Insolvenz Thomas Cook
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Hallo zusammen. Meine Reise sollte am 03.10. losgehen. Fällt ja nun wohl aus, weil alle Reisen bis erstmal 13.10. gecancelt sind. Ich kann aber auch nix bei Kaena melden weil mein Reiseveranstalter da nicht im Formular gelistet ist ( Neckermann) . Weiss jemand was????
@posolino sagte:
Hallo zusammen. Meine Reise sollte am 03.10. losgehen. Fällt ja nun wohl aus, weil alle Reisen bis erstmal 13.10. gecancelt sind. Ich kann aber auch nix bei Kaena melden weil mein Reiseveranstalter da nicht im Formular gelistet ist ( Neckermann) . Weiss jemand was????
Thomas Cook Touristik GmbH - steht jedenfalls bei mir in der Fusszeile der Resiebestätigung.
Aber: Hast Du bereits eine Storno-Bestätigung erhalten? Laut HC hast Du bis zu dieser einen (noch) gültigen Vertrag, was ich allerdings auch anders sehe, da man bei einer insolventen Firma, die zudem auf ihre eigenen Webseite schreibt, dass man die Reise „aus insolvenzrechtlichen Gründen nicht antreten“ kann, nicht mehr von einer solchen ausgehen kann.
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Also ich kann mir nicht vorstellen, dass die Urlauber, die jetzt ihr Hotel und Rückflug bezahlt bekommen, nachher wieder einen Teil
zurückbezahlen sollen, damit für die anderen Geschädigten anteilmässig gleichviel wieder im Pott von den 110.000.000 Euro ist.- Warum soll jemand, der ja diese Reise bezahlt hat, freiwillig wieder was zurückgeben, was ihm ja eigentlich zusteht. (Da würde ich an deren Stelle es darauf ankommen lassen, dass sie mich verklagen)
2. Und was ist bei denjenigen wo nichts zu holen ist ?
Sorry aber wer glaubt an sowas?
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Zum Thema: „Kann ich die Zahlung gegenüber meinem Kreditkartenunternehmen widerrufen, wenn ich mit Kreditkarte gezahlt habe?“ auf der Kaera-Seite:
Der Passus ist mittlerweile nicht mehr auf der Seite vorhanden. Vermutlich haben die Banken entsprechend interveniert.
@hans-meyer sagte:
Zum Thema: „Kann ich die Zahlung gegenüber meinem Kreditkartenunternehmen widerrufen, wenn ich mit Kreditkarte gezahlt habe?“ auf der Kaera-Seite:
Der Passus ist mittlerweile nicht mehr auf der Seite vorhanden. Vermutlich haben die Banken entsprechend interveniert.
Da brauchte keine Bank zu intervenieren. Der Passus war von vornherein granatenfalsch und komplett unzutreffend, siehe meine gebetsmühlenartig wiederholten Ausführungen zum Chargeback Verfahren. Auf diesen Fehler werden wohl schon die Betroffenen, die zu Kaera durchgekommen sind, hingewiesen haben.
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@tian81 sagte:
Hallo zusammen,
ich bin derzeit noch bis Sonntag (30.09.) in Ägypten im Urlaub und habe mir die Reise individuell zusammen gestellt (also Flüge & Hotel separat). Das Hotel habe ich aber über Neckermann gebucht. Nach allem was ich bisher gelesen habe gelte ich somit nicht als "Pauschalreisender" und die Zurich Versicherung würde die Kosten des Hotels somit nicht abdecken, ist das korrekt?
Wenn ich nun bei der Abreise vom Hotel aufgefordert werde die Unterkunft "nochmal" zu zahlen, müsste ich dem dann nachkommen? Weil auf die Kostenübernahmeerklärung der Insolvenzversicherung (Zurich) kann ich in diesem Fall ja eher nicht verweisen - die springt ja nur für Pauschalreisen ein.
Zusatzfrage: Wenn ich vor Ort nachzahlen muss, gilt das dann für den kompletten Aufenthalt oder erst ab dem Insolvenzdatum (25.09.) der deutschen Thomas Cook?Danke schon einmal für hilfreiche Antworten.
Ich denke der Ansprechpartner deines Hotels ist und bleibt Neckermann. Mit dem RV hat das Hotel einen Vertrag. Du könntest ja so oder so im Urlaub offline sein und bis zu deiner Abreise Nichts von der Insolvenz wissen. Ich würde das Hotel also an Neckermann / TC verweisen..
@tdwzb sagte:
Ich denke der Ansprechpartner deines Hotels ist und bleibt Neckermann. Mit dem RV hat das Hotel einen Vertrag. Du könntest ja so oder so im Urlaub offline sein und bis zu deiner Abreise Nichts von der Insolvenz wissen. Ich würde das Hotel also an Neckermann / TC verweisen..
Würde ich auch so versuchen. Das Paar was auch in Hurghada war hatte bei Abreise Mittwoch noch 1 Tag zahlen müssen.
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Und dann noch mal zu denen, die meinen, jegliche Sanierungsversuche wären wegen Vertrauensverlust ohnehin sinnlos...
Jasmin Taylor hatte einen recht kreativen Umgang mit Kundengeldern (vereinfacht ausgedrückt
). Trotzdem existiert die Marke JT Touristik nach Insolvenz und Verkauf an die REWE Gruppe fort und hat das Vertrauen der Verbraucher schnell wiedererlangt. Der Name Thomas Cook wird in Deutschland sicherlich verschwinden, Öger war als Marke ja schon seit dem Birgenair Absturz angezählt, ein Comeback der NUR Touristik (Neckermann und Reisen) dagegen kann ich mir sehr gut vorstellen, wenn ein Investor gefunden wird.Und ob Reisen nach dem 13.10. durchgeführt werden können oder nicht hängt von der Liquidität der deutschen Töchter ab. Reicht die (ggfls. mit Überbrückungskrediten) macht es das Unternehmen wertvoller und der Insoverwalter kann ein Unternehmen mit laufenden Geschäftsbetrieb veräußern, was einen höheren Erlös für die Massegläubiger erwarten lässt. Reicht sie nicht, bzw. werden die benötigten Kredite nicht gewährt, werden die Reisen abgesagt und es geht an die Verwertung der Masse. Vorherbestimmt ist da gar nichts, zumal die Ertragslage der deutschen Töchter ja nicht so schlecht gewesen sein soll. Die Stornos sind relativ irrelevant. Sollten die Zimmer in Einzelfälle nicht erneut reserviert werden können, wird halt ein Alternativangebot gemacht. Warum sich die Hotels darauf einlassen sollten? Weil sie gar keine andere Wahl haben, wenn sie halbwegs überleben wollen. Was der Sanierung außer meiner Sicht am meisten im Wege steht, ist der "Run", der auch hier von einigen Scharfmachern weiter angeheizt wird. Das führt zu einer self-fulfilling-prophecy, der sich das Unternehmen leider schlecht wird entziehen können.
Und zum Thema "Kundenorientierung": Leute, ihr habt Vorstellungen. Dann zeigt mir bitte mal das Großunternehmen, das erreichbar bleibt, wenn alle Kunden gleichzeitig Kontakt aufnehmen wollen. So viel Kapazität kann doch niemand vorhalten.
An WÜlfi 71, geb ich dir zu 100 Prozent Recht
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@tian81 sagte:
Hallo zusammen,
ich bin derzeit noch bis Sonntag (30.09.) in Ägypten im Urlaub und habe mir die Reise individuell zusammen gestellt (also Flüge & Hotel separat). Das Hotel habe ich aber über Neckermann gebucht. Nach allem was ich bisher gelesen habe gelte ich somit nicht als "Pauschalreisender" und die Zurich Versicherung würde die Kosten des Hotels somit nicht abdecken, ist das korrekt?
Wenn ich nun bei der Abreise vom Hotel aufgefordert werde die Unterkunft "nochmal" zu zahlen, müsste ich dem dann nachkommen? Weil auf die Kostenübernahmeerklärung der Insolvenzversicherung (Zurich) kann ich in diesem Fall ja eher nicht verweisen - die springt ja nur für Pauschalreisen ein.
Zusatzfrage: Wenn ich vor Ort nachzahlen muss, gilt das dann für den kompletten Aufenthalt oder erst ab dem Insolvenzdatum (25.09.) der deutschen Thomas Cook?Danke schon einmal für hilfreiche Antworten.
Hallo,
Wir sind am Mittwoch aus Hurghada abgereist und haben über Öger gebucht. Da war ein Paar im Bus welches Neckermann gebucht hatte. Die mussten für den Di. noch zahlen (180 EUR) und bekamen ne Rechnung. Die hatten aber Pauschalreise gebucht. Ich vermute mal es wird auf das Hotel ankommen ob die sich auf die Zusagen der Insolvenzverwaltung verlassen oder eben kassieren. In meinem Hotel sind wie wir viele Kunden die schon öfter in der Anlage waren. Vielleicht denkt da der ein oder andere Manager nach seine Stammkunden nicht zu vergraueln. Das Leben geht ja weiter, sodass es ja für die Zukunft wichtig sein wird, welches Hotel kassiert und welches nicht. Ich drücke Euch die Daumen, dass es klappt und ihr trotz extra Buchung nicht zahlen müsst,
Gruß
@birmatiger sagte:
Hallo,
Ich vermute mal es wird auf das Hotel ankommen ob die sich auf die Zusagen der Insolvenzverwaltung verlassen oder eben kassieren.
Das sollte aber betreffend Pauschalreisende genau so eben nicht sein. In der gegenwärtigen Situation hat der Hotelier kein Recht zum direkten Inkasso!
In meinem Hotel sind wie wir viele Kunden die schon öfter in der Anlage waren. Vielleicht denkt da der ein oder andere Manager nach seine Stammkunden nicht zu vergraueln. Das Leben geht ja weiter, sodass es ja für die Zukunft wichtig sein wird, welches Hotel kassiert und welches nicht.
Das könnte in der Tat ein Kriterium sein ... ist allerdings spekulativ.
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@Wülfi
..genau den Gedanken habe ich auch..und hoffe es..wäre aber notwendig sich von Thomas Cook abzutrennen..salopp gesagt war es meiner Ansicht nach ein Fehler sich einer so extrem gewinnorientierter AG (einen härteren Begriff möchte ich hier nicht verwenden) an die Brust zu werfen von der man von den Anteilseignern regelrecht ausgesaugt wird. Vor ein paar jahren war man ja schon bei der total Umbenennung der Condor in "Thomas Cook Airlines" wieder zurückgerudert. Vielleicht kommen ja Condor und Neckermann mit einem Neustart wieder zusammen...davon haben natürlich die aktuell Gelackmeierten nichts...

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So, mal für alle Milchmädchenrechner, die hier von einer Staatshaftung (denn das ist der korrekte Begriff) träumen:
Die RICHTLINIE (EU) 2015/2302 besagt
Ein wirksamer Insolvenzschutz sollte jedoch nicht bedeuten, dass sehr unwahrscheinliche Risiken berücksichtigt werden müssen, wie beispielsweise die gleichzeitige Insolvenz mehrerer der größten Reiseveranstalter, wenn dies unverhältnismäßige Auswirkungen auf die Kosten des Schutzes haben und somit seine Wirksamkeit beeinträchtigen würde. In solchen Fällen kann die garantierte Erstattung begrenzt sein.
Was glaubt Ihr denn, was Euer Urlaub gekostet hätte, wenn die Insolvenz von mehreren der größten Reiseveranstalter unter dem Dach von Thomas Cook vollständig abgesichert worden wäre? Da sehe ich für Staatshaftung keinen Raum und wenn vergehen noch viele, viele Jahre, bis das durchgeklagt wäre. Und ich dachte über das Thema "to big too fail - der Steuerzahler wird's schon richten..." wären wir langsam mal hinweg...
@wuelfi71 sagte:
So, mal für alle Milchmädchenrechner, die hier von einer Staatshaftung (denn das ist der korrekte Begriff) träumen:
Die RICHTLINIE (EU) 2015/2302 besagt
Was glaubt Ihr denn, was Euer Urlaub gekostet hätte, wenn die Insolvenz von mehreren der größten Reiseveranstalter unter dem Dach von Thomas Cook vollständig abgesichert worden wäre? Da sehe ich für Staatshaftung keinen Raum und wenn vergehen noch viele, viele Jahre, bis das durchgeklagt wäre. Und ich dachte über das Thema "to big too fail - der Steuerzahler wird's schon richten..." wären wir langsam mal hinweg...
Für gewöhnlich gehört es sich die Quellenangabe soweit zu konkretisieren (welcher Artikel/Absatz etc. der ellenlangen Richtlinie), dass ein jeder sich den Passus und zugehörigen Kontext anschauen kann.
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Joooh, Werner Ewes - betrifft ja auch absolut ein Jedermanninteresse und haben die Rufer nicht mit Stammtischen zu tun ...

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Also ich kann mir nicht vorstellen, dass die Urlauber, die jetzt ihr Hotel und Rückflug bezahlt bekommen, nachher wieder einen Teil
zurückbezahlen sollen, damit für die anderen Geschädigten anteilmässig gleichviel wieder im Pott von den 110.000.000 Euro ist.- Warum soll jemand, der ja diese Reise bezahlt hat, freiwillig wieder was zurückgeben, was ihm ja eigentlich zusteht. (Da würde ich an deren Stelle es darauf ankommen lassen, dass sie mich verklagen)
2. Und was ist bei denjenigen wo nichts zu holen ist ?
Sorry aber wer glaubt an sowas?
@-yasmin sagte:
Also ich kann mir nicht vorstellen, dass die Urlauber, die jetzt ihr Hotel und Rückflug bezahlt bekommen, nachher wieder einen Teil
zurückbezahlen sollen, damit für die anderen Geschädigten anteilmässig gleichviel wieder im Pott von den 110.000.000 Euro ist.Warum soll jemand, der ja diese Reise bezahlt hat, freiwillig wieder was zurückgeben, was ihm ja eigentlich zusteht. (Da würde ich an deren Stelle es darauf ankommen lassen, dass sie mich verklagen)
2. Und was ist bei denjenigen wo nichts zu holen ist ?Sorry aber wer glaubt an sowas?
Das glaubt niemand, weil viele Kunden gar nicht wissen wie jetzt was bezahlt wurde. Ich kann nur sagen wir mussten nix bezahlen und es hat auch keiner von uns verlangt etwas auszufüllen. Warum sollte ich dann für meine bezahlte Rückreise nachträglich etwas zahlen ? Wir hatten halt Glück und sind auch dankbar, aber daher zahle ich jetzt nicht aus Solidarität etwas zurück ,
Gruß -
@wuelfi71 sagte:
Und zur schon mehrfach gestellten Frage: Welche rechtlichen Auswirkungen hat es, wenn ich meine auf meinen Namen ausgestellte Tickets abfliege und Hotel und Transfer (noch mal) selbst zahle:
Ich vermute, da werden Juristen in ein paar Jahren drüber promovieren... Mehr als ein Worst Case Szenario zu skizzieren, traue ich mir da nicht zu. Worst Case gehen sämtliche Ansprüche gegen Zurich und Thomas Cook verloren. Die vor Ort neu geleisteten Zahlungen (Transfer und Hotel) sind ohnehin auf gar keinen Fall erstattungsfähig (da scheinen hier auch noch manche falsche Vorstellungen zu haben). Für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Flugtickets teurer als die Anzahlung waren und die Restreisepreiszahlung nicht geleistet wurde, könnte man sogar noch eine Forderung des Insolvenzverwalters herleiten.
Exakt dieses Szenario halte ich auch für denkbar.
Nachdem ich so salopp hingeworfen hatte, dass ich fliegen würde hier noch eine kleine Spezifikation:
Sofern meine Reise insgesamt bezahlt ist!
Und in der Gewissheit, dass ich nicht etwa die zusätzlich aufgebrachten Kosten hinterher von der Versicherung kassieren kann.
Ich denke das war ein sehr wichtiger Beitrag von dir Wülfi71, wenn hier konstatiert wird "Die haben mir nur die Anzahlung abgebucht, vom Rest (!!) zahle ich das Hotel".
Jener beherzte User glaubt offenbar, die nicht erfolgte Abbuchung sei jetzt eine Art freigewordenes Budget.
Vermutlich wird er diesen Irrtum noch bitter bereuen!@vonschmeling sagte:
Exakt dieses Szenario halte ich auch für denkbar.
Nachdem ich so salopp hingeworfen hatte, dass ich fliegen würde hier noch eine kleine Spezifikation:
Sofern meine Reise insgesamt bezahlt ist!
Und in der Gewissheit, dass ich nicht etwa die zusätzlich aufgebrachten Kosten hinterher von der Versicherung kassieren kann.
Ich denke das war ein sehr wichtiger Beitrag von dir Wülfi71, wenn hier konstatiert wird "Die haben mir nur die Anzahlung abgebucht, vom Rest (!!) zahle ich das Hotel".
Jener beherzte User glaubt offenbar, die nicht erfolgte Abbuchung sei jetzt eine Art freigewordenes Budget.
Vermutlich wird er diesen Irrtum noch bitter bereuen!Und was wird jener User bitter bereuen?
Dass er nachher die Differenz zwischen der Anzahlung und Flugpreis bezahlen muss?
Was ist daran so tragisch?Ab und zu schreibst du echt einen Mist zusammen... Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
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@Wülfi
..genau den Gedanken habe ich auch..und hoffe es..wäre aber notwendig sich von Thomas Cook abzutrennen..salopp gesagt war es meiner Ansicht nach ein Fehler sich einer so extrem gewinnorientierter AG (einen härteren Begriff möchte ich hier nicht verwenden) an die Brust zu werfen von der man von den Anteilseignern regelrecht ausgesaugt wird. Vor ein paar jahren war man ja schon bei der total Umbenennung der Condor in "Thomas Cook Airlines" wieder zurückgerudert. Vielleicht kommen ja Condor und Neckermann mit einem Neustart wieder zusammen...davon haben natürlich die aktuell Gelackmeierten nichts...

@armin sagte:
@Wülfi
..genau den Gedanken habe ich auch..und hoffe es..wäre aber notwendig sich von Thomas Cook abzutrennen..salopp gesagt war es meiner Ansicht nach ein Fehler sich einer so extrem gewinnorientierter AG (einen härteren Begriff möchte ich hier nicht verwenden) an die Brust zu werfen von der man von den Anteilseignern regelrecht ausgesaugt wird. Vor ein paar jahren war man ja schon bei der total Umbenennung der Condor in "Thomas Cook Airlines" wieder zurückgerudert. Vielleicht kommen ja Condor und Neckermann mit einem Neustart wieder zusammen...davon haben natürlich die aktuell Gelackmeierten nichts...

Bin ich vollumfänglich bei euch.
ABER ich bleibe dabei: mit das Wertvollste in vielen Branchen und eben auch insbesondere im Touristik Business ist VERTRAUEN. Und das ist m.E. zu großen Teilen verspielt. Ich habe mit Familie (3 Kids) schon oft Pauschal gebucht.. aber diese Vorkommnisse lassen mich für 2020 Abstand nehmen. Und ich wette, hier bin ich nicht alleine....
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Ich sehe das unproblematisch. Wenn die Anzahlung geringer als die Flugkosten sind zahlt man eben die Differenz und ist geflogen. Den Restbetrag zur Pauschalreise kann der Insolvenzverwalter doch nicht geltend machen, da Transfer und Hotel nicht wahrgenommen werden konnten.
Und einen Schaden hat man auch nicht, somit kein Versicherungsafall.@rudi385 sagte:
Ich sehe das unproblematisch. Wenn die Anzahlung geringer als die Flugkosten sind zahlt man eben die Differenz und ist geflogen. Den Restbetrag zur Pauschalreise kann der Insolvenzverwalter doch nicht geltend machen, da Transfer und Hotel nicht wahrgenommen werden konnten.
Und einen Schaden hat man auch nicht, somit kein Versicherungsafall.So ist es.
Wir hatten leider die falsche Airline dafür, Eurowings ist echt extrem unflexibel. Wollten uns unsere Tickets auch gegen Bezahlung nicht geben. Der Hinflug ist ausgebucht, wir konnten nicht mal ein zweites Ticket kaufen.
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@Wülfi
..genau den Gedanken habe ich auch..und hoffe es..wäre aber notwendig sich von Thomas Cook abzutrennen..salopp gesagt war es meiner Ansicht nach ein Fehler sich einer so extrem gewinnorientierter AG (einen härteren Begriff möchte ich hier nicht verwenden) an die Brust zu werfen von der man von den Anteilseignern regelrecht ausgesaugt wird. Vor ein paar jahren war man ja schon bei der total Umbenennung der Condor in "Thomas Cook Airlines" wieder zurückgerudert. Vielleicht kommen ja Condor und Neckermann mit einem Neustart wieder zusammen...davon haben natürlich die aktuell Gelackmeierten nichts...

@armin sagte:
@Wülfi
..genau den Gedanken habe ich auch..und hoffe es..wäre aber notwendig sich von Thomas Cook abzutrennen..salopp gesagt war es meiner Ansicht nach ein Fehler sich einer so extrem gewinnorientierter AG (einen härteren Begriff möchte ich hier nicht verwenden) an die Brust zu werfen von der man von den Anteilseignern regelrecht ausgesaugt wird. Vor ein paar jahren war man ja schon bei der total Umbenennung der Condor in "Thomas Cook Airlines" wieder zurückgerudert. Vielleicht kommen ja Condor und Neckermann mit einem Neustart wieder zusammen...davon haben natürlich die aktuell Gelackmeierten nichts...

doch...davon hätten alle was...zumindest in der Zukunft! 2 Gesellschaften mit positiven Zahlen zusammen ist ein guter Konkurrent für den Rest und reguliert zusätzlich den Markt
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@Wülfi
..genau den Gedanken habe ich auch..und hoffe es..wäre aber notwendig sich von Thomas Cook abzutrennen..salopp gesagt war es meiner Ansicht nach ein Fehler sich einer so extrem gewinnorientierter AG (einen härteren Begriff möchte ich hier nicht verwenden) an die Brust zu werfen von der man von den Anteilseignern regelrecht ausgesaugt wird. Vor ein paar jahren war man ja schon bei der total Umbenennung der Condor in "Thomas Cook Airlines" wieder zurückgerudert. Vielleicht kommen ja Condor und Neckermann mit einem Neustart wieder zusammen...davon haben natürlich die aktuell Gelackmeierten nichts...

@armin sagte:
@Wülfi
Vielleicht kommen ja Condor und Neckermann mit einem Neustart wieder zusammen...davon haben natürlich die aktuell Gelackmeierten nichts...
Nein, das vielleicht nicht - aber es ist in der Tat eben schon das Gegenteil der hier verbreiteten Unkerei "da bucht doch keine Socke mehr!" bewiesen worden, gar nicht lange her bei der von Wülfi71 angeführten Marke JT.
Vielmehr hat der künftige Kunde die "Sicherheit", dass ein Nachfolgeunternehmen akribischst auf seine tadellose Beleumundung bedacht ist, ganz im Gegensatz zu windigen Vermittlern, die unbegreiflicher Weise innerhalb weniger Jahre Miriaden von Kunden prellen und sich zuweilen noch nicht einmal die Mühe machen, wenigstens ihre Büroadresse zu nivellieren ... und das bei den heutigen "Überwachungsmöglichkeiten" ...LVU haben´s da wesentlich schwerer! Der gemeine Onur Air Fluggast stützt seine vernichtende "Renzension" noch heute gerne auf die Argumentation "kein Wunder, dass die anno keks mal gegroundet wurden" ...
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20.9. - 4.10. auf Kos mit Neckermann
Habe soeben mit der Rezeption gesprochen. Die haben gesagt, dass sie die Info von Zurich bekommen hätten dass der Zeitraum vom Tag der Insolvenz (25.9.) bis zum 6.10.19 abgesichert sei.
Was wäre dann mit den 5 Tagen davor?
Müssen wir das zahlen oder ist der gesamte Zeitraum abgesichert?
Hatte mich etwas entspannt aber jetzt bin ich wieder total verunsichert.
Hat da jemand eine Info? Dankeschön -
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@armin sagte:
@Wülfi
..genau den Gedanken habe ich auch..und hoffe es..wäre aber notwendig sich von Thomas Cook abzutrennen..salopp gesagt war es meiner Ansicht nach ein Fehler sich einer so extrem gewinnorientierter AG (einen härteren Begriff möchte ich hier nicht verwenden) an die Brust zu werfen von der man von den Anteilseignern regelrecht ausgesaugt wird. Vor ein paar jahren war man ja schon bei der total Umbenennung der Condor in "Thomas Cook Airlines" wieder zurückgerudert. Vielleicht kommen ja Condor und Neckermann mit einem Neustart wieder zusammen...davon haben natürlich die aktuell Gelackmeierten nichts...

doch...davon hätten alle was...zumindest in der Zukunft! 2 Gesellschaften mit positiven Zahlen zusammen ist ein guter Konkurrent für den Rest und reguliert zusätzlich den Markt
@sascha72 sagte:
doch...davon hätten alle was...zumindest in der Zukunft! 2 Gesellschaften mit positiven Zahlen zusammen ist ein guter Konkurrent für den Rest und reguliert zusätzlich den Markt
Nein - und da bleibe ich dabei: die Namen / Marken sind verbrannt. Für Buchende wie auch für die Hoteliers. Nix da a la Raider heißt jetzt Twix...
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@vonschmeling sagte:
Exakt dieses Szenario halte ich auch für denkbar.
Nachdem ich so salopp hingeworfen hatte, dass ich fliegen würde hier noch eine kleine Spezifikation:
Sofern meine Reise insgesamt bezahlt ist!
Und in der Gewissheit, dass ich nicht etwa die zusätzlich aufgebrachten Kosten hinterher von der Versicherung kassieren kann.
Ich denke das war ein sehr wichtiger Beitrag von dir Wülfi71, wenn hier konstatiert wird "Die haben mir nur die Anzahlung abgebucht, vom Rest (!!) zahle ich das Hotel".
Jener beherzte User glaubt offenbar, die nicht erfolgte Abbuchung sei jetzt eine Art freigewordenes Budget.
Vermutlich wird er diesen Irrtum noch bitter bereuen!Und was wird jener User bitter bereuen?
Dass er nachher die Differenz zwischen der Anzahlung und Flugpreis bezahlen muss?
Was ist daran so tragisch?Ab und zu schreibst du echt einen Mist zusammen... Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
@sonnestrand75 sagte:
Und was wird jener User bitter bereuen?
Dass er nachher die Differenz zwischen der Anzahlung und Flugpreis bezahlen muss?
Was ist daran so tragisch?Ab und zu schreibst du echt einen Mist zusammen... Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Viele haben bereits den vollen Preis bezahlt und da soll man dann nichtmal die Flugtickets nutzen?
a) wird das eh niemand nachkontrollieren können, wer jetzt eingestiegen ist oder wer das bezahlte Ticket einfach hat Verfallen lassen.
b) bekommt eh keiner das Geld komplett zurück, zwischen 10-20% werden es wohl werden.weitere Frage:
wer könnte bereits erfolgreich ein chargeback der Kreditkarte erreichen? Amex weigert sich aktuell, Begründung Pauschalreise. Dabei ist das eine Dienstleistung, nicht erbracht, damit eigentlich Voraussetzung erfüllt. Worauf beziehen die sich, AGB etc.? -
@armin sagte:
@Wülfi
Vielleicht kommen ja Condor und Neckermann mit einem Neustart wieder zusammen...davon haben natürlich die aktuell Gelackmeierten nichts...
Nein, das vielleicht nicht - aber es ist in der Tat eben schon das Gegenteil der hier verbreiteten Unkerei "da bucht doch keine Socke mehr!" bewiesen worden, gar nicht lange her bei der von Wülfi71 angeführten Marke JT.
Vielmehr hat der künftige Kunde die "Sicherheit", dass ein Nachfolgeunternehmen akribischst auf seine tadellose Beleumundung bedacht ist, ganz im Gegensatz zu windigen Vermittlern, die unbegreiflicher Weise innerhalb weniger Jahre Miriaden von Kunden prellen und sich zuweilen noch nicht einmal die Mühe machen, wenigstens ihre Büroadresse zu nivellieren ... und das bei den heutigen "Überwachungsmöglichkeiten" ...LVU haben´s da wesentlich schwerer! Der gemeine Onur Air Fluggast stützt seine vernichtende "Renzension" noch heute gerne auf die Argumentation "kein Wunder, dass die anno keks mal gegroundet wurden" ...
@vonschmeling sagte:
Nein, das vielleicht nicht - aber es ist in der Tat eben schon das Gegenteil der hier verbreiteten Unkerei "da bucht doch keine Socke mehr!" bewiesen worden, gar nicht lange her bei der von Wülfi71 angeführten Marke JT.
Vielmehr hat der künftige Kunde die "Sicherheit", dass ein Nachfolgeunternehmen akribischst auf seine tadellose Beleumundung bedacht ist, ganz im Gegensatz zu windigen Vermittlern, die unbegreiflicher Weise innerhalb weniger Jahre Miriaden von Kunden prellen und sich zuweilen noch nicht einmal die Mühe machen, wenigstens ihre Büroadresse zu nivellieren ... und das bei den heutigen "Überwachungsmöglichkeiten" ...LVU haben´s da wesentlich schwerer! Der gemeine Onur Air Fluggast stützt seine vernichtende "Renzension" noch heute gerne auf die Argumentation "kein Wunder, dass die anno keks mal gegroundet wurden" ...
Ich gebe zu bedenken: das mit JT haben geschätzt 9 von 10 Reisebuchende gar nicht mitbekommen. Anders als das nun medial stark präsente TC Thema.