Gucci, Prada oder Chanel ?
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Hallo,
habt Ihr solche exclusiven Sachen im Kleiderschrank ? Steht Ihr auf sowas ? Oder nimmt Ihr die Imitationen ?
Würde mich mal interessieren.
Also in meinem Kleiderschrank befinden sich zum größten Teil gute Markenprodukte, also keine T-Shirts, die nach 10 Mal waschen die Form verloren haben. Lieber ein gutes Teil als Billigware im Überfluß. Das gleiche gilt für meine Schuhe, Qualität statt Quantität.
Und bei Euch ?
Grüsse
Dagmar -
Also ich finde diese "Markenverliebtheit" eher peinlich.
Vor allem dann, wenns irgendwo groß draufsteht, damit man ja sieht, wieviel das Teil gekostet hat!Mir ist da echt leid ums Geld. Ich habe ein paar wirklich schöne und teure Stücke im Kleiderschrank, die ich wahrscheinlich in 10 Jahren auch noch tragen werde, weil sie einfach zeitlos schön sind.
Die modischen Sachen kauf ich entweder bei H&M oder anderen Billigläden, den Rest im viel billigeren Ausland (Spanien, USA).
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Chice Sachen müssen nicht teuer sein ... ich hab es durchaus schon erlebt, dass das 19 Euro-Hemd besser zu einer Jeans passte als das 190 Euro-Designer-Hemd ... denn was nützt es einem wenn die Markenwahre nicht zum Gesamteindruck bzw. zu der Person als solcher passt ...
In diesem Sinne -
Grüßle
Nick -
Qualität ist nicht unbedingt vom Preis abhängig. Mir geht es wirklich nur alleine um die Qualität, was draufsteht ist mir völlig Wurscht. Sicherlich habe ich auch Hosen von einer teuren Marke, dann aber auch nur weil der einzigartig gute Sitz u. die Qualität dafür sprechen. Hemden hingegen habe ich günstige, da gibt es auch schon qualitativ gute No Name Produkte. In den meisten Fällen bezahlt man ja hauptsächlich den Namen mit.
LG -
Jedem das Seine!
Ich habe zwar auch ein paar Markenklamotten im Kleiderschrank hängen, aber zum größten Teil doch eher "No Names".
Von Gucchi & Co. besitze ich rein gar nichts, da mir diese Sachen einfach zu teuer sind. Wenn ich sehe, wie lange ich für so ein Teil arbeiten muss...nein danke!
Ich greife da eher auf billigere Marken zurück, wie Esprit, S.Oliver usw.Außerdem, schaut man mal in das Etikett der "günstigen" Klamotten von H&M, C&A steht dort: Gefertigt in China, Vietnam, Thailand usw. Und genau das selbe steht auch bei vielen Markenlabels.
Im Grunde genommen bezahle ich also nur für den Namen der Marke und nicht für die Qualität!
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Hallo,
ich habe schon viele Sachen von Armani, Prada, Dolce & Louis Vuitton und Skiklamotten von Bogner !
Von Chanel & Gucci habe ich noch nix, aber das liegt dann eher daran, dass ich bis jetzt nichts passendes gefunden habe.
Ich gebe gerne zu, ich bin ein ''Fashion Victim'' und trage die Sachen auch gerne und gebe verdammt viel Geld dafür aus.
Aber mir ist es das Wert und meine Frau meint, mir stehen die Sachen gut. Dann ist alles okay :D!Und nicht wie hier von ECILA behauptet stehen diese Labelnamen irgendwo gross drauf, sondern die sind genauso dezent angebracht wie bei H&M oder woanders.
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Der ideelle Wert von Markenklamotten ist nicht zu unterschätzen. Er fordert seinen Preis. Andererseits: Wenn man höherwertige Markenklamotten kauft, erwirbt man gleichzeitig auch ein Stück Gewißheit, etwas zu besitzen, was "in" ist. Man fühlt sich einfach angezogener, wohler, sicherer in diesen Klamotten.
Das ist ähnlich, wie wenn ich eine Uhr für € 50,00 trage. Die zeigt die selbe Zeit wie eine Omega, Rolex oder Patek Philippe für
€ 1.000,00 oder € 5.000,00. Insoweit gibt es keinen Unterschied in der praktischen Nutzung. Und trotzdem fühlt man sich mit dem teuren Teil irgendwie besser.Es wird oft von Leuten, die sich die teuren Sachen nicht leisten können oder wollen, behauptet, der Pullover für € 50,00 käme von dem selben Hersteller wie der für € 500,00, er hätte zur Tarnung nur ein anderes Etikett. Das sind die, die auch behaupten, der Wein beim Aldi für € 2,99 sei der selbe wie der für € 30,00 im Weinhandel, er würde nur in andere Flaschen gefüllt. Man sollte sich selber nicht betrügen. Qualität und in-Produkte fordern ihren Preis.
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Nur, weil die Sachen von teuren Designern hergestellt wurden, ein Vermögen dafür auszugeben, sehe ich nicht ein.
Ich würde mir lieber für 100 € 3 T- Shirts kaufen, als eines von Gucci etc.
Wenn das Billigshirt nach 5 Mal waschen die Form verloren hat, fliegts eben in den Müll. Das selbe gilt für Schuhe. Für 100 € kauf ich mir 3- 4 Paare.Ich bin auch heilfroh, dass mein Sohn ( noch ) keinen Wert auf Markenklamotten legt. Hauptsache, die Sachen sehen cool aus. Auch " normale " Jeans oder T- Shirts sehen super aus. Da muss nicht Lacoste oder Hugo Boss drauf stehen. Da zahlt man ja schon ein kleines Vermögen für den Name.
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Dann eben Gucci oder Prada. Das is doch wurst

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Stimmt nicht unbedingt, dass Markenware immer die bessere Qualität hat!
Bei Kosmetikprodukten (ich weiß gefragt war nach Kleidung!!) haben gerade Marken wie Dior oder YSL... sehr oft schlechter abgeschnitten als "gewöhnliche" Produkte!
Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass der YSL Nagellach ur schlecht deckt und hält! -
Also bei Schuhen ist es mir besonders wichtig, daß sie gut verarbeitet sind. Und bequem müssen sie sein, aus weichem Leder. Daher gebe ich auch mal bis zu 300,- für ein paar Schuhe aus.
Ich sehe manchmal Menschen, die super gut aussehen, im feinsten Zwirn aber mit billigen Plastikschuhen rumlaufen - ich finde, daß geht gar nicht - wäre für mich ein "NO GO".
Das heißt nicht, daß ich nicht auch ein paar Lederschuhe für 50,- in meinem Schuhregal habe, aber Plastikschuhe stehen dort nicht.
Grüsse
Dagmar -
Hallo zusammen,
ich achte in der Regel auch sehr auf meine Klamotten. Mir geht es ähnlich wie ThommyA, die Markenlabels müssen nicht direkt ins Auge stechen, ich finde es sogar besser, wenn sie dezent angebracht sind und es nur die Leute sehen, die darauf achten. Gerade auch in meinem Berufsfeld muss man auf seine Kleidung achten, durch Marken bei Schuhen, Uhr und Kleidung bringt man sein Lebensgefühl und seine Einstellung zum Ausdruck. Ich finde daher es muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er sich kleidet, ich habe auch nix gegen einen H&M...
Gruß
Aal
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@Salvamor
also ich persönlich habe auch schon Weine für 30 Euro probiert, wo mir der Wein vom Aldi besser gefallen hat. Das Wohlfühlen in Klamotten ist immer so eine Sache. Bei mir muß der Sitz u. die Qualität sitzen, nicht das Namensschild. Das ist das Problem unserer heutigen Konsumgesellschaft was den Kindern ja schon prima beigebracht wird. Auch ich habe eine teure Uhr, jedoch ziehe ich die nicht oft an. Im alltäglichen Gebrauch tut es auch eine ganz normale Uhr, da fühle ich mich genauso wohl. Das Wohlfühlen ist einfach nur Kopfsache der Psyche, mehr nicht.@Thommy
kommt es denn so sehr auf den Preis an???@Aal
Mag sein, daß es Berufe gibt wo man auf solche Dinge achtet, was mir jedoch sehr merkwürdig vorkommt. Im Vordergrund steht die Qualität der Arbeit. Die Markenfänchen spiegeln dies persönlich nicht wieder von einem.@dagmar74
"no go", ja ich weiß auch in diesen Kreisen ist die Verenglischung ganz vorn. -
Kürzlich hab ich einen TV Bericht gesehen, in dem Designerjeans und no name Jeans getestet wurden. Beide Hosen wurden richtig rangenommen. Sie wurden absoluten Belastungen ausgestellt.
Ratet mal, welche von beiden Jeans besser abgeschnitten hat.
Es war definitiv die billigere von C & A.Ebenso sah ich schon ähnliche Tests im Fernseher, wo sogar Promis raten mussten, welches Teil vom Designerladen kommt und welches das no name Produkt ist. Ganz wenige lagen mit ihrer Vermutung richtig. Die meisten dachten, das billige wäre das Designerstück.
Ich fühle mich auch in einem Outfit, das insgesamt 80 € gekostet hat, sehr wohl.
Einen wirklichen Unterschied sieht ein Laie eh nicht. -
ich trag eigentlich gerne die jeans von c&a ... die sind immer recht schön geschnitten ... okay, ich muss auch sagen, dieses jahr ist es was anderes ... liegt daran, dass die meisten hosen aussehen, als hättest du dich gerade durch nen schusswechsel im goldenen dreieck gekämpft ...
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"carsten wismar" wrote:
Mag sein, daß es Berufe gibt wo man auf solche Dinge achtet, was mir jedoch sehr merkwürdig vorkommt. Im Vordergrund steht die Qualität der Arbeit. Die Markenfänchen spiegeln dies persönlich nicht wieder von einem.Es kommt in der Tat sehr stark auf die berufliche Tätigkeit und den entsprechenden Stand an. Es wäre sehr unvorteilhaft (um den Begriff "no go" zu vermeiden), zum Beispiel in gehobenen kaufmännischen Positionen mit Kunden- und Lieferantenkontakten nicht auf seine Kleidung und die Accessoires zu achten. Die Qualität der Arbeit spielt bei der Bewerbung erst mal eine untergeordnete Rolle, weil die noch gar nicht beurteilt werden kann. Beurteilt wird die gesamte Erscheinung, und da spielt das outfit eine überragende Rolle. Und, glaube mir, je nachdem, wo sich jemand bewirbt, wird schon ganz genau hingesehen, ob der Bewerber zum Beispiel für eine Position als Vertriebsleiter in einem billigen, schlecht sitzenden Anzug erscheint oder ein paar Euronen mehr für einen gut sitzenden Anzug ausgegeben hat. Das fließt unbarmherzig in die Gesamtbeurteilung der Persönlichkeit ein. Die Unternehmensleitungen stehen auf dem Standpunkt, daß fachliche Defizite eher nachgebessert werden können, als in der Person liegende.
Aber nicht nur bei der Bewerbung, sondern auch in der Folgezeit achtet man sehr genau darauf, daß die AN in exponierten Positionen angemessen gekleidet sind. Alles andere wird als Mißachtung ungeschriebener Firmengesetze angesehen.
Die Auffassung, daß solche Äußerlichkeiten keine bzw. eine untergeordnete Rolle spielen, ist irrig. Es gibt Untersuchungen, die besagen, daß Äußerlichkeiten vor allem bei Bewerbungen zu ca. 80% in die Beurteilung eingehen.