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1611 Ergebnisse für Suchbegriff Trinidad

Reisebericht Juni 2018 Rundreise

Kuba generell: Planung mit Mietwagen: nutzt Scout statt G-Maps für die Streckenplanung, sonst kriegt ihr viel zu kurze Reisezeiten angezeigt. Tanken wenn es eine Warteschlange gibt: überlegt euch wieviel CUC / Liter ihr braucht. Ansonsten müsst ihr zwei mal anstehen: einmal um „voll“ zu sagen, einmal um zu bezahlen.

Die Luftverschmutzung durch PKW und LKW ist sensationell. Die alten Autos und LKWs rußen alles ein.

Man muss nicht alles gesehen haben: er reicht für das erste 1 Tag Havana, 1 Tag Vinales, 1 Tag Trinidad, Badeurlaub in Varadero oder Cayo CSM oder Coco sind eine gute Mischung.

Internet: gibt es nur an Plätzen und Hotels die ein WLAN betreiben. Dann kauft man sich Zugangskarten für 1CUC/Stunde. T-Mobile hätte geklappt, aber extrem teuer. Verschiedene Internet-Anbieter sind gesperrt wie Spotify, Amazon, Lynx.

Wir haben uns jederzeit sicher gefühlt. Natürlich wird jeder Tourist auch als Geldquelle gesehen - wie überall.

Wetter Juni: 90% Sonne, etwas schwül, nur 2 mal Regen für 1-3 Stunden. Auch Frierhasen brauchen keine Jacke.

Diesen Bericht veröffentliche ich mit dem Gedanken: ich wäre froh gewesen, wenn ich diesen vor meiner Reiseplanung hätte lesen können. Alles geschrieben aus Sicht eines Paares Ü50.

Gerne Feedback / Eure Erfahrung  / Vorschläge.

Ankunft am Flughafen Havana: halbe Stunde Wartezeit zum Geldwechsel am Schalter, der VISA-Automat streikt bei 1000 CUC. Cubacar: das Auto haben wir fast ohne Wartezeit erhalten, 450€ für 15 Tage für Versicherung, Tank etc, davon 150 für Kaution. Hier wird man beschissen: man bezahlt den vollen Tank, aber merkt erst nachher, dass zirka 10 Liter fehlen weil die Tankanzeige recht ungenau ist. Dann soll man das Auto mit leerem Tank abgeben, doch wer traut sich das? Also bleiben 10 Liter Rest. Macht 20 CUC Gewinn je Auto durch dieses unfaire Handeln. Reserverad: euer wichtigstes Extra. Kontrolliert bei der Fahrzeugübergabe ob es voll ist und Werkzeug vorhanden ist. Aber Achtung: hier wurde ich das zweite mal beschissen: das Reserverad war bei der Übergabe ok. Als ich es brauchte war aber die Luft raus. Also wurde es zur Fahrzeugübergabe nur aufgepumpt und nicht repariert. Dieser Betrug lässt sich aber nicht verhindern, deswegen kontrolliert 1-2 Tage später mal das Reserverad und lasst es zur Not flicken.

Erste Station. Havanna: AirBnB: „Your flat La Habana“ von Mariela: tolles kleines Appartment, moderne Klima, kleiner Balkon, gutes Bett, alles passt. Claudia macht ein sehr gutes Frühstück mit einem Teller voller Früchte für jeden. Lage: perfekt. Preis: 60 € an AirBnb und 2*5 für Frühstück ist schon teuer. Dennoch werden wir wiederkommen weil alles passt. Wir würden hier auch 2 Nächte bleiben. Gut: Privater Parkplatz in der Nähe kann gemietet werden für 5 CUC je Tag.

Weiter nach dem Frühstück nach Vinales über Las Terransas: ich wundere mich über eine Mautstelle, zahle 2€ und das erhöht meine Erwartungshaltung. Aber: ein See und alte Häuser, wer hier nicht anhält hat Nichts versäumt. Wir wollen was essen, alles ausverkauft. Sandwich für 2€ ist noch möglich - im stehen. An den Tischen ist es halt ausverkauft. Ok?!

Zweite Station. Vinales, Villa Jorge y Ana Luisa: Das Fazit vorweg: hier ruht man sich etwas auf dem Erfolg bei TripAdvisor aus. Wir sind unsicher, ob wir wiederkommen werden. Casa ist gut, aber 30 Mosquitos warten auf uns im Zimmer. Der Kühlschrank knackt, die Wandhalterung für Koffer ist rausgerissen und wird nicht repariert, 5 verbogene Kleiderbügel, kein TV.

Samstag, Vinales, Besuch bei Casa de Confianza: Tabak-Herstellung, Kräuter, Früchte, tolle Mischung. Marylyn ist unser Guide und kriegt 10 CUC. Sie führt uns durch das Gelände und erklärt viel zu dem was hier angebaut wird, dann übernimmt ein Tabakbauer die Erklärung zur Tabakherstellung. Marylyn führt uns wieder zurück, in Summe zirka 2 Stunden die sehr schön waren.

Ein Ausflug an die Cayo Jutias lohnt sich nicht wenn ihr über 30 seid. Lange Auto fahren, schlechteste Straße. Statt einem karibischen Strand erwartet euch eine zirka 1 km lange, auf Touris ausgebaute Bucht. Ein Beach-Lautsprecher dröhnt sehr laut, es gibt keine ruhige Ecke. Nach nur einer Stunde fahren wir auf Nimmer-wiedersehen. Tanken 36 Cuc. Kein Vergleich zu einer Cayo CSM oder Coco. Vinales: Samstagabend ist Straßenfest, das war sehr schön mit Tanz auf der Straße, Zuckerrohrsaft, Rum, gute Musik, kubanisches Lebensgefühl. Irgendwann Nachts ändert der DJ dauerhaft von Salsa/Son auf Disko - wir gehen.

Dritte Station. 4h bis Varadero. Gebucht haben wir das Roc Barlovento auf unserer Rundreise weil es am Anfang von Varadero ist und wir früh morgens weiter fahren wollen. Direkt zum Essen und ins Meer. Zimmer: eine gute Idee: man kriegt mehrere Zimmer gezeigt und kann auswählen. Wir kriegen zwei Zimmer zur Auswahl gezeigt. Eines muffig im OG, das andere sehr muffig im EG. Wir nehmen das muffige. Eine Matratze ist völlig durch, die Eisenfeder kommt aus der Matratze und hat am nächsten Morgen meine Frau gekratzt. Essen untere Mittelklasse. Strand gut, aber viele Strand-Gäste für die Mülleimer und Strand das Gleiche ist. Kein Foto ohne Müll. Pools sehr gut. Hier kommen wir nicht wieder, lieber 10 km weiter nördlich wo der Strand sauberer wird.

Vierte Station. 6h bis Cayo Coco. Hotel Melia Cayo Coco. Wein und Rum als Geschenk ist nett. Aber kein Korkenzieher, keine Weingläser. So wird die gute Geste direkt wieder kaputt gemacht, wir drücken den Korken in die Flasche und trinken aus Saftgläsern. Wollten eigentlich zur Playa Pilar, aber hier ist es sehr schön. Seesterne im Meer gefunden. Alles ist ruhig. Ich hab leider Magen/Darm, vermutlich vom kalten Bier. Frühstück jetzt im kleinen Restaurant möglich, sehr gemütlich. Der Strand hat beim Wirbelsturm deutlich gewonnen, ist jetzt fast 10 Meter tiefer bis zum Wasser (wir haben die Fotos aus 2016 verglichen). Buffet-Restaurant: Durchschnitt, aber lauter als andere. Jeglicher Schallschutz fehlt, Kantinenflair. Internationales Restaurant: ist sehr gut. Alle Gänge sind gut angerichtet und schmecken. Nicht überragend, aber gut. Flasche Wein ab 5€. Herren in kurzer Hose abgewiesen, KLASSE!. Buchen der Restaurants: nur von 9-15 Uhr. Jetzt mal ehrlich: warum kann man in einem 5-Sterne Hotel nicht um 16 Uhr etwas buchen für den übernächsten Tag? Wahrscheinlich aus dem selben Grund wie Wein ohne Korkenzieher/Gläser. Zimmerservice: so kennt man es: man kommt vom Strand und das Zimmer ist fertig. Hier teilweise: Nichts ist gemacht, um 18:30 während einer von uns duscht klopft der Zimmerservice, den wir jetzt natürlich nicht gebrauchen können. Das sind aus unserer Sicht die Tricks von faulen 3-Sterne Hotels um sich den Service zu ersparen. Schade, dass man das hier nötig hat. Größter Nachteil des Hotels bleibt der Pool. Fazit: Wir fühlen uns wohl und werden vielleicht wiederkommen.

Fünfte Station: Tanken 44CUC, 7h bis Guardalavaca mit einer Pause, ist schon ein wenig lang. Sol Rio De Luna y Mares: Zimmer 3054 im Mares mit hoher, schräger Decke, teilrenoviert. Playa Esmeralda ist schön. Schöne Anlage im Hang, man sieht das Alter der Hotel-Anlage in jeder Ecke. Abends zu laut, Luna-Seite ist leiser, angenehm ruhig. Leider durchgehende Matratze, Klima eher zu schwach. Sollten wir wiederkommen, dann in das Luna.

Sechste Station: Tanken 46CUC, 3h bis Santiago über Holguin. Santiago laut, eng, stinkt, Bettler, viel mehr Geschäfte als Havanna. Wir sind froh, dass wir das Hotel Casa Granada gebucht haben. Dachterrasse genial und rettet den Tag. Zimmer 204, völlig ok, Klima funktioniert, Bett groß. 15-18 Uhr Regen. Abendessen auf dem Rooftop. Nudeln 4€, großer Salat 4€. Aber alles nur in Snack-Qualität, hier ist kein echter Koch am Werk. Gegen 21Uhr startete eine Band so dermaßen Laut, dass es auf dem Flughafenrollfeld gemütlicher wäre. Wir haben den Tisch gewechselt in die letzte Ecke, zwei weitere Gäste folgen uns. Schlafen: ging nur mit Ohrstöpsel da wir ein Zimmer zur Straße hatten. Frühstück: ist klasse, wir bestellen alles was die Karte hergibt. Das Hotel war die 80€ (inkl Frühstück) wert. Fazit zu Santiago: wir hofften auf Musik und tanzende Menschen zu treffen. Fehlanzeige, statt dessen aufdringliche Bettler und Lokal-Schlepper. Das ist überhaupt nicht unser Ding, wir kommen nicht wieder. Start 8 Uhr. Zum Teil sehr schlechte Straße ohne Teer, an 13:45.

Siebte Station: ROC Santa Lucia. Fazit vorweg: lieber nicht an diese Playa. Das Meer ist für uns das ko-Kriterium.

Der Club ist wie ein Kaufhaus am letzten Tag vor dem Konkurs. Man sieht, dass es einmal schön gewesen sein muss. Die Rezeptionistin hat Nichts zu tun, leider auch keine Lust auf denken, lesen oder reden. Gibt uns den Schlüssel, ohne jegliche Erklärung zum Hotel oder Essen oder Internet. Das ist schlecht und faul. Zimmer: geht nicht, stark abgewohnt, Klima sehr schlecht, kühlt fast garnicht. Wir gehen wieder zur Rezeption und erklären, dass wir Suite gebucht haben. Neuer Schlüssel. Dann Zimmer 325 ist ok, groß, aber schon recht abgerockt. Klima funktioniert sehr gut, Schiebetür lässt sich nicht abschließen. Strand schön, Sand ok, von 100 Schirmen sind nur 3 belegt. Problem ist das Meer: nach 2 Metern schon dunkel. Da geht keiner rein. 500 Meter weiter, beim Nachbarhotel kann man dann 10 Meter weit reingehen. Man steht dann nur bis zum Bauch im Wasser. Und das Wasser ist unglaublich warm, deutlich wärmer als der Playa Esmeralda von der wir kommen, schon unangenehm warm. Besuch im ROC-Strandlokal: Koch, Kellner und Security gucken TV. Das ist ok, es gibt keine Gäste. Wir setzen uns dazu und werden bedient. Abendessen: es sind wenig Gäste in einem großen Saal. Auswahl und Geschmack knapp durchschnittlich. Frühstück: Kaffee ist echt schlecht, orangefarbener Saft sehr schlecht, bleibt stehen. Den Käse konnte man nicht genießen (und wir sind nicht wählerisch). Auswahl schon eher gering. Vier Kellner stehen rund um die Klimaanlage, auf unserem Tisch stapelt sich das Geschirr. Das Hotel scheint am Ende - wir kommen auch garantiert nicht wieder.

Kleiner Ausflug nach la Boca: Strand ok, Meer+Sand sind gleichzeitig Mülleimer. Viele Einheimische, niedrige Preise, Meer angenehme Temperatur, aber auch recht viel Seegras. Muss man wirklich nicht gesehen haben.

Achte Station Trinidad gute Straße, nur 5h. Zimmer 3 bei Casa Alameda (sehr gut). Es gibt mehr Geschäfte als vor 2 Jahren.

Neunte Station: Start 9:00 nach CSM. Tanken 36 CUC. An der Tanke zeigt uns einer, dass der Reifen Luft verliert und bietet Hilfe an. Wir folgen ihm bis zur „Reifenwerkstatt“. 10CUC, aber leider ist auch der Ersatzreifen platt, also 20CUC.

Dann in 2:30h an die CSM. Wir kommen an und schieben die Koffer die Rampe hoch, diese ist so van der Seite zugewachsen, dass wir uns verbiegen müssen um von den Blüten nicht versaut zu werden - nur eine kleine Nachlässigkeit vom Hotel - denke ich. Muss aber nicht sein, schließlich sind wir hier mit 240€/Tag schon im der gehobenen Klasse. Empfang/ Rezeption: noch vor zwei Jahren waren wir begeistert: es es gab ein Begrüßungsgetränk und Frischetücher, dann Papierkram und dann hatten wir einen Buttler der uns durch die Anlage geführt hat. Jetzt kriegen wir die Schlüsselkarte, Papierkram und ganz zum Schluss kommt das Getränk und die Tücher, der Fahrer wartet aber schon auf uns. Keine Erklärung, kein Buttler. Ein Unterschied zu damals den wir als deutliche Verschlechterung empfinden, da die damalige Begrüßung klasse war. Wir werden auf das Zimmer gefahren. Zimmer 208 mit Blick auf das Meer. Schön und wie vorab gewünscht im OG und mit Twinbett. Von der Balkontür lässt sich nur noch eine Seite öffnen, rechts klemmt. Es gibt keine Kosmetiktücher mehr. Eine Holzverkleidung für die Koffer hängt schief weil eine von zwei Wand-Halterungen weg ist. Das sieht kaputt aus, ist kaputt und keinen kümmert es. Der Rest der Einrichtung ist in gutem Zustand. Wir freuen uns, haben Hunger und gehen zur Rezeption um nach dem Lunch zu fragen. Jetzt ist zufällig auch ein Buttler da, der sich unserer annimmt. Am Nachmittag sind wir am schönen Strand. Irgendwann gehe ich zur Strand-Snack-Bar, hier sind die Toiletten. Herren ist besetzt, ich warte. Aus der Damentoilette kommt ein Mann. Ich frage die Bedienung an der Snackbar. Herrenklo ist defekt. Das Royalton lässt also dauerhaft seine neuen männlichen Gäste vor der verschlossenen Tür warten, weil jeder hier zu faul ist ein Hinweis-Schild zu schreiben. Die Damentoilette ist übrigens nicht abschließbar, für peinliche Momente wird gesorgt. Gut: am Strand werden die Getränke auch an die Liege gebracht. Zustand der Liegen und Schattendächer ist gut. Nach dem Strand gehe ich noch im Pool schwimmen. Beide Pools sind sehr gut, klares Wasser, sehr angenehm. Fliesen in Pool fehlten von zwei Jahren, Fliesen fehlen jetzt, das sind nur Kleinigkeiten die nicht wirklich stören.

Als wir vom Strand kommen merken wir, dass unsere Tür überhaupt nicht abschießt beim zuziehen. Wir rufen den Techniker, er repariert es. Safe: wir wollen unsere Wertsachen einschließen, aber der Safe ist schon verschlossen, lässt sich nicht öffnen. Wir rufen den Techniker, er öffnet den Safe, jetzt können wir ihn nutzen. Nach dem Pool setze ich mich auf die Terrasse. Als ich von dem Terrassenstuhl aufstehe habe ich die abgeblätterte Farbe an meinen Armen und Händen kleben - kein Problem, kann man ja abwaschen. Wir buchen für Abends das Restaurant Senses. Für Herren ist die lange Hose gefordert, so steht es geschrieben. Abends gibt es nur zwei Männer die lange Hose anhaben, alle anderen mit kurzer Hose werden auch reingelassen (da lobe ich das Melia Cayo Coco, die halten das was sie schreiben und haben die Herren in Shorts nicht reingelassen). Restaurant Senses am Abend: nach der Bestellung a la Carte wird neu eingedeckt. Wir erhalten nur 1mal Besteck und wundern uns. Ich teste den Verdacht und lege nach der Vorspeise das Besteck auf den Teller zum abräumen. Die Bedienung räumt mein Besteck auf den Brotteller und nimmt nur den Teller der Vorspeise mit. Meine Befürchtung wird wahr und mit dem Thunfischmesser aus der Vorspeise darf ich das Fleisch der Hauptspeise essen. Meine Frau hat ein Steak, komplett sehnig , 2€ Qualität. Hier will sie kein Fleisch mehr haben. Wir erinnern uns: noch vor zwei Jahren gab es sehr guten Service, serviert wurde sogar mit der Glocke, ein Alleinstellungsmerkmal. Was für eine Verschlechterung. Nur der Preis ist noch der alte. Mein Dessertlöffel ist nur abgelutscht und nicht gespült, wird umgehend mit einer Entschuldigung ausgetauscht. Nach dem Essen spazieren wir zum Nachbarhotel Memories, das wir nutzen dürfen: ich bin fast sprachlos weil es einer Geisterstadt gleicht. Fast alles geschlossen oder nur eine Handvoll Gäste, echt traurig. Abends zurück im Zimmer: Wasser steht auf dem Zimmerfußboden durch die auslaufende Klimaanlage. Der Techniker kommt, kennt uns ja schon, und kennt auch das Problem. Es wird nicht repariert (vermutlich ein verstopfter Ablauf), sondern nur ein Wasserbehälter geleert. Das wird dann ein paar Tage funktionieren, bis zum nächsten Gast. Der Techniker verabschiedet sich. Die Aircondition läuft wieder an. Jedoch ist die Luft im Zimmer sehr feucht, wie im Gewächshaus. Ich beschäftige mich mit der Wand-Steuerung (keine Fernbedienung). Das neue Problem ist erkannt: die gemessene Raumtemperatur wird mit 19 Grad angezeigt (völlig falsch), die Soll-Temperaturen ist 24 Grad. Also scheint der Temperaturfühler auch einen Schaden zu haben. Wir rufen nicht mehr den Techniker, sondern stellen die Soll-Temperatur auf 17 Grad ein. Die defekte Elektronik ist überlistet und fängt an zu kühlen und zu entfeuchten. Wir nehmen die vorhandenen Decken mit ins Bett, denn es wird kalt werden. Schlafen: die Matratzen sind echt gut und die Besten unserer Rundreise. Wir haben 5-Sterne-gut-geschlafen.

Frühstück: wir kriegen Kaffee und sind schon beim einschenken irritiert. Die Farbe scheint Tee zu sein. Diese Brühe können wir nicht trinken, wollen aber nicht schon wieder meckern. Als der Kellner nach 15 Minuten fragt ob wir noch Kaffee wollen (obwohl unsere Tassen noch voll sind) sage ich, dass er viel zu dünn ist und wir den nicht trinken können. Der neue ist jetzt „more strong“ sagt er. Und JA, er ist gerade so, dass man ihn trinken kann, aber noch weit von einem guten Kaffee entfernt. Beim Brot gibt es keine Zange mehr, jeder fasst an was er will oder es wird nur auf Frische prüft. Das bestellte Omelette wird verschoben „es gibt ein Problem in der Küche“ kommt als Entschuldigung ... Meine Frau kommt vom Restaurant-WC: keine Tücher mehr, heute scheinbar noch kein Service da gewesen. Die Mängel-Liste wird immer länger. Mittags bestellen wir in der schönen offenen und großen Pool-Snack-Bar Penne mit 4 Käsesorten und kriegen die einfachsten Spiralnudeln ohne jegliche Deko, auch von Gorgonzola keine Spur. In Havana hätten wir hierfür 1 CUC bezahlt. Geschmacklich nahe an Pappe essen wir nicht zu Ende. Wir gehen ins Hotel-Restaurant und essen Hühnchen, das schmeckt heute. Unser Zimmer hat schon wieder Wasser auf dem Fußboden und die Klimaanlage ist ausgefallen. Wir rufen mal wieder den Techniker und gehen an den Strand. Als wir nach Hause kommen war wohl jemand da gewesen, Klima ist ausgeschaltet, lässt sich einschalten. TV ist aber ausgefallen, nur Schnee. Meine Frau will uns einen Kaffee auf dem Zimmer machen und stellt fest, dass wir nur eine einzige neue Kapsel bekommen haben. Zufall oder Sparmaßnahme? Am Abend ist Gala-Dinner für alle, eine Überraschung. Alles schmeckt gut.

Am Dienstag Abend ist wieder der Fußboden und der Schrank nahe der Klima naß, der Techniker kommt. Er lässt wieder Wasser ab, das wird ein paar Stunden helfen. Den TV kann er nicht reparieren, scheint ein zentrales Problem zu sein. Am nächsten Tag klappt der TV wieder. Die Klimaanlage wird geleert ohne dass wir anrufen. Wir kriegen ein Pooldinner am unteren Pool und Rum -naja. Fazit Royalton: was uns im Jahr 2016 noch Begeistert hatte ist jetzt nicht mehr vorhanden. Überall wird gespart, nur das Notwendigste repariert, täglich gibt es Probleme. Diese Leistung gibt es woanders für weniger Geld. Der Zustand dieses Hotel-Oldtimers verschlechtert sich jährlich. Der Service hat sich verschlechtert, ist aber noch gut. Die Produkte sind schlechter geworden, teilweise auf sehr niedrigem Level, aber nett serviert. Einzig der Preis ist auf den alten, hohen Niveau. Wir wären gerne Stammgäste geblieben, werden aber nach dieser Verschlechterung vermutlich nicht mehr wiederkommen. Wer es von früher nicht besser kennt, wird vermutlich hier zufrieden sein. Strand, Meer, Pool sind sehr sehr gut.

Rückflug ab Varadero. Fahrzeit 4:30 h. 

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Reisebericht der Rundreise "Auf den Spuren der Eroberer" in Mexiko

15. Reisetag, Merida – Celestun – Merida

 

Auf geht’s zu einer Runde durch Merida. Auf dieser kamen wir am Zocalo und den Kirchen der Stadt vorbei, aber alles in allem war diese Fahrt keine besonders beeindruckende. Vielleicht haben wir vorher auch schon schönere Städte gesehen, somit konnte uns Merida nicht wirklich vom Hocker reißen.

 

Eher gespannt waren wir da schon auf die Lagune Celestun. Vorher aber machten wir auf unserer Fahrt dorthin erst mal eine kleine Pause an einem der vielen kleinen Restaurant an der Küste. Hier konnten wir entweder mal ins Meer springen, oder aber auch eine der Köstlichkeiten probieren. Ich verlegte mich aufs probieren und aß die bisher beste Fischsuppe meines Lebens. Noch ein kurzer Spaziergang entlang des Sandstrandes und dann war es auch schon so weit, wir mussten weiterfahren.

 

An der Lagune angelangt, wurden wir auf 2 Boote aufgeteilt. Die Lagune von Celestun ist bekannt für ihre Mangroven und ihre Flamingos. Zu Hochzeiten sind hier bis zu 50000 Vögel anzutreffen. So viele waren es nicht, aber ein paar Tausend werden es schon gewesen sein. Die maximale Tiefe der Lagune liegt bei knapp einem Meter, meistens aber ist sie nur 50 cm tief. Eine Herausforderung für jeden Bootsführer. Als erstes steuerten wir eine kleine Insel an, auf der viele einheimische Vögel hausten. Hier sahen wir unter anderem Pelikane, weiße und graue Reiher. Als wir weiterfuhren sahen wir dann schon von Weitem ein farbiges Meer von Flamingos. Langsam näherten wir uns, um die Tiere nicht zu erschrecken. Es bot sich ein beeindruckendes Bild. Auf unserer Rundfahrt trafen wir noch auf mehrere Stellen, an denen sich eine große Zahl der Tiere versammelt hatten. Zwischendurch fuhren wir durch einige Seitenarme der Lagune und kamen durch wunderschöne Mangroven. Wir hielten auch ein paar mal an und konnten aussteigen. Zu sehen gab es unter anderem eine Süßwasserquelle, die inmitten des Meeresarmes entspringt. Zu sehen gab es interessante Schlieren im Wasser, wenn sich Süß- und Salzwasser vermischen. Auf der Rückfahrt begegneten wir dann noch ein paar Fischern, die stolz ihren Fang präsentierten.

 

In Merida besuchten wir dann am Abend noch eine folkloristische Aufführung, die hier jedes Wochenende präsentiert werden. Unter anderem gab es dabei Tänze, Trachten sowie verschiedene Melodien zu sehen und zu hören.

 

Langsam aber sicher geht unsere Reise ihrem Ende zu. Morgen erreichen wir den Höhepunkt der Reise, die große und bekannteste Mayastätte: Chichen Itza.

 

16. Reisetag, Merida – Chichen Itza – Valladolid

 

Heute ist nun endlich so weit. Die Stätten von Chichen Itza stehen auf dem Programm. Diese sind eigentlich jedem Mexiko Reisenden ein Begriff. Auf keiner Rundreise, egal ob durch ganz Mexiko oder nur durch Yucatan, ist dieser Ort ein Muss. Im Laufe des Vormittags erreichten wir dann diesen magischen Ort und hatten wieder einmal unbeschreibliches Glück. Gerade mal 5 Busse waren zusammen mit uns auf dem Parklpatz. Das heißt, wir konnten Chichen Itza in aller Ruhe besichtigen und auf uns wirken lassen. Einziger Wehmutstropfen. Die große Kukulcanpyramide, das Wahrzeichen Chichen Itzas, konnte nicht mehr bestiegen werden. Ein paar Wochen vorher ist eine ältere Dame zu Tode gestürzt und Aufgrund dessen wurde sie dann gesperrt.

 

Auf diese große Pyramide läuft man automatisch zu, wenn man die weitläufige Anlage betritt. Linker Hand kann man dann den größten Ballspielplatz ganz Mexikos bewundern. Hier ist auch der einzige original erhaltene Steinring, der die Sonne symbolisieren soll, zu sehen. Die Seiten sind teilweise mit Reliefs verziert, die verschiedene Schlachtszenen darstellen. Weiter geht es dann zum „Tzompantli“, dem Totenkopftempel. Dieser ist komplett mit steinernen Totenköpfen verziert. Nach diesem Tempel kommt man zur Plattform der Jaguare und Adler. Auch dieser ist wieder reichlich mit Figuren verziert.

 

Vorbei an einigen Händlern kommt man dann zum Cenote. Hier sollen zur Zeit der Mayas die Menschenopfer dargebracht worden sein.

 

Auf dem selben Weg kommt man wieder zurück zum Hauptplatz und sieht vorbei an der Kukulcan Pyramide den Kriegertempel. Dieser fällt vor allem wegen seinen zig Steinsäulen auf. Hier trifft man auch immer wieder auf vereinzelte Wesen der Spezies Eosteriker. Die Steinsäulen sollen energetisch aufgeladen sein und durch das Berühren derselben soll man seine Lebenskräfte wieder stärken und erneuern können.

 

Vorbei an diesen Steinstelen kommt man dann zu einer Gruppe von Gebäuden, unter anderem zum Observatorium. Das sogenannte Nonnenviereck und die Iglesia befinden sich ebenso hier. Alle diese Gebäude können betreten werden, was wir auch audführlich machten.

 

Zurück ging es dann zur Kukulcan Pyramide. Hier staunten wir noch über die riesigen Schlangenköpfe, die am Fuß der Treppen angebracht waren. Zur Sonnenwende gibt es hier ein schönes Schauspiel. Die Pyramide ist genauso auf die Sonne ausgerichtet, das zu diesem genauen Zeitpunkt, z einer bestimmten Uhrzeit die Schatten der Pyramide einen Schlangenkörper an die Seite der Treppe werfen. Dieser Körper trifft dann genau auf die Köpfe am Boden der Treppe. Es muss ein sagenhaftes Schauspiel sein, das auch von zigtausend Besuchern jedes Jahr verfolgt wird.

 

Nach der Besichtigung ging es noch in ein Restaurant, ziemlich nahe an der Mayastätte. Hier wurde dann zum Essen noch ein folkloristischer Tanz aufgeführt und natürlich sollte man dann auch etwas geben. Hätte nicht unbedingt sein müssen, da man sich hier nur abgezockt fühlte.

 

Weiter ging es nach Valladolid, unserer letzten Übernachtung der Reise. Ein kleines aber feines Hotel. Die Stadt selber hatte nicht viel zu bieten. Der Markt war schon geschlossen, als wir ankamen und auch so gab es nicht viel zu sehen. Wir schlenderten einfach etwas durch die Strassen um uns die Zeit zu vertreiben. Am späten Abend erlebten wir dann noch einen Stromausfall, der sich über mehr als 2 Stunden hinzog. Ohne Strom war es auch den Klimaanlagen nicht möglich, die Zimmer auf eine angenehme Temperatur zu kühlen und so hielten wir uns alle in der Bar auf.

 

Irgendwann ging der Strom wieder und wir gingen dann zu Bett.

 

Morgen fahren wir nach Cancun und treten dann die Rückreise an.

 

17. + 18. Reisetag, Valladolid – Cancun – Frankfurt - München

 

Nach dem Frühstück stand erstmal das große Fotoshooting auf dem Plan. Es wurden unser Reiseleiter Eduardo sowie der Fahrer Trinidad in die Mitte genommen und dann wurde das Erinnerungsfoto an die Gruppe geschossen. Adressen wurden ausgetauscht und Wehmut erfasst die Gruppe.

 

Mehrere Reisende hatten noch einen weiteren Badeaufenthalt gebucht, für uns hies es aber zurück nach Hause. Wir fuhren alle zusammen nach Cancun und dort trennten sich dann entgültig die Wege. Wir trennten uns schweren Herzens von den zwei liebgewonnen Pärchen, die noch weiter in Mexiko zum Baden verblieben.

 

Das Einchecken ging schnell von statten und wir bestiegen kurz darauf unsere Maschine, mit der wir zuerst nach Mexiko City flogen. Dort stiegen wir dann um, um Nonstop nach Frankfurt zu fliegen. Umsteigen Richtung München und dann, ab nach Hause.

 

 

 

 

 

Fazit:

 

Die Reise war ja die Erste dieser Art für uns und wir haben diesen Reisestil zu schätzen gelernt. Unser Reiseleiter Eduardo war von Anfang bis Ende bemüht, uns die Reise so schön wie möglich zu gestalten. Er verstand es, uns die Geschichte des Landes sehr einprägsam aber keinesfalls langweilig näher zu bringen. Die Reise an sich war trotz der knapp 3000 zurückgelegten Kilometer keineswegs stressig, sondern sehr gut organisiert und man hatte auch genügend Zeit, um sich auf eigene Faust umzusehen. Wir durften ein wunderschönes und interessantes Land kennenlernen und können uns vorstellen, wieder einmal hierhin zurück zu kommen. Der Norden des Landes ist für uns ja noch unbekanntes Terrain.

 

Ganz liebe Grüße auf diesem Weg an unsere neu gewonnenen Freunde aus Kassel und Passau, Ilona und Stefan sowie Andrea und Wolfgang.

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Touristische Infrastruktur nach Gustav und Ike

Ich bitte das z.T. holprige deutsch der cubanischen Kollegen zu entschuldigen, die für uns diesen Report geschrieben haben. Er stammt vom 23.09.08

PINAR DEL RÍO.

María La Gorda – Hotel OHNE SCHÄDEN, ist voll operativ.

Pinar del Río/Stadt – Hotels Pinar del Río und Vueltabajo OHNE PROBLEME, sind operativ.

Viñales – Die Hotels Los Jazmines is SEHR BESCHÄDIGT, es gibt noch keinen festgelegten Termin der Wiedereröffnung. Rancho San Vicente mit 30 zi. Und La Ermita mit 23 Zimmer sind Operativ.

Die Einrichtungen von Palmares sind schon wiederhergestellt.

Die Flora des Territoriums ist sehr geschädigt.

La Guabina – OHNE PROBLEMAS, ist operativ.

Cayo Levisa – Auf der Zufahrt von Havanna über die nördliche Landstraβe (Circuito Norte) ist ab Cabañas das Panorama sehr beschädigt. Es gibt weder Stromversorgung noch Telefonverbindung. Am Zugang über Palma Rubia ist die gesamte Vegetation und der Anbau zerstört. Die Einschiffungsmole hat keine Probleme, nur die Verwaltungseinrichtungen auf dem Festland wurden beschädigt. Auf der Insel (Cayo) erlitt die Vegetation groβe Schäden, aber der Strand hat KEINE PROBLEME. Das Ranchón der Exkursionen IST OPERATIV, jedoch nicht für Unterkünfte, da die Bungalows beträchtliche Schäden erlitten, ebenso wie das Restaurant, die Bar und die Küchen.

Soroa – Das Hotel öffnete am Dienstag, dem 16.09., OHNE SCHÄDEN. Die Vegetation hat allerdings bedeutsame Schäden erlitten. Darunter befindet sich der Orchideengarten, in dem sich nur diejenigen Pflanzen retteten, die in Installationen geschützt untergebracht waren. Die Zufahrtsstraβe hat keine Probleme. Es gibt Wasser und Elektrizität.

Las Terrazas – Man muss über die Autobahn (km 51) anfahren, da die Zufahrt über Soroa (durch den hinteren Eingang des Parks) aufgrund eines Erdrutschs, der etwa 60 km der Landstraβe unbrauchbar machte, unterbrochen ist, was den Fahrzeugverkehr behindert. Der Verkehr zwischen Soroa und Las Terrazas muss über die Autobahn vorgenommen werden.

Hotel La Moka OHNE PROBLEME, die Vegetation ist intakt und alle Einrichtungen der Anlage sind in Betrieb. Zur Zeit ist nur der Besuch der Bäder des Flusses San Juan eingestellt, da die Fuβgänger-Zugangsbrücke zur Bäderzone in Reparatur ist.

ISLA DE LA JUVENTUD.

SEHR ERNSTE SCHÄDEN. Hotel Colony GESCHLOSSEN.

CAYO LARGO DEL SUR ist VOLL OPERATIV. Das Hotel Sol Cayo Largo ist geöffnet. Das Hotel Barceló Cayo Largo ist wegen Reparatur geschlossen und wird am 1.November wiedereröffnet.

HAVANNA/STADT

Die gesamte Infrastruktur der Hotels und auβerhalb der Hotels ist VOLL OPERATIV.

MATANZAS

Varadero – KEINE SCHÄDEN in der Infrastruktur der Hotels und auβerhalb der Hotels, sowie in der Umwelt. VOLL OPERATIV.

Cienaga de Zapata – KEINE SCHÄDEN in der Infrastruktur der Hotels und auβerhalb der Hotels. Das Hotel Playa Larga ist in Generalreparatur und wird in Kürze wiedereröffnet. Das Hotel Playa Girón ist IN BETRIEB, nur Caleta Buena ist immer noch aufgrund von Problemen mit der Stromversorgung geschlossen.

Die Exkursionen nach Guamá finden weiterhin statt, mit der Variante, dass nur eine Bootsrundfahrt durchgeführt wird, bis der Wasserstand der Lagune so weit fällt, dass er ein gefahrenloses Aussteigen im Taina-Dorf gewährleistet. Ebenfalls ist der Zugang zur Krokodilfarm weiterhin durch die hintere Tür bis der Wasserstand fällt und der Haupteingang wieder benutzt werden kann.

VILLA CLARA

Santa Clara - KEINE SCHÄDEN in der Infrastruktur der Hotels und auβerhalb der Hotels.

Cayo Santa María - KEINE SCHÄDEN in der Infrastruktur der Hotels und auβerhalb der Hotels. NUR die Wasserrohrleitung wurde teilweise beschädigt , ist aber SCHON WIEDERHERGESTELLT. Der Steindamm erlitt KEINE SCHÄDEN.

CIENFUEGOS

Cienfuegos/Stadt - KEINE SCHÄDEN in der Infrastruktur der Hotels und auβerhalb der Hotels. ALLES IST OPERATIV, das Delphinarium eingeschlossen.

El Nicho – GROSSE SCHÄDEN in den Einrichtungen und der Umwelt. Die Zufahrtsstraβe ist beschädigt.

SANCTI SPÍRITUS

Trinidad - KEINE SCHÄDEN in der Infrastruktur der Hotels und auβerhalb der Hotels. ALLES IST OPERATIV.

Sancti Spíritus/Stadt - KEINE SCHÄDEN in der Infrastruktur der Hotels und auβerhalb der Hotels. ALLES IST OPERATIV.

CIEGO DE AVILA

Ciego de Ávila/Stadt - KEINE SCHÄDEN in der Infrastruktur der Hotels und auβerhalb der Hotels. ALLES IST OPERATIV.

Cayo Coco - KEINE SCHÄDEN in der Infrastruktur der Hotels. ERNSTE SCHÄDEN im Steindamm (in den Fugen der Brücken) und in der Wasserleitung. Die Wasserversorgung ist schon wiederhergestellt und die Brücken hergerichtet; es wird an der endgültigen Reparatur der Schäden der Landstraβe gearbeitet, aber im Allgemeinen ist der Steindamm für den Verkehr ausreichend wiederhergestellt. Der Flughafen ist IN BETRIEB.

CAMAGÜEY

Im Allgemeinen gibt es ernsthafte Probleme aufgrund der Zerstörung des Stromversorgungssystems.

Camagüey/Stadt – Es gab ernsthafte Überschwemmungen. In groβen Teilen der Stadt sind Wasser- und Stromversorgung WIEDERHERGESTELLT. Das Historische Zentrum ist schon sauber und OPERATIV. Die Hotels Colón, Puerto Príncipe und Plaza OHNE PROBLEME. Das Gran Hotel hat einige Probleme mit der Wasserversorgung, die schon behoben werden. Das Hotel Camagüey hat Schäden in den Scheindecken ([dekorativen] Zwischendecken) und dem Lobby, es wird schnell wiederhergestellt.

Santa Lucía – ERNSTE SCHÄDEN, es gibt ernsthaft beschädigte Hotels. Zur Zeit haben sie noch Probleme mit der Stromversorgung und den Kommunikationen.

Mit den Hotels wurde BESCHLOSSEN – Das Hotel Mayanabo, öffnet am Freitag, dem 19.09 mit dem frisch reparierten Block wieder, die Schäden an den Scheindecken sind schon behoben. Das Hotel Caracol, wird am 19.09. wiedereröffnet. Das Hotel Gran Club Santa Lucía erlitt groβe Schäden, besonders aufgrund des Verlustes von einigen Sonnenkollektoren, die nicht rechtzeitig abmontiert werden konnten, auch gab es Schäden in der Laube (Pérgola) und dem Restaurant, öffnet am 1.Oktober wieder. Das Hotel Brisas Santa Lucía, ist in Generalreparatur, wird am 1.November wiedereröffnet.

Der Tauchklub und die Schiffe erlitten KEINE SCHÄDEN.

Die Umwelt ist in Allgemeinen sehr beeinträchtigt, ebenso wie die Ortschaft Santa Lucía.

LAS TUNAS

Las Tunas/Stadt – BETRÄCHTLICH BESCHÄDIGT.

Covarrubias – GESCHLOSSEN WEGEN ERNSTHAFTER SCHÄDEN, es gibt keinen vorgesehenen Termin der Wiedereröffnung.

GRANMA

KEINE SCHÄDEN in der Infrastruktur der Hotels und auβerhalb der Hotels. ALLES IST OPERATIV.

HOLGUÍN

Holguín/Stadt – Die Probleme mit der Strom- und Wasserversorgung halten an. Ab Freitag, dem 19.09 werden die Flüge zum Flughafen von Holguín wieder aufgenommen. Das Hotel Mirador de Mayabe OHNE PROBLEME und in Betrieb. Die Hotels Pernik und El Bosque sind in der Erholungsphase, die Vegetation ist sehr geschädigt.

Noch immer weder Stromversorgung noch Kommunikationen in der Zone der Strände (Esmeralda, Pesquero und Guardalavaca). Die Vegetation der gesamten Umwelt hat auβerordentlich gelitten.

Playa Esmeralda – Das Hotel Paradisus Río de Luna erlitt ERNSTHAFTE SCHÄDEN, ebenso wie das Hotel Río de Oro, welches Strukturschäden bekam. In beiden Fällen hat man noch keinen Termin der Wiedereröffnung festgelegt. WEITERHIN IN BETRIEB ist das Hotel Sol Río de Mares, welches keine Schäden erlitt und die aus anderen Hotels der Region verlegten Kunden untergebracht hat.

Playa Pesquero – Das Hotel Playa Pesquero ist IN BETRIEB, es hatte nur einige Probleme mit dem Dach und dem Ranchón des Strandes, hat aber einen Flügel VOLL OPERATIV. Das Hotel Playa Costa Verde erlitt ERNSTE SCHÄDEN und es gibt keinen festgelegten Termin der Wiedereröffnung. Eine ähnliche Situation besteht im Hotel Blau Costa Verde. Das Hotel Playa Turquesa wird am Montag, dem 22.09 WIEDERERÖFFNET.

Playa Guardalavaca – SEHR BESCHÄDIGT, besonders in der Umwelt und der Infrastruktur der Hotels. Das Hotel Club Atlántico Guardalavaca ist SEHR BESCHÄDIGT, trotzdem wird in Kürze ein Block mit 70 Zimmern wiedereröffnet, aber es gibt keinen Termin für die Wiedereröffnung des übrigen Teils des Hotels. Das Hotel Brisas Guardalavaca, hat VIELE SCHÄDEN, das Hotel war jedoch schon wegen GENERALREPARATUR GESCHLOSSEN. Die Villa dieses Hotels wird am Montag, dem 22.09. wiedereröffnet

Delphinarium von Bahía Naranjo – KEINE SCHÄDEN in der Infrastruktur. ES IST OPERATIV.

Jachthäfen (Marinas) - KEINE SCHÄDEN in der Infrastruktur. Sie SIND OPERATIV.

Chorro de Maíta – ERNSTHAFTE SCHÄDEN, es gibt keinen festgegegten Termin der Wiedereröffnung.

Banes – ERNSTHAFTE SCHÄDEN im Ort und der gesamten Umwelt.

SANTIAGO DE CUBA.

KEINE SCHÄDEN in der Infrastruktur der Hotels und auβerhalb der Hotels. ALLES IST OPERATIV, sowohl in der Stadt Santiago de Cuba als auch in den Hotels und Installationen des Parks Baconao und der Umgebung der Stadt.

BARACOA

Der Viadukt der Farola ist VOLLKOMMEN SAUBER UND OPERATIV.

Baracoa/Stadt – SEHR BESCHÄDIGT. Trotzdem ist alles schon sauber und in der Erholungsphase.

Die Hotels La Habanera, El Castillo, Porto Santo und Villa Maguana IN BETRIEB UND OPERATIV.

Alle Leistungen auβerhalb der Hotels FUNKTIONIEREN UND SIND OPERATIV, mit der einzigen Ausnahme des Restaurants

La Punta de Palmares (in der Festung Matachín).

Rancho Toa und Finca Duaba – OHNE PROBLEME und IN BETRIEB.

Alle Pfade sind offen, nur der des Balcón de Iberia ist ausgenommen.

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Karibik Landausflüge Was habt ihr gemacht??ßWas sollte man machen???? Geheimtippss??

Hallo Bayern2005

Wo liegen denn Deine Interessen - Strand - Action - Sightseeing? Man kann alle möglichen Ausflüge machen mit der Gesellschaft oder in Eigenregie. Hier einige Möglichkeiten.

Barbados:

Barbados hat sehr schöne öffentliche Strände. Ein schöner Strand in der Nähe des Piers ist z.B. Carlisle Bay. Zu Fuß sind wir ca. 30 Minuten gegangen. Wenn man durch das Tor gegangen ist, immer geradeaus dem Wasser entlang in Richtung Bridgetown und dann in Bridgetown rechts am Nelsondeckmal über die berühmten Brücke und hinter den Häusern befindet sich der Strand. Es gibt dort z.B. Bootyard, hier bezahlt man 15 USD pro Erwachsener Eintritt, bekommt dafür ein Getränk, Liege, Sonnenschirm, die Rückfahrt zum Schiff (incl.) und kann alle Wasserspielzeuge, wie z. Trampolin, Seilschwingen, Iceberg, Rutsche benutzen, hier hat man alles, was man braucht drinks, Essen, Toiletten, Umkleiden etc. und laute Musik. Die Leute mit Kindern fahren hier immer gern hin und die Leute die Strandpartyfeeling haben wollen. Man kann auch mit dem Taxi hinfahren, Preis beträgt 3 USD/Person. Die Taxipreise müssen auf jeden Fall vor der Fahrt mit dem Fahrer ausgehandelt werden. dabei beachten, ob man Preis in US Dollar oder Barbados Dollar angeboten bekommt, (1 USD entspricht 2 BDS). Die meisten Taxifahrer verlangen überhöhte Preise und versuchen zu neppen, also klare Vereinbarungen treffen und lieber noch mal nachfragen. Vor dem Tor am Kreisverkehr (großer Baum) kann man die Taxis meist billiger bekommen. Die meisten Schiffe bieten auch einen Shuttlebus bis in die Stadt an und man kann von dort zum Strand gehen. Neben Boatyard gibt es noch Lobster Alive, dort bekommt man für eine Pauschale von 15 USD 2 Liegen, Schirm und 2 Getränke, es gibt aber kein Strand"spielzeug". Man kann auch einfach so an den Strand gehen und nur schwimmen, ist dann kostenlos.

Nach Aussagen einer hier lebenden Deutschen gibt es noch einen Strand „Turtle Beach" an dem, wie der Name schon sagt, für Schnorchler die Möglichkeit besteht Schildkröten zu beobachten. Eigene Erfahrungen dazu haben wir jedoch nicht.

Wir gehen meistens zu Fuß zur Carlisle Bay oder fahren mit den öffentlichen Bussen an die schönsten Stränden der Insel, die entlang an der Westküste liegen. Man geht zur nächsten Bushaltestelle oder zum Busterminal links von der Straße hinter den Pelican shops und nimmt den entsprechenden Bus Richtung Speightstown „out of the city", die Fahrt kostet bis zur Endstation 0,75 USD pro Person, man kann dem Fahrer sagen, dass er Bescheid gibt, wenn der gewünschte Strand erreicht ist. Macht auf jeden Fall jede Menge Spass mit den öffentlichen Bussen zu fahren (es sind kleine blau-gelb Busse) heiß wie in einer Sauna und die Reggae-Musik dröhnt einem um die Ohren. Die großen gelb-blauen sind staatlich und dort muss man mit BDS bezahlen. Eine billige Möglichkeit etwas von der Insel zu sehen. Wenn man zurück will, stellt man sich an eine Haltestelle „into the town" und winkt dem nächsten Bus, mit town ist immer Bridgetown gemeint und beachten, dass dort Linksverkehr herrscht, also an die „falsche" Seite stellen.

St. Lucia

Hier lohnt sich eine Tour, die die Pitons beinhaltet am besten ist der Blick vom Meer aus. Was uns damals sher gut gefallen hat, war eine Tour, die über Land nach Soufriere ging mit Plantagenbesichtigung und Schwefelquellen und dann ging es mit einem Katamaran an den Pitons vorbei der Küste entlang zurück, hier war noch ein Tauch-/Schnorchelstop.

Wir haben auch mal eine Tour nach Pigeon Island und Reduit/Rodney Beach gemacht, dort war aber zuviel Betrieb und man hat nicht soviel von der schönen grünen tropischen Insel gesehen.

Wenn man nur zum Strand fahren will, bietet sich auch Choc Bay an, war nicht sehr weit vom Schiff. Wir sind mit dem Taxi zum "The Wharf" gefahren, das Taxi hat uns dann zum vereinbarten Zeitpunkt wieder dort abgeholt und wurde erst auf der Rückfahrt bezahlt, Preis war damals für uns zwei 10 USD.

Trinidad

Hier würde ich eine Tour buchen, da die Insel nicht sehr sicher ist. Freunde von uns, die auf eigene Faust etwas unternommen haben, ist es passiert, dass der Taxifahrer, als sie PoS verlassen hatten, stoppte und Geld und Schmuck verlangte. Zum Glück waren sie zu viert und haben ihm Prügel angedroht und der Taxifahrer war allein und unbewaffnet. Sie sind dann zurück zum Hafen, ohne etwas zu sehen.

Wir machen hier gerne eine Tour zum Maracas Beach, man fährt eine Stunde durch den Regenwald und kann dann 2 Stunden am Strand verbringen, der sehr idyllisch liegt.

Grenada

Grenada gehört zu den schönen bergigen, grünen Vulkaninseln und hat außerdem schöne Stände.

Wir fahren meistens mit dem Wassertaxi zum Grand Anse Beach, Preis pro Person und einzelner Fahrt war zuletzt 2 US $.

Auf jeden Fall sollte man in Grenada Gewürze kaufen, zu Fuß ist man in etwas 10 Minuten am Gewürzmarkt. Man muss aber etwas aufpassen, was man kauft, am besten versiegelte Packungen, auch wenn sie etwas teurer sind, dafür bekommen die Muskatnüsse dann keine Beine oder schimmeln, weil sie nass waren. Gute Gewürze kann man bei Dott’s Plaza an der Carenage kaufen. Auch im Hafengebäude, wenn ihr am Pier anlegt, verkaufen sie Körbchen oder Dosen mit verschiedenen Gewürzen (schönes Mitbringsel für daheim). Wenn man das Schiff verlässt, hat man schon den Geruch von Gewürzen in der Nase. Überall auf der Insel (auch am Strand) versuchen einem Händler, Gewürzpäckchen zu verkaufen, manchmal schon lästig.

Was man auch gut machen kann, ist zu Fuß hoch zum Fort Georges, das ist auf dem Hügel direkt rechts hinter dem Pier, ist leicht zu machen, und man hat von dort einen tollen Blick auf das Schiff und die Stadt. Es gibt hier eine Polizeistation, aber man kann bis ganz rauf gehen, wo die Kanonen stehen, kein Eintritt, lohnt sich auf jeden Fall.

Bonaire

Bonaire ist auf jeden Fall das Tauch- und Schnorchelparadis. Ansonsten ziemlich flach und öde. Man kann z.B. mit dem Wassertaxi nach Bonaire gefahren, ohne Tour, das Boot fährt alle 2 Stunden und hat 15 USD roundtrip/Person gekostet) Man kann dort schnorcheln und viele Fischen sehen - sonst gibt es dort aber nichts zu tun - auch keinen Schatten.

Empfehlenswert Schnorchel- oder Tauchtour.

Curacao

Schiff hält meistens direkt im Ort in einem Wasserkanal. Sehr sehenswert ist die schwimmende Pontonbrücke, die beide Teile der Stadt verbindet. Die meisten Leute gehen hier shoppen, weil der Ort sich dazu anbietet, obwohl es nicht besonders billig ist, den Curacaolikör bekommt man zuhause billiger.

Strand:

Zum Aquariumbeach kommt man relativ leicht und günstig für ca. 3-5 USD / Person mit dem Taxi. Dort ist es allerdings recht voll, wenn viele Schiffe da sind. Am besten ist man zeitig da, d.h. vor 11 Uhr. Was noch zu beachten ist, dass dort Eintritt (3 USD) genommen wird und die Liegen – bei Bedarf - auch noch einmal separat zu bezahlen sind. Ansonsten ein schöner und sauberer Strand. Im Wasser kann man viele Fische sehen. Der Strand befindet sich rechts hinter dem Sea-Aquarium, das nicht zum Strand gehört, hier kann man eine Delfin-Show u.a. sehen. Es gibt dort auch Restaurants und Geschäfte. Im Sea Aquarium kann man in einer vom Meer abgetrennten Bucht mit diversen Fische und mehreren Rochen schnorcheln und diese auch direkt füttern. Innerhalb der kleinen Bucht sind dann mit Maschendraht noch mal 2 Gehege abgetrennt, in denen sich Haie und Meeresschildkröten befinden. Diese kann man dann ebenfalls unter Wasser füttern. Dazu sind im Maschendrahtzaun große Plexiglasscheiben eingebaut, die mit Löchern versehen sind. Hier sollten man allerdings schon beim Eintritt in das Aquarium das Schnorcheln buchen, weil der Eintrittspreis im Schnorcheln (35$) enthalten ist. Zahlt man am Eingang jedoch erst nur den Eintritt (ich glaube etwa 15) kostet das Schnorchels später im Park ebenfalls 35$.

Montego Bay

Jamaika ist auch eine tolle grüne, bergige Insel aber leider unsicher. Empfehlenswert ist hier eine Tour - hier solltest Du nach Deine Interesse wählen Strand, Bootsfahrt, Plantagenbesichtigungen, Bambusfloß fahren ...

Samana

Hier fahren wir dieses Jahr das erste Mal hin, es soll dort nicht so sicher sein und es wird empfohlen einen Ausflug auf dem Schiff zu buchen.

Wir wollten zuerst einen Ausflug zu den Höhlen und auf die Barcadi Insel (Caya Levantado) buchen. Jetzt hat Princess aber eine ganz neue Tour im Programm, dass als “off-the-beaten-path” adventure beschrieben wird und Devil's Mouth & Playa Rincon gehen soll, die noch nicht überlaufen sind. Im Dezember können wir darüber berichten.

Tortola

Es gibt hier sehr schöne Strände und Buchten, zum Schnorcheln und Schwimmen, meist werden von den Kreuzfahren Cane Garden Bay oder Brewers Bay angesteuert. Wir haben hier eine Tour Tropical Forest walk and beach gemacht. Wir sind ca. 1 Std. über die Insel gefahren, dann zum Sage Nationalpark, dort eine stunde gewandert, anschließend zum Cane garden bay beach eine Stunde schwimmen, Sand war puderzuckerweich. Die Tour hat uns insgesamt gut gefallen, es war von allem etwas.

Sehr beliegt ist auch ein Ausflug zu The Bath's auf der Nachbarinsel Virgin Gorda, dort kann man am Strand zwischen riesigen Felssteinen laufen und schwimmen.

St. Maarten

Das Schiff liegt in der Great Bay und man kann dort in Phillipsburg schwimmen, am Strand liegen und an der Front Street billig einkaufen. Beste Möglichkeit auf der Cruise, um shoppen zu gehen. Man kann dort ein Wassertaxi benutzen, kosten 5 USD/pp für den ganzen Tag oder man läuft die Bucht entlang, wenn man gut zu Fuß ist. Manchmal tendert das Schiff auch, dann kommt man direkt am Strand an. Viele Leute fahren auch auf die französiche Seite an den Orient Beach. Er ist besonders bei den Amis beliebt, weil ein Teil davon FKK-Strand ist und es 'oben ohne' zu sehen gibt. Taxis dorthin hat zuletzt 6 USD/pp pro Fahrt gekostet und man sieht etwas von der Insel.

Antigua

Hier haben wir letztes Jahr einen Ausflug zum Shirley Heights Lookout gemacht von dort hat man einen herrlichen Blick über die Insel und auf Nelson's Dockyard. Dann hatten wir noch einen Schwimmstop am Turners Beach - Strände auf Antigua sind einfach fantastisch.

Diese Jahr werden wir zur mit dem Taxi zur Dickenson Bay fahren, das ist nicht so weit vom Schiff. 5 Dollar kostet in der Regel die Taxifahrt zu diesem Strand (pro Strecke).

Dominica

Dominica hat kaum Strand zu bieten, dafür jede Mange Natur - Regenwald, Wasserfälle usw. Wenn Du den 2. Teil von Piraten der Karibik gesehen hast, hier wurde ein großer Teil der Naturaufnahmen gemachen. Man kann z.B. mit der Seilbahn durch den Regenwald fahren, durch den Nationalpark wandern zu verschiedenen Wasserfällen. Auf jeden Fall solltest Du einen Ausflug in die Natur machen.

Falls Du Schreibfehler findest, ich hatte leider keine Zeit mehr Korrektur zu lesen. ;)

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Allgemeine Hinweise & Informationen für Reisen nach Kuba

Allgemeine Hinweise

Kuba ist eine Insel der großen Antillen und mit ca. 110.860 km² die größte der Karibik.

Kuba ist ein sehr vielfältiges Reiseland. Sowohl Pauschal- als auch Individualtouristen kommen auf ihre Kosten. Aufgrund der offenen Art der kubanischen Bevölkerung ist es ein leichtes, mit Einheimischen in Kontakt zu kommen.

Im Allgemeinen ist Kuba ein sehr sicheres Reiseland. Man sollte jedoch darauf verzichten, evtl. vorhandenen Wohlstand zur Schau zu tragen, denn es gilt -wie überall auf der Welt- "Gelegenheit macht Diebe"…

Ein Non-Stop Flug von Deutschland nach Kuba dauert ca. 10 Stunden.

Die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Kuba beträgt von April bis Oktober -5 Stunden (12 Uhr in D = 7 Uhr auf Kuba) und von November bis März - 6 Stunden (12 Uhr in D = 6 Uhr auf Kuba). Allerdings wird auf Kuba nicht immer die Uhr umgestellt. Es ist daher sinnvoll, sich bei Reisen in der "Umstellzeit" (Ende März und Ende Oktober) vor Ort zu informieren, damit es bei Abholzeiten im Hotel etc. keine Probleme gibt.

Zu Kuba´s Klima - siehe >>WETTERTHREAD<< … Und bedenke bitte: Wie das Wetter nächste Woche oder in einem Monat oder sonst wann in der Zukunft sein wird, das weiß kein Mensch.

Hurrikan-Saison ist jährlich von Juni bis November. Kuba verfügt jedoch über einen sehr gut funktionierenden Katastrophenschutz, sodass es -im Gegensatz zu den Nachbarinseln und -Ländern- selten zu einer größeren Anzahl von Todesfällen kommt.

Die Stromspannung auf Kuba beträgt meist 110 Volt. In einigen Hotelanlagen findet man auch 220 Volt Spannung. Die meisten Elektrogeräte (Handy, DigiCam, Rasierer, Fön etc.) laden bzw. funktionieren auch mit 110 Volt.

In den Hotels ist meist kein Adapter notwendig. In Privathäusern (Casas Particulares) jedoch immer. Es kann also nicht schaden, einen Adapterstecker (für zweipolige amerikanische Steckdosen) im Gepäck zu haben.

Postkarten benötigen nach Deutschland in der Regel ca. 3-4 Wochen oder erreichen den Empfänger nie.

Es empfiehlt sich, die Karten direkt auf einem Postamt abzugeben und auch die Briefmarken dort zu kaufen. Dies erhöht die Chancen, dass die Karten auch in Deutschland ankommen.

Zum Thema Telefon:

Bei Inlandsgesprächen auf Kuba ist die 01 vorzuwählen (außer nach Havanna, da lautet die Ortskennzahl 07) und dann die Ortskennzahl ohne Null. Die Vorwahlen innerhalb Kubas sind noch nicht einheitlich, daher ist es besser, sie im jeweiligen Ort zu erfragen.

Für Auslandsgespräche ist die 119 vorzuwählen, dann die Landeskennzahl (z. B. Deutschland: 49), die Ortskennzahl ohne Null und dann die Teilnehmernummer. (Beispiel: 119 49 223 56789)

Beim Senden von SMS muss die Zielnummer für deutsche Anschlüsse so angegeben werden:

+49 dann die Ortskennzahl (oder Handy-Vorwahlnummer) ohne Null und dann die Teilnehmernummer. (Beispiel: +49 171 234567)

Die Vorwahl für Gespräche nach Kuba ist die 0053. Varadero hat z. B. die Ortskennzahl 45.

Man kann für die Dauer des Aufenthaltes auf Kuba auch Handys mieten. Infos: >>CUBACEL<<

@juanito sagte:

Telefon bei der Telefongesellschaft ETECSA: 1 Minute ca. 3 CUC

Es gibt Telefonkarten für 5 und 10 CUC

SMS von Kuba nach Deutschland: 0,71 EUR bei Callya - andere Anbieter bis 1,29 EUR

Am Besten von Deutschland aus im Hotel anrufen lassen. Mit Telekom immer gute Verbindung. Preis 1,25 EUR die Minute oder so.

Die Minutenpreise für Handytelefonate sind beim jeweiligen Mobilfunkbetreiber anzufragen.

Zum Thema Internet:

@juanito sagte:

Internet bei der Telefongesellschaft ETECSA, gibts in jeder richtigen Stadt. 1 Stunde 6 CUC. Du bekommst eine Telefonkarte mit Zugangscode. Man könnte also 2x ½ Stunde rein. Weniger lohnt sich nicht, da der Seitenaufbau sehr langsam ist. Vom Einloggen bis 1. Mail schreiben dauerte es bei freenet 3 min. >tajeta-internet<

Ich möchte an dieser Stelle auch auf den Reisetipp des Users "Belicosos Finos" hinweisen, den -meiner Meinung nach- jeder Kuba-Urlauber vor Antritt seiner Reise gelesen haben sollte. >>LINK<<

Ein- und Ausreise, Visa

Zur Einreise ist ein Reisepass erforderlich, welcher über das Ausreisedatum hinaus noch 6 Monate gültig ist. Der deutsche Kinderpass wird anerkannt.

Weiterhin muss man eine Touristenkarte vorlegen, die maximal 30 Tage gültig ist. Eine Verlängerung um weitere 30 Tage ist vor Ort in jeder größeren Stadt bei der "Inmigracion" möglich (Gebühr: 25 CUC - Marke in jeder Bank erhältlich). Für einen darüber hinausgehenden längeren Aufenthalt oder der Einreise zu nicht-touristischen Zwecken ist ein Visum erforderlich, welches bei der kubanischen Auslandsvertretung im Herkunftsland zu beantragen ist.

Pauschalreisende erhalten ihre Touristenkarte in der Regel mit den Reiseunterlagen ohne dass weitere Gebühren anfallen. Individualreisende müssen ihre Touristenkarte über das kubanische Konsulat beziehen (Gebühr: 22 € pro Person … Infos + entsprechenden Antrag gibt es >>HIER<< ) bzw. erhalten diese -je nach Fluggesellschaft- ebenfalls zusammen mit den Tickets bzw. am CheckIn-Schalter am Flughafen für 25 €.

Achtung!: Beim Ausfüllen der Touristenkarte ist auf höchste Sorgfalt zu achten! Schreibfehler und Korrekturen sind unbedingt zu vermeiden!

Ohne gültige Touristenkarte darf man nicht nach Kuba einreisen! Die Fluggesellschaften in Deutschland lassen Passagiere ohne gültige Touristenkarte gar nicht erst einchecken.

Bei Einreise auf Kuba wird eine Hälfte der Touristenkarte einbehalten, die andere Hälfte bekommt man zurück. Gut darauf aufpassen (!) denn diese zweite Hälfte wird dann bei der Ausreise aus Kuba einbehalten und ist während dem Urlaub auf Verlangen oder z. B. bei Einmietung in Casas Particulares manchmal vorzuzeigen.

Bei der Ausreise aus Kuba ist am Flughafen pro Person eine Gebühr in Höhe von 25 CUC zu leisten. Diese wird bei Pauschalreisenden meist vom Reiseveranstalter getragen und dem Reisenden entweder in bar oder als Wertmarke durch den Reiseleiter des Unternehmens auf der Fahrt vom Hotel zum Flughafen bzw. in der Abflughalle übergeben.

In letzter Zeit gehen die Fluggesellschaften dazu über, die Ausreisesteuer nicht mehr zu inkludieren.

Zoll - Ein- und Ausfuhrfuhrbestimmungen

Es können pro Person 2 Flaschen Alkohol, eine Stange Zigaretten und Produkte des persönlichen Gebrauchs zollfrei nach Kuba eingeführt werden.

Schusswaffen sind -mit Ausnahme von Jagdwaffen, deren Einfuhr von den kubanischen Behörden vorher genehmigt werden muss- grundsätzlich verboten.

Die Einfuhr von Tier- und Pflanzenprodukten ist verboten.

Tiere können mit den entsprechenden Papieren eingeführt werden.

Pro Person können bis zu 50 Zigarren ohne Kaufbeleg aus Kuba ausgeführt werden. Bei Ausfuhr von mehr als 50 Zigarren p. P. muss ein entsprechender Rechnungsbeleg vorgewiesen werden können und die Original-Verpackung muss verschlossen und mit dem offiziellen Hologramm versehen sein.

Es sind hier auch unbedingt die deutschen Einreisebestimmungen zu beachten!

Demnach gelten bei Einreise aus Nicht-EG-Mitgliedsstaaten (Drittländern) pro Person u. a. folgende Mengen- und Wertgrenzen:

  • 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250g Rauchtabak oder eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren
  • 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumprozent oder unvergällter Ethylalkohol mit einem Alkoholgehalt von 80Volumprozent oder mehr oder 2 Liter Alkohol und alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von höchstens 22 Volumprozent oder eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren und 4 Liter nicht schäumende Weine und 16 Liter Bier

(Quelle und vollständige Liste: >>www.zoll.de<< )

Informationen zum Impfschutz / Reiseapotheke

Neben den vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene wird Kuba-Reisenden ein Schutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A empfohlen, bei Langzeitaufenthalten über die Dauer von 4 Wochen hinaus sowie bei Individualreisen mit Aufenthalten und Übernachtungen außerhalb von Hotels auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus.

Weitere Infos gibt´s >>HIER<<

Empfehlenswerter Inhalt einer Reiseapotheke:

Neben evtl. täglich einzunehmender Medikamente wie z. B. der "Pille" vor allem Sonnen- und Mückenschutzmittel, Desinfektionsmittel, Heftpflaster, Paracetamol und ein Mittel gegen Durchfall.

Daneben können auch Mittelchen gegen leichte Erkältung wie z. B. Nasenspray, Halsschmerztabletten, Ohrentropfen etc. nicht schaden.

Nicht verbrauchte Medikamente werden vor Ort gerne "übernommen" … hier sollte allerdings die Verständigung klappen um eine falsche Anwendung zu vermeiden.

Hinweise zu Währung und Geldumtausch

In Kuba gibt es zwei offizielle Währungen. Den Peso Cubano (CUP oder MN für Moneda Nacional) als die eigentliche einheimische Währung, in der die staatlichen Löhne ausgezahlt und die wesentlichen Dienstleitungen bezahlt werden, sowie den Peso Convertible (CUC), der als Ersatz für den 1993 legalisierten und 2005 offiziell wieder abgeschafften US-Dollar dient. Das offizielle Tauschverhältnis ist 1:24 beim Kauf von kubanischen Pesos für CUC und umgekehrt 25:1 wenn man kubanische Pesos in Pesos Convertibles eintauschen will.

Als Tourist kommt man üblicherweise nur mit dem Peso Convertible (CUC) in Kontakt. Kauft man Essen, Getränke etc. auf der Straße, bekommt man unter Umständen Peso Cubano (CUP) als Wechselgeld zurück. Hier ist wegen dem geringeren Wert des CUP zum CUC Nachzählen und Umrechnen ratsam … oder man gönnt dem Kubaner seinen Mehrverdienst, wenn es kein all zu großer Verlust ist.

Gerne werden von Kubanern den Touristen auch die 3 CUP Münzen oder Scheine mit dem Che-Bildnis 1:1 zum Tausch angeboten. Sie sind ein schönes Souvenier … und eine gute Einnahmequelle für die Kubaner (3 CUP = 0,10 EUR, 3 CUC = 2,57 EUR, also 2,47 EUR Gewinn für den Kubaner)

Der Peso Convertible (CUC) ist in Banknoten zu 1, 3, 5, 10, 20, 50 und 100 im Umlauf. Daneben gibt es Münzen mit den Werten 1, 5, 10, 25 und 50 Centavos, sowie 1 und 5 Pesos Convertibles.

>>CUC-SCHEINE<< >>CUC-MÜNZEN<<

1 CUC = 100 Centavos

Der Peso Convertible ist an den Kurs des US-Dollars gekoppelt. Zunächst war das Verhältnis 1:1, am 9. April 2005 wurde der CUC dem Dollar gegenüber aufgewertet. Seither beträgt der offiziell festgelegte Wechselkurs zwischen CUC und US-Dollar 1:1,08. Vom Betrag in CUC wird eine Umtauschgebühr von 3 % abgezogen, so dass der Umtauschkurs bei 1:1,11341 liegt. Dieser kann aber von Bank zu Bank leicht variieren.

Die Wechselkurse der anderen Währungen (beispielsweise des Euros) zum Peso Convertible errechnet sich dementsprechend aus ihrem aktuellen Tageskurs zum US-Dollar sowie dem fixen Tauschverhältnis US-Dollar/CUC.

Bargeld in US-Dollar wird von kubanischen Banken, im Gegensatz zu anderen Fremdwährungen, mit einem zusätzlichen Abschlag von 10% aufgekauft.

Da der Peso Convertible keine auf den internationalen Devisenmärkten gehandelte Währung ist, erfolgt bei Kreditkarten-Zahlungen (Eurocard/Mastercard und Visa) die Abrechnung in US-Dollar. Dazu wird der bezahlte Warenpreis bzw. der von der kubanischen Bank ausgezahlte Barbetrag in der Kreditkartenabrechnung in US-Dollar umgerechnet. Bei einer Zahlung von z. B. 100 CUC werden somit 111,34 US-Dollar abgebucht (100 x 1,11341).

Dieses Verfahren verführt viele Kubareisende zu der irrigen Annahme, bei Kreditkartenzahlung wäre eine Extra-Gebühr von rund 10 % fällig. Die Gebühren der einheimischen Kreditkartenfima für Auslandszahlung und Barabhebung werden noch zusätzlich fällig. Leider kennen auch die meisten Bankangestellten und Kassierer/innen in den staatlichen Wechselstuben diesen Sachverhalt nicht und bestärken so viele Touristen in ihrer Empörung über eine "12%ige Kommission" beim Bezahlen oder Geldabheben mit Kreditkarte.

Wichtig ist: Bei Bartausch gibt es den gleichen Kurs wie bei Tausch mit Kreditkarte. Beim Kreditkartentausch kommen allerdings noch bankabhängige Gebühren für den Auslandseinsatz hinzu.

Quelle: Teilabschnitte aus >>WIKIPEDIA<< >>WIKI-KUBA<<

Es ist ratsam, Bargeld in EURO mitzubringen und vor Ort am Flughafen bzw. in Banken und Wechselstuben (CADECA) oder auch Hotelrezeptionen in CUC zu tauschen.

In touristischen Regionen (z. B. in Varadero oder den nördlichen Strandregionen von Holguín) ist es auch möglich, in EURO zu zahlen.

Aber Achtung: Wenn man etwas kauft, was z. B. 50 CUC kostet und auch in CUC bezahlt, zahlt man umgerechnet 42,50 EUR (+/- je nach tagesaktuellem Wechselkurs) … wenn man den Preis allerdings in EUR bezahlt, zahlt man umgerechnet 58,50 CUC (!) denn es wird nicht umgerechnet. Der Preis bleibt gleich, es ändert sich nur die dahinter stehende Währung.

Tagesaktuelle Umtauschkurse findet man z. B. >>HIER<<

Die gebräuchlichen internationalen Kreditkarten werden in der Regel in allen größeren Hotels und Restaurants akzeptiert.

NICHT AKZEPTIERT werden die Kreditkarten US-amerikanischer Institute wie z. B. American Express oder Diners Club und AUCH NICHT diejenigen deutscher Tochtergesellschaften US-amerikanischer Institute wie z.B. Citibank! (Bei Citibank hat der Eigentümer gewechselt, wie es in Zukunft aussieht?…)

Scheckkarten (EC/Maestro) werden in Kuba nirgends angenommen.

@juanito sagte:

CADECA Flughafen Varadero:

Der Wechselschalter befindet sich nicht mehr in der Ankunftshalle, wo das Kofferband läuft. Man siehst zwar den Schalter an alter Stelle, aber das Fenster ist geschlossen! Also raus, 2x nach links in die Abflughalle und dort wechseln. Ist das selbe Büro nur nicht mehr für Ankommende sofort erreichbar! … Ist eben Kuba!

Banken / CADECA´s in Varadero:

Auf der Hauptstrasse Calle Primera gibt es ein paar Banken. Da gehst du einfach rein, legst deinen Pass vor und tauscht EUR in CUC.

Banken / CADECA´s in Havanna:

Banco Metropolitano in der O`Reilly Ecke Compostela in Alt Havanna. Ist ein richtiges altes, großes Bankgebäude. Aber da so zentral gelegen sehr überlaufen. Schlange drinnen hinten links. Automat links am Eingang.

In der Obispo (die Fußgängerstrasse in der Altstadt) in der Nähe der abgebrannten Drogueria Johnsen ist rechter Hand eine große CADECA, da geht es schnell, da sie etwa 10 Schalter haben. 2 Automaten links im Vorraum.

In der Avenida de Italia (auch Galiano genannt), das ist die Strasse wo die Kaufhäuser sind, ehem. Woolworth (früher Variedades, jetzt ganz neu Trasval Ferreteria) und "La Epoca" befindet sich eine Banco Metropolitano etwa auf der Höhe Calle Barcelona. Man sieht die Rückseite des Capitolio durch die Seitenstrasse. Hier ist aber kein Automat, nur Bargeldtausch.

Eine CADECA wo es auch schnell geht mit Karte ist in der Neptuno, zwischen Av. de Italia, vom Kaufhaus "La Epoca" runter Richtung Parque Central. Dort ist draußen immer eine Schlange von 10-12 Leuten, es geht aber schnell. CUC gegen CC am rechten Schalter. Automat etwas versteckt links vom Eingang.

Bargeld kann man in jeder Bank oder CADECA tauschen. Nur mit Karte nicht überall, da nicht online oder kein Automat vorhanden.

Für auftretende konkrete Fragen zum Thema „Geld in Kuba“ steht der hier im Forum bereits bestehende >>GELD THREAD<< weiterhin zur Verfügung. Entsprechende Fragen können dort gepostet werden.

Busse, Mietwagen, Taxi etc.

Um auf Kuba von A nach B zu kommen, gibt es folgende Möglichkeiten:

VIAZUL - Busse

Günstig und meist pünktlich verkehren die Viazul-Busse zwischen den "touristisch wertvollen" Städten Kubas (Havanna, Varadero, Vinales, Cienfuegos, Trinidad, Holguín, Santiago etc.).

Wer den Viazul als Fortbewegungsmittel nutzt, sollte in seinem Gepäck allerdings einen Pullover bzw. eine Weste mit sich führen denn die Klimaanlagen laufen -wie eigentlich überall auf Kuba- auf Hochtouren.

Der Busbahnhof in Havanna befindet sich in der Avenida 26 / Zoológico

Man sollte immer ca. 30 min. vor Abfahrt vor Ort sein. Eine Reservierung 1-2 Tage vorher ist zu empfehlen.

In Varadero fahren die Busse ab Calle 36. Eine Fahrt von Varadero nach Havanna kostet z. B. pro Person 10 CUC und dauert etwa 3 Stunden.

Routen, Preise und nähere Infos findet man unter >>www.viazul.cu<<

Mietwagen

Es empfiehlt sich, den Mietwagen vorab bereits von Deutschland aus zu buchen, da man so günstigere Tarife bekommt als vor Ort.

Je nach Kategorie, Ausstattung und Saison zahlt man pro Tag zwischen 30 EUR (Kleinwagen - z. B. Hyundai Atos) und 100 EUR (Van). Vor Ort ist zusätzlich pro Tag noch eine Versicherung in Höhe von ca. 15 CUC, sowie eine einmalige Kaution in Höhe von ca. 250 CUC zu leisten. Die Kautionszahlung kann in bar oder mit Kreditkartenabdruck erfolgen.

Für jeden weiteren im Vertrag eingetragenen Fahrer sind pro Miettag zusätzlich ca. 3 CUC zu zahlen.

Der Fahrer muss mindestens 21 Jahre alt sein und den nationalen Führerschein vorlegen.

Auf Kuba ist auf der "Autopista" (der Autobahn) das Fahren auf der Überholspur üblich um Fahrradfahrern, Kutschen, Tieren etc. nicht ins Gehege zu kommen.

Eine stets vorausschauende Fahrweise fordern auch die teilweise schlechten und auf abgelegenen Landstraßen auch sehr schlechten Straßenbedingungen.

Man sollte sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen (80km/h auf Landstraßen und 120km/h auf Autobahnen) halten und vor allem an Kontrollpunkten auf die vorgeschriebenen 40km/h abbremsen.

Leider ist die Streckenbeschilderung auf Kuba derzeit noch nicht sehr ausgeprägt. Mit einer guten Straßenkarte ist es dennoch kein großen Problem, sich zurecht zu finden. Im Zweifelsfall trifft man unterwegs auch immer auf Leute, die bereitwillig (und meist korrekt) Auskunft geben.

Auf der Autobahn sieht man immer wieder Menschenansammlungen am Seitenstreifen, die auf eine Mitfahrgelegenheit warten. Man ist als Tourist nicht verpflichtet, jemanden mitzunehmen (anhalten müssen nur die staatlichen Fahrzeuge), jedoch ergeben sich aus solchen Begegnungen meist sehr interessante Gespräche über Land, Leute und Kultur und man bekommt wertvolle Tipps für die Umgebung.

Aufgrund der Straßengegebenheiten, der fehlenden Straßenbeleuchtung und des auch bei Dunkelheit hohen Personen- und Tieraufkommens auf den Straßen ist von Nachtfahrten dringend abzuraten! Passiert ein Unfall und kommt hierbei eine Person zu Schaden, muss der Tourist so lange im Land bleiben, bis die Genesung des Patienten absehbar oder dessen Arzt- oder Krankenhausrechnung beglichen wurde.

Das Parken von Mietfahrzeugen sollte ausschließlich auf bewachten Parkplätzen erfolgen. Sollte keiner zu finden sein, sucht man sich einen "Aufpasser" und gibt diesem 1 - 2 CUC.

Aufgrund der umfassenden Informationen nachfolgend ein Betrag des Users "infocuba" zu den Gegebenheiten bezüglich Mietwagenfahrten auf Kuba:

@infocuba sagte:

Nach 36 Cuba-Reisen mit teilweise mehrmonatigen Aufenthalten am Stück und vielen tausend Kilometern mit Leihwagen, div. Projektfahrzeugen und Rollern kann ich berichten, dass ich in den letzten 12 Jahren meiner Cuba-Arbeit noch keinen Unfall hatte, wohl aber etliche Platten, vornehmlich bei Rollern.

Meine Tipps für einen Leihwagen:

Vorab im Internet buchen, beachten, dass pro Tag immer noch ca. 15 CUC Versicherung vor Ort zusätzlich zu zahlen sind. Auf die Selbstbeteiligung achten.

Prüfen, ob neben dem Fahrzeug Werkzeug zum Reifenwechsel und Reserverad "ok" sind.

Vorschäden am Fahrzeug prüfen und notieren lassen, damit evtl. Vorschäden bei der Rückgabe nicht als Neuschaden deklariert werden.

Defensive und vorausschauende Fahrweise.

Die Straßenverhältnisse auf Cuba sind, abgesehen von einigen wirklich guten Straßen und Autobahnabschnitten, weitgehend suboptimal, dem sollte man bei seiner Fahrweise Rechnung tragen und besonders auf Schlaglöcher achten. Allen Schlaglöchern auszuweichen ist unmöglich aber es gilt die heftigsten zu vermeiden. Kann man die Schlaglöcher bei gutem Wetter und ruhiger Fahrweise oft gut erkennen und ausweichen, so wird dies bei Regen problematischer, da dann die oft tiefen Schlaglöcher mit Wasser vollaufen und dann nicht mehr als solche zu erkennen sind. Wenn man dort dann hineinknallt gibt es immer ein großes "Hallo". Aber keine Panik, ich berichte das nur, weil ich extrem viel mit Autos auf Cuba unterwegs war und bin und dadurch natürlich im Laufe der Jahre auch entsprechende Erfahrungen gemacht habe.

Die Beschilderung auf Cuba ist wirklich nicht der Hit. Man sollte sich also auf keinen Fall scheuen, öfter zu fragen und noch mal zu fragen. Übrigens, die naheliegende Annahme, dass man von Polizisten hinsichtlich des Weges gut beraten wird, geht häufig fehl, da die Polizisten sich oft selbst nicht auskennen, dies aber nur ungern zugeben möchten. Wen man in der Regel gut fragen kann, sind die Motorradpolizisten.

Das Fahren nach Anbruch der Dunkelheit sollte man vermeiden, darüber ist hier im Forum ja schon mehrfach berichtet worden.

Wenn euch gerade in Havanna oder anderen größeren Städten abends jemand anbietet, während der Nacht auf das Auto aufzupassen, solltet ihr das Angebot annehmen und dem "Aufpasser" 1 oder 2 CUC geben.

Taxi

Es ist auf Kuba möglich, sich einen Fahrer inkl. Auto zu mieten. Der Preis ist Verhandlungssache.

Es ist allerdings darauf zu achten, dass der Fahrer für seine Taxidienste eine offizielle Lizenz besitzt um ihm bei einer möglichen Kontrolle Ärger zu ersparen denn "normalen" Kubanern ist das Befördern von Touristen ohne entsprechende Lizenz verboten und es werden für Zuwiderhandlungen hohe Geldstrafen verhängt und im Wiederholungsfalle sogar das Auto beschlagnahmt.

Inlandsflug

Für sehr große Stecken wie z. B. Havanna - Santiago kann ein Inlandsflug rentabel sein, um nicht kostbare Urlaubszeit "auf der Straße" zu verbringen.

Da manche Strecken sehr gefragt sind, empfiehlt es sich, die entsprechenden Flugtickets bereits einige Tage im Voraus zu buchen.

Zugverbindung

Auf kleinen und mittelgroßen Strecken kann man auch den Zug benutzen. Eine Nachtfahrt von Santiago nach Havanna ist Anfängern allerdings nicht zu empfehlen.

Empfehlenswert ist die Hersheybahn von Havanna nach Matanzas - falls sie fährt ;). Die einzige elektrifizierte Strecke Kubas, früher eine Privatbahn für die "oberen 10.000" zum Theater in Matanzas bzw. Weiterfahrt nach Varadero - falls sie nicht gleich zum alten Flughafen vor der Brücke geflogen sind.

Eine Vorreservierung der Tickets kann auch bei Zugfahrten nicht schaden.

Privatunterkünfte - Casas Particulares

Neben der Möglichkeit in Hotels unterzukommen, gibt es auf Kuba sog. "Casas Particulares" (Privathäuser) in denen man sich einmieten kann. Sofern man der spanischen Sprache etwas mächtig ist, ist dies wohl die allerbeste Weise, Land und Leute kennen zu lernen.

Die Zimmer haben meist ein eigenes Bad mit Toilette und Dusche, die Einrichtung variiert von karg mit Bett und nicht viel mehr (15 CUC) bis gut ausgestattet inkl. Fernseher und Kühlschrank.

Die Preise pro Zimmer und Nacht liegen in der Regel zwischen 20 und 30 CUC. Frühstück bzw. Mittag- und/oder Abendessen kostet extra.

Es ist auch hier darauf zu achten, dass die ausgewählte Casa über die staatlich vorgeschriebene Lizenz verfügt, erkennbar an einem am Haus angebrachten weißen Schild mit blauem Symbol.

Die Casa-Vermieter müssen jeden Gast mit Passnummer in ein Buch eintragen. Tun sie dies nicht und werden erwischt, kann es für die Vermieter zu hohen Geldstrafen und schlimmstenfalls zum Lizenzentzug kommen.

Eine Seite mit CP-Adresse in allen größeren Städten Kubas ist z. B. >>www.cubaguide.de<<

Diplomatische Vertretung

Deutsche Botschaft

Calle 13 No. 652 / Calle B

Vedado, Ciudad de la Habana

Tel: 07/833 25 69

Fax: 833 15 86

>>www.deutschebotschaft-havanna.cu<<

Links

>>Auswärtiges Amt - Kuba<<

>>Kubanisches Konsulat Berlin<<

>>Kubanisches Konsulat - Außenstelle Bonn<<

Anmerkung:

Diesen Info-Thread habe ich aus eigenen Erfahrungen sowie Inhalten von Forenbeiträgen, Reiseführern und dem Internet erstellt. Er wurde von unserem Kuba-Spezialisten juanito inhaltsmäßig korrigiert und abgesegnet, sodass alle Angaben korrekt und auf dem neusten Stand sein dürften.

Ich hoffe, dass dieser Thread Kuba-interessierten "Ersttätern" eine Hilfe ist und einige Kuba-spezifische Fragen vorab beantworten kann. Für spezielle Fragen steht euch das "Kuba-Kompetenz-Team" hier im Forum gerne zur Verfügung *smile*

Liebe Grüße & schönes Fernweh … Diana

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