• beCCi
    Dabei seit: 1128729600000
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    geschrieben 1326051439000

    Hallo zusammen!

     

    Hat jemand Erfahrung mit dem Krüger NP auf eigene Faust zu erkunden?

    Wieviel Euros muss man einplanen für Essen/Trinken und Unterkunft?

     

    Wollen eine Tour auf eigene Faust machen mit einem Mietwagen, Unterkunft wird nicht im vorraus gebucht, wollen spontan entscheiden von Tag zu Tag. Weis auch vielleicht jemand ob im Oktober viel los ist im NP? (wegen Unterküften)

     

    Hoffe auf ein paar Antworten!

     

    LG Rebecca

  • karlkraus
    Dabei seit: 1207008000000
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    geschrieben 1326058605000

    Hallo Rebecca und herzlich Willkommen!

     

    Es gibt für den Krüger nichts besseres, als die Erkundung auf eigene Faust!

     

    Wieviel Euros Ihr einplanen müsst für Essen und Unterkunft, hängt massgeblich von Euren Ansprüchen ab.

     

    Es gibt Unterkünfte ohne private sanitäre Anlagen für 2 Personen ab etwa 40 € pro Tag, mit privaten sanitären Anlagen für etwa 60 €, mit schöner Aussicht ab etwa 65 €, die m.E.n. schönsten Unterkünfte in Bushcamps sind erst ab 100 € pro Nacht zu bekommen. Das sind die Preise für die reine Unterkunft. Dazu kommt Verpflegung, in den Maincamps günstig aber nicht besonders gut in Restaurants (Frühstück um 6 €, Abendessen zwischen 10 und 15 € pP). Günstiger und wahrscheinlich auch besser verpflegt man sich mit Einkäufen aus Supermärkten ausserhalb des Parks und selber kochen oder braaien (grillen).

     

    Dazu kommt noch die Eintrittsgebühr für den Park, die für Ausländer ziemlich happig ist. Ab etwa 6 Nächten lohnt sich dafür die Wild Card für etwa 220 € pro Paar.

     

    Jetzt die schlechte Nachricht: Ohne Vorbuchung geht im Krüger (fast) nichts!!! Selbst jetzt sind die schönsten Unterkünfte für Oktober schon ausgebucht. Im Oktober sind auch die südafrikanischen Frühlingsferien, die besser vermieden werden. 2012 sind diese vom 28.9. bis  7.10.

     

    So viel fürs Erste,

     

    Gruß,

     

    karlkraus

    Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit (Albert Schweitzer)
  • beCCi
    Dabei seit: 1128729600000
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    geschrieben 1326142072000

    Danke karlkraus für deine Antwort und Infos!

     

    Werden den Krüger NP mittels Mietwagen auf eigene Faust erkunden. Das Reisebüro hat auch gesagt das wir die Unterkünfte im vorraus buchen sollen. Werden uns dann demnäst mal eine Tour überlegen müssen und auch wo wir übernachten wollen. Hoffe wir finden noch ein paar schöne Unterküfte, denn das werden unsere Flitterwochen. Weist du sehr empfehlenswerte Unterkünfte? Wir wollen hauptsächlich in Camps übernachten, aber auch ein paar Nächte in einer besseren Lodge. :-)

     

    Laut dem Reisebüro das uns momentan berät, muss man pro Tag 13 Euro p. P. Parkeintritt zahlen. Aber kommt ja ungefähr hin mit deiner Angabe.

     

    Weist du auch zufällig ob es einen Reiseführer speziell nur für den Krüger gibt?

     

    Danke

     

    LG Rebecca

  • karlkraus
    Dabei seit: 1207008000000
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    geschrieben 1326146486000

    Hallo Rebecca,

     

    es gab einmal einen speziellen Reiseführer für den Krüger, die Reihe ist aber eingestellt und nicht mehr greifbar.

     

    Der Parkeintritt (Conservation fee) liegt bis zum 31.10.2012 bei 192 Rand pro Person und Tag, beim derzeitigen Wechselkurs also 18,43 €. Die Wild Card, die ein Jahr lang den Eintritt in viele Nationalparks, Provinzparks und Reservate in Südafrika und Swasiland ermöglicht, kostet für ein Paar zur Zeit 2195 Rand also 210,70 €. Ab 6 Tagen ist also die Wild Card die günstigere Alternative. Euer beratendes Reisebüro ist also vorsichtig gesagt nicht gerade auf dem neuesten Stand und sollte sich genauer informieren.

     

    Ob die einfachen Unterkünfte des Nationalparks Eure Bedürfnisse erfüllen, kann ich nicht einordnen. Sie sind generell eher einfach. Das Highlight ist die umgebende Natur. Mit TV, Radio, Telefon o.ä. solltet Ihr genausowenig rechnen, wie mit Toilettenartikeln o.ä. Gestellt wird nur Seife, Handtücher und Bettwäsche. Die Hütten werden täglich gereinigt, die meisten haben einen Kühlschank und einen Grill.

     

    Da die Linkfunktion immer noch nicht funktioniert, kannst Du diesen Link nur mit Copyandpaste übernehmen:

     http://www.sanparks.org/parks/kruger/tourism/accommodation.php

     

    Hier findest Du Infos über die Camps und auch die Luxuslodges im Park. Außerdem gibt es noch reichlich private Lodges, die in an den Krüger angrenzenden privaten Konzessionsgebieten liegen. Die Preise dafür sind teilweise sehr hoch. Als günstigste Alternative gilt das Elephant Plains, das aber von deutschen Reiseveranstaltern eher nicht angeboten wird.

     

    Vielleicht liest Du einmal meine allgemeine Beschreibung zum Krüger hier in den Reisetipps bei HC.

     

    Wenn Du mir Eure ungefähren Preisvorstellungen nennen könntest, kann ich sicher genauere Tipps geben.

     

    Gruß,

     

    karlkraus

    Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit (Albert Schweitzer)
  • beCCi
    Dabei seit: 1128729600000
    Beiträge: 28
    geschrieben 1326195374000

    Hallo karlkraus

     

    Unser Budget liegt bei 1000 Euro p.P für die Unterküfte im NP für 10 Tage.

     

    LG Rebecca

  • karlkraus
    Dabei seit: 1207008000000
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    geschrieben 1326214052000

    Hallo Rebecca,

     

    dann wird es mit den Luxuslodges im Krüger eher schwierig. Ihr habt 2000 € für 10 Nächte. Wenn ich 7 Nächte in einfachen Camps à 90 € / Nacht (Nur Unterkunft ohne Verpflegung und Eintrittsgebühren) rechne, bleiben 1370 € übrig. Ich fürchte es wird schwierig dann eine Lodge für 3 verbleibende Nächte zu dem Preis zu bekommen.

    Am ehesten würde wohl das schon erwähnte Elephant Plains zu dem Preis möglich sein. Dieses bekommst Du allerdings in Deutschland wohl nur über spezialisierte Südafrika Anbieter (südafrikanische Anbieter gerne per PN).

    Vielleicht solltest Du einmal über die Makalali Lodge nachdenken. Die liegt zwar nicht im Krüger, aber ganz in der Nähe und ist für Einsteiger sicher eine "preisgünstige" Alternative zu den Luxuslodges im und direkt am Krüger.

    In den Lodges sind dann Essen und Game Drives enthalten, Getränke müssen bezahlt werden.

     

    Für die sieben Nächte könnte z.B. eine Route Berg en Dal (2 Nächte) - Lower Sabie (3 Nächte) - Satara (2 Nächte anbieten).

     

    Immer gilt: Die Unterkünfte am Rande der Camps sind die schönsten. Bei der Auschreibung sollte ein "U" oder Perimeter hinter der Bungalow Bezeichnung stehen.

    Diese Unterkünfte sind oft sehr früh ausgebucht und sind teilweise nur schwierig über deutsche Veranstalter zu bekommen. Am besten wäre die Direktbuchung bei sanparks.

     

    Gruß,

     

    karlkraus

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  • beCCi
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    geschrieben 1326285225000

    Danke Karlkraus für deine Tipps!

     

    Sorry, wenn ich so viele Fragen habe, aber ich muss mich damit momentan beschäftigen weil wir demnächst buchen wollen...

     

    Wie gross soll die Tagesetappe sein? 100km?

     

    Habe schon gelesen das am Morgen und am Abend die Tiere am aktivsten sind, sollte man dann über Mittag den Aufenthalt in seiner Unterkunft verbringen?

    Sollte man dann eine Unterkunft wählen die nur ca. 50km entfernt ist?

     

     

    LG

  • karlkraus
    Dabei seit: 1207008000000
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    geschrieben 1326321275000

    Hallo Rebecca,

     

    keine Sorgen, wegen vieler Fragen! Ich finde es total gut, wenn jemand sich für den Krüger mehr Zeit nimmt, als viele für ganz Südafrika!!! :kuesse:

     

    Bei uns hat es auch so angefangen: 15 Tage Krüger zum Einstieg und dann sind wir von Südafrika nicht mehr los gekommen...

     

    100 km im Krüger sind unsere persönliche Grenze für einen Campwechsel.

     

    Ein Tag ohne Campwechsel läuft bei uns so ab: Aufstehen, etwa eine halbe Stunde vor Campöffnung, dann ein etwa 3-4 stündiger Game Drive (im eigenen PKW). Für meine Frau nehmen wir immer etwas zu knabbern und eine (Thermo)tasse Kaffee mit. Dann zurück ins Camp für Frühstück, Siesta, evtl. Pool. Um etwa 15 Uhr nächster eigener Game Drive bis zum schließen der Camptore. Dann grillen, Natur lauschen und früh ins Bett für den nächsten Tag...

     Ein Tag ohne Campwechsel läuft bei uns so ab: Aufstehen etwa eine halbe Stunde vor Campöffnung, Auto packen, dann Game Drive in Richtung neuses Camp bis zu einem Picknickplatz oder einem anderen Camp, Frühstück, Weiterfahrt bis zum neuen Camp, Hütte beziehen (offiziell ab 14 Uhr, in kleinen Camps auch eher), einräumen, Siesta und/oder Pool. Um etwa 16 Uhr nächster eigener Game Drive bis zum schließen der Camptore. Dann grillen, Natur lauschen und früh ins Bett für den nächsten Tag...

     

    Falls Deine Frage darauf abzielt, dass Ihr in 10 Tagen den Krüger von Nord nach Süd durchfahren wollt und Ihr daher jeden Tag das Camp wechseln wollt, auch das ist möglich. Man hat dann zwar jeden Tag Koffer rein / Koffer raus, sieht dafür aber mehr unterschiedliche Landschaften. Auch diese Variante hat Ihren Reiz und ist für Ersttäter durchaus empfehlenswert. Wir machen das jetzt nicht mehr, sondern konzentrieren uns auf eine Region, in der wir etwa 10 Tage mit etwa drei Campwechseln verbringen. Unser erster Trip führte uns aber von Süd nach Nord und zurück mit (fast) täglichem Campwechsel und auch das fanden wir zum kennen lernen toll.

     

    Gruß,

     

    karlkraus

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  • beCCi
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    geschrieben 1326564450000

    Hallo Karlkraus

     

    Danke für deine Tipps!

     

    Werden jetzt mal überlegen was wir an Unterküfte wollen bzw. uns leisten können und eine Route erstellen..

    Kann ich sie dir dann posten, ob diese dann so durchführbar ist`?

     

    LG

  • karlkraus
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    geschrieben 1326569419000

    Hallo Rebecca,

     

    gerne! Bin schon sehr gespannt, worauf es hinaus läuft.

     

    Gruß,

     

    karlkraus

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