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8481 Ergebnisse für Suchbegriff Florida

USA Westküste mit Kleinkind

Lind-24:

Hallo,

du könntest z.B. die Tour die wir im Juli 2011 in 12 Tagen gemacht, etwas abwandeln. Nimmst evtl. als Flughafen auch Las Vegas oder Las Vegas und L.A. und bleibst etwas länger an einem Ort. Du kannst evtl. Scottsdale und Palm Springs streichen oder nutzt Palm Springs in Richtung L.A. das hatten wir nur nochmal als Tagestour gemacht, da wir es schon kannten.

Ankunft und Start Las Vegas mit Übernahme und Abgabe des PKW am Airport

2 Ü The Mirage (Stripp, Fremont Street, Valley of Fire)

Fahrt nach Page mit Stopp und kleinen Wanderungen im Zion N.P.

2 Ü Super 8 Motel in Page (Glen Staudamm, Viewing Point Page, Upper Antilope Canyon, Horshoe Bend, Lape Powell zum Baden)

Fahrt zum Monument Valley mit Stopp im Navajo National Monument Park

1 Ü im Goulgings Lodge am Monument Valley

Fahrt zum Grand Canyon

2 Ü im Motel Best Western Squire in (Wanderung zum Cedar Ridge, Flug über Canyon mit dem Heli)

Fahrt nach Scottsdale /Phoenix

Stopp in Sedona mit Besuch des Oak Creek und Baden im Red Rock Crossing State Park

1 Ü im Marriott by Camelback INN in Sedona

2 Ü Best Western Palm Springs (Tagestour nach L.A., Joshua Tree N.P. mit dem Wonderland of Rocks)

Rückfahrt nach Las Vegas

1 Ü im Mandalay (eigentlich gebucht) und Upgrate zum Four Seasons bekommen

Hier war dann Ausruhen von der Tour angesagt und nochmals einen Bummel über den nächtlichen Stripp. Die Reisetipps, Fotos und Bewertungen sind fertig und auch schon online. Wir sind gut 2600 km gefahren und waren mit unserer Planung und dem Ablauf der Reise absolut zufrieden.

LG

Bine

Wie schon Andere erwaehnt haben, sind die Entfernungen und der Verkehr an der Westkueste ganz anders wie in Florida. San Francisco ist nicht eine Stadt fuer Leihwagenfahrer mit kleinen Kindern. Zuviel bergauf und bergab und schwer zu parken. Die Stadt hat ein ausgezeichnetes Netz von oeffentlichen Verkersmitteln, aber diese sind nicht besonders gut geeignet sie mit kleinen Kindern zu benuetzen. Die Fahrt von San Francisco nach Los Angeles ist so ungefaehr 750km, und macht landschaftlich nur Sense wenn man an der Pazifik Kueste (California 1) entlang faehrt. Und diese Strasse verlangt das man aufpasst und nicht von Kindern abgelenkt wird. Zweimal am Tag(Rush Hour) sind die Freeways in Los Angeles wie die A-8 von Muenchen an den Irschenberg zum Ferienbeginn! Eine Verkehrswalze! Allerdings, wenn Du einmal von den Grossstaedten entfern bist ist die Strassengeschwindigkeit auf den Interstates meiste4ns 125km, und man kann diese Gescwindigkeit dann auch als Durchschnitt fahren.

Ich schlage vor, dass Du nicht die „Grand Tour fuer Deutsche“ machst (S.F., L.A., Las Vegas, Grand Canyon, etc.) sondern eine Tour die Dir und den Kindern die Pazifik Kueste aber auch auch den Westen zeigt, weniger anstrenged ist und auch den Kindern Spass macht. Hier – in groben Zuegen - mein Vorschlag:

Flug nach San Diego. Dort Hotel oder Motel am Strand - - - auf der Halbinsel Coronado oder Ppacific Beach, oder an der Mission Beach (kein Strand, aber Pools). Von dort halbtags Fahrten zur Seaworld, zum San Diego Zoo, in die Stadt San Diego, LaJolla, etc. Aber NICHT nach Tijuana Mexico. Web sites: http://wikitravel.org/en/San_Diego_with_children. Am guenstigsten ist Frankfurt – Denver non-stop mit Lufthansa, taeglich. Dann Denver – San Diego. Denver ist ein guter „Umsteig“ Flughafen, uebersichtlich, Rolltreppen –und Wege, Untergrund Verbindung zu den anderen Terminals mit U-Bahn. Gute Immigrations= und Zollabfertigung.

Dann, Fahrt auf der I-8 und I-10 in Richtung Osten nach Tucson, Arizona. Das sind 660km. Uebernachten unterwegs entweder in Palm Springs oder Yuma. Palm Springs ist interessanter. Die Strecke hat lanmdschaftlich sehr interessante Abschnitte. Die Strassen, mit Aussnahme der 67 Meilen auf der I-10, haben nicht allzu viel Ueberland LKW Verkehr. Tuscon is von Bergen umgeben, hat sehr starken latainamerikanischen Character und ist der echte Westen, eine Universitates und beliebtes Erholungs Gebiet. Im April ist die Saison vorbei. Tucson hat drei National Parks (Saguaro East und Saguaro West, Sabino Canyon) und hat das einmalige Arizona Desert Museum (Pflanzen und Tiere der Sonora Wueste. Sie haben sogarKinderwagen fuer kleine Kinder). Den Sabino Canyon kann man mit einem Shuttle Bus besuchen. Auch sehenswuerdig (besonders fuer die Mama) ist die spanische Missionskirche aus dem 18.Jahrhundert, ausseerhalb Tucson in einem Indianerreservat gelegen, und fuer die Kinder das alte Filmstudio Old Tucson, ganz im Wild West Stil.  In Tucson in einem Hotel oder Motel mit Pool wohnen (kann Empfehlungen geben) Die Temparaturen sind im April schon bayerisch sommerlich. Es ist sehr trocken, in Tucson. Liegt auf etwa 800 m Hoehe. Website: http://www.arizonafoothillsmagazine.com/tucson/62-tucson-features/289-tucsons-childrens-activities-.html?start=5

Nach dem Tucson Besuch an den Flugplatz nach Phoenix fahren (etwa 1 1‘2 Stunden, der Flugplatz liegt am suedlichen also dem nach Tucson gerichteten Rand von Phoenix. Bis letztes Jahr gab es guenstige Fluege Phoenix – Frankfurt. Weiss nicht wie es 2014 sein wird.  Aber Phoenix - Demnver und dann Demver Frankfurt mdirekt mit Luftnasa waere auch eine gute Moeglichkiet. Wennm meglich, Chicago oder Atlanta zum Umsteigen vermeiden.

Ich wuerde in den Osterferien reisen, zumal Ostern 2014 spaet, am 20. April ist. Hier gibt es keine Osterferien und nur den Ostesonntag. Also, wenig Touristenverkehr und guenstige Unterkunfts Preise. .

Schau Dir einmal meine Vorchlaege auf dem Inernet an. Wenn Du mehrs wissen willst, schicke mir eine „Nachricht“. Zu meiner Person, bin Chiemgauer der jetzt in Colorao lebt und fuer 22 Jahre den Winter in Tucson verbacht hat. Kenne auch die ganze Westkueste gut

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Reisebericht: New York

Im Juni 2011 unternahm ich alleine eine 22 tägige Reise durch 5 Staaten der USA.

Mein erstes Ziel war New York.

 

Es ist sehr einfach vom John F. Kennedy Airport in die City zu gelangen. Am Flughafen folgt man den Ausschilderungen:

„Ground Transportation“

„Luggage Claim“

"AirTrain"

um schließlich mit dem Air-Train in die Stadt zu fahren.

 

Ich übernachtete im Hotel Pan American am Queens Boulevard in Queens.

Dieses Hotel ist zwar nicht direkt in Manhattan, jedoch relativ günstig und schnell per Subway zu erreichen.

Auf dem Weg zwischen dem Pan American und der Subway-Station befinden sich neben einem Mc Donalds auch eine Art Kiosk in dem man zu relativ normalen Preisen Getränke etc. kaufen kann.

 

Für den ersten Tag in New York hatte ich mir nichts vorgenommen. Da es allerdings erst spät am Nachmittag war beschloss ich mit der Subway zum Time Square zu fahren.

Dort befindet sich eine eher kleinere Pizzeria in der ich meine bisher beste Salami-Pizza gegessen habe und das für nur 1,- $ pro Stück.

 

Am nächsten Morgen fuhr ich mit der Subway zur Station Bowling Green, ging zu Fuss zum Battery Park um von dort aus mit einem Schiff zur Freiheitsstatue (Statue Of Liberty) zu fahren.

Diesen Trip buchte ich wie fast alle meine Unternehmungen bereits im Voraus aus Deutschland.

Man kann auch mit der Fähre "Staten Island Ferry" kostenlos an der Freiheitsstatue vorbeifahren. Allerdings kommt man nicht so dicht ran als wenn man direkt davor steht.

 

Anschließend fuhr ich mit der Subway zur Wall Street wo ich u.a. die Börse (NYSE) besichtigte.

Von der Subway-Station Rector Street fuhr ich zur 23rd Street zum Flatiron Building.

Von dort aus fuhr ich mit der Subway zur Station 34th Street - Herald Sq. Von dort aus sind es ungefähr 4 Minuten zu Fuss direkt zum Empire State Building.

Am folgenden Morgen fuhr ich mit der Subway zur 47-50th St - Rockefeller Ctr. Station. Von dort aus sind es ca. 4 Minuten bis zum Rockefeller Center.

Der Vorteil den Top Of The Rock vom Rockefeller Center hochzufahren im Gegensatz zum Empire Sate Building ist, dass man auch das Empire State Building selbst sehen kann und der Eintritt etwas günstiger ist. Die Karte für "Top Of The Rock" buchte ich ebenfalls schon im Voraus. Somit brauchte ich nicht anstehen und konnte sofort mit dem Lift auf die Aussichtsplattform fahren.

Vom Rockefeller Center sind es ungefähr 3 Minuten zu Fuss bis zur St. Patrick´s Cathedral.

Von dort aus ging es von der 4 Minuten entfernten Subway-Station 51th Street - Lexington zur Station Grand Central - Lexington - 42 St. Von dort aus ist man in ca. einer Minute beim Crysler Building.

 

Danach fuhr ich mit der Subway zu Macys, dem weltgrößten Kaufhaus.

Anschließend ging es mit der Subway zum Flugzeugträger "Intrepit" (Sea, Air & Space Museum).

Die Eintrittskarte kaufte ich ohne langes Warten direkt vor Ort.

Auf dem Flugzeugträger sind u.a. Hubschrauber zu besichtigen. Neben der Intrepit befindet sich eine Concorde und ein U-Boot, das man ebenfalls von Innen besichtigen kann.

Danach ging es zur Brooklyn Bridge, die ich zu Fuss Richtung Brooklyn überquerte. Dort ging ich in den Park Fulton Ferry von wo man eine gute Sicht auf die Brooklyn Bridge und die Skyline von Manhattan hat.

In der Nacht fuhr ich mit dem Zug (Amtrak) nach Washington DC.

Verglichen mit einem Flug von New York nach Washington DC nimmt es sich zeitlich nicht viel. Jedoch ist die Zugfahrt in diesem Fall etwas günstiger.

Nach Washington DC besuchte ich Orlando (Florida), Las Vegas (Nevada) und in Californien Los Angeles und San Francisco.

 

Habt Ihr Fragen z.B. zu ESTA, den Hotels, Internetadressen, Preisen oder Interesse an meinen sehr ausführlichen Reiseunterlagen wie z.B. Reiseverlauf, Wegbeschreibungen bzw. Urlaubsbilder dann schreibt mich gerne an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Geführte Rundreise "Quer durch Kuba von West nach Ost" mit Neckermann/Thomas Cook

Hallo Zusammen,

Da es bei Holidaycheck leider keine Bewertungskategorie für Rundreisen gibt teile ich meine/unsere Erfahrungen zur o.g. Rundreise im Mai 2013 mit.

Vllt. ergibt sich dann und wann bei Holidaycheck die Möglichkeit auch Rundreisen und nicht nur einzelne Orte zu bewerten. (Vorerst soll ich laut Bitte von HC meine Erfahrungen hier niederschreiben.)

Wir haben eine 1-wöchige Rundreise gesucht, die einen großenTeil von Kuba abdeckt und keinen Inlandflug beinhaltet. So sind wir auf dieTour „Quer durch Kuba von West nach Ost“ von Neckermann gestoßen. (Ist nichtunsere 1. RR mit Neckermann) Dass es hauptsächlich eine Städtetour werden würde,haben wir bereits der Beschreibung im Reisekatalog entnehmen können.Abweichungen/Zusatzpunkte gab es nur gegen Bezahlung.

 

Gleich vorweg: die Rundreise war alles andere alsschlecht und sehr informativ. Wir hatten schöne Tage. Dennoch haben wir einigeKritikpunkte gefunden, auf die wir in den nächsten Sätzen eingehen werden.

 

Folgende Städte/Ortschaften haben wir lt. Plan besichtigt:

 

- Havanna

- Guama (Krokodilfarm und nachgestelltes Indianerdorf)

- Cienfuegos

- Trinidad

- Sancti Spiritus

- Camagüey

- Bayamo

- El Cobre

- Santiago de Cuba

 

Da wir vor der Rundreise bereits 1 Woche Badeurlaub auf derCayo Santa Maria gemacht haben, können wir die die Ankunft am Flughafen Havannaund den Transfer von dort zum Hotel nicht beurteilen. (Von den mit unsreisenden Rundreiseteilnehmern haben wir aber keine Negativen Sachen gehört.)

 

Als wir in unserem Hotel, im Stadtteil Miramar, ankamenhaben wir für den Moment nur eine schriftliche Nachricht unseres Reisleiterserhalten. Persönlich hat er uns erst am nächsten Morgen gegen 9 Uhr in Empfanggenommen.

 

Wie gesagt, die Erkundung Havannas startete leider erstgegen halb 10, was wir 3 und die 4 anderen Rundreiseteilnehmer als etwas spätempfunden haben, da uns dadurch wertvolle Zeit verloren ging, welche wir gernin der Innenstadt genutzt hätten. Die Tour begann mit einerBesichtigung/Verkostung in einem Rum- und Tabakverkaufsladen (keineZigarrenfabrik!). Weiter ging es zur Plaza de Revolution, dem Capitol (nur vonAußen betrachtet, da eingerüstet), dem Havanna-Club-Rummuseum, der Plaza de SanFrancisco mit Fassade der Asisi-Basilika, der Plaza de Armas, dem Außenbereichdes Castillo de la real Fuerza mit Blick auf Hafeneinfahrt und Festung LaCabana, der Plaza Cathedral mit Kathedrale und der Calle Obispo. Nach demMittag im Hotel Florida hatten wir eine Stunde Freizeit, die wir nutzten um dieBodeguida del Medio und das Hotel Ambos Mundos zu sehen. Gegen 16:00 Uhr warenwir schon wieder im Hotel… Leider war die Zeit für diese Stadt viel zu knappbemessen.

 

Am nächsten Morgen führte uns der Weg direkt aus derHauptstadt hinaus nach Guama. Hier erwartet die Teilnehmer dieser Reise dereinzige planmäßige Programmpunkt in schöner üppiger Natur. Mit dem Motorbootgeht es über einen großen See zu einem künstlich angelegten und nachgebautenIndianerdorf und zu einer Krokodilfarm. Da wir bereits zur Mittagszeit mit derBesichtigung durch waren, hat uns unser Reiseleiter angeboten weitereStationen, welche auf dem direkten Weg nach Cienfuegos liegen, anzusteuern.Diese waren Playa Larga (nicht sehenswert), Cueva de los Peces (toll, wenn manBadesachen anhat und Schnorchelzeug im Gepäck ist) und die Schweinebucht PlayaGiron. Die 3 Punkte haben p.P. Ca 10 CUC gekostet und hätten aufgrund der Lageschon von Haus aus von Neckermann mit auf die Zieleliste genommen werdenkönnen. Wäre die RR 10 oder 20 Euro teurer, würden sicher noch genauso vieleBuchungen eingehen und ein paar mehr Stationen in der Natur wärengewährleistet. Außerdem würde so nicht das schale Gefühl der Abzocke im Busaufkommen. Hier könnten Neckermann und Th. Cook nachbessern!

 

In Cienfuegos bezogen wir unser Quartier in Stadtteil PuntaGorda. Die Villen des Viertels kann man bei einem Spaziergang vor demAbendessen ansehen. Die Innenstadt der „Perle des Südens“ mit dem Park Martiund allen wichtigen Gebäuden drumherum standen am nächsten Morgen auf demProgramm. Die Zeit hierfür war ausreichend.

 

Die Nächste Stadt Trinidad ereichten wir zur Mittagszeit.Unsere Essen nahmen wir in einem schönen umgebauten kolonialen Gefängnis ein.In Trinidad hatten wir genug Zeit alle wichtigen Gebäude der historischenAltstadt zu betrachten und noch in aller Ruhe 1-2 Canchancara zuschlürfen. Nach einem Besuch in einerTöpferwerkstadt, mit vielen schönen Arbeiten, ging es zu einem weiterenerkauften Zusatzpunkt. (wieder 10 CUC p.P) das Valle de Igenios (Zuckermühlental)liegt nur wenige km außerhalb Trinidads und ist ein Punkt, der eigentlich vonjeder Reisegesellschaft in Programm aufgenommen werden sollte, wenn die Routedort entlang führt. Hätten wir das Zuckermühlental nicht besucht wären wirbereits gegen 4 im verschlafenen Sancti Spiritus angekommen. Dort ist selbstFreitagnachmittag/ Abend sprichwörtlich der Hund begraben! Also ziemlichlangweilig…

 

Das Sancti S. eine Kleinstadt, wie viele andere im Land ist,konnten wir beim Rundgang am Samstagvormittag sehen. In der Stadtmitte befindetsich ein Park und außen herum wie immer die wichtigsten Gebäude. Nett, aberunspektakulär… Die lange Fahrt nach Camagüey wurde uns, wie bereits an denVortagen, mit aufgezeichneten Doku-Filmen über Kuba, Fidel und Che versüßt. Fürdie politisch korrekte Erziehung der Touris wird also nebenbei gesorgt...(grins, zwinker, zwinker)

 

Camagüey empfanden wir dann ebenso „uninteressant“ wieSancti S. Hier und da ein hübsch hergerichtetes Haus, sonst nicht vielAufregendes… Ach doch,… etwas aufregend war die fast schon freche undhartnäckige Bettelei junger Männer. Da haben wir so sonst nirgends in Kubaerlebt.

 

Bayamo liegt nur 1 Stunde von Camagüey entfernt und war fürSonntagmorgen vorgesehen. Vllt lag es am Muttertag, vllt ist es dort immer so,aber die recht kleine Stadt (im bereits bekannt angelegten Muster) war wieausgestorben. Lediglich der Besuch im Casa de la Trova brachte etwas Schwung indie frühen Morgenstunden. Die Altherrencombo brachte gute Son- und Salsamusikzu Tage. Dann kehrten wir dem Ort bereits wieder den Rücken zu…

 

Die Fahrt führte nun durch eine teils atemberaubendeLandschaft der Sierra Maestra. Leider erfolgte kein Stopp in der Natur. DiePilgerkirche El Cobre, in einem Vorort Santiagos, war der letzte kulturelleInput des Tages, bevor es zum Hotel ging.

 

Montagmorgen begann die Besichtigungstour in Santiago amRevolutionsplatz nahe des Hotels. Sie führte weiter zur Mancada-Kasserne, demsehenswerten Friedhof Cementerio Santa Ifigenia (inkl. Wachablösungszeremonie),einem Rundgang durch die fast schmucklose bzw. wenig flairbehaftete Stadt bis hinzur Festung „el Morro“. Da unsere Reiseleiter Maurice angeblich von seinerAgentur zurück nach Havanna beordert wurde und sein Flug bereits 16:30 Uhr ging(zufällig wohnt er auch in der Hauptstadt), hatten wir nichteinmal 1 Stunde fürdie Besichtigung der großen und sehenswerten Festung Zeit. Das hat uns allesehr enttäuscht. Gegen 15:00 Uhr war dann also der letzte Programmpunktabgehakt und der Tag somit nicht voll genutz. Am Dienstag Vormittag erfolgtenur noch der Transfer zum Hotel an der Playa Pesquero.

 

Fazit: Im Großen und Ganzen haben wir an derOrganisation, den Unterkünften und Besichtigungen von Neckermann nicht viel zubemängeln. Es hat alles geklappt. Allerdings sehen wir hier und daVerbesserungsbedarf. (da waren auch andere Rundreiseteilnehmer mit uns einerMeinung) Über den Verkauf von Zusatzattraktionen haben wir uns ja bereitsgeäußert. Unschön fanden wir auch, dass auf der ganzen Rundreise keineBesichtigung einer Zigarrenfabrik (Nur Verkaufsraum eines Ladens) eingeplantwar. Die Zeit hätte es sowohl in Havanna, als auch in Santiago hergegeben undgehört in diesem Lang eigentlich dazu wie die tropische Sonne! Unschön fandenwir auch, dass der Reisleiter bereits am Nachmittag des vorletzten Tages dieSegel strich (der eigentliche Busfahrer bereits bei Ankunft in Santiago). Egalob es deren eigene Wünsche, oder die Order der Agentur waren, es gehört sichnicht, da uns Zeit verloren ging und so Leistungen nicht vollständig erbrachtwurden.

 

Sehenswert waren auf jeden Fall Havanna, Cienfuegos,Trinidad und die Festung/der Friedhof in Santiago. Bayamo, Sancti Spiritus undCamagüey kann man sich getrost sparen. Hier hätten wir uns stattdessen 1-2Programmpunkte in der Sierra Maestra oder Escambray (in der Natur) gewünscht.Vllt reagiert Neckermann (nach unserem Schreiben an sie) mit einer Umstellungder Tour. Echte Naturfreunde sollten also von dieser Rundreise lieber dieFinger lassen, sonst sind sie enttäuscht.

 

Sollten wir nochmals eine geführte Tour in Kuba in Erwägungziehen, würden wir uns für den Westen (Vinialestal) bis in die Mitte (Trinidadoder Santa Clara) entscheiden, dass die zentrale Mitte eher wenig Ansprechendesbereithält. (Es sei denn man macht Touren in die Sierras.)

 

Sowohl in Havanna, als auch in Santiago gibt es dieMöglichkeit die berühmte Tropicana-Show anzuschauen. Wir haben sie in Santiagoangesehen, da der Preis und nur die Hälfte von Havanna betragen hat. Vllt istdie Show dort nicht ganz so spektakulär, aber schön war sie trotzdem. InHavanna haben wir lieber die Kanonenschusszeremonie auf der Festung La Cabanagenossen.

 

Während der Rundreise waren wir in folgenden Hotels untergebracht:

 

- 2 Nächte im H10 Panorama im Havanna (Stadtteil Miramar)

- 1 Nacht im Hotel Jagua in Cienfuegos

- 1 Nacht im Hostal del Rijo in Sancti Spiritus (schönstes/charmantestes Hotel der Rundreise)

- 1 Nacht im Gran Hotel in Camagüey

- 2 Nächte im Hotel Melia Santiago de Cuba (bestes Essensangebot der Rundreise)

 

Alle Hotels waren für 1-2 Nächte durchaus akzeptabel. Keineswar heruntergekommen und man musste sich nicht ekeln. Dennoch schwanktenQualität und Flair deutlich von Haus zu Haus. Die Höhe des Wohlfühlfaktorsliegt aber bekanntlich immer im Auge des Betrachters.

 

Noch ein Tipp für Rundreisende in Kuba. Es ist wirklich so,wie man es oft hört, Dinge die für uns Europäer alltäglich sind, sind dortMangelware und oft extrem überteuert. Wir hatten im Vorfeld zu Haus schon vieleCreme- Duschbad- und Shampoopröbchen und Seifen zusammengesammelt und an vorallem ältere Menschen, welche vor den Häusern saßen, verteilt. Die Freude warimmer Groß (Ist verständlich, wenn ein Stück Seife 2 CUC kostet und selbst einArzt nur 36 CUC im Monat verdient!) Kugelschreiber, Lollis und Gummibärchenhaben den Kindern ein Leuchten in die Augen gezaubert. Es wurde fast nie danachgebettelt (Betteln ist in Kuba verboten) und somit fühlt man sich als Touristnicht belästigt.

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