• bernhard707
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    geschrieben 1397695648000

    @marthahari

    Das Dolmen ist eine gute Wahl, ich habe zweimal dort gewohnt. Empfehlenswert sind unbedingt die Zimmer zur Meerseite und wenn das Budget es erlaubt die in der oberen Etage. Vom sehr grossen Balkon hat man einen genialen Meerblick auf die St. Pauls Bay, Comino und Gozo.

    Meiden solltest du die Zimmer zur Landseite und dem Busbahnhof wegen der schon früh morgens nicht eben leise startenden Busse.

    Vom Garten mit Pool führt ein kurzer Tunnel unter der Strasse durch zu einer recht grossen Felsplattform zum Sonnen direkt am Wasser, es gibt dort einen weiteren Pool, eine Bar und natürlich einer kurze Leiter für den Einstieg ins Meer.

    Ein kleines Stück nach dem Busbahnhof sind jede Menge Pubs und Restaurants, ebenso wenn du vom Dolmen ein Stück die Uferstrasse langläufst.

    Falls du dich für einen Mietwagen entscheidest, das Dolmen hat gegenüber des Eingangs einen Hotelparkplatz.

    Life is too short to limit your vision ... indeed
  • marthahari
    Dabei seit: 1303344000000
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    geschrieben 1397757362000

    @Bernhard707

    danke für Deine Empfehlung, genauso haben wir es uns vorgestellt. Wenn man auf einer Insel ist, will man ja auch schließlich das Meer sehen. Wir haben ein Superior-Zimmer mit Meerblick gebucht und hoffen, daß alles zu unserer Zufriedenheit ist. Unser Flug geht vormittags und somit haben wir auch noch Gelegenheit zu reklamieren, falls uns das Zimmer nicht gefällt (wovon ich aber nicht ausgehe). Wir haben keinen "Billigveranstalter" gebucht und hoffen, dass wir damit auf der sicheren Seite sind.  Außerdem spreche ich ganz gut Englisch und kann somit auch selbst einiges regeln, falls nötig.

    Und nun freuen wir ganz doll auf eine schöne Reise :D !!! Wenn's an die Detailplanung geht, werde ich bestimmt noch mal mit Fragen an die Experten hier aufkreuzen.

    Liebe Grüße

    Monika

  • marthahari
    Dabei seit: 1303344000000
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    geschrieben 1410891196000

    Hallo,

    noch 11 Tage bis zum Abflug und nun kam heute ein Anruf vom RB, daß im Hotel Bauarbeiten im Hallenbad durchgeführt werden, die in die ersten 4 Tage unseres Aufenthaltes fallen. Die Außenpools sind in vollem Umfang nutzbar. Daß das Hallenbad nicht zur Verfügung steht, stört uns jetzt nicht so, aber bei dem Wort "Bauarbeiten" gehen bei mir die Alarmglocken an. Was, wenn die Arbeiten nicht termingerecht beendet werden? Wie groß ist die Belästigung durch Lärm und Staub? Bohrhammer morgens um 7 Uhr finden wir nämlich nicht gerade prickelnd. Der RV bietet zwar kostenlose Umbuchung an, allerdings gibt es lt. Reisebüro kaum noch Alternativen, mal abgesehen von den sicher höheren Preisen. Da werden wir es wohl darauf ankommen lassen müssen und hoffen, daß sich die Störungen in Grenzen halten. Ansonsten hilft ja vielleicht die örtliche Reiseleitung.

    Auch die Besichtigung des Hypogäums steht noch in den Sternen, obwohl ich mich schon vor Wochen um Tickets gekümmert habe, es ist bis Ende Oktober alles ausgebucht! In einem anderen Thread bekam ich aber den Tipp, 1-2 Tage vorher telefonisch nachzufragen, ob Tickets zurück gegeben wurden und das werde ich auch machen.

    Auch haben wir schon fleißig Reiseführer gewälzt und die Öffnungszeiten der Sehenswürdigkeiten notiert. Auch die Buspläne sind schon gespeichert. Kann mir jemand sagen, ab wann der Winterplan gilt, das steht nämlich nicht dabei? Mietwagen kommt nicht infrage, da gibt es eine Alterbeschränkung. Wie sieht es mit Taxikosten aus, ist das eine Alternative, falls mal kein Bus kommt? Und vor Ort gibt es sicher auch Agenturen, die Ausflüge anbieten, falls es uns zu kompliziert wird. Hat da jemand eine Empfehlung? Ist ja doch ganz schön viel, wenn man auf sich allein gestellt ist und da ist man froh, wenn man hier gute Tipps erhält.

    LG

    Monika

  • Kourion
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    geschrieben 1411030565000

    @Marthahari

    Zu den Taxipreisen kann ich dir leider nichts sagen, da ich alle Touren bisher problemlos mit den öffentlichen Bussen absolviert habe.

    Einmal (Ausgrabungsstätte Hagar Qim / Mnajdra) ließ der Bus zwar sehr lange auf sich warten, aber er kam letztendlich. Ansonsten keine große Warterei - egal ob Tour nach / ab Mdina /  Rabat, Mosta, Tarxien, Vittoriosa, Marsaxlokk, usw.

    Ausgangsbasis / Hotel war bei mir - Valletta.

    Die Tour nach Gozo habe ich allerdings über einen RV gebucht (war minimal teurer als bei einem örtlichen Anbieter). Mit den öffentlichen Bussen (auf Malta / dann auf Gozo) wäre es zeitlich doch sehr knapp geworden.

    Zum Hypogäum: Ich hab's vor / bei beiden Aufenthalten versucht (Sommer 2007 / Ende März 2014) - bin aber 2x am Ticketerwerb gescheitert. War aber letztendlich nicht so wichtig, denn es gibt sooo viel anderes Schönes zu sehen.

    Ich wünsche euch einen schönen Urlaub. ;)

    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
  • marthahari
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    geschrieben 1411031709000

    @kourion: danke!

  • marthahari
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    geschrieben 1413042482000

    Unser letzter Tag auf Malta ist gekommen und jetzt kann man schon mal ein Fazit ziehen.

    Unsere Meinung ist zweigeteilt, daher mache ich mal eine Positiv/Negativ Liste.

    Positiv:

    Das Hotel Dolmen ist in Bugibba die beste Wahl, super Lage und hat Atmosphäre, obwohl schon etwas in die Jahre gekommen. Aber man bemüht sich nach Kräften, alles sauber und instand zu halten. Der Ausblick vom Balkon aufs Meer, die Sonnenuntergänge und die abendliche Beleuchtung sind einmalig.

    Der Ort Bugibba ist etwas ruhiger als Sliema und St. Julians, wo ein Hochhaus nebendem anderen steht und man den Himmel in den Straßenschluchten nicht sieht, und der Verkehr chaotisch ist.

    Der Busverkehr ist sehr preiswert (1,50 € für ein Tagesticket) und man kommt überall hin. Gut, dass in Buggiba die Endhaltestelle ist, so bekommt man meistens einen Sitzplatz.

     Die Highlights für uns waren Valetta, Mdina und Rabat, diese Orte kann man auch mehrmals besuchen, und man entdeckt immer wieder etwas Neues.

    In den meisten Museen gibt es Ermäßigungen für Senioren (ab 60). Sehr schön auch die Hafenrundfahrt ab Sliema, 1,5 Stunden durch den Grand Habour mit guten Erklärungen auf Deutsch.

     Negativ:

    Im Inselinneren sieht Malta so aus wie die meisten Mittelmeerinseln um diese Jahreszeit, eher karg und ausgetrocknet, das hatten wir auch nicht anders erwartet. Die Touristenorte sind jedoch unglaublich häßlich, zugebaut und ungepflegt. In Bugibba gibt es ein, zwei nette Plätze, wie z.B. die Pjazza Tal-Bajja und den kleinen Yachthafen, aber auch mehrere Bauruinen, die angefangen und nicht weitergebaut wurden (fehlende Baugenehmigung, wie eine Malteserin erzählte), sowie auch verkommene und verfallende Wohnhäuser. (Farbe muß wohl hier sehr teuer sein). Die Straßen sind wie überall auf Malta in einem desolaten Zustand und auf dem Bürgersteig sollte man stets den Blick nach unten halten, denn überall tun sich Löcher und Spalten auf. Das erklärt wohl auch etliche Menschen mit verpflasterten Knien und verbundenen Gliedmaßen. Also schön aufpassen, vor allem abends.

     In der St. Pauls Bay in Sichtweite der Küste liegen etliche Fischfarmen, wo man Thunfische, die man im Meer gefangen hat, mästet. Und es sah so aus, als kämen immer noch einige Anlagen hinzu. Das hat uns dann vom Baden im Meer abgehalten, wobei der Einstieg über eine wackeligeLeiter auch nicht jedermanns Sache ist. Und dann war noch einHotelgast von einer Feuerqualle gestreift worden, was wohl schmerzhafte Verbrennungen hervorgerufen hat.

    Wie schon erwähnt, der Zustand der Straßen ist desolat, allerdings arbeitet man daran, was den ohnehin chaotischen Verkehr noch meh rbeeinträchtigt, aber irgendwann muss man es ja wohl angehen. Fast könnte man meinen, dass die Malteser beim Abzug der Engländer in eine Schockstarre verfallen, und erst beim EU-Eintritt wieder aufgewacht sind. Jedenfalls prangen an allen großen Projekten Schilder, dass die Arbeiten von der EU gefördert werden. Im übrigen ist Malta immer noch fest in britischer Hand, da die meistenTouristen von dort kommen und die Restaurants und Geschäfte total darauf eingestellt sind und das Speiseangebot entsprechend ausfällt. Überhaupt sollte man gute Englischkenntnisse mitbringen, denn sonst wird es schwierig.

    Fazit:

    Nach einer Woche Malta wollten wir eigentlich am liebsten nach Hause, aber das ging ja nicht. In der 2. Woche haben wir dann doch noch die schönen Seiten Maltas entdeckt und das hat uns dann mit der Insel versöhnt. Unsere Lieblingsinsel wird es zwar nicht werden, aber wir haben all das gesehen, weswegen wir nach Malta gekommen sind und nehmen daher auch viele positive Eindrücke mit nach Hause.

  • Kourion
    Dabei seit: 1216684800000
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    geschrieben 1413045969000

    marthahari

    Jedenfalls prangen an allen großen Projekten Schilder, dass die Arbeiten von der EU gefördert werden.

    Jau, in Valletta, Vittoriosa, usw. - überall und teilweise sehr große Restaurierungsprojekte.

    Und das ist m. E. vonnöten, denn Valletta ist Europäische Kulturhauptstadt 2018. ;)

    Ähnliches habe ich im Oktober 12 in Paphos auf Zypern festgestellt: Paphos = Europäische Kulturhauptstadt 2017. :D

    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
  • rumsstein
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    gesperrt
    geschrieben 1413555543000

    Diese Förderungen sind nicht nur auf Valetta und Pripherie begrenzt, sie gibt es z.B. auch auf Gozo in großem Stil.

    Das mit der Schockstarre nach der Unabhängigkeit ist bedingt richtig. Die Briten hinterließen ein desolates Wirtschaftssystem, das praktisch nur auf Landwirtschaft fußte. Mehr als 30 Jahre lang war Malta eines der Armenhäuser Europas, viele junge Malteser verließen die Insel nach USA, Kanada und Australien. Erst in den 80ern entdeckte man den Sprach- und allgemeinen Tourismus und machte es nach der Ablösung der sozialistischen Regierung und nachdem man die "Liebesbeziehung" zu Gaddafi witgehend aufgegeben hatte,  auch ausländischen Firmen und Investoren leichter, sich auf Malta zu etablieren, außerdem kehrten viele der Auswanderer zurück. 30 Jahre Elend haben aber Spuren hinterlassen, die auich heute z.T. noch sichtbar sind. Ich bin seit 1986 regelmäßig auf dem Archipel, es hat sich unglaublich viel zum Positiven verändert.Gozo ist für mich privat nach wie vor die Insel Nummer 1.

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (Alexander Freiherr von Humboldt)
  • Kourion
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    geschrieben 1413559033000

    Nach Gozo habe ich nur eine Tagestour gemacht und dabei ging's dann nur um einige bekannte Sehenswürdigkeiten.

    Und abgesehen von der Gozo-Tour - ich bin in diesem Jahr nicht über Valletta und die Three Cities hinausgekommen. Gab so viel, das ich dort 2007 nicht gesehen habe, da ich in dem Jahr oft ins Inselinnere gefahren bin.

    Aber der Unterschied Valletta 2007 und Valletta 2014 war schon krass. Manches habe ich aufgrund der Restaurierung kaum wiedererkannt. :D

    Werde wohl im Frühjahr 15 erneut rüberfliegen. Mal schaun wie ich's dann mit Gozo halte.

    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
  • Maighdeann
    Dabei seit: 1380153600000
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    geschrieben 1415636205000

    Kourion:

    Werde wohl im Frühjahr 15 erneut rüberfliegen. Mal schaun wie ich's dann mit Gozo halte.

    Wie wäre es mal mit einem Urlaub auf Gozo?

    Man möchte es nicht glauben, aber man bekommt locker zwei Wochen voll ohne sich langweilen zu müssen oder das Gefühl zu haben etwas zu verpassen.  ;)

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