Flightright kennt das jemand ?
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Kurioserweise habe ich eine Mail über eine Flugbuchungsmaschine ( Opodo) erhalten.
Inhalt einen Hinweis auf eine evtl. Entschädigungszahlung über einen verspäteten Flug von 2014 !!!, den Flightright gerne für mich und meine Mitreisenden durchsetzen würde. ???? Gebucht, genau bei Opodo.
Hat von euch auch schon einmal so etwas zugeschickt bekommen ?Die Verspätung war unter 3 Stunden, ich habe mir da keine Chancen ausgerechnet, deshalb logischerweise auch selbst keinen Antrag an die Airline gestellt.
Dieser Auftrag an Flightright wäre im Prinzp ja ohne Kosten und Risiken, aber die Datenschutzerklärung dieses Unternehmens machen mich da etwas stutzig. Sollte dies eine nette Geschichte sein um mit meinen Daten etwas herumzuspielen, meine Mailadresse an Dritte , weiter zu geben ect.
Fragen über Fragen ich finds schon sehr merkwürdig.Gruß Jenny
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Insbesondere solltest du dir Gedanken über die Verwendung deiner Daten seitens Opodo machen, Summerdays ...

Generelle Infos:
Die Einredefrist bei Beschwerden im Rahmen der VO(EG)261/04 beträgt 3 Jahre - insofern ist zumindest die weit in der Vergangenheit liegende Reise keine Überraschung.
Bedenklicher stimmt mich der Fakt, dass offenbar Buchungsdaten im Zusammenhang mit Verspätungen an Flightright verkauft wurden ...?!
Falls deine Flugstrecke unter 1.500km lag hast du auch schon bei einer Verspätung von >2h einen Ausgleichsanspruch.
Du kannst also auswerten, wie genau der Filter für die weitergegebenen Fluggastdaten war ... (na toll!)
Mein persönlicher Rat:
Falls sich nach den von mir genannten Kriterien ein Anspruch ergibt mach ihn geltend!
Allerdings nicht bei Flightright sondern direkt bei der Airline.
Ist sie gelistet kannst du deine Beschwerde auch über die SOEP Schlichtungsstelle führen - einfach mal googlen. Kostet ebenfalls nix, noch nicht einmal eine Erfolgsprämie!Die Entschädigung betrüge ggf. €250 pro Ticket - kann man nett mit Essen gehen ...

Übergreifendes Fazit:
Tatsächlich sind Fluggäste nicht ausreichend über ihre Rechte informiert.
Beispiespielsweise hätte das Unternehmen Summerdays über ihre/ seine Einredeoptionen in Kenntnis setzen müssen. Falls es das nicht getan hat ist es hinsichtlich der vorgerichtlichen Anwaltskosten in Anspruch zu nehmen (gem. VO(EG)261/04).
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Kompensation ohne Gebühren zu erlangen - erst wenn all die ausgeschöpft sind und ich keine Rechtschutzversicherung eintreten lassen kann würde ich die bräsigen Inkassovereine als Nutznießer erwägen!Internes Fazit:
Opodo (bei mir eh nicht grad Top of the Pops!) landet damit endgültig auf dem Index! -
Danke für die Erklärung, vonschmeling.
Bei Nachfragen bitte weiter im verlinkten Thread.