Reiseoption
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Hallo
Ich war im Reisebüro und dort habe ich mich über eine Aida reise im August infomiert der Herr dort hat mir dann ein Zimmer reserviert und hat mir dann aber nicht gesagt das die Option automatisch zu einer festen buchung wird!
Ich war dann eine woche in London und kam dann zurück und hatte eine Rechnung von Aida im Biefkasten!
Aida hat mir gesagt sie können da nichts machen ich müsse mich ans eisebüro wenden..er sagt er hat inzwischen die reise stoniert er weiß aber noch nicht wieviel storno gebühr ich bezahlen muss!Ist es normal das aus einer Option eine feste Buchung wird?
Lg London85
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Das kommt immer darauf an, was vereinbart wurde ... es gibt Optionsbuchungen, die rausfallen, wenn man sie nicht aktiv festmacht ... und es gibt Optionsbuchungen, die automatisch fest werden, wenn man sie nicht storniert ...
Ehrlich gesagt, wundert mich, dass Du eine Optionsbuchung machen lässt, ohne mit dem Reisebüro zu klären, bis wann Du Bescheid geben musst ...
Ob Du Stornokosten zahlen musst, kann ich Dir ohne weitere Details nicht sagen. Es kommt darauf an, was das Reisebüro Dir zu der Optionsbuchung gesagt hat und was Du unterschrieben hast ...
wenn Du einen Buchungsauftrag unterschrieben hast, in dem steht, dass die Option am Tax XX automatisch fest wird, hast Du schlechte Karten ... wenn Du sowas nicht unterschriebwn hast, ist es das Problem des Reisebüros, wenn es eine Option nicht rechtzeitig storniert, wenn es keinen Buchungsauftrag vom Kunden hat . -
Randbemerkung:
KEIN EINIGERMASSEN SOLIDER VERMITTLER würde eine Option ohne ausdrückliche Rückmeldung des Kunden fest werden, sondern eher verfallen lassen - bei aller Liebe?!

Dienstleistung ultraobskur ... wenn exakt so stattgefunden??!! :?
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Sagen mir mal so: Es kann auch in sehr soliden Büros mal passieren, dass eine Option durchrutscht und versehentlich fest wird ... aber dann ist das eine Sache des Büros, es mit dem Veranstalter oder der Reederei zu verhackstücken, wie das Büro da wieder rauskommt. Manchmal muss dann das Büro die Stornokosten bezahlen.
So etwas dann dem Kunden in die Schuhe schieben zu wollen, geht gar nicht ... damit outet sich das Büro als unseriös ... und eine Chance hätte es sowieso nicht, wenn kein Buchungsauftrag des Kunden als Beweis vorliegt
Ohne dem TO was unterstellen zu wollen, habe ich aber im Moment eher das Gefühl, dass er uns noch nicht alle Details zu diesem Fall verraten hat ...
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a) d´accord.
b) leider auch ...
Kann durchrutschen ... aber eine hochwertige Option macht ein Statusbucher, nicht "Tante Mellies Reisestübchen"! Ergo wird die Korrektur kaum ein Problem aufwerfen und auch keine Kosten.
In die Schuhe schieben ... das ist wahrlich unterirdisch, hoffentlich aber ein Missverständnis und rasch geklärt. Immerhin gilt AIDA als Niveauprovider!?
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Warten wir mal, was der neue Tag bringt und ob London85 noch ein paar konkretere Infos gibt ...
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Hmmm, ist das bei AIDA anders als bei anderen ?
Also ich habe bisher immer bei einer Optionsbuchung eine Reisebestätigung bekommen, auf der das Optionsende steht und eben auch, daß die Reservierung nach diesem Datum zu einer festen Buchung wird ...
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Hallo Ihr...
also erstmal Danke für euer Antworten...
Heute habe ich mein Reisebüro wieder nicht erreicht...also die sagen immer ich soll mit Hr. X sprchen und der habe gerade Kunden und er ruft mich zurück...seit Dienstag geht das so!
Naja und da ich berufstätig bin kann ich nicht mal eben jeden Tag in das Büro gehen!
Als ich dann nochmal bei aida angerufen haben gab es die gleiche antwort das ich mich an das reisebüro wenden muss!ich bin mir im moment nicht sicher ob ich überhaupt etwas unterschrieben habe!
Auf der Option steht klein drauf das die Option fest wird! Aber warum erwähnt
man das im Gespräch nicht? Er hat noch zu mir gesagt er könnte die option verlänger!!!Und das ist eine reise für 12.000 Euro!!!
Da warte ich doch auf antwort des Kunden! -
Ein was verstehe ich nicht, du hast doch die Option vorliegen, ist da deine Unterschrift darauf oder nicht! Man bekommt da doch mindestens eine Durchschrift und bei 12000€ weiß man doch genau ob man Unterschrieben hat oder nicht.

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Wenn man dann aber nicht mehr will, kann man sich doch mal fragen ob man überhaupt unterschrieben hat ?
Ich kenn es nur so das eine Option binnen einer vereinbarten Frist fest wird, wenn man sich nicht wieder rührt. Dafür unterschreibe ich auch im Reisebüro. Ist bei uns jedenfalls so (falls ich mal ins Reisebüro gehe) und auch online steht immer Option bis xx.xx.xxxx.
Wenn ich mich nicht rühre habe ich die Reise verbindlich gebucht, wenn ich das nicht will reicht ein Anruf im Reisebüro. Und wenn ich ein unverbindliches Angebot haben will sage ich das klar und deutlich. Und erhalte dann ein solches. Mein Pech ist dann nur, wenn ich zu lange überlege und die Reise ausgebucht ist, denn ein Angebot ist nur ein Angebot.Was ist eigentlich im Moment los: der eine warte im Hotel bis der Flieger weg ist, der andere weiß nicht mehr was er unterschrieben hat usw. usf. Aber im Supermarkt um jeden Cent feilschen - da will man mündiger Verbraucher sein
. Ich versteh die Welt nicht mehr.
.Birgit
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@ Birgit
So lange sie Rechte haben oder glauben zu haben, sind sie "mündige Verbraucher", die auf die Rechte pochen ... wenn sie Pflichten haben, stellen sie sich auf doof ...
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Der Knackpunkt ist hier nicht unbedingt die Unterschrift. Optionen werden in der Regel immer fest wenn sie nicht vor Ablauf storniert werden. Hat London85 die Option unterschrieben und sich nicht rechtzeitig gemeldet, ist das eine übereinstimmende Willenserklärung und die Buchung korrekt. Sollte die Option nicht unterschrieben sein, kann man sich drüber streiten, denn auch eine mündliche Willenserklärung ist eine Willenserklärung und somit gültig, nur könnte man da rechtlich Probleme haben nachzuweisen, dass der Kunde dies auch wirklich buchen wollte. Rein theoretisch muss die Option also gar nicht unterschrieben sein, die Angabe der persönlichen Daten des Kunden (muss ja so gemacht werden, sonst wäre die Rechnung net an den Kunden gegangen) kann als Buchungsabsicht ausgelegt werden.
Nichtsdestotrotz ist es schwach vom Reisebüro die Option fest werden zu lassen ohne zuvor den Kunden anzurufen. Selbst wenn ich den Kunden nicht erreiche nehme ich die Option raus oder versuche eine Optionsverlängerung zu erwirken.
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Mir erscheint in erster Linie das Reisebüro suspekt, vermutlich weiß man dort schon, warum der Herr X immer Kundschaft hat, telefoniert = nie zu sprechen ist. Vielleicht plant der Gute ja schon, was er mit der Provision von dieser 12.000 Euro teuren Reise macht...
Hab mir da auch mal meine Unterlagen angesehen: neben dem Veranstalter steht groß: Reiseanmeldung auf Option; das Reisebüro hat ein Datum dazu geschrieben, wann die Buchung fest wird und darüber auch immer mit mir gesprochen. Unten sind Datum und Unterschrift vom Reisebüro drauf und meine. Und wenn ich irgendwo was unterschreibe, dann will ich davon auch ein Exemplar bzw. wüßte, ob ich unterschrieben habe.
Nach 3 Tagen wurde aus der Option eine Festbuchung und wenige Tage später hatte ich vom Reiseveranstalter die Reisebestätigung in der Post.Auch hätte ich bei einem Betrag von 12.000 Euro extra genau alles gelesen, speziell das Kleingedruckte und mich allseits über die Modalitäten schlau gemacht...
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Hanni1986 wrote:
Hat London85 die Option unterschrieben und sich nicht rechtzeitig gemeldet, ist das eine übereinstimmende Willenserklärung und die Buchung korrekt.Aha ... wäre interessant, zu dieser Aussage mal die gesetzgeberische Grundlage zu erfahren?
Wie wenig "übereinstimmend" die Sachlage ist, kann man aus dem Eröffnungsbeitrag unschwer herauslesen. Wenn überhaupt hat London85 eine erste Willenserklärung abgegeben, sodann hat er erst einmal Zeit, darüber zu entscheiden. Diese Entscheidung hat der Vermittler abzuwarten und ggf. noch einmal nachzufragen, wie es sich denn nun um den Willen verhält bezüglich der Reise.
Nehmen wir einmal an, London85 wird wenige Stunden nach seiner Willenserklärung zu einer akuten Apendektomie in ein Krankenhaus verbracht und ist mehrere Tage nicht ansprechbar? Wird dann mangels seiner Rückmeldung aus der Option ein Reisevertrag? Schönen Dank ... !
Wenn Herr X keine Lust hatte, trotz nicht erhaltenen Feedbacks noch einmal bei London85 anzurufen, hätte er ganz einfach die Option rausnehmen können und sich bestenfalls einen Kundenrüffel eingefangen, weil die Reise inzwischen leider 12 469 € kostet und nicht mehr den ursrünglichen Preis, aber damit wär dann auch gut! -
Guten Tag.
Unsere Reisen buchen wir schon seit Jahren in dem Reisebüro unseres
Vertrauens. Man kennt sich gegenseitig und hat auch private Ansprechpunkte.
Wer eine Reise für 12000 Euro in einem suspekten Reisebüro(Chef nicht zu erreichen) bucht, hat das Leben
vielleicht noch nicht begriffen. Juristisch wird es wahrscheinlich eng.
Schön wenn man mit Menschen zu tun hat , wo man das Kleingedruckte nicht
lesen muß.
MFG Betancuria -
Betancuria wrote:
Juristisch wird es wahrscheinlich eng.Und wovon genau leitest du diese Einschätzung ab?

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Guten Abend.
Ich gehe davon aus, daß es sich bei dem Herrn vom Reisebüro nicht um einen seriösen
Geschäftsmann handelt. Grund: Ein seriöser Partner hätte natürlich vor Ablauf der Option Kontakt aufgenommen.
Solch ein Mensch rechnet vorher schon damit, daß der Kunde die Zeit verstreichen läßt und die Buchung fest wird.
Das führt zu meiner Überzeugung, daß er sich auch eine Unterschrift auf der Optionsbuchung hat geben lassen.
Vielleicht sollte man nochmal bei AIda nachfragen, ob es schon öfter Ärger mit dem Reisebüro gegeben hat.
MFG Betancuria