"verschlagene" Ohrene
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Hallo!
Ich bin mir sicher, die meisten User hier kennen das Problem: verschlagene Ohren bei Start und/oder Landung.
Was macht ihr dagegen?
Ich tu während Start/Landung immer fleißig Kaugummi kauen - dadurch bildet sich im Mund mehr Speichel, der dann auch öfter runtergeschluckt werden muss. Durch den Schluckvorgang löst sich das dumpfe Gefühl in den Ohren etwas.
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Ich schluck auch lieber durch die Kehle
Aber im Ernst, es gibt Leute, die haben nicht nur dieses Druckgefühl. Meine Mutter z. B. hat nach jedem Flug zusätzlich noch heftige Ohrenschmerzen. Dagegen gibt es spezielle Ohrstöpsel, die während des Fluges ins Ohr kommen. Den Namen darf ich hier, glaube ich, wohl nicht erwähnen. Gibt es aber nur in der Apotheke.
Biggi -
Beim letzten Flug war ich ziemlich erkältet. Den ganzen Nasenschleim hat es mir beim Landeanflug in die Ohren gedrückt. Hat auch weh getan, ein starkes Stechen in den Ohren. Das blöde war, dass der Zustand ein paar Tage blieb, und ich fast nichts hören konnte.
Und meine Frau war auch erkältet, bei ihr schlug es sich auf die Stimme. D.h. sie konnte mich nicht gut rufen, und ich hab sie nur schlecht gehört. Und das mitten in Shanghai

War im Nachhinein gesehen recht lustig, aber bei Erkältungen können durch den Landeanflug Schädigungen im Innenohr entstehen. Das hab ich allerdings erst nachher gelesen. Falls ihr ein paar Tage vor dem Flug erkältet seid, solltet ihr unbedingt zum Arzt gehen.
@Biggi: Den Nasenstöpselhersteller dürftest Du glaub ich schon nennen.
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Den Namen darf ich hier, glaube ich, wohl nicht erwähnen. Gibt es aber nur in der Apotheke.
Warum nicht?
HC handelt (noch nicht) mit Ohrstöpseln
www.earplanes.info/Aber so wie KaGu es schrieb ist es richtig.

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"KaGu" wrote:
Die Nase zuhalten und Ohren freidrücken."juanito" wrote:
Aber so wie KaGu es schrieb ist es richtig.
Bei der Landung oder beim Start???
Mal Spass bei Seite, die Probleme können in beide Richtungen auftreten, einmal wegen Unterdruck (Start) da würde das "Pressen" genau das gegenteil bewirken .....
Tritt aber sehr selten auf, weil die Druckabsenkung in der Kabine recht langsam geschieht.Anders rum ist es bei der Landung, da kann ein leichtes Nachhelfen förderlich sein, um im Innenohr und den Nebenhöhlen den Unterdruck auszugleichen.
Wenn jedoch die Verbindung vom Rachenraum zum Innenohr durch Schwellungen der Schleimhäute oder Sekrete jeglicher Art verstopft sind, dann hilft auch bei einem sehr schnellen Druckanstieg (immerhin um 0,1 Bar) das Pressen nichts.
Durch Gähnen oder seitliches Bewegen des Unterkiefers kann man mechanisch die Verbindung zum Innenohr erleichtern ... vorzustellen, wie einen verstopften Schlauch, den man hin und her windet.Ich hoffe, das war soweit verständlich.
Übrigens, wenn gar kein Druckausgleich bei der Landung geht, dann tuts richtig weh, es kann zu einem Riss im Trommelfell kommen und der Rückflug steht in Frage.
Wer es noch genauer will ... nach "Eustachischer Röhre" googlen.
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Das mit dem Nasenspray hab' ich auch von meinem Arzt als Tipp bekommen und es hilft tatsächlich!
Er hatte mir auch erklärt, was das Spray in Nase und Ohr bewirkt, aber.........hab's mir nicht gemerkt.....irgendwas mit dem Druckausgleich............

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"Martinche" wrote:
Das mit dem Nasenspray hab' ich auch von meinem Arzt als Tipp bekommen und es hilft tatsächlich!Er hatte mir auch erklärt, was das Spray in Nase und Ohr bewirkt, aber.........hab's mir nicht gemerkt.....irgendwas mit dem Druckausgleich............

der nasenspray bewirkt das die schleimhäute abschwellen!! Meine schwägerin ist apothekerin und die hat mir das grad vor 1 woche erklärt.
lg kathrin
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Hallo !
Was habt ihr für Tipps bei einem 4 jährigen Kind. Bonbons und Kaugummi darf die kleine Maus nicht essen. Was soll bei Start und Landung machen.
lg claudia
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Mein HNO-Arzt riet mir auf meine Beschwerden bei Start und Landung hin: "Dann fahren Sie halt mit dem Zug, ich kann da auch nichts bei machen". Gut, da Thailand mit dem Zug nicht unbedingt gut erreichbar ist, habe ich mich dann an die Tipps gehalten, die hier im Forum im letzen Sommer zu diesem Thema gegeben wurden:
Nasenspray alle halbe Stunde (sowohl vor als auch während des Fluges), dann Bepanthen Nasensalbe verwenden, dadurch trocknet die Nasenschleimhaut nicht aus und lieber Bonbons lutschen als Kaugummi kauen.

Hat bei mir hervorragend geholfen - ich hatte nach meinem vorletzten Flug nach Fuerteventura wirklich Angst wieder so große Schmerzen zu bekommen und drei Tage lang nichts hören zu können, aber dank dieser Tipps hatte ich wirklich keinerlei Beschwerden und konnte den Flug genießen. -
"claudia3232" wrote:
Hallo !Was habt ihr für Tipps bei einem 4 jährigen Kind. Bonbons und Kaugummi darf die kleine Maus nicht essen. Was soll bei Start und Landung machen.
lg claudia
Wie schon geschrieben Nasenspray und evtl. die Earplanes.
Aber darf ich mal fragen warum die Kleine keine Bonbons darf?
Was würde denn passieren, wenn sie ausnahmsweise einen Kaugummi kaut?!