Tiere im Ausland
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Mich würde es mal interessieren,wie es Euch geht wenn Ihr in Urlaub fahrt ! Unsere Nation ist ja sehr tierlieb und verhätschelt seine Tiere oft zu sehr !
Ich habe jetzt schon des öfteren gelesen und auch selber mitgekriegt,wie in den Urlaubsländern mit Tieren umgegangen wird !
Egal ob auf den Märkten,oder an Felsen ( Katzeninvasionen,Hunderudel) !
Mir ist manchmal als fast das Herz gebrochen,wenn ich das gesehen habe+ich hätte am liebsten ein paar mitgenommen ! Wie seht Ihr das,oder habt Ihr schon mal ein Mitbringsel aus dem Urlaub mitgebracht ?
Grüßle Anja -
Naja, soooo tierlieb ist unsere Nation ja auch nicht gerade
Zumindest einige davon nicht. Klar gibt es Leute, die ihre Tiere wie einen anderen Menschen behandeln, aber es gibt auch genug gegensätzliches.Warum werden soviel Tiere zum Urlaub hin an den Straßen ausgesetzt??? Und warum sind unsere Tierheime so überfüllt

Aber ich muss sagen, mir tun die Tiere im Ausland auch Leid und manches Mal möchte ich den Hund oder die Katze am liebsten mit nach Hause nehmen. Habe vor einigen Jahren in der Türkei verwahrloste Katzen gesehen, die teilweise blind waren. Mir ging es an dem Tag gar nicht mehr so gut, wenn ich daran gedacht habe. Aber wie sollen wir helfen?`Wenn wir helfen wollen, dann sollten wir uns zuerst um die Tiere hier bei uns kümmern, denn denen geht es teilweise in den Tierheimen auch nicht gerade gut.
LG
Heike -
Meine Frau u. ich sind beide sehr tierlieb u. haben 4 Katzen. Einfach ist es nicht in den Urlaub zu fahren, ohne an die 4 zu denken. Im Urlaub haben wir glücklicherweise noch nichts schlimmes mit Tieren sehen müssen, weiß auch nicht wie ich/wir darauf reagiert hätten. Ich finde es eine Armseeligkeit, wie gerade hier zu Lande mit Tieren teils umgegangen wird, was Urlaubszeit bzw. "kein Interesse" mehr betrifft. Da werden Tiere am Straßenrand oder sonst wo ausgesetzt oder ins Tierheim gegeben. Für mich unfaßbar. Das ist ein Lebewesen u. kein Gegenstand, den man einfach mal sich zugelegt hat u. dann kein Interesse mehr da ist. Wer A sagt, sollte auch B sagen, was die Verantwortung betrifft.
LG -
Auch wenn ich ab jetzt wohl wieder mit meinem Kommentar unter der Bedrohung stehe, bei den Tierliebhabern anzuecken - aber es ist nun mal meine meinung: mir sind tiere sowas von egal, wobei ich ihnen eben auch nix tuen würde ... sind halt tiere und insofern fühlende wesen ... nur weiss ich auch eines ... mir mißfällt die vermenschlichung von tieren, solange es auf diesem globus menschen gibt, die an hunger verrecken, mit 8 auf den strich geschickt werden, oder die von x und y mißhandelt, verprügelt oder verschleppt werden... sorry, wenn ich es provokant formuliere - bei manchen extremtierliebhabern finde ich die diskussion um arme halbverhungerte hunde in anbetracht von halb verhungerten kinderaugen in afrika etwas pervertiert ...
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Mir hats in Thailand auf einem Markt auch den Magen umgedreht, wie ich die Hunde da hinten in den Käfigen gesehen habe, die nur darauf warten in einem Kochtopf zu landen

Aber nachdem ich auch bei einer Tierärztin arbeite hört man leider sehr viel,was sich an Krankheiten bei den Tieren im Ausland dranhängen. Daher wäre es mir selber zu riskant ein Tier mit zu bringen.
Bei uns in Tirol fahren aber immer ein paar Tierärzt z.B nach Spanien um Hunde und Katzen zu kastrieren, und dann nach einer genauen Untersuchung mit nach Österreich zu bringen, und dort schauen, das sie einen guten Platz bekommen.
Wir haben auch einen Hund, der aus Spanien ist.
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Mir hats in Thailand auf einem Markt auch den Magen umgedreht, wie ich die Hunde da hinten in den Käfigen gesehen habe, die nur darauf warten in einem Kochtopf zu landen
Was is mit den Hühnern und Puten??
Oder süßen kleinen Kälbchen?
Wiener Schnitzel?
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jetstream2x4 wrote:
Auch wenn ich ab jetzt wohl wieder mit meinem Kommentar unter der Bedrohung stehe, bei den Tierliebhabern anzuecken - aber es ist nun mal meine meinung: mir sind tiere sowas von egal, wobei ich ihnen eben auch nix tuen würde ... sind halt tiere und insofern fühlende wesen ... nur weiss ich auch eines ... mir mißfällt die vermenschlichung von tieren, solange es auf diesem globus menschen gibt, die an hunger verrecken, mit 8 auf den strich geschickt werden, oder die von x und y mißhandelt, verprügelt oder verschleppt werden... sorry, wenn ich es provokant formuliere - bei manchen extremtierliebhabern finde ich die diskussion um arme halbverhungerte hunde in anbetracht von halb verhungerten kinderaugen in afrika etwas pervertiert ...
Danke jetstream2x4
Mit dieser Meinung stehst du nicht alleine da. -
Hallo zusammen!
Wir haben selbst einen Hund, einen Podenco, der uns vor 11 Jahren über ProAnimale aus Spanien vermittelt wurde, unser erster Hund war ein Mischling aus dem Tierheim. Wir verhätscheln und vermenschlichen unseren Hund nicht, so etwas mag ich nicht.
Auf Isla Margarita hatten wir, beim ersten Urlaub im Ferienhaus, ein nettes Erlebnis. Am Anfang des Urlaubs wurden wir von drei Tieren (ein Hund, zwei Katzen) 'adoptiert'. Erst schlich die Katze durch unseren Garten, wurde von uns akzeptiert und mit Milch versorgt. Dann kam der Wauwi und die zwei zogen eine richtige Show ab, die Katze kuschelte sich bei dem Hund ein, sie lagen zusammen auf der Terasse, wir waren natürlich begeistert und schleppten Nahrung herbei. Am nächsten TAg kam noch eine Katze und das Trio war komplett. Sie hielten sich aber weitgehend an unsere Regeln (das Innere des Hauses war tabu), alle drei fühlten sich bei uns sehr wohl und genossen das gute Leben. Der Hund zeigte 'sein wahres Gesicht' und war - den Katzen gegenüber - nun der Herr im Haus. Der Fressnapf gehörte ihm und wir mußten immer tricksen, damit die Katzen auch etwas Futter bekamen. Er fühlte sich auch als Wachhund, wenn wir abends vom Essen zurückkamen, kam er uns ganz stolz entgegen, als wollte er sagen, 'ich habe hier aufgepaßt'. In den drei Wochen haben wir uns ganz schön an die Tiere gewöhnt, der Abschied fiel nicht leicht.
Gruß Elke -
Hallo zusammen
Zugegeben, was man in gewissen Ländern, in Europa und Übersee diesbezüglich zu sehen und wenn man die Ohren nicht zuhält zu hören kriegt, kann einem den Magen schon umdrehen. Ein in China lebender Landsmann sagte mir mal: wenn du unbedingt den “Freimarkt” besuchen willst, egal in welcher Stadt Chinas, musst du starke Nerven haben und der Appetit auf Fleisch wird dir vergehen. Auch die Aussage eines Chinesen, den ich ich zwischen Peking und Hongkong in der Bahn kennengelernt habe: >Hunde müssen vor der Schlachtung (ohne Betäubung!) geschlagen werden, damit das Fleisch zart und als Leckerbissen genossen werden kann<, kann einem schon auf das Gemüt und die Magennerven fallen. Andererseits, es steht uns nicht an, aus heutiger Warte Länder und ihre Bewohner zu kritisieren, die ein diametral anderes Kulturverständnis, auch zu Tieren haben als wir.
Auf die Nerven gehen mir jedoch die lieben tierliebenden Zeitgenossen, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit, auf die verwahrlosten Tiere, die sie in ihrem Urlaubsland angetroffen haben zu sprechen kommen. Frage ich dann etwas provokativ: Und was sagen sie zu den täglichen Menschenrechtsverletzungen im Urlaubsland, den vollgestopften Folter-Gefängnissen mit Regimegegnern, dem blühenden Menschenhandel mit Kinderprostitution und zunehmend auch dem lukrativen Organhandel, den Familien, die in unmenschlichen Behausungen jeden Tag ums nackte Überleben kämpfen, den Kindern die an Unterernährung sterben oder in brutalen “Gangs” auf der Strasse ohne Schulbildung aufwachsen und es lediglich eine Frage der Zeit ist, bis sie sich mit einem Messer in der Brust oder einer Kugel eines schiesswütigen Polizisten von dieser Welt verabschieden?
Und erhalte dann vielmals die stereotype Antwort: Ja das ist alles sehr schlimm -- aber was können wir schon dagegen tun? Und man begibt sich frisch geduscht zum abendlichen “Dinner” im gebuchten Luxushotel, schlägt sich die Bäuche voll mit Fleisch von Tieren aus einer Tierhaltung und Schlachtmethoden die jeder Beschreibung spotten und äußert sich mehr oder weniger lauthals über die schrecklichen Lebensbedingungen der in der Gegend herumstreunenden, ach so bedauernswerten Katzen und Hunden, die man am liebsten nach Hause mitnehmen möchte!
Gruß
Pesche -
jetstream2x4 wrote:
. nur weiss ich auch eines ... mir mißfällt die vermenschlichung von tieren, solange es auf diesem globus menschen gibt, die an hunger verrecken.Mir mißfällt auch Vermenschlichung von Tieren. Gerade Hunde haben mit sowas ein großes Problem. Aber wie wäre es, mit einem artgerechten und liebevollen Umgang mit anderen Lebewesen ??
Sorry, es ist schrecklich das Menschen an Armut leiden, zur Prostitution gezwungen werden usw. - aber wer ist daran Schuld? Grausame Menschen !
Klar gibt es Menschen denen man Hilfe zukommen lassen muss, aber mit Tieren würdevoll umzugehen, dem steht auch nichts im Wege.Und wenn es nur eine kleine Handlung, eine kleine Diskussion, ein kleiner Aufruf ist.
An den Threadhersteller: Ich finde es gut, dass Du diese Frage gestellt hast.
Auch wenn in Deutschland auch nicht immer gut mit Tieren umgegangen wird.
Zumindest werden hier die Tiere in den Tierheimen nicht gleich getötet, dies geschieht in Spanischen Tierheimen 15 Tage nach Ankunft und ich finde es schrecklich. Genauso grausam ist die Vergiftung von Streunern.Kürzlich waren wir in Andalusien und mir fiel auf, wie weit der Stierkampf hier noch verbreitet ist. Jedes Wochenende finden zahlreiche der blutigen Kämpfe statt und die Stierkämpfer sind die Helden des Volkes.
Nicht nur die Stiere werden dafür gezüchtet getötet zu werden, sondern auch diese wundervollen Pferde werden dafür ausebildet in die Arena zu gehen.Gruss, Ivy
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alle Tiere sind Lebewesen. Fühlen genauso, wie Du u. ich. Sicherlich bin ich ein absoluter Gegner von Vermenschlichung der Tiere, jedoch brauche ich hier über Aussterben gewisser Rassen nichts mehr sagen. Zu der Beschreibung von Pesche (Hunde in China) brauche ich wohl auch nichts mehr zu sagen, genauso wenig wie Stierkämpfe usw. Und genau solche Dinge, oder wie das von mir oben beschriebene Aussetzen der Tiere zur Urlaubszeit, bringen mich auf die Palme. Gerade gestern einen Bericht im TV (Tiersendung) gesehen, wo ein Pärchen ihren Hund einschläfern lassen wollten, da sie ihn nicht mehr haben wollten. Der Tierarzt war wie vor dem Kopf gestoßen u. verneinte, worauf das Pärchen sagte, sich weiter umzusehen, würden schon einen finden der das mache. Der Tierarzt hat das Tier nicht mehr rausgegeben. Für solche Menschen, die dann in Not wären, hätte ich keinen Funken Mitleid über. Im Gegenteil.
LG -
Es ging mir nicht um die Vermenschlichung oder Aussetzung von Tieren,oder um eine dahergelaufene Katze,oder auf die arme Tiere Tour sondern wie geschrieben wurde das mit ansehen müssen,wie die Tiere so dahängen+auf den Tod warten,oder totgeprügelt werden ! Oder z.B. blutige Hahnenkämpfe,Windhunde die aufgehängt werden,wenn Sie nicht mehr rennen können ! Bären,die Zähne und Krallen gezogen bekommen,und auf die dann Kampfhunde losgelassen werden ! Klar andere Länder andere Sitten,aber ich habe halt meine Probleme damit ! In der Dom. Rep. hat es mir auch den Magen rumgedreht,als ich die Tiere an der Straße an Seilen hängen sah,abgezogen + übersäht mit Schmeißfliegen !
Ich behalte auch für mich,was ich über Menschen denke die keinen Respekt vor anderen Lebewesen haben ! :? -
In Hongkong und Singapur stehen Strafen auf den Verzehr von Hunden. Was die Leute allerdings nicht davon abhaelt. Und was bitte ist der Unterschied zwischen einem geschlachteten ******* oder Rind oder einem Hund? Fuer das Tier das Gleiche. Und keiner von uns wird deswegen Vegetarier werden. Nur geht uns ein Hund oder ein Pferd halt naeher als eine ***.
Die entsprechenden Hunde werden in China, Vietnam (und auch in Teilen der Schweiz!) extra fuer den Kochtopf gezuechtet. Und haben nichts mit den Millionen von Streunern zu tun, die man ueberall in Asien, Afrika und suedlich der USA antrifft. Fuer diese wiederum und ohne Sentimentalitaet ist ein schneller Tod durch Gift etc. evtl. besser als ein qualvoller und langer durch Raeude, Staupe oder Verhungern. -
wolfmisc wrote:
Und was bitte ist der Unterschied zwischen einem geschlachteten ******* oder Rind oder einem Hund?Naja, da gibt es schon Unterschiede.
Hunde leben hier manchmal ganz nah bei uns. Sie leben in unseren Häusern, schlafen neben unseren Betten. Sie geben Pfötchen, sie "Kommen" auf Komando und sie begleiten uns.
Oder hast Du schon mal ein ******* heran gepfiffen?
Das ist der Unterschied !Hat hier irgend jemand behauptet, dass diese Hunde was mit den Streunern zu tun haben? Ich glaube nicht ! Nur ist das auch so eine Sache.
Vom Menschen gezüchtet, vom Menschen getötet ! Ich denke nicht, dass Töten eine gute Lösung ist. Diese Hunde haben es sich nicht ausgesucht auf der Straße zu leben, im Gegenteil, sie wurden von ihren Menschen einfach "weg geschmissen".
Außerdem können manche Hunde ganz gut als "Streuner" leben. Nur leider werden es zuviele. Kastrationen / Sterilisationen wären eine Alternative oder eben die Vermittlungen.
Gruss, Ivy
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Hallo Ivy !
Wie recht Du doch hast !
Nur mit den Vermittlungen ist es auch so eine Sache.Wir hatten Uns eine importierte Straßenhündin ca.2-3 Jahre alt aus Rumänien aus dem Tierheim geholt ! Ich war gleich Feuer und Flamme,nur hatte der Hund wohl schlecht Erfahrungen mit Männern gemacht ! Da war gar nichts zu retten.Sie hat sich von meinem Mann nicht streicheln lassen,Ihr großes Geschäft vor sein Bett verrichtet :p, auf den Teppich uriniert usw.
Und als Sie dann noch Unseren Großen gebissen hat,als dieser neben Ihr liegend aus versehen an Sie hinkam, habe ich Sie schweren Herzens wieder zurück ins Tierheim gebracht ! Jetzt haben Wir einen hier ausgesetzten Westie Mix ! Zwar auch bissle gestört,aber ein herzensgutes ,dankbares Tier !
Grüßle Anja -
..., es ist ja sehr verbreitet bei "Tierschützern", Hunde aus Rumänien zu holen und nach mißglücktem Vermittlungsversuch ins ohnehin überfüllte Tierheim zu geben. Wo ist hier der Sinn? Allein die Züchter haben etwas davon, nämlich Grund genug, für Neuware zu sorgen. Auch hier das Gesetz von Angebot und Nachfrage.
Im übrigen glaube ich, dass streunende Hunde sich besser fühlen, als gefangen und im Tierheim zu landen.
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Genau dasselbe habe ich mir auch gedacht ! Ich glaube auch,daß Tierliebe manchmal ein bischen falsch verstanden wird !
Wenn man bedenkt,daß die Tiere direkt von der Straße kommen,was Sie gewöhnt sind,dann ins Tierheim verfrachtet werden ! So wie bei Uns dann einfach schnell vermittelt werden sollen,dort natürlich überall hinmachen,und eigentlich gar nicht bedacht wird,daß viele gar nicht stubenrein sind ! Dann hoppla die Waldfee in eine Wohnung gesperrt werden , ist für die Tiere auch nicht so einfach ! -
Mag sein. Ich habe festgestellt, wenn man sich ein bißchen um sie kümmert werden sie sehr anhänglich.. In Mexico waren es 6 Streunerhunde: Lumpi, Mami, Dickschädel, Propeller und Tableau. Wenn ich abends aus meiner Stammkneipe kamen sie aus allen Ecken und haben mich bis zum Hotel begleitet. An manchen Restaurant standen auch Wassernäpfe und Essenreste für die Streuner. Von mir bekamen sie morgens frisches Wasser und Lumpi Würstchen vom Buffet ;). Ich habe auch Hundefutter im Supermakrt dort geholt. Lumpi lag den ganzen Tag unter meiner Liege am Strand. Zwischendurch sind wir auch spazieren gegangen. Das waren meine Freunde in 6 Urlauben dort. Meinen Lumpi hätte ich gerne mitgenommen aber 16 Stunden Flug in einer Kiste kann man so einem Tier nicht antun...
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..., und was machen Streunerhunde, die mal eben für 14 Tage verwöhnt werden, weil sie ja so niedlich sind und wir so tierlieb, wenn der Urlaub rum ist und ihr Gönner weg?