktuellen Tesco Angebotes beschrieben: die Zeiten in denen die normalen Lebensmittel erheblich teurer sind als bei uns in D sind wohl vorbei.
Wir kaufen in UK immer gerne bei Tesco, ASDA oder auch mal im Aldi ein – und die Preise sind bedingt durch das schwächelnde Pfund nicht teurer als bei uns.
Und wenn man sich dann noch an die Special Bys hält lässt sich zusätzlich etwas Geld sparenGrüßle Ralf
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Hallole Elis,
ich versuche in UK so viel wie möglich mit der Kreditkarte zu zahlen – 1% Auslandsaufschlag ist für mich deutlich die geringste Wechselgebühr – und DU bekommst tagesaktuelle Kurse

Ansonsten hebe ich an den ATM Mashines (Bankautomaten) dort in UK Geld ab – am besten nur einmal für den ganzen Urlaub da Du pro Abhebevorgang 3,50 € Gebühr zahlst – egal ob Du 20 € abhebst oder 400 €.
Grüßle Ralf
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Lebensmittel in England sind teurer als in Deutschland. Wir waren dort zu DM-Zeiten, hatten ein Appartement. Wir hatten zwar alles Mögliche von Zuhause mitgenommen, um am nächsten Tag schon ein Frühstück zu haben, und nicht gleich losrennen zu müssen. Naja: Pappiges Brot ist zwar nicht teuer, aber schmeckt auch nicht gerade. Also ein deutsches Brot, das hier etwa 3 Mark gekostet hatte, schlug dort mit 7 Mark zu buche. Ich würde mich vorher erkundigen, was man nach England einführen, und die Lebensmittel in Deutschland zu kaufen.
Auch Kirchenbesichtigungen sind dort nicht für lau. Westminster Abbey, St. Pauls Cathedral - jeweils rund 7,50 €. Stell dir vor, im Kölner Dom würde Eintritt verlangt...
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Dafür ist in London eine Vielzahl von Museen bei freiem Eintritt zu besuchen. Unter anderem auch das British Museum, das größte Museum der Welt, und bei ca. 4,5 Mio. Besuchern jährlich könnte man da jede Menge Geld scheffeln.

Andere Museen mit freiem Eintitt (allesamt Sehenswürdigkeiten von Weltruf):
Science Museum
Tate Britain
Tate Modern
Victoria & Albert Museum
Museum of London
National Portrait Gallery
National Gallery
National History Museum -
Sorry metrostar,
aber wie einerseits hema schon richtig schreibt, sind deine Erfahrungen komplett veraltet, andererseits vergleichst du auch ein wenig Äpfer mit Birnen. Natürlich ist ein deutsches Schwarzbrot in England teuer. Versuch mal hier in Deutschland, englischen Bacon zu bekommen; wenn du ihn findest, kostet der auch locker 5 oder 6 Euro, verglichen mit umgerechnet 2,50 in England.
Das Brot ist ganz sicher einerseits Geschmackssache, andererseits kommt's auch in England darauf an, wo du es kaufst. Du kannst nun wirlich nicht deutsches Bäckerbrot mit englischem Supermarkt-Brot vergleichen.
Im übrigen sind es in erster Linie ein paar Vorzeigekirchen wie eben St. Paul's, die Eintritt kosten.
Gruß,
soedergren
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@soedergren
"Luftballonbrötchen" o. ä. sind nicht jedermanns Geschmack. Für matschige Pommes mit Essig und vertrockneten, panierten Fisch zahlst du zwar nicht die Welt, aber ob es schmeckt, ist die andere Frage. -
@Metrostar: Na?! Sind wir als Kind in den Topf mit den Vorurteilen gefallen?

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Sorry metrostar,
aber da warst du schlicht und edel in den falschen (Touristen-) Läden. Man kann in London und auch im übrigen England entgegen allen Vorurteilen (die du hier leider auch noch mal hübsch hochhälst) sehr gut essen - und Dank des Wechselkurses inzwischen sogar billiger, als in Deutschland.
Schlechtes Essen findest du überall - oder hast du in Deutschland noch nie 'ne Pommesbude gefunden, in der du matschige Pommes die in altem Fett gebraten werden bekommst? Von einzelnen Läden kann man aber nicht auf das ganze Land schliessen.
Deine Kritik stimmt auch sonst noch nicht einmal sonst in der Sache. Denn - von Ausnahmen abgesehen - ist der Fisch bei Fish & Chips im Gegensatz zu Deutschland kein Tiefkühlfisch. Es sei denn, du gehst in London in irgendeine Touristenabsteige.
So, und dann versuch mal, in Deutschland im Restaurant ein wirklich gutes Steak mit Beilagen für rund 8 EUR zu bekommen. Oder dreierlei Sonntagsbraten mit Beilagen satt für 6 EUR.
Und da du selbst schreibst, dass deine Erfahrungen noch aus DM-Zeiten stammen, kannst du zur aktuellen Situation eh nicht wirklich etwas sagen.
Gruß,
soedergren
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Hallo Karin,
ich finde es schade, das deine Eindrücke nicht positiver waren. Doch das kann vorkommen! Du scheinst schon viel in der Welt herumgekommen zu sein (Ägypten, Dom. Rep, Bulgarien, Türkei), da gibt bzw. gab es vor 10 Jahren auch noch kein dt. Brot, oder? Aber jeder nach seiner Facon... ich gehe bspw. lieber nach England als nach Frankreich. Ich kann mit den Franzosen nichts anfangen, liebe aber den franz. Käse (Port Salut) sehr. Dafür gehe ich sogar 1 - 2 mal im Jahr zum Einkaufen ins Elsass. Aber das nur am Rande.
Wenig wundern solltest Du Dich aber, dass Du ausgerechnet in diesem Forum NICHT auf Nährboden für Deine schlechte Erfahrungen triffst. Die meisten hier haben oder werden schöne Erfahrungen mit den "Inselaffen" machen, denn es sind hier ausschließlich Leute die eine gewisse Affinität zu Land und Leuten mitbringen. UK ist mit Sicherheit nicht das gelobte Land in dem Milch und Honig fließen und in dem nur Friede, Freude und Eierkuchen herrscht. Was meiner Liebe zu dem Land & Leuten aber keinen Abbruch tut.
Ein kulinarischer Tipp zum Schluß: falls Du jemals Jersey-Kartoffeln oder Milch von Jersey-Kühen hier in D in einem Supermarkt sehen solltest. Probier diese unbedingt! Himmlisch!
Viele Grüße aus Heidelberg,
SevenofNine
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Tja da ist an Dir die englische Realität wohl die letzten Jahre komplett vorbeigezogen.
Ich komme jetzt die letzten 10 Jahre sehr regelmäßig nach England und bereise von Manchester aus fast die komplette Insel wechselweise mal mit dem Mietwagen oder dem eigenen Motorrad.
Leider muß ich Dir in puncto Essen gehörig widersprechen: in den letzten Jahren haben sehr viele Bäcker (Deutsche, Franzosen, Polen…) in England ein Geschäft eröffnet und setzten sich natürlich immer mehr gegenüber den klassischen schlechten Sandwichbrötchen durch.
Um deine Vorurteile ganz auf den Kopf zu stellen: google einfach mal Manchester Weihnachtsmarkt – und Du wirst deinen Augen nicht trauen was mittlerweile in der Metropole zu Weihnachten los ist. Absolut guter Glühwein – super Bratwürste von Deutschen Metzgern und eine tolle Stimmung in der Innenstadt. Diese Event zieht sogar Engländer aus der weiteren Umgebung an!
Das gab es allerdings zu D-Mark-Zeiten noch nicht!!

Grüßle Ralf
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chriwi wrote:
@Metrostar: Na?! Sind wir als Kind in den Topf mit den Vorurteilen gefallen?
Nein, aber wir haben uns dort im Supermarkt umsehen müssen, da wir ein Appartement hatten.
Den Tip, Lebensmittel möglichst vorher in Deutschland einzukaufen, hatten wir übrigens von einem Engländer. -
Metro,
der Hinweis war damals auch richtig und galt wohl auch noch Anfang letzten Jahres, aber der Pfundkurs ist seitdem dramatisch abgestürzt.Ich hätte auch nie gedacht, dass es sinnvoll ist, vor Verlassen der Insel nochmals vollzutanken. Oder dass ich erstklassigen Wein - natürlich nicht englischen- in England kaufen würde, um den, weil preiswerter, nach Deutschland zu importieren .
Und wie soedergren auch sagt, sind und waren Schuhe und Textilien eh schon viel günstiger als in Deutschland.Ich mag auch nicht die "Mc Brötchen".
Kein Problem, auch Baguettes und Croissants findet man überall, wenigstens ich finde sie.
Und auf leckeren Kaffee braucht man auch nicht mehr zu verzichten.Noch nie war und ist ein Englandurlaub so preiswert wie jetzt.
Wer eine Englandtour plant, sollte es jetzt tun.Wenn nicht jetzt, wann dann?

Gruß
hema -
@Metrostar: Mein Posting hat sich auf Dein Urteil über Fish & Chips bezogen.
Lebensmittel aus D einführen, geht sowieso nur bedingt. Frischware (Fleisch, Obst, Gemüse, Brot) muss man sowieso in GB kaufen. Oder habt ihr euch wochenlang von Dosenwürstchen und Dosenbrot ernährt. Da wär frischer Backfisch mit knusprig gebratenen englischen Kartoffeln ernährungstechnisch sicher besser gewesen. Den Essig kann man ja weglassen.
Was die Qualität betrifft, würde ich übrigens die besten Supermärkte hierzulande jederzeit gegen Sainsbury's und Tesco eintauschen.
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Zum Thema Lebensmittel: Ich bin letztes Jahr insgesamt achtmal zu meinem Bruder geflogen und habe ihm jedes Mal drei Kilo seiner heiß geliebten Landjäger und 5 Kugeln Bierwurst seines Lieblingsmetzgers aus seiner alten Heimat Pforzheim mitgebracht.
Einmal sogar war ein Hund neben dem Kofferband gesessen und hat geschnüffelt. War wohl Gott sei Dank ein „satter“ Drogenspürhund den unsere Wurst nicht interessierte.Alle anderen Lebensmittel übrigens kaufen wir vor Ort in UK da sie wie schon erwähnt aufgrund des günstigen Wechselkurses mittlerweile billiger sind als in D.
Grüßle Ralf
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chriwi wrote:
Was die Qualität betrifft, würde ich übrigens die besten Supermärkte hierzulande jederzeit gegen Sainsbury's und Tesco eintauschen.Das unterschreib ich jederzeit und sofort, denn leider verkommen unsere deutschen Hypermärkte immer mehr zu gigantischen Discountern mit einem nur eingeschränkten Sortiment. Jeder mittelgrosse Sainsbury's hat m.E. ein deutlich umfassenderes Sortiment als beispielsweise real oder Kaufland.
Ansonsten machen wir's wie dreckbacke... das, was wir in England vermissen, nehmen wir aus Deutschland mit, und das, was wir in Deutschland vermissen, nehmen wir eben aus England mit (und für den Rest gehen auch wir ins Elsaß

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dreckbacke wrote:
Um deine Vorurteile ganz auf den Kopf zu stellen: google einfach mal Manchester Weihnachtsmarkt – und Du wirst deinen Augen nicht trauen was mittlerweile in der Metropole zu Weihnachten los ist. Absolut guter Glühwein – super Bratwürste von Deutschen Metzgern und eine tolle Stimmung in der Innenstadt. Diese Event zieht sogar Engländer aus der weiteren Umgebung an!Das gab es allerdings zu D-Mark-Zeiten noch nicht!!

Grüßle Ralf
Etwas muss ja geboten werden, um eine Stadt attraktiv zu machen. Wäre dies nicht so, würden keine Touristen kommen.
Klar hat sich Manchester verändert, wie andere Städte auch. Würde es dort nur Fabriken, Fußball und Pubs geben, würde kaum ein (deutscher) Tourist seinen Weg dorthin finden.
Der Duisburger Hafen war vor 10 Jahren auch noch unattraktiv (außer für Schiff-Fans). -
Genau. Und gerade das billige Pfund und die Events machen einen Besuch auf der Insel interessant!
Jetzt haben sie sogar das Wetter umgestellt – statt des Regens kommt jetzt auf einmal passend zum Winter Schnee herunter.

Grüßle Ralf