6-7 Wochen Südafrika
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Hallo zusammen
Nachdem wir letztes Jahr in Kanada waren haben wir uns dieses Jahr (oder 2015) für Südafrika entschieden. Je mehr wir über dieses Land lesen und uns damit auseinandersetzen um so unsicherer werden wir mit der Routenplanung . Sich beschränken fällt soooo schwer! Vielleicht könnt ihr uns etwas unter die Arme greifen.
Wir haben mal folgende Route ausgewählt:
Johannesburg - Polokwane - Makhado - Leshiba Wilderness - Thohoyandou - Krüger (Punda Maria Gate) - Rg. Phalaborwa - Rundtour mittlerer Krügerpark - Phalaborwa - über Hodespruit zum Blyde River und Panoramastrasse - Saibe - Nelspruit. Durch das Swaziland (Westroute). Golea - Hluhluwe iMfolozi - St. Lucia.
St. Lucia - Durban - Underberg (Garden Castle Nat. Res.) hoch bis Golden Gate Highlands Nat. Park. Über Bloemfontein in den Mountain Zebra - Addo - Tzitzikamma weiter die Gartenroute runter nach Kapstadt.
Retour nach Johannesburg mit dem "Shosholoza Premier Classe Train"Wir fahren nicht gerne Kilometer um Kilometer. Gerne bleiben wir 2 bis vier Tage an einem Ort. Dazwischen darf es auch mal sogenannte ,Fahrtage, geben oder nur eine Übernachtung. Wenn möglich soll die Reise in sechs Wochen nicht über 5000 Km (inkl. Abstecher) betragen.
Wir befürchten, dass wir bei dieser Route nur im Auto sitzen. Kann dies jemand beurteilen?
Weitere Fragen: lohnt sich die Route über Makhado - Leshiva Wilderness und von dort zum Krüger? Oder ist besser über Tzaneen zum Krüger?
Braucht es für Schweizer ein Visum für Swaziland? Ist die Nordroute interessanter als die Südroute?
Drakensberge betr. 'Mehr-Kilometer' auslassen und alles dem Meer entlang Rg. Gartenroute?
Welche Jahreszeit ist besser: Oktober/November oder April/Mai?
Müssen alle Unterkünfte im Voraus gebucht werden? Sind gerne etwas flexibel.Kurz zu uns: wir sind 63 und 65 Jahre alt. Uns interessieren fremde Länder, Mensch und Kultur, Natur und das Wandern/Bergsteigen.
Karlkraus, sah dass du auch Tipps zu Südafrika gibst. Nochmals vielen Dank für die Unterstützung unserer Kanadareise. Vielleicht schaffe ich es, demnächst, unseren Reisebericht ins Forum zu stellen. ( die Tour haben wir abgekürzt. Sind in 6 Wochen 4300 Km gefahren)Nun bin ich/ wir gespannt auf eure Inputs. Danke
Gruß
Paroli -
Hallo Patoli,
ich bin sicher für Kanada war ich nicht wirklich eine Hilfe, da waren bestimmt die echten Experten näher dran.
Deine Strecke dürfte um 5000 km reine Distanzkilometer liegen. Dazu kommen sicher noch bis zu 2000 km für Pirschfahrten etc. Zu knapp würde ich nicht rechnen.
Natürlich werdet Ihr auch an bestimmten Tagen gar nicht fahren, z.B. in Leshiba, Tsitsikamma. In 6 Wochen ist das alles sicher ohne zu viel Streß machbar und Ihr sitzt auch nicht nur im Auto.
Bei Deiner Route fehlt mir übrigens Graaff-Reinet, ein absolutes Highlight und wenn Ihr sowieso zum Mountain Zebra fahrt auch nah an Eurer Strecke.Alternative:
Wenn Ihr jedoch inkl. Pirschfahrten keinesfalls mehr als 5000 km fahren wollt, würde ich mich auf Limpopo und Kwa Zulu Natal beschränken.
Das wäre also eine Route JNB - Leshiba (- Mapungubwe) - Punda Maria - Krüger bis Phalaborwa - Panoramaroute - Krüger Süd - Swaziland - Ithala - Hluhluwe - St. Lucia - Drakensberge - JNB.Da ich Eure geplante Route für machbar halte, jetzt meine Anmerkungen dazu. Solltet Ihr Euch für die Alternativroute entscheiden, dazu gerne später mehr.
Leshiba ist eine Perle, da lohnt sich sicher der Besuch.
Deutsche benötigen kein Visum für Swaziland, ich nehme einmal an, für Schweizer gilt das auch. Guck doch einmal, was die Botschaft dazu sagt.
Wenn die Strecke südlich Lesotho nur zur Durchfahrt genutzt wird, ist es die schnellere Variante gegenüber der nördlichen Route mit den Drakensbergen. Wenn allerdings auch die Küste besucht werden soll, ist das kein zeitlicher oder Kilometer Vorteil mehr, im Gegenteil, wenn es dann trotzdem hoch zum MZNP gehen soll, wird es sogar mehr Zeit und Kilometer benötigen. "Am Meer entlang" gibt es übrigens keine Straße zwischen Durban und East London!
Mir würde als Reisezeit Oktober/November (besser noch September/Oktober) mehr zusagen. Gründe: Frühling = viele Blüten, Walsaison an der Garden Route.
Ich würde nur Leshiba und Krüger vorbuchen, danach würde ich ohne Vorbuchung fahren. Wenn Ihr in NPs wohnt, könnt Ihr immer von dort die nächsten NPs buchen, also vom Golden Gate den MZNP, von dort Addo (riskant besonders am WE aber möglich besonders im Camp Matyholweni), von dort Tsitsikamma. Gleiches gilt von Ithala zum Hluhluwe.
Landschaftlich schöner finde ich durch Swaziland die Route über Piggs Peak und Mbabane. Allerdings ist die Strecke recht kurvig und daher auch langsamer und der häufige Nebel an den schönsten Streckenteilen kann die Schönheit unsichtbar machen.
Gruß,
karlkraus
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Guten Abend Karlkraus
Estmals ganz vielen Dank für deine Antwort mit den vielen guten Tipps.
Gibt schon, für uns, ein bisschen viel Kilometer und trotzdem möchten wir gerne etwas vom Norden, den Drakensberge und Süden ( Gartenroute) sehen. So habe ich, sind ja im Winterurlaub, nochmals den Reiseführer zur Hand genommen, diverse Varianten überlegt...und.....und...
Kennst du das "Karongwe Game Reserve" (an der R36")? Ist dies empfehlenswert? Da könnten wir von Polokwane über Tzaneen nach Karongwe Game fahren und von dort zur Panoramastrasse. Sowie von Durban nicht nach Underberg sondern direkt zu Giant's Castle. Auf diese Eise könnten wir doch etliche Kilometer sparen. Wäre dies, für dich als Kenner, eine Alternative?
Kann man in Südafrika, wie in Kanada und den USA, unterwegs das Auto abstellen und Wanderungen oder sich was anschauen gehen? Oder fährt man jeweils besser zur Unterkunft und begibt sich von dort (ohne Gepäck) auf Sightseeing-Touren?
Auto: da sind doch etliche ungeteerten Strassen zu fahren. Ist man mit einem 3X4 oder SUV besser beraten?Das wärs für heute.
Gruß und ein Dankeschön im Voraus auf ein Feedback
Paroli -
Hallo Patoli
wir fliegen ja morgen wieder und waren letztes Jahr auch unterwegs, natürlich nicht sooo viel wie Ihr, aber gut 2000 km sind wir auch gefahren. Ja es sind viele Straßen ausserhalb der N oder R nicht geteert, aber gut befahrbar. Wir haben auch dieses JAHR bewusst keinen SUV genommen, zum Einen finde ich die extrem teuer, zum Anderen fielen wir mit unserem Toyota Corolla überhaupt nicht auf. Ich denke persönlich immer, wenn man mit einem "dicken" Auto durch die Gegend fährt, gibt man mehr Angriffsfläche. Ihr müsst halt darauf achten, dass das Gepäck in den Kofferraum passt, offen rumliegen lassen würde ich nichts, daher haben wir für uns beide auch die Kategorie E mit Navi und Automatik genommen, ein Kleinwagen reicht aber lt. Info hier im Forum auch aus. Selbst als wir den Swartberg Pass gefahren sind, und da war NUR großer Schotter, oder rüber zum De Hoop hat unser Auto alles gepackt.
Wegen dem Parken - uns wurde letztes Jahr gesagt, dass man das Auto jetzt nicht einfach irgendwo im Nirvana abstellen soll sondern immer dort, wo mehrere Menschen/Autos parken, das wäre sicherer. Das haben wir auch so getan, vor allem wenn wir von einer Unterkunft zur Anderen gefahrenn sind und das Auto voll hatten. Meine große Umhängetasche mit allen Papieren hatte ich da natürlich immer bei mir, aber der Rest war halt im Auto, da wollte ich kein Risiko eingehen. WIR haben uns so einfach wohler gefühlt.
Viel Spaß bei der weiteren Planung, ich muss heut noch ein bisschen ins Büro und morgen gehts endlich in die Sonne. Zu Deinen anderen Fragen hilft Dir Karl sicherlich gut weiter!
LG Biene
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Liebe Biene
Danke für die Infos. Da wünsche ich euch einen ganz tollen Aufenthalt in SA.
Noch eine Frage: diese 2000 Km wurden diese innerhalb 3 Wochen gefahren? Bei uns wäre ja "reine" Fahrkilometer ( ohne Extras) ca 5000 innerhalb 6 Wochen. Dies ist doch noch ein Unterschied.Danke und gute Reise
Patoli -
Hallo Patoli (oder Paroli?)
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Karongwe: Direkt kenne ich das nicht aber das angeschlossene Makalali. Mir hat das nicht so gut gefallen. Die Art, wie dort ohne Rücksicht auf Pflanzen und Tiere gefahren wird, ist nichts für mich.
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Mietwagen: Ein normaler PKW reicht, wenn man die Geschwindigkeit entsprechend anpasst aus. Wenn Leshiba noch auf Eurer Liste steht, da geht es dann nur mit vorher reservierter Abholung. Für den Anstieg zur Lodge benötigt man einen SUV. Auch die Pisten im Karongwe bis zur Lodge sind für einen PKW ziemlich knifflig. Da kommt man dann nur sehr langsam vorwärts.
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Sicherheit: In den USA würde ich genauso wenig, wie in Südafrika ein sichtbar beladenes Auto überall stehen lassen. In den Parks stellt das allerdings kein Problem dar. In Städten würde ich das Auto ungern mit offensichtlichem Gepäck stehen lassen. Dieses gilt auch und besonders für einen kleinen Ort, wie Knysna. An Hand der vielen Autofensterglasscherben entlang der Bordsteine kann man ganz gut erkennen, dass das riskant sein kann.
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Route: Wenn Ihr den Norden Limpopos weglasst, spart Ihr sicher einiges an KM. Z.B. von JNB direkt nach Sabie. Dort 2-4 Nächte für Wanderungen an der Panoramaroute, dann z.B. die Muweti Lodge im Balule Reserve, weiter über Phalaborwa in den Krüger mit Leshiba als nördlichstem Camp dieser Route und dann in den Süden.
Die von Euch geplante Route fahren viele Besucher in 3 Wochen und fühlen sich dabei wohl. Ihr habt 6 Wochen! Underberg könntet Ihr weglassen und damit einiges an Kilometern sparen. Eine Sani Pass Tour wäre dann aber nicht möglich. Die einzige Strecke, die echtes Kaugummi wird ist zwischen Golden Gate NP und Mountain Zebra NP. Da würdet Ihr wirklich Kilometer fressen müssen.
Ich könnte mir Eure geplante Route in 6 Wochen genauso gut vorstellen, wie 6 Wochen nur Krüger. Die Entscheidung müsst Ihr selber treffen.
Gruß,
karlkraus
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Hallo zusammen
Endlich! Ferien sind vorbei, Hochtouren kommen erst, so können wir uns voll dem Thema Südafrika widmen. Nach reiflicher Überlegung haben wir entschieden unsere Reise aufzuteilen. Wir werden dieses Jahr, Oktober/November eine Rundtour Kapstadt – Kapstadt machen und im Frühjahr 2015 (ev. April/Mai) den Norden bereisen. Heute haben wir den Flug gebucht. Wir fliegen am 6.10. ab und am 14.11. geht’s wieder retour.
Unsere Route sieht wie folgt aus:
7 Nächte Kapstadt: inkl. Ausflüge (Ferienwohnung, gebucht bei einer Schweizer-Familie)
1 Nacht De Kelders. Unterwegs Besuch von Harold Porter Nat. Botanical Garden und Betty’s Bay.
1 Nacht in Swellendam
3 Nächte Mossel Bay
3 Nächte Knysna (mit Ausflüge nach Plettenberg Bay / Robberg Penisula
2 Nächte Tsitsikamma
3 Nächte Addo Elephant Nat. Park (Main Camp ?)
1 Nacht Mountain Zebra Nat. Park
2-3 Nächte Graaff-Reinet (Valley of Desolation
2 Nächte Outdtshoorn / Ausflug nach Cango Caves
3 Nächte Montagu (wandern)
1 Nacht Sambona Wildlive Reserve
2 Nächte Kagga Kamma Nature Reserve
5 NächteCederberge (ev. an zwei verschiedeneStandorte)
1 Nacht – Paternoster
1 Nacht unterwegs Richtung Kapstadt
Fragen: wo haben wir zuviel – wo zuwenig Zeit eingeplant.
Was haben wir vergessen?
Ist Hermanus besser als De Kelders?
Lohnt sich ein Abstecher nach Wilderness N.P.
Lohnt sich vom Mount Zebra über Nieu Bethseda, mit ev. 1 Übernachtung, nach Graaff-Reinet zu fahren?
Hat jemand gute Tipps für Unterkünfte (Guesthouse, B&B, in den Parks usw.?)
Ist die Tour besser, von der Jahreszeit her, in umgekehrter Richtung zu machen?
Auf eure Tipps bin ich gespannt und ein grosses Dankeschön im Voraus
Patoli -
Hallo, komme gerade wieder zurück aus Südafrika und kann Dir nochmal gerne ein paar Tipps geben.
Ganz ehrlich frage ich mich, was Ihr in MOSSEL BAY 3 Nächte wollt?! Mossel Bay bietet so gar nichts, wir sind jetzt 2 Jahre hinter einander durchgefahren bzw. einmal auch zum Essen gestoppt, hat eigentlich nur Industrie. Dann würde ich lieber Knyna oder noch besser Plettenberg Bay als Unterkunft vorziehen! Plettenberg Bay waren wir dieses mal 1 Woche, Knysna letztes Jahr 2 Nächte! Uns hat von dem was man machen konnte Plettenberg deutlich besser gefallen und wir sind tagsüber auch mal zum ME nach Knysna gefahren. Nur so als gut gemeinten Tipp! In Knysna kommt es auch ganz extrem auf die Lage des Gästehauses an da die N2 direkt durch Knysna führt (inkl. der ganzen Trucks) und das war bei uns nachts obwohl auf einer Anhöhe gelegen, doch sehr laut. Restraunts an an der Waterfront oder auf Thesen Island sehr gut, aber auch touristisch. In Plettenberg fand ich ich die Auswahl besser. Mein Tipp, wenn Ihr Euch was richtig LEckeres und SChickes gönnen wollt - zwischen Knynsa und Plettenberg in der Nähe von "Harkerville" liegt das ZINZI (gehört zum Tsala Treetop Hotel wo wir letztes Jahr 2 N waren), dort waren wir dieses mal 2 Abende zum Essen...Plettenberg bietet auch viele Möglichkeiten zum Wandern, div. Trails am Robberg Beach (dort waren wir 7 Nächte), daher würde ICH Plettenberg als Unterkunft Knysna vorziehen!
Wilderness fand ich jetzt "nett" mehr aber auch nicht. Ein langezogener Ort, schöner Strand, wenig Restaurants. Tagestrip ok. Aber m.E. immer noch deutlich besser als Mossel Bay!
Swellendam haben wir dieses Jahr dummerweise auch wieder gemacht als Zwischenstop. 1 Nacht reicht da vollkommen. Wir waren jetzt 2mal 2 Nächte - viel zu viel! Aber hab Dir hier ein gutes Restaurant (Field and Fork)!
Montagu auch gleich 3 Nächte?! Bietet Montagu und Umgebung so viel? Wir haben hier von Swellendam einen kurzen Tagestrip hin gemacht! In der Nähe ist Robertson bzw. die Weingegend um Bonnievale/Ashton. Übernachtet doch dort auf einem schönen Weingut mit Weintasting, Bootsfahrt auf dem Fluss und Touren zum Wandern etc. nach MOntagu?! Montagu selbst bietet unserer Meinung nach nicht viel und wäre mir für 3 Nächte zu viel... aber auch das ist natürlich Ansichtssache!
Oudtshoorn muss nicht wirklich sein. Klar die Caves, Strauße etc. - aber mehr bietet Oudtshoorn nicht. Doch, den Swartberg Pass.. Überhaupt, die Pässe sind toll zu fahren und ein Erlebnis, auch in der Nähe von Swellendam gibts einen.
Bettys Bai hat es viele Pinguine, die Straße zu Fahren ist toll. Zu Deiner Zeit sind ja auch Wale unterwegs... Hermanus oder Kleinmond lohnt sich daher erst in "Eurer" Zeit nicht bei uns... aber dann rasch an Buchen, ist dann glaub ich ziemlich gut besucht der Ort!
Bei Fragen gerne auch gern per PN wenn Du magst.
Gruß Biene
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Hallo Patoli,
da ich gerade erst aus einem urlaub zurück komme, kann ich erst jetzt antworten.
Hermanus - De Kelders habe ich hier eingeordnet. Mir gefällt De Kelders besser, wer zu seiner Zufriedenheit mehr Restaurants benötigt, kommt sicher mit Hermanus besser zurecht.
Wilderness und der angeschlossene NP haben uns sehr gut gefallen, dort kann man auch gut wandern und gegebenfalls die Wanderung mit einer Kanutour verbinden. Ich würde dort wohnen und den Abstecher nach Knysna machen. Mossel Bay hat zwar ein paar nette Stellen aber durch die Raffinerien am Ortseingang eine geruchliche und optische Belästigung, die mir nicht gefällt. Da bin ich genau wie bei Knysna ganz bei Bine.
Mountain Zebra - Graaff-Reinet ist ein Katzensprung. Da benötigt es keine Zwischenübernachtung. Nieu Bethesda kannst Du Dir ansehen, ein Muss ist es für mich nicht.
Grundsätzlich würde ich nicht an den Parks wohnen sondern in den Parks (Addo, Tsitsikamma, Mountain Zebra. Genaue Beschreibungen findest Du auf sanparks.org .
In Graaff-Reinet ist Heathers Guesthouse eine einfache, urige Unterkunft.
Die vielen 1-Nacht-Stationen würden mich stören. Ich würde eher so empfehlen:
7 N Kapstadt
2 N De Kelders
2 N Swellendam (hier kann man durchaus vieles machen, Wanderungen im Marloth NR, im Bontebok, im Grootvadersbosch NR, Ausflug zum De Hoop, Likörtasting bei Wildebraam, tolle Cafès...)
3 N Wilderness
2 N Tsitsikamma
3 N Addo (beim ersten Mal eher Main Camp, allerdings hat auch Matyholweni seinen Reiz, kommt darauf an, was Ihr sucht: Ruhe oder Restaurant)
2 N Mountain Zebra
2-3 N Graaff-ReinetOudtshoorn ist nicht gerade mein Ort und die Cango Caves sind zwar o.K. aber letztlich eine Tropfsteinhöhle, die es ähnlich überall gibt. Ich würde den Karoo NP statt dessen vorziehen.
Gruß,
karlkraus
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Hallo Klaus und Biene
Vielen Dank für eure Tipps, die ich in unser Programm aufnehmen werde. Hatte plötzlich selbst das Gefühl, dass ich zuviele Stopps an der Garden Route eingeplant habe.
Karl, deine Bemerkung zum Karoo NP veranlasst micht die Route etwas abzuändern und von Graaff-Reinet zum Karoo NP zu fahren. Reichen 3 Übernachtungen?
Um nach dem Karoo NP gemütlich nach Montagu zu gelangen ist eine Zwischenübernachtung sinnvoll? Nach euren Berichten muss es nicht Oudtshoorn sein. ZB im Port Wine Guest House in Calitzdorp. Oder habt ihr mir einen guten Tipp. Montagu werde ich wohl um einen Tag kürzen.
Kennt ihr folgende Stationen: Sambona Wildlife Reserve, Kagga Kamma Nature Reserve? Lohnt sich in einem dieser Reserve zu logieren? Kennt ihr die Cederberge? Vorläufig eine letzte Frage: ist es besser zurst Rg Cederberge zu fahren? Später wäre es an der Garden Route wärmer. Nachteil: wohl mehr Touristen und - sind die Wale noch vor Ort?
Gruss und einen wunderschönen Abend
Patoli -
Hallo,
3 Übernachtungen reichen für den Karoo NP. Walks mit einem Ranger sind dort genauso inkludiert, wie das Frühstück.
Ich würde Karoo NP - Montagu über die N1 durch fahren. Wenn Du gemütlich ein paar Pässe mitnehmen möchtest, wäre eine Zwischenübernachtung sicher keine schlechte Idee.
Ich nehme an, Du meinst Sanbona und Kagga Kamma? Als Reserves für klassische Tierbeobachtung sind mir beide zu klein. Wenn es besonders im Kagga Kamma hauptsächlich um Landschaft und Pflanzen geht, ist das eine schöne, wenn auch nicht ganz billige Möglichkeit.
Ich kenne die Cerderberge, war aber hauptsächlich an Orten, die man nur mit SUV oder besser 4x4 erreicht. Werdet Ihr ein solches Fahrzeug buchen? Die Cederberge sind sehr schön zum Wandern. Teilweise muß man aber in mind. 6er Gruppen unterwegs sein.
Wale gibt es im Oktober und November. Die Touristenanzahl dürfte auch in beiden Monaten identisch sein. In meinen Augen ist die Fahrtrichtung egal.
Gruß,
karlkraus
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Hallo Karl
möchte mich noch bedanken - auch für das Paper betr. Wildcard an Vivienne das auch für uns von Interesse ist. Leider kam ich nicht dazu mich weiter in die Cederberge usw. zu vertiefen. Nächste Woche sind wir in den Bergen und anfangs April auf einer fünf-tägigen Hochtour. Melde mich danach und werde euch sicherlich wieder mit Fragen bombardieren.
Wünsche, bis dahin eine gute Zeit.
PatoliPs ein Auto habe wir noch nicht gemietet. Einzig die Flüge sind gebucht.
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Hallo Karl
Kannst du mir sagen wie dies mit dem Wandern in den Cederbergen funktioniert? In meinem Reiseführer steht nichts darüber dass man zT mehrere Personen sein muss. Lediglich dass die Permits für Wanderungen in Algeria und Dwarsrivier erhältlich sind und während den Schulferien und langen Wochenende diese besser im Voraus zu reservieren sind. Heisst das, dass man für jede Wanderung ein Permit braucht? Dazu müsste ich ev. weit im Voraus wissen an welchem Tag ich diese oder jene Wanderung mache? Ist das so? Über "Südafrika West" gibt es einen Rother Wanderführer. Obschon von 2010 werde ich mir diesen besorgen. Vielleicht finde ich da noch einige Hinweise oder Ideen. (deine Tipps sind immer TOP und ich schätze diese sehr!)
Wie schon erwähnt, Auto haben wir noch keines gebucht. Ist ein SUV für die Cederberge sinnvoll? Normalerweise bewegen wir uns lieber etwas abseits der grossen Tourismusströme fühlen uns aber, was Südafrika betrifft, noch etwas unsicher. Für den Moment sind dies, für mich, die wichtigsten Fragen. Ausser, du weisst 1 bis 2 gut gelegene Unterkünfte in den Cederbergen.
Gruss und Danke
Patoli -
Hallo Patoli,
SUV für Cederberge wäre gut, besonders wenn man sich abseits der Ströme bewegen möchte. Wir sind allerdings auch mit einem Jetta überall hin gekommen, der hatte allerdings auch eine Bodenfreiheit, wie ein SUV.

Das mit den Wanderungen hast Du schon richtig verstanden. Die offiziellen Wanderungen im NP laufen genau so ab. Ein langes Vorbuchen in Eurer Zeit würde ich als nicht notwendig erachten. Wir sind allerdings auch auf privatem Grund gewandert, da gibt es nach Absprache mit dem Besitzer natürlich keine Restriktionen.
Ich würde gerne die Jamaka Farm empfehlen, möchte aber geleichzeitig darauf hinweisen, dass die Unterkünfte basic sind. Uns hat das gefallen. Die Besitzer sind sehr nett und können viel zu einem gelungenen Urlaub beitragen. Jannie ist weißer Südafrikaner mit einem tollen ganzheitlichen Denken. Katrin ist gebürtige Deutsche. Beide sprechen Deutsch und dind sehr hilfreich. In den Cederbergen kennt sich Jannie sehr gut aus, er ist auch im Tier- und Umweltschutz vor Ort aktiv.
Gruß,
karlkraus
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Hallo Patoli,
die Cederberge gehören für uns zu den schönsten Erinnerungen unserer Südafrikareise, obwohl wir nur zwei Tage dort waren.
Den Rother-Wanderführer hatten wir auch, und er hat uns 2012 gute Dienste geleistet.
Ein SUV ist in den Cederbergen die bessere Lösung, wir jedenfalls waren froh, dass wir einen hatten, da wir wegen überfluteter Straße einen Umweg über einen recht ausgefahrenen Fahrweg machen mussten.
Wir haben einen Teil der im Rotherführer genannten Wolfberg Crack-Wanderung gemacht. Hierfür mussten wir in Dwarsrivier ein Permit kaufen, das ging aber problemlos am gleichen Tag. Es empfiehlt sich allerdings, spätestens 11.30 auf der Farm zu sein, da das Office über Mittag ein paar Stunden geschlossen hat. Eine Personenzahlbeschränkung nach oben oder unten gab es für diese Wanderung nicht.
Übernachtet haben wir in der Oasis-Farm, die in der Hauptsache als Biker-Unterkunft geführt wird. Einfach und rustikal, aber voller Atmosphäre. Kann mich auch nicht erinnern, wann ich jemals ein Riesensteak mit soviel Genuss verspeist hätte wie dort - dabei bin ich sonst gar kein Fleischesser. Der Eigentümer Gerrit hat holländische Wurzeln und zeichnet seinen Gästen auf Wunsch auch ganz persönliche Wanderkarten, die durchaus kultverdächtig sind.
Gruß,
Minerva -
Hallo ihr beiden
ganz herzlichen Dank für die Inputs. So langsam nimmt unsere Reise gestalt an und ich freue mich je länger je mehr
!
Möchten wir den Nat.Parks übernachten muss ja im Voraus gebucht werden (zB Addo). Über den Daumen gepeilt, wie weit im Voraus sind um diese Jahreszeit die Übernachtungen zu buchen? Möchten möglichst flexibel sein. Oder reicht es wenn wir, wie du bereits erwähnt hast Karl, 2/3 Tage im Voraus?Wünsche euch einen schönen sonnigen Sonntag
Gruss
Patoli -
Hallo,
der Addo ist anders zu bewerten, als die anderen NPs während Eurer Reise. Dort gibt es häufig komplett ausgebuchte Zeiten. Am WE dort ohne Vorbuchung anzukommen würde selbst ich nicht riskieren. Innerhalb der Woche kann man sicher immer wieder freie Hütten besonders im Camp Matyholweni bekommen. Sanparks stellt ja die freien Kapazitäten tagesaktuell ins Internet, da kannst Du einen guten Überblick bekommen.
Im Moment sieht es im November noch ganz gut aus.Die Frage ist, was ist Euch wichtiger: Flexibilität oder eine sichere Unterkunft im Addo?
Wir werden auf unserer nächsten Reise, die uns auch am Addo entlang führt, nicht vorbuchen und hoffen, dass wir 2/3 Tage vorher bei einer Nachfrage einen positiven Bescheid bekommen. Uns ist das Risiko bewußt, dass wir dann eventuell keine Unterkunft bekommen, da wir den Addo schon häufig besucht haben, könnten wir damit leben.
Wir sind schon mehrfach auf gut Glück zum Addo gefahren, da uns Flexibilität wichtig ist. In 50 % der Fälle ist das in der NS gut gegangen, bei den anderen 50 % war nicht einmal mehr ein Platz für ein Zelt zu bekommen.Bei den anderen NPs auf Eurer Route ist ein Vorbuchen Monate vorher nicht nötig.
Gruß,
karlkraus
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Hallo zusammen
Endlich wieder ein Lebenszeichen meinerseits. Vielen herzlichen Dank für die Infos.
Klaus, da bereits im November in De Kelders alle Zimmer ausgebucht, dh in unserem Zeitrahmen sind, starten wir nun richtung Gartenroute. Unsere Reise sieht inkl. möglichen Unternehmungen, wie folgt aus:
7 Tage Kapstadt
2 Nächte De Kelders: gebucht
ev Ausflug nach Cap Agulhas – zu weit? Lohnenswert?
3 Nächte Swellendam
(Ausflug nach De Hoop/Wanderung im Morloth Nature Reserve)
2 Nächte Wilderness
3 Übernachtungen in Tsitsikamma: gebucht
(Cadeau Hiking Trails (Bloubaai Coastal / ElandsRiver Coastal Trail
Blue Duiker Trail und Waterfall Trail / Wanderung im Nature's Valley
Birds of Eden)
3 Nächte Addo: gebucht (Wanderung in der Zuurberg Sektion)
2 Nächte Mt. Zebra: gebucht
2-3 Nächte in Graaff-Reinet (Wanderungen Valley of Dessolation/Esterfontein Trail im Cambedo)
2 Nächte im Karoo N.P. (Pointer Hiking Trail)
2-3 Nächte Montagu (Wanderung 'Cogmanskloof Trail/Ausflug nach Robertson)
2 Nächte Sanddrif Wines oder Dwarsriver
(Wanderungen (zB Malterse Cross/Wolfberg Arch)
3 Nächte Jamaka Organic Farm (Wanderungen / San Zeichnungen)
Rückkehr nach Kapstadt:
Wie bereits erwähnt möchten wir, wenn möglich ab Karoo N.P. nichts mehr von zu Hause aus buchen um flexibel zu sein. Meine Frage: wie sieht dies in den Cederberen aus? Ist da eine frühzeitige Buchung von Vorteil? Liegen die verschiedenen Startpunkte der Wanderungen, die San Zeichnungen weit auseinander? Ist ein "Standort" ok oder besser wie geplant an zwei verschiedenen Orten?
Rückfahrt nach Kapstadt: lohnt sich Pasternoster sowie die Route der Küste entlang? Wenn ja, wieviel Zeit sollten wir da einplanen? (2 Tage?)Danke jetzt schon für euer Feedback, die mir jeweils sehr geholfen haben.
Schöne Grüsse
PatoliNachtrag: in jedem Reiseführer (den ich konsultierte) ist der Swartberg Pass als "Highlight" erwähnt. Ist dieser Pass ein Muss?
Wie ist es mit der viel gelobten Route 62? Ist diese so wunderschön oder wird diese, wie zT. in Reiseführern erwähnt gut vermarktet wie die Route 66 in den Staaten? Wie ist die Strecke zwischen Oudtshoorn und Montagu? Lohnt es sich diese ev. zu fahren? -
Hallo Patoli,
ich fange einmal hinten an.
Der Swartbergpass ist sehr nett, wenn er auf Eurem Weg liegt, nehmt ihn unbedingt mit. Die 62 ist ebenfalls sehr fahrenswert und in der Tat in großen Teilbereichen sehr schön. Wenn Ihr aus dem Karoo NP kommt, könntet Ihr den Swartberg Pass und die R 62 ab Calitzdorp mitnehmen. Fahrenswert aber je nach vorherigem Regen wäre über den Pass ein SUV wieder sehr sinnvoll. Mir hat die 62 deutlich besser gefallen als die R66 in den USA.
An den Wochenenden kann es in den Cederbergen zu Engpässen kommen, ansonsten würde ich Anfang November ein Vorbuchen nicht als notwendig ansehen.
Paternoster ist eine verschlafene Ferienhaussiedlung. Mein Ding war es nicht aber es gibt Leute, die davon schwärmen. Definitiv würde ich in Lamberst Bay für Bird Island halten (hier gilt die Wild Card!). Wenn Ihr sowieso nicht vorbucht, könnt Ihr doch dort bleiben, wo es Euch gefällt.
Die Wanderungen gehen von verschiedenen Punkten aus los. Auf dieser Seite siehst Du auch ungefähre Zeiten. Hier ist die Karte dazu.
Erkundigt Euch, ob das Marloth NR nach dem Brand wieder attraktiv genug ist, ansonsten weicht in die Boosmansbos Wilderness Area aus.
Wenn Ihr von de Kelders nach Swellendam fahrt, könnt Ihr Cap Agulhas problemlos in die Route (über gute Gravel Roads und das Örtchen Elim) einbinden. Der südlichste Punkt ist nicht sonderlich spektakulär aber es ist schön da gewesen zu sein. der Leuchtturm ist zur Besichtigung/Besteigung wieder auf und recht nett, im Hafenbecken des nahe gelegenen Struisbaai sind bei gutem Wetter und der Rückkehr der Fischer häufig Rochen im klaren Wasser zu sehen.
Gruß,
karlkraus
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Hallo Karl
Lange ists her - Danke für die Infos. Morgen in einer Woche gehts los. Wir sind bereits freudig erregt.
Deine Idee über den Swartberg Pass und die R62 ab Caliltzdorp zu nehmen gefällt uns gut. Wenn ich richtig recherchiert habe kämen wir in das Groenfontein Valley, das sehr schön sein muss. Um in der Routenwahl freier zu sein haben wir sicherheitshalber einen SUV gemietet.
Die Route haben wir bis Karoo N.P., mehr oder weniger festgelegt und in den Nationalparks die Buchungen bereits vorgenommen. Ab Karoo lassen wir die Route vorläufig offen. Je nach Bedürfnis und Lust gibt es einen grösseren bis gar keinen Umweg Richtung Cederberge. An interessanten Möglichkeiten fehlt es ja nicht.
Habe noch ein paar praktische Fragen: da die Unterkünfte z.Teil Self-catering sind nehmt ihr jeweils von zu Hause eine Kühltasche mit oder kauft ihr diese in SA? Müssen Frottierwäsche, Küchenwäsche und Spülmittel mitgebracht werden? Oder sind diese Dinger auch in diesen Unterkünft vorhanden? Gibt es etwas wichtiges das sich lohnt von zu Hause mitzunehmen?
Wünsche einen schönen Sonntag (ohne Nebel wie wir ihn haben), schöne Grüsse und vielen Dank
Patoli