eigenen Trinkbecher mitnehmen?
-
Hallo,
wir haben durch verschiedene Bewertungen erfahren, dass es in unserem gebuchten Hotel offenbar an allen Bars Getränke nur in 0,2 Liter Einwegbechern gibt. Nun überlegen wir, eigene Mehrwegbecher, evtl Thermobecher mitzunehmen, um den Müllberg vor Ort nicht unnötig zu vergrößern. Auch auf die Gefahr hin, dann für Amis gehalten zu werden
Jetzt die Frage: Wie bekomme ich die im Hotel sauber bei fragwürdiger Leitungswasserqualität (Kolumbien) Reicht da heißes Wasser und Spüli? Ist Sagrotan Lebensmittelecht?
Hattet Ihr schon mal solche Becher dabei und wie habt ihr die dann saubergemacht?
Danke für eure TippsErJoUnterwegs
-
So wie ich meine "südlichen Nachbarn" (= US-Bürger) kenne, würden diese ohne mit der Wimper zu zucken gleich mehrere Einweg-Becher nehmen, weil:
Müllberge sind völlig nebensächlich!
Mal davon abgesehen, dass ich deine Anfrage für einen Witz halte:
nimm doch auch gleich noch Mineralwasser in kleinen Flaschen mit, dann kannst du für "jede Spülung" deines Thermosbechers eine extra Flasche völlig keimfreien Wassers verbrauchen.

-
Wir haben immer eigene Becher mit. Es gibt da so einen Hersteller, der für lebenslange Haltbarkeit wirbt..
Bisher fanden das alle so toll, dass sie die Becher an der Bar gespült haben. Das hat gereicht...
Macht es einfach - Besser als dieser Müllwahn ist es allemal! -
Das Ansinnen ist gewiss löblich, wenn tatsächlich ernst gemeint, aber im Hintergrund wiehert Schilda laut und vernehmlich
.Wenn Ihr nämlich auf welche Weise auch immer versucht, Euren Becher zu sterilisieren oder zumindest keimarm zu machen, wendet ihr vermutlich mehr Energie und Ressourcen auf, als ihr mit dem Verbrauch von Einwegbechern verbratet.
Die einzige wirksam umweltfreundliche Alternative wäre, dort nicht hinzufahren.

P.S.: ohne einen Autoklav im Handgepäck würde ein US-Bürger niemals einen eigenen Trinkbecher verwenden, Bakterien sind der Staatsfeind Nummer 1, noch vor dem Kommunismus und Barak Obamas Gesundheitsreform.

-
und das sonstige Geschirr, von dem du isst, wird dann auch gleich mit Sagrotan "behandelt"?

Nein, ich schleppe keinen eigenen Becher mit, habe aber trotzdem schon diverse Male aus welchen getrunken, die mit Wasser fragwürdiger Qualität gereinigt wurden - und ich hab's jedes Mal überlebt!
-
Hhmmm,
erstmal danke für die Antworten. Ich wusste ja, dass diese Frage potentiell gefährlich ist, hatte sie aber durchaus ernst gemeint. Wollte einfach nur wissen, wie andere das handhaben eben ohne viel Aufwand und Ressourcen.
@ jo-joma und rumsstein: wo kommen die alle in der Karibik her mit den riesengrossen Thermobechern? keine Amerikaner?
@malini: Es geht ja nicht darum, dass ich nicht das Hotelgeschirr nutzen möchte oder gar desinfizieren, bin nicht sonderlich pingelig. Aber das geht eben nach jedem Gebrauch in den Spüler.
@tripleXx: Danke! Die Barleute zu bitten, ist eine gute Idee.
-
gräme dich nicht, du wirst nach dem 3. gesprochenen wort nicht mehr für einen amerikaner gehalten werden, so sehr du dich auch bemühst.
wenn du angst wegen des trinkwassers hast, darfst du auch kein eis in den drinks nehmen.
nimm so einen thermo becher mit, schreib deinen namen drauf mit zimmernummer und gut ist. -
Ja, es gibt wirklich Amerikaner, die ihre Thermosbecher in den Urlaub mitnehmen.
Allerdings: denkende US-Bürger und Umweltschutz selbst ist ein Widerspruch in sich und daher sind sie deutlich in der Minderheit.
Die meisten scheren sich einen Dreck und verwenden über den Tag massig viele Einwegbecher.Könnten die Leute, die du in den Karibik mit Thermosbechern gesehen hast, nicht auch Kanadier gewesen sein....?

@ claus
Habe herzlich über deinen Satz mit dem "gesprochenen Wort" gelacht.
Der war echt gut.... -
Hallo ErJoUnterwegs,
wenn es Dir um die Müllberge geht, hilft es vielleicht schon etwas, wenn Du mehrere Getränke hintereinander trinkst, Deinen benutzten Einwegbecher dem Barkeeper in die Hand zu drücken und ihn darum zu bitten das neue Getränk wieder darein zu füllen.
Hat jetzt zwar nichts mit den Einwegbechern zu tun, aber beim Handtuchwechsel sollte man auch ein wenig an Die Umwelt denken und nicht täglich ein frisches nehmen
.Viele Grüße
Silvia -
ja, Kanadier könnten es wohl auch gewesen sein... Das "Pina Colada, full" klang nur meist sehr breit amerikanisch....

-
komplett OT.
nicht alle kanadier, eigentlich sehr wenige, beginnen ihre sätze mit
"gooday, ey",
sondern sprechen, besonders in den grenzgebieten ein englisch, welches dem amerikanischen näher ist, als dem britischen, viel näher. eine ausnahme ist sicherlich quebec, abe britisch hören die sich auch nicht an.
wenn man cnn schaut, fällt einem aber ein gewisser unterschied, in nuancen, schon auf. beispiel "about" wird oft "abuut" gesprochen.
hört mal jonathan mann oder paula newton zu.
hala gorani kommt aus seattle, wa und spricht wohl das amerikanischste englisch von allen, wenn es sowas gibt.
breit amerikanisch ?
in den usa gibt es sehr viele verschiedene dialekte.
dem geschulten ohr bleibt nicht verborgen ob jemand etwa aus den neu-england staaten oder alabama, georgia kommt. das ist wohl der größte unterschied, den man feststellen kann. auch texas und kalifornien sind höchst unterschiedlich. new york CITY unterscheidet sich frappierend von allen, besonders den wüstenstaaten colorado, arizona und new mexiko. -
Also campierst Du immer in Luxushotels oder Du hast einen (noch?) nicht emanzipierten Begleiter.

-
Nö, ich buche bei weitem nicht nur Luxushotels.
Und reise zumeist ohne Begleitung, weil ich Ruhe und Frieden schätze.

Aber ich hatte echt noch nie ein Hotel wo ich mir die Frühstücksgetränke selbst holen musste.
Ausserdem bin ich immer höflich und freundlich zu den Mitarbeitern, laß auch beim AI-Frühstück mal ein Tip liegen und schon läuft der Teenachschub.
Könnt auch sein, dass ich dank meines deutlich ergrauten Haupts in den von mir bevorzugten Reisegebieten automatisch sowas wie ne Respektsperson bin und mir deshalb die Ehre zuteil wird. -
Sorry, ich hatte das anders verstanden, nämlich dass Du Dir Deine Frühstücksgetränke auf dem Zimmer servieren lässt. In Großbritannien war das mal durchaus gang und gäbe und hieß "early morning tea". Daher kam ich auf das schmale Brett mit Luxushotels oder wahlweise gut abgerichteten Begleiter.
