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3287 Ergebnisse für Suchbegriff Brasilien

horrorurlaub malta

Sina1, ist das wirklich hinzunehmen in einem 4*-Hotel? Das kann nicht Dein Ernst sein!

Wir buchen seit vielen Jahren keine Groß-Hotels mehr, übernachten statt dessen in kleinen und mittleren Pensionen, teilweise bewußt auch in einfachen Häusern (in Brasilien nennt man sie Pousadas), aber so einen Siff haben wir noch nirgends erlebt. Ich würde auf dem Absatz kehrt machen, wenn mir so etwas angeboten würde. Das ist für mich 1*- oder höchstens 2*-Standard, wenn überhaupt. Da sind selbst die € 308,00 im wahrsten Sinne des Wortes in den Dreck geschmissenes Geld. Ich male mir aus, ich hätte dieses Hotel für fast € 1.000,00 Normalpreis gebucht. Nicht auszudenken!

Ich fühle mich mal wieder bestätigt in meiner Ansicht: kein Groß-Hotel buchen! Statt dessen inhabergeführte Klein-Hotels oder Pensionen mit individuellem Charakter.

Mit so etwas wie hier möchte ich mich niemals rumärgern!

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Whale Watching in der nähe vom Ibersotar Bahia möglich?

Hallo Stefan,

 

die Schildkröten haben wir direkt vom Strand aus gesehen, sie steckem die Köpfe aus dem Wasser. Es gibt in Praia do Forte (4 km vom Hotel entfernt) eine Auffangstation u. man kann dort die Schildkröten sehen. Mit dem Eintritt unterstützt man die Aktion auch. Am Strand sieht man auch die Nester, die markiert werden.

Das Wetter war diesmal etwas durchwachsen aber trotzdem kein Problem - es ist ein warmer Regen. Vor 4 Jahren hatten wir nur 1 x Regen - diesmal war es mehr. Um 18 Uhr war es dunkel - Winter in Brasilien bei 28 Grad. Eine Jacke haben wir nie gebraucht.

Schwimmen war nicht möglich. Ich wäre in Europa wieder rausgekommen.

Die Wale kann man auch überliegen - dies wäre sicher angenehmer, wenn man sie unbedingt sehen will und nicht krank werden will.

Schönen Urlaub

Gisela

 

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Brasilien Rundreise 2014

Hallo EmmaAlwine,

ein schönes Ziel habt Ihr Euch ausgesucht... ;)

"Die" beste Reisezeit gibt es in Brasilien eher nicht, weil das Land riesig ist. 

Wir waren im September dort (Rio de Janeiro, Iguaçu, Pantanal, Amazonas, Salvador da Bahia) und - abgesehen von einigen wenigen Schauern - war das Wetter zum Reisen gut. Im Pantanal war es jedoch deutlich kühler, als von den Klimatabellen angegeben - das Wetter macht halt, was es will... 

Kontakt zu Einheimischen dürfte schwierig sein, wenn Ihr kein (bras.) Portugiesisch sprecht - die Menschen dort sind zwar freundlich und auch teilweise durchaus daran interessiert, mit Fremden zu sprechen, aber man kann nicht davon ausgehen, dass jeder Englisch kann... Spanisch wird auch nur bedingt verstanden - hängt m. E. sehr vom Bildungsgrad ab... 

Einen Veranstalter kann ich Dir leider nicht empfehlen - der, mit dem wir gereist sind, bietet die Reise nicht mehr an...

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Mecker-Ecke / Speakers Corner

@ingridjohanna

und hier mal Preise, was es in anderen Ländern kostet:

BENZINPREISE INTERNATIONAL

Afganistan Normalbenzin € 0,43

Algerien Diesel € 0,11

Aserbeischan Diesel € 0,31

Ägypten Diesel € 0,14

Äthiopien Super € 0,24

Bahamas Diesel € 0,25

Bolivien Super € 0,25

Brasilien Diesel € 0,54

China Normal € 0,45

Ecuador Normal € 0,24

Ghana Normal € 0,09 !!!!!!!

Grönland Super € 0,50

Guyana Normal € 0,67

Hong Kong Diesel € 0,84

Indien Diesel € 0,62

Indonesien Diesel € 0,32

Irak Super € 0,60

Kasachstan Diesel € 0,44

Katar Super € 0,15

Kuwait Super € 0,18

Kuba Normal € 0,62

Lybien Diesel € 0,08 !!!!!!!

Malaysia Super € 0,55

Mexico Diesel € 0,41

Moldau Normal € 0,25

Oman Super plus € 0,20

Peru Diesel € 0,22

Philippinen Diesel € 0,69

Russland Super € 0,64

Saudi Arabien Diesel € 0,07 !!!!!!

Südafrika Diesel € 0,66

Swasiland Super € 0,10 !!!!!!

Syrien Diesel € 0,10 !!!!!

Trinidad Super € 0,33

Thailand Super € 0,65

Tunesien Diesel € 0,49

USA Diesel € 0,61

Venezuela Diesel € 0,07 !!!!!

Vereinigte arabische Emerate Diesel € 0,18

Vietnam Diesel € 0,55

Weissrussland Diesel € 0,51

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Fortaleza - schöne Strände

Hallo zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und habe schon einige super Tipps gefunden!

Im Rahmen einer Kreuzfahrt legen wir u.a. auch in Fortaleza an. Wo sind denn die schönsten Strände in der Umgebung von Fortaleza? Welchen Strand mit der Möglichkeit zum Baden könnt ihr empfehlen? Sollte natürlich nicht zu weit entfernt sein (ca. 30 Minuten mit dem Taxi wären gut) und wieder gute Rückfahrmöglichkeiten per Taxi geben.

Wie zuverlässig sind denn eigentlich die Taxifahrer? Holen die einen zur vereinbarten Uhrzeit wieder ab?

Oder ist die Idee mit dem Strand nicht so gut und es gibt evtl. andere Sehenswürdigkeiten??

Nochwas: Fortaleza ist unser erster Hafen in Brasilien. Wo kann man denn in Hafennähe am besten Geld tauschen bzw. wo gibt es dort einen Bankautomaten, der die maestro EC-Karte akzeptiert?

Vielen Dank schon mal für Eure Infos!!!

LG

Santimar

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von Rio nach Salvador

@fernweh1957 sagte:

Hi Gregor,

habt ihr eigentlich schon den Flug gebucht? Ich plane (ganz überraschend:-))) ) nun auch für Juni einen Urlaub in Brasilien und bin über Iberia gestolpert. Düsseldorf - Rio (via Madrid) für EUR 396,00; der Flug von Rio nach Salvador nochmals ca. EUR 155 mit Gol - unsere Planung sieht einige Tage Rio, Imbassai und Praia do Forte vor - kostenmässig liege ich überschlagsmäßig bei EUR 1.250,00 für zwei Wochen mit ganz guten Hotels bzw. Pousadas.

LG

Andrea

hallo andrea,

wir haben auch einen flug von iberia von fra über madrid nach rio!

410 € deshalb haben wir auch zugeschlagen!

wann fliegt ihr denn geanu hin und habt ihr schon klare ziele für unterkunft und planung?

wir fliegen vom 8.-28. juni.

vielleicht könnte man ja einen ausflug zusammen machen oder so wenn es paßt :)

lg gregor

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Der Fußball-Thread!

Das ich große Teile des italiensichen Fussballs (und darüber hinaus auch die Spiel-/Verhaltensweise einiger Spieler ebenfalls) nicht mag, ist hier kein großes Geheimnis.

Nichts desto trotz muß ich aber auch hier nochmal zugeben, das da schon "einige" dabei sind, die "wissen, wie man vor den Ball tritt" und ganz ausgezeichnete Vetreter ihrer Zunft sind.

Warum sollte Italien kein aktueller "würdiger"(???) Weltmeister sein?

Wer war denn "würdiger"? ...und wer legt die Kriterien dafür fest?

Wären

- Frankreich (ich darf an das durchweg langweilige Gekicke erinnern)

- Brasilien (herausragendes Potential, aber...gäääääääähn, eine Truppe von teils überalterten Egomanen)

- Argentinien (ebenfalls herausragendes Potential, aber leider nicht umgesetzt)

- Elfenbeinküste (leider noch viel zu "grün") )

- Portugal?, Niederlande?, England?...

...oder...

- Deutschland (wollen wir mal die Kirche ehrlich im Dorf lassen!)

"würdigere" Weltmeister gewesen? Ernsthaft?

Nein, wer am Ende oben steht, hat es sich verdient. Punkt!

*symbolischinsPhrasenschweineinzahl* ;)

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BRASILIEN - fast niemand reist nur einmal hin

Es ist unmöglich, sich Brasilien zu nähern, ohne sich mit dem kulturellen Hintergrund, der Geschichte des Landes und den Lebensumständen der dort lebenden Menschen zu beschäftigen.

Umfassend zu berichten, würde den Rahmen dieses Forum sprengen, deshalb sollen hier fast auschließlich die wahrlich nicht rosigen Lebensumstände vieler Brasilianer thematisiert werden. 

Die riesigen urbanen Ballungsräume Brasiliens beherbergen heute extremen Reichtum und unfaßbare Armut zugleich.

Reichtum: Innerhalb der letzten 20 Jahre hat sich die Anzahl reicher Brasilianer mehr als verdoppelt. Gab es im Jahre 1980 aufgrund Erhebungen des brasilianischen Instituts für Geographie und Statistik noch ca. 500.000 Familien mit einem monatlichen Einkommen über 11.000 Reais (z.Zt. ca. Euro 3.000,00), waren es im Jahre 2000 schon ca. 1.160.000 Familien. Deren Anteil am Nationaleinkommen stieg innerhalb dieser Zeitspanne von 20% auf 33%. Heute stecken 2,4% aller Familien ein Drittel des brasilianischen Gesamteinkommens in ihre Tasche. Allein die 5.000 reichsten Familien, bei einer aktuellen Gesamteinwohnerzahl von ca. 170 Mio. Menschen, türmen ein Vermögen von ca. 40% des Bruttoinlandsproduktes eines gesamten Jahres auf. Das oberste Zehntel der Gesellschaftspyramide vereint auf sich ca. 3/4 aller Reichtümer des Landes.

Armut: Eine erst im April 2004 veröffentlichte Studie der Stiftung Getulio Vargas hat ans Licht gebracht, daß 1/3 der Brasilianer weniger als ca. 80 Reais (ca. Euro 23) monatlich zur Verfügung stehen. Mit einem durchschnittlichen Stundenlohn von 2,10 Reais (ca. 60 Cent) verdienen die Bewohner der Favela Rocinha bis zu 90% weniger als ihre direkten Nachbarn in den besseren Wohngegenden, und müssen dafür auch noch mehr arbeiten. Auf dem Arbeitsmarkt haben die Favelados allein aufgrund ihrer Herkunft kaum Chancen, oft verleugnen sie deshalb ihre Adresse.

In nur drei Jahrzehnten nach Beginn der Urbanisierung in den 70er Jahren entwickelte sich innerhalb der brasilianischen Metropolen all jene soziale Ungleichheit, die in den Jahrhunderten zuvor in den ländlichen Gebieten vorherrschte. Während in Sao Paulo im Jahre 1970 lediglich 1% seiner Einwohner in Favelas hausten, stieg deren Anteil bis 1993 auf 19,4%. In den Slums suchen Menschen im Müll nach Verwertbarem, um zu überleben. Selbst ein einfacher Kinobesuch ist für Millionen ein unerreichbarer Luxus. In den seit Jahrzehnten wachsenden Elendsgürteln sammelt sich ein wachsendes Heer von Perspektivelosen. Enorm hohe Arbeitslosigkeit in Verbindung mit der Abwesenheit jeglicher öffentlicher Hilfe verwandeln die Stadtränder zunehmend in eine Hölle aus extremer Armut und grausamster Gewalt. Sie sind der alltäglichen Gewalt der Banden und Drogendealer ausgeliefert. Nahezu die Hälfte der Betroffenen sind Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren. Auf dem regulären Arbeitsmarkt haben die jungen Leute, wie schon erwähnt, kaum Chancen. Von den Medien und der Gesellschaft werden sie stigmatisiert und mit den Drogenbossen und Revolverhelden in einen Topf geworfen. Die Kinder wachsen mit Drogen, Prostitution, Gewalt und Mord auf. Das ist ihr Leben, ihr Alltag. Ohne Zugang zu guten Schulen, ohne Chance auf eine reguläre Beschäftigung wachsen die Verlockungen der Kriminalität. Die Drogenbosse brauchen immer Nachwuchs und versprechen das schnelle Geld, Auto, Macht.

Grundvoraussetzung für eine Änderung der Verhältnisse wäre eine radikale Bodenreform, die zwar jetzt von dem neuen sozialistischen Präsidenten Lula angestrebt, von den Großgrundbesitzern aber mit aller Macht hintertrieben wird, weil damit zwangsläufig auch Enteignungen einhergingen. Die Großgrundbesitzer spielen ihre Macht und ihre finanzielle Stärke brutal aus, indem sie private Armeen zur Verteidigung ihrer Besitztümer anheuern. Der Staat zögert, mit Gewalt vorzugehen, wil er "kolumbianische Verhältnisse" befürchtet und auch die in Brasilien in gewissen Kreisen einflußreichen US-Amerikaner fürchtet.

Eine ausweglose Situation, wie es scheint!

Wer jetzt noch Lust auf Urlaub in Brasilien hat, ist dort genau richtig. Als Urlauber bekommt man nämlich von alledem so gut wie nichts mit, wenn man es nicht wahrnehmen will.

Wir für unseren Teil weigern uns jedoch, wie gesagt, diese Dinge zu ignorieren.

Über die positiven Aspekte eines Urlaubs in Brasilien berichte ich ab dem nächsten Beitrag.

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Interner Fehler.

Ups! Scheint als wäre etwas schief gelaufen!