Infektionsmöglichkeiten
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Wo viele unterschiedliche Menschen zusammen kommen, steigt das Infektionsrisiko
von allen möglichen Bakterien und Viren, z.B. der Norovirus ist über einen Tag auf
einer Türklinge lebensfähig, durch Husten werden Tausende Viren im Umkreis verteilt.
Auf der Costa auf einer Mittelmeer sind Mitarbeiter 9 devinitiv und 40 vermutlich
an Masern erkrankt so die Medien, wie viele Passagiere, es sollen mehrere Hundert
Deutsche an Bord gewesen sein, infziert wurden - KF 17-27.2. - ist unbekannt.
Eine Impfung auch wenn sie schon lange zurück liegt bringt Schutz.
Man muss selbst darauf achten, regelmäßiges Händewaschen schützt schon.
Auf meiner KF war vor dem Restaurant und an anderen Knotenpunkt ein Spender
mit Desinfektionslösung für die Hände, man sollte es auch nutzen.
Natürlich gibt es auch Übertragungsmöglichkeiten über die Luft und Nase.
Weitere möchte ich hier nicht erwähnen. -
"ein Spender mit Desinfektionslösung für die Hände, man sollte es auch nutzen."
Der Unterschied zwischen Händewaschen und Hände desinfizieren ist :
Hände waschen ist zum reinigen derselben wichtig aber Hände desinfizieren dient der Infektionsverhütung.
Ganz wichtig beim Hände desinfizieren ist das man auch die Fingerkuppen trifft .
LG
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Hmmmmh - und noch viel wichtiger ist, das man die Hände wäscht bevor man auf die Toilette geht

@ericmu
Da hast du nun aber viele Infektionsmöglichkeiten aufgezählt - dennoch, Angst muss man nicht haben! Schon mal überlegt, wieviel von den kleinen Überträgern du dir bei einem Kuss einfängst....

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Hallo,
Klärung; wer hat schon eine Desinfektionslösung auf Reisen in der Tasche,
allenfalls Desinfektiontücher, deshalb Hände waschen davor..... und danach.
Leider beobachte ich das nicht immer ! Jeder ist seines Glückes Schmied !Ich reiste und reise viel, Vorsicht hat noch nie geschadet, auch hilft ein gutes
Immunsystem, aber Stress usw können dieses belasten.Eine Erfahrung die nun schon 25 Jahre zurück liegt, eine gute Bekannte machte
Urlaub auf den Kanaren, hat einen Virus mitgebracht, der erst schlummerte und dann
ausbrach, die Ärzte konnten nicht helfen.
Das macht mich bei Viren usw. sensibel, man sollte es nicht auf die zu leichte Schulter nehmen.
Nach dem Symptom müsste es das West-Nil-Fieber gewesen sein, das man
vor 25 Jahren noch nicht kannte und bei 1-2 pro 100 Personen einen
schweren Verlauf nehmen kann.
Diese Viren wurden von Vögeln von Afrika mitgebracht und an Sandflöhe weiter
gegeben.
Krankheitserreger werden auf vielfältige weise ' verteilt' nicht nur auf Reisen,
eine Sensiblisierung schadet nicht.
Wie war das noch mit den Keimen auf Sämlingen, Menschen erlebten schwere
Krankheitsverläufe.
Man soll nicht darauf vertrauen, dass es immer die anderen trifft. -
...zum einen sind die Infektionswege und -gefahren eigentlich hinlänglich bekannt und zum anderen muß ich mich doch arg wundern, daß die Mitführung von Desinfektionslösungen auf Reisen in Frage gestellt wird.

So gesehen ist die "Welle" des TO zwar plausibel belegt, aber unverständlich. -
Alles klar @couri.... Konsens !
Deswegen ja mein Beispiel mit dem Küssen
.....ist übrigens gesund !!!! obwohl sich in 1 Milliliter Speichel ca. 1 Milliarde Bakterien befinden . -
Die Bakterien- und Virenangst ist weit verbreitet und man sollte zunächst einmal die Kirche im Dorf lassen, bevor man seine gesamte Umgebung mit chemischen Keulen traktiert, denn zu diesem unheilvollen Trend geht es offenbar. Inzwischen wird schon mit "antibakteriellen" Spülmitteln geworben, die nur eines bewirken, dass nämlich in der Kläranlage die Bakterien gekillt werden, die die Gülle neutralisieren sollen, und sonst gar nichts. Für eine Wirkung im Spülwasser ist die Konzentration des Zeugs viel zu gring, aber Otto Normalpaniker fällt auf solchen Werbeschwachsinn gern rein.
Da glauben viele, man Müsse Geschirr stets mit 60 Grad spülen und Unterhosen immer bei 95 Grad kochen, weil man doch den "Bakterien" zu Leibe rücken müsse. Ja, wenn denn die eigenen Bakterien so schlimm sind, warum bringen Sie uns denn durch die Attacke aus der gerade getragenen Unterhose nicht einfach um und welchen Weg sollen die den gehen? Durch die Haut oder den Pipimann? Bakterien werden sowieso durch Waschen stark dezimiert, weggespült vom Wasser, neutralisiert vom Detergenz (der waschaktiven Substanz) und fertig. Und außerdem besteht von den Mikroorganismen, die in und auf einem leben, überhaupt keine Gefahr. Ca. 1,5 kg davon haben wir übrigens in uns, z.B. als Darmflora. Bekämpfen wir die etwa auch mit einem täglichen Schluck Domestos?
Zur Hygiene auf Reisen genügt häufiges und vor allem GRÜNDLICHES Händewaschen! Die meisten lassen 2 bis 4 Sekunden Wasser darüberlaufen, trocknen sich notdürftig ab und packen beim Verlassen der Toilette hübsch wieder an die Türklinke. Da kann man das Händewaschen auch lassen und am besten lieber gleich aus der Kloschüssel trinken - bietet denselben Effekt. Das Anfassen der Türklinke nach dem Händewaschen sollte vermieden werden und selbige ist mit einem Papierhandtuch zu öffnen.
Kreuzfahrten: es ist einer der vielen Mythen, dass es speziell auf Kreuzfahrtschiffen ständig zu Ausbrüchen des Norovirus käme. Allein die Publikationspflicht des CDC (Center of Desease Control, amerikanische Gesundheitsbehörde) betreffend alle Vorfälle auf Kreuzfahrtschiffen, die einen US-Hafen anlaufen, bewirkt, dass alle glauben, das Passagierdampfer Brutstätten von Bakterien und Viren seien. Fakt ist: die Zahl der Ausbrüche ist höchst gering, wenn man einmal die Gesamtzahl aller stattfindenden Kreuzfahrten berücksichtigt, was bedeutet: die Präventivmaßnahmen der Reedereien und die Hygienevorkehrungen an Bord sind wirksam.
Recherchieren Sie doch einmal, wie viele betroffene Passagiere es gibt, wie oft es überhaupt zu Vorfällen kommt und WER denn an Bord erkrankte. Dann stellen Sie fest: die Zahl erkrankter Crewmitglieder ist sehr gering und sinkt ständig, die Zahl betroffener Passagiere liegt deutlich höher (ist absolut natürlich immer noch gering) und der Prozentsatz steigt. daraus folgt: Die Besatzung wird durch intensives Hygienetraining immer besser in ihren Bemühungen, Passagiere aber immer nachlässiger und es gab und gibt immer wieder Fälle, in denen bereits erkrankte Passagiere an Bord kommen, das Medical Center nicht informieren und fröhlich ihre Keime auf dem Schiff verteilen, weil sie sich den Urlaub nicht vermiesen lassen wollen. Dass sie spätestens am nächsten Tag dann sowieso auf dem Klo hängen und nicht mehr herunterkommen (der Tag also ohnehin im Eimer ist, um beim Bild zu bleiben), ist eine Erkenntnis, die für jene zu spät kommt, die sich durch diesen unverantwortlichen Passagier bereits infiziert haben. Reedereien kann man hier überhaupt keinen Vorwurf machen, würde ich sagen, denn die appellieren an jeden und intensiv, sich korrekt zu verhalten, aber leider meinen es die selbsternannten Schlaumeier immer besser zu wissen.
Der Norovirus bricht überall aus: in Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Hotels.... nur wird da kein großes Tamtam darum gemacht und oft weiß gar niemand, was es überhaupt war, wenn man einen Tag erbrechend und mit Durchfall verbrachte, es am nächsten Tag schon wieder OK ist und das Thema dann abgehakt wurde mit der Vorstellung "Da hab ich wohl was Falsches gegessen."
Es liegt hier also eher ein Wahrnehmungsproblem vor, das subjektiv ist und nicht viel mit der Realität zu tun hat. Die allgemeine Mikrobenangst ist bei vielen bis zur Hysterie gesteigert und mit übertriebener Hygiene erreicht man genau das Gegenteil dessen was man beabsichtigte: es entwickeln sich Autoimmunerkrankungen, also Allergien und bei Kindern, die in fast-sterilen Umgebungen aufwachsen, verkümmert gar das Immunsystem. Gutes Beispiel für gut gemeint und schlecht gemacht.
Daher entspanne man sich und wasche sich die Hände oft und zwar richtig. Wie das geht, kann man im Netz betrachten, und es dauert MINDESTENS 30 Sekunden. Man fasse sich nicht ständig an Mund, Nase, Augen, denn das sind die Einganspforten für Mikroorganismen. Man glaubt gar nicht, wie oft man das normalerweise tut. Und kommt man nach Haus, hat zuvor Haltestangen in der Bahn, den Einkaufswagen (Bakterienschleuder erster Güte) etc. angepackt - Händewaschen!
Desinfektionsmittel können Sie vergessen und gehören in die Abteilung "Überflüssiger Schnickschnack" (schließlich macht eine Industrie Riesenumsätze damit und besonders widersinnig wird's, wenn der Isopropanol noch mit einem Verfallsdatum etikettiert ist), und außerdem wirken diverse Desinfektionsmittel gar nicht viruzid, dassteht auch drauf. Mit viruziden Keulen herumzupanschen als Prävention ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen und den einzigen Mehrwert hat der Hersteller, der natürlich nicht müde wird, den Nutzen seines Prodktes zu betonen.
Bisschen die Füße am Boden halten, wie bei allem im Leben und entspannt zu bleiben, wenn es um die normalen Lebensrisiken geht.
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Hallo,
das wäre wohl ein endloses Thema, es ist ein Unterschied ob ich es aus der Ferne
und pauschal betrachte oder ob ich durch eine Viruserkankung einen nahen
Verwandten verloren habe. Keine allgemeine Panikmache eher eine Seniblisierung.
Es kann jeder tun und lassen was er will mit diesem Thema oder mit einem anderen T.. -
Anfang April 2014,Ebola-Alarm in Paris,
ein Flugzeug mit 187 Fluggästen und 11 Crewmitgliedern aus Guinea war 2 Stunden
in Quarantäne,
Ebola gibt es auch in Mali, erste Tote in Liberia durch Ebola.
So schnell können sich gefährliche Krankheitserreger weltweit verteilen. -
Sorry, aber langsam artet es in Richtung Panikmache aus...
Ich finde es ja gut, wenn hier nicht immer nur die heile Urlaubswelt propagiert wird und auch mal unangenehme Themen auf`s Tapet kommen, aber das ist in meinen Augen schwer übertrieben :?
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was soll diese Panikmache? :?
Sooo leicht ist es eben doch nicht, den Ebola-Erreger weltweit zu verteilen.
Lt. WHO sind die Kranken erst dann ansteckend, wenn sie sich im hämorrhagischen Stadium befinden, also bluten und bereits schwer krank sind. Welche Airline würde eine solche Person transportieren?
Zudem greift in afrikanischen Ländern diese Krankheit schneller um sich, weil sie oftmal ihre Kranken selbst versorgen sowie ihre Toten selbst waschen.
Sollte sich also tatsächlich ein Reisender mit dem Virus infizieren (und vor Ausbruch der Krankheit in sein Heimatland zurückkehren), so würde er doch ziemlich wahrscheinlich hierzulande in einem Krankenhaus unter entsprechenden Schutzmaßnahmen versorgt werden, um eben keine weiteren Personen zu gefährden...
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Es ist wirklich beinahe nicht zu glauben, wie wenig Menschen aus der Vergangenheit lernen. Was hatten wir alles schon an Krankheits-Hysterien? BSE, Schweinegrippe, Vogelgrippe, sonstwelche Grippe - und an was wird wirklich gestorben? An mangelnder Krankenhaushygiene, riskanter Fahrweise und sonstwas, nur eben nicht an herbeiphantasierten Pandemien.
Wer sich regelmäßig die Hände wänscht, vor allem wenn man zuvor in der Bahn oder dem Bus Haltestangen oder im Supermarkt die Einkaufskörbe und -wagen angefasst hat, hat man schon einen prima Hygienestand. Sich nicht permanent an Augen, Nase, Mund fassen, wenn man in der Gegend herumläuft und alle möglichen Keime mit den Fingern aufsammelt. Vielleicht auch beim Treppehinabgehen nicht den Handlauf berühren, obwohl er dafür ja erfunden wurde - Aufzugknöpfe vielleicht nicht mit der Fingerkuppe sondern Ellenbogen oder Gegenstand (Kugelschreiber) drücken, beim Verlassen der öffentlichen Toilette und dem gründlichen (30 Sekunden!) Händewaschen mit Seife eben NICHT wieder an die Toilettentürklinke packen, sondern diese mit einem Papierhandtuch öffnen. Es gibt viele Maßnahmen, die geeignet sind, Risiken zu minimieren - aber Panik zu schieben wegen Ebola ist immer gut, wenn man sich selbst fertig machen will.
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Nun ist es wohl keine Panilkmache mehr,
der erste Ebola-Patient im Krankenhaus Leibzig verstorben, ein weiterer in Ffm in Behandlung, einer konnte in Hamburg als gesund entlassen werden.
Ebola wurde unterschätzt und in Afrika kaum unter Kontrolle zu bringen.
Es ist unsere Pflicht erkrankte Helfer zurück zu holen und hier zu behandeln.
Sorgfältiges Händewaschen reicht also nicht ! -
Ebola ist allerdings nicht unsere größte Gesundheitsbedrohung, auch wenn manche Medien das so darstellen, weil es sich besser verkauft, als Berichte über Erkältungen, Grippe, Magen-Darm-Viren etc. obwohl deren Opfer in die Millionen gehen....
Händewaschen hilft da sehr wohl sehr gut. Wenn mans richtig macht.
Heute ist Welt-Händewaschtag. Links mag ich nicht setzen, aber ihr habt Internet und findet sicher genug gute Anleitungen. Lohnt sich evtl. mal eine auszudrucken und zu Hause oder in der Firma auf die Toilette zu hängen...
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Flughafen München, 15. Oktober 2014,
ein Fluggast der aus der Türkei ankam ziegte Ebola-ähnliche Symtome, Erbrechen, Husten, 40 C Fieber, das hat keiner von den Sicherheitsleuten gekümmert,
so laut Info Medien.
Natürlich kann man nicht bei jedem Fluggast der einen Hustenanfall, Erbrechen u.a.
hat einen ' Großalarm' auslösen, aber mehr Seniblität in diese Sache wäre mehr als
hilfreich.
Afrika und Ebola oder andere Erreger sind weit weg und doch so nah. -
Solange weltweit noch niemand !! der nicht aus dem ''Ebolagebiet'' kommt ,dort gearbeitet hat, oder nachweislich sich dort angesteckt hat ist das alles nur Panikmache !
Auch der Patient der in Dtl. verstorben ist,hat sich dort angesteckt und nicht im Biergarten oder in der U-Bahn oder sonstwo...
wenn die ersten Fälle bekannt werden,dass Menschen die nicht in Afrika waren,und auch mit keinen Personen die dort waren/sind Kontakt hatten daran erkranken, dann können wir uns gerne über Senibilität und der Gleichen unterhalten ....
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