Meldungen über Dürre
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Na Gott sein Dank, dann sind die Meldungen wohl wieder etwas überzogen.
Hängt vielleicht mit dem Besuch unserer Kanzlerin zusammen, es muss ja
spannend berichtet werden.
Den Regen brauchen die ja doch dringend!!!LG Sonnenschein
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Jambo,
in der Region Turkana herrscht große Dürre .Als ich im Mai in Kenia war haben sie dort intensiv im TV berichtet drüber.Die Leute dort haben kein Wasser dem zufolge auch keine Nahrung.Sie werden mit Hilfsgüter versorgt.
Frauen bringen ihre Kinder um weil sie nix zu essen haben.
Es war schrecklich anzusehen.
Es wird nicht nur hochgespielt weil Frau Merkel dort ist es das Thema auch mit Herr. Kibaki .
Sowie der ganze Nordosten von Kenia Bispel Pokot,Wajir,Moyale and Marsabit
haben kein Wasser und keine Nahrung.
Jassi -
Jambo
die Dürre ist nicht flächendeckend.Gebiete im Samburu sind auch sehr trocken,
einige grün.
Aber den Menschen in Kenia machen die gestiegenen Preise für Mais sehr großen Kummer.
Dér Preis hat sich fast verdreifacht in den letzten Monaten....
Lg Turtle 1994 -
Das hört sich echt schlimm an und immer trifft es die Ärmsten der Armen.
Hoffentlich setzt in diesen Gebieten bald wieder Regen ein.
LG Sonnenschein
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Sonnenscheinbb66 wrote:
Wie die Medien melden - Frau Merkel ist in Kenia - soll in Kenia
und einigen angrenzenden Ländern Dürre herrschen.
"3 Regenzeiten ind Folge ausgeblieben", schreibt die bild.de.
Kann jemand berichten, ob es wirklich so dramatisch ist und
wenn ja, welche Regionen es in Kenia betrifft?LG Sonnenschein
Hallo Sonnenschein
Das kommt drauf an wohin du fliegst!Bei Wetter .de steht für Mombasa 28-30 Grad Regen und bewölkt.Für die nächsten 2 Tage
Bei denn Ländern waren glaube ich Somalia gemeint.Ist schon traurig.Hier regnet es in Strömen und da ist kein regen in Sicht!!!!
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Jambo,
das Problem gibt es schon lange und nicht erst seit kurzem.
Es betrifft vor allem die nördlichen Gebiete Kenyas. Aufgrund der Dürre am Kap fliehen viele nach Äthiopien oder eben auch Kenya. Die Flüchtlingslager sind hoffnungslos überlaufen und auch in Kenya selber sind die Preise für Grundnahrungsmittel stark angestiegen.Kenya ist einfach ein total korruptes Land (wie soviele andere) und wenn es in Afrika nicht soviele Rohstoffe gäbe, dann würde sich doch politisch gesehen fast keiner dafür interessieren. Entschuldigt bitte meinen Sarkasmus, aber den gewinnt man einfach mit der Zeit.
Der Norden Kenyas ist touristisch nicht erschlossen und es fehlen dort auch die Einnahmen aus dieser Branche. Die Küste selber sowie einige Gebiete, die safarimäßig interessant sind, profitieren natürlich stark vom Tourismus oder auch der Landwirtschaft, wie die Gegend im Rift Valley.
Ab und an sieht man wieder etwas in den Medien und man meint, dass es jetzt erst wieder begonnen hat. Die Regenzeiten bleiben seit Jahren aus bzw. fallen nur dürftig aus. Der Klimawandel macht auch vor Kenya nicht halt.
Es gibt hier einige Threads zu diesem Thema aus den Vorjahren.
Viele Grüsse
Chrissy -
Hallo!
Wahrscheinlich habt ihr es jetzt auch alle in den Nachrichten gesehen, in Somalia, Äthiopien und im Norden von Kenia herrscht die größte Hungerkatastrophe seit vielen, vielen Jahren. So schlimm wars schon lange nicht mehr, auch wenn es viele schlimme Jahre dort gegeben hat.
ich möchte das Thema hier noch mal aufgreifen: es gibt bei allen großen Hilfsorganisationen eine Kontonummer für all diejenigen, die diese Bilder genauso betroffen machen wie mich.
Selbst wenn es an der Küste regnet, und hoffentlich auch in ein paar anderen Gebieten in Kenia. (in denke an die Gegend um Amboseli und Tsavo, die 2009 auch schon sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, Mensch und Tier litten sehr schlimm)
LG Sabine -
Genau das habe ich vor ein paar Tagen auch getan
. Allerdings nicht bei einer reinen Hilfsorganisation, sondern für den Sondereinsatztrupp von Ärzte ohne Grenzen...was die da im Moment leisten übersteigt fast meine Vorstellungkraft.Bitte nicht falsch verstehen, will her nicht von Mensch auf Tier "überspringen", natürlich stehen die Menschen an Stelle Nr. 1 - trotzdem eine Frage: Hat jemand aktuelle Infos aus dem Samburu? Eine Bekannte hat mir gestern erzählt, dass angeblich die ersten Raubkatzen rausgebracht werden sollen. Diese Info kam bei ihr aber auch nur über "Buschfunk" an....
Lg
Stüppi -
Jaaaa,vielleicht hätten die Zeilen nicht in diesen Thread gehört...richtig.
Keine Angst, die Nachrichten verfolge ich. Und es war nicht auf die Dürre am Horn
bezogen!!!ABER - auch der Samburu ist seit Monaten sehr sehr trocken, zumindest viele Gebiete
dort. Dahin ging meine Frage, in keine andere. -
Außerdem, lieber Coraya, betrifft die Dürre - wenn auch nicht in dem Maße - sehr wohl auch Kenia und das auch nicht erst seit kurzem. Wenn auch nur Teilgebiete Kenias. Auch das ist den Nachrichten seit geraumer Zeit zu entnehmen.
Trotzdem bezog sich meine Frage nur und ausschließlich auf den Samburu.
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Hallo noch mal!
ich habe jetzt erst mitbekommen, dass hier auch die Frage auftauchte, ob man aufgrund der Dürre jetzt noch nach Kenia fahren sollte.
Eindeutig JA! Wie hier schon beschrieben, die Dürre betrifft das Gebiet um den Lake Turkana, ganz im Norden und Äthiopien und Somalia. Als Tourist kommt man nicht in diese Gebiete. Und für Kenia ist der Tourismus DIE Einnahmequelle.
Leider gab es in Kenia auch andere Gebiete, die sehr von der Dürre bedroht waren, Mensch und Tier waren betroffen. Ich weiß nicht wie es jetzt gerade zwischen Tsavo und Amboseli aussieht?
Wir waren Anfang 2010 im Amboseli Nationalpark, wo die Dürre sehr gewütet hatte und viele Tiere verendet sind, auch im Tsavo West in den Mzima Springs sind viele Nilpferde damals verendet. ABER: großer Trugschluß, die sind nicht verdurstet, sondern verhungert. Es gab kein Gras mehr, aufgrund der Trockenheit, und deshalb hatten die Tiere nichts zu essen. In Mzima Springs gabs immer noch genug Wasser, aber es gab dort an Land kein Gras mehr, die Nilpferde sind verhungert.
Damals hatte gerade die kleine Regenzeit November/Dezember eingesetzt und es war dann ein herrlicher Anblick, wie schnell sich im Tsavo alles wieder in sattes Grün verwandelt hatte. Im Amboseli war gerade ein ganz dünner Grashauch zu sehen und die Menschen dort meinten, jetzt wird sich alles erholen.
LG Sabine -
Jambo
also im Samburu hat es gestern heftig geregnet.Aber das Problem ist das die Regenzeit (dort ab April)ausgeblieben ist.Es regnet nur hin und wieder mal und nicht ausreichend.
Aber die gestiegenen Lebensmittelpreise machen den Menschen dort sehr zu schaffen....
Noch 24 Tage ,dann werde ich dort sein....
Lg Turtle 1994 -
Jambo Foris,
ich stehe seit ca. einer Woche fast ununterbrochen mit unserem Patensohn in Verbindung. Er wohnt in der Nähe von EMALI, also Maasai- Land. in der Nähe des
Amboseli.
Die Jungs sind dabei ,einen ca. sieben Meter tiefen Schacht im Flussbett zu graben, um
an das Grundwasser zu kommen und damit die Tiere zu tränken.
Es ist also nicht so unproblematisch, wie das hier manchmal klingt.
Die Preise für Lebensmittel, vor allem Mais haben sich vervierfacht zum vergangenen Jahr.
Würde Euch gern ein paar Fotos zeigen, bin dazu aber leider technisch "zu hoch begabt"Viele Grüße Tumakaj
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Ich bin Tumakaj sehr dankbar für den Beitrag. Auch wir haben Freunde im Massailand nahe Emali und auch bei ihnen dort sieht es wirklich nicht gut aus. Mir wurde gesagt, dass überall großer Hunger herrscht. Der letzte Regen war im April 2010.
Ich kann mich noch an die große Dürre vor 2 Jahren erinnern, da waren wir einige Zeit in dieser Gegend. Die Rinder der Massai sind wegen Hunger und Durst verendet, unzählige Hilfsfahrzeuge der UN (schöne, nagelneue, weiße Jeeps) und des "Red Cross" sind an Simba und Emali vorbeigefahren, es kam keinerlei Hilfe für diese Menschen, weder vom Staate Kenia, noch von den diversen Hilfsorganisationen.
Auch heute sieht es nicht viel besser dort aus, weil die Menschen keine Tiere mehr haben, die bisher ihren Lebensunterhalt dargestellt haben.
Yeiyo -
Hallo und guten Tag, da wir im Oktober als Familie zum ersten mal nach Kenia fliegen, haben wir natürlich die Meldungen aus den Dürregebieten aufmerksam verfolgt. Mir ist momentan wirklich nicht wohl bei dem Gedanken, dass, während wir unseren Urlaub im Hotel und auf Safari geniessen, einige Hundertkilometer weiter Menschen an Hunger und Durst sterben. Mein Mann hat sogar erwogen, die Reise abzublasen. Mich würde sehr eure Meinung als Kenia-Kenner interessieren.
LG Brikuni