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Nochmal DSLR

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  • kara12K Offline
    kara12K Offline
    kara12
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Liebe Foris, Amateure und Kamera-Profis,
    ich möchte mir gern eine Dig. Spiegelreflex zulegen und habe leider weder Zugang noch ausreichend technisches Knowhow, um sämtliche Zeitschriften wälzen. Meine versehentlich gekaufte Ixus 400 reicht mir lang nicht mehr und produziert verzerrte Portraits, leider - gut aber das war zu erwarten.

    Ansonsten hatte ich früher lange eine analoge Nikon Spiegelreflex.
    Ich möchte also eine Spiegelreflex mit der ich gute Portraits und vor allem gute Aufnahmen im Makro-Bereich (nicht unbedingt Tiere) machen kann (sprich ein gutes allround Objektiv mit evt. Tele->Möglichkeiten und ein Makro vermutlich extra), zudem mit nicht so langen Verschlusszeiten für den Portraitmoment. Dachte an die Lumix DMC-L10 (aber welche Objektive??) wegen den Leica-Objektiven?? Oder die Nikon D40x oder doch besser die Canon 40D (400D?) - welche Objektive????
    Bitte recht sehr um euren fachlichen Rat in diesem Technik-Dschungel- gut wäre, wenn besonders viel manuell ginge...

    P.S.: Was ist ein virtuelles Laufwerk, auf das man die Bilder draufspielen kann, um die Prozessoren zu schonen?

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    • HolginhoH Offline
      HolginhoH Offline
      Holginho
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Warum hat Deine Ixus 400 "verzerrte Portraits" gemacht? Ohne Dir was zu wollen, aber da ist dann entweder die Cam defekt (Garantie?), oder es liegt an der Person hinter der Cam 😉 .. vielleicht auch an der Person vor 😉 der Cam - je nachdem, wen Du fotografierst 😆

      Spaß beiseite - eine normale Digi-Cam macht unter normalen Umständen auch schon recht gute Portrait-Aufnahmen - nur das freistellen/Spiel mit der Schärfentiefe ist in diese Klasse recht schwieirg zu bewerkstelligen, da haben DSLRs dann doch deutlich Vorteile (bauweisen-/systembedingt).

      Die DSLRs die Du da aufzählst vertreten dann auch noch unterschiedlichste Kategorien von digitalen Spiegelreflex-Cams.

      Hast Du vielleicht aus Deiner analogen Nikon-Zeit noch Objektive? Dann könnte es evtl. recht reizvoll sein, wieder einen Nikon-Body zu nehmen - denn oftmals machen neben dem Fotograf selbst mehr die Optiken als der Cam-Body ein "gutes" Bild.

      “Mit dummen Menschen streiten ist wie mit einer Taube Schach zu spielen...“ Rest bei Bedarf googeln!

      1 Antwort Letzte Antwort
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      • kara12K Offline
        kara12K Offline
        kara12
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Nun der Weitwinkel der Ixus bringt eben keine realen Abildungen...richtig das Objektiv wär wichtig, das muß ich mir noch dazu kaufen, gibt es aber von Nikon genug AF und Dx- Objektive...

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • Sol y MarS Offline
          Sol y MarS Offline
          Sol y Mar
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Hola,

          Als erstes möchte ich mich meinem Vorredner anschließen. Entweder hat die IXUS 400 einen Defekt oder es liegt am Fotografen.

          Erst einmal die wichtigste Frage: Wieviel möchtest Du den ausgeben?

          Eingrenzen kann man es durch den Hinweis auf die 40D und 400D, aber was ist mit den Objektiven?

          Ich persönlich habe die Canon 40D und hatte bis Anfang dieses Jahres die Canon 20D und denke, daß ich beide Kameras gut kenne und Dir daher zu diesen Kameras recht gut Auskunft geben kann.

          Zusätzlich kenne ich noch die Canon 30D, 300D, 350D, 400D und 450D. Zu Nikon kann ich leider nicht sehr viel sagen, auch wenn ich mal die Nikon D200 und D70 kennenlernen durfte.

          Meiner persönlichen Meinung nach geben sich die Kameras in der jeweiligen Klasse nicht sehr viel. Ich will damit sagen, daß es heutzutage keine wirklich schlechte DSLR mehr gibt. Auch wenn ich eingefleischter Canon-Fan bin.

          Anders ist es bei den Objektiven, hier sollte man darauf achten, was man auf seine DSLR setzt. Die Anforderungen an ein Objektiv für eine DSLR sind recht hoch. Im Besonderen, wenn man eine Kamera ab 10MP hat, hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen.

          In der Regel werden die Nikons und Canons mit Kitobjektiven ausgestattet. Je nach persönlichem Anspruch, ist das ausreichend.

          Daher würde ich Dir von einem Allrounder abraten. Ich persönlich würde Dir zu einem vernünftigen Standardzoom und einem Makroobjektiv für den Anfang raten. Ein Objektiv was alles kann, daß ist in der Regel schlecht bis Durchschnittlich in der Abbildungsleistung. Wenn Du Festbrennweiten-Fan bist, dann zwei bis drei Festbrennweiten (Weitwinkel, Normalobjektiv, mittlerer Telebereich). Ein 100ter oder 150ziger Makro könnte den Telebereich gleich mit abdecken.

          Als Makroobjektiv würde ich ein Objektiv im Brennweitenbereich um die 100mm empfehlen. Da Du keine Insekten fotografieren möchtest, ist das ausreichend. Aber es bietet Dir dennoch die Möglichkeit mal ein langsames oder verharrendes Insekt zu fotografieren. Ansonsten ist auch ein Makroobjektiv im Bereich um 60mm ausreichend.

          Zum Makroobjektiv gibt es natürlich auch preisgünstigere Lösungen wie z.B. Nahlinsen, Retroadapter und Zwischenringe.

          Im Zuge der Makrofotografie ist Life View ein nützliches Werkzeug. Ich benutze es immer wieder gerne bei Makroaufnahmen via Notebook und auch bei der Tierfotografie.

          Ich persönlich rate zu den die Objektiven des jeweiligen Kameraherstellers. Aber es gibt auch gute Objektive von Fremdherstellern wie Sigma, Tamron, Tokina.

          Wenn Du Dich für Nikon entscheidest und Deine alten Objektive noch passen, dann kannst Du diese auch noch verwenden, wie schon Holginho geschrieben hat. Je nach dem wie alt diese sind, wirst Du vermutlich nicht sehr glücklich werden an einer neuen DLSR. Aber das ist natürlich auch wieder abhängig von Dienen Ansprüchen und Deinem Geldbeutel.

          Je nach Lichtstärke steigt auch der Preis eines Objektivs sehr empfindlich. Daher solltest Du wissen, ob Du öfters in der Dämmerung bzw. Lichtschwachen Situationen fotografierst. Dann benötigst Du ein entsprechendes und meist auch teures Objektiv. Einige werden sagen, dann dreh doch den ISO-Wert hoch, das ist eine Lösung, aber nicht immer die Beste. Hier solltest Du Dich mit dem Thema Bildrauschen auseinander setzen.

          Dann wird sich Dir die Frage stellen: Ein Objektiv mit Bildstabilisator (IS) oder nicht?

          Auch das wirkt sich empfindlich auf den Preis aus. Hier ein Beispiel aus einem anderen Thread hier bei HC zu einem 70-200mm von Canon.

          EF 70-200mm 2.8L IS USM – ca. EUR 1.800,--
          EF 70-200mm 4.0L IS USM – ca. EUR 1.000,--
          EF 70-200mm 4.0L USM – ca. EUR 680,--
          EF 70-300mm 4.0-5.6 IS USM – ca. EUR 500,--

          Ich möchte auch darauf hinweisen, daß bei Nikon die Objektive in der Regel immer etwas teurer sind als bei Canon.

          Ferner möchte ich Dir nahe legen, Dich in den entsprechenden Foren zu informieren. Man muß ja nicht mitschreiben, aber man sollte Aufmerksam lesen.

          Schau auch mal in diesen Thread

          Grundsätzlich gilt: Der Fotograf macht das Foto! Kamera und Objektive sind Werkzeuge um die eigene Kreativität umzusetzen.
          Natürlich wird das Endergebnis auch vom Objektiv und dem Sensor beeinflußt. Bei den heutigen Sensoren eher vom Objektiv als vom Sensor.

          Ich hoffe, daß ich Dir einwenig weiterhelfen konnte, zumindest ein paar zusätzliche Denkansätze geben konnte. Vielleicht hast Du nun mehr Fragen als Antworten. Wir werden versuchen diese zu beantworten.

          Saludos
          Uwe

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • SheridaneS Offline
            SheridaneS Offline
            Sheridane
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            kara12 wrote:
            ... oder doch besser die Canon 40D (400D?) - welche Objektive????

            Hallo ...

            Ich habe mir Anfang des Jahres die Canon EOS 400 D gekauft und bin absolut zufrieden damit. Ich bin DSLR-Neueinsteiger und für mich reicht diese Kamera absolut aus. Die Nachfolger-Kamera ist die 450 D, die in manchen Punkten verbessert wurde. Im großen und ganzen unterscheidet sie sich aber nicht so extrem von ihrer Vorgängerin.

            Wie hier schon geschrieben wurde: Im großen und ganzen bestimmt das Bild der Fotograf und nicht die Kamera. Die beste Kamera hilft einem nichts, wenn man nicht den fotografischen Blick hat oder nicht damit umgehen kann. Von daher muss es nicht immer das beste sein, man kann auch mit kleinen Kameras eine Menge herausholen.

            Ich habe zu meiner EOS 400D momentan noch das Standard-Kit 18-55mm, welches ich aber demnächst austauschen werde, außerdem das 55-250mm-Objektiv, was mir persönlich absolut ausreicht und tolle Fotos macht. Für die Reisefotografie eine gute Ausrüstung, wie ich finde.

            Viel Spaß beim Recherchieren und beim Kauf
            Manuela

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            • Jutta1964J Offline
              Jutta1964J Offline
              Jutta1964
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Ich habe seit Januar 08 die Nikon D40X mit einem Super-Weitwinkel (18/55) und einem Tele/Makro-Zoom (70/300) und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Allerdings ist das Tele-Makro nicht von Nikon, das war mir zu teuer. Ich habe hierfür 139 Euro bezahlt.

              Mir hat man gesagt, dass man die Objektive der analogen Spiegelreflexkameras bei den DSLR nicht mehr nutzen kann - und nachdem ich die neuen Objektive gesehen habe, kann ich dem nur zustimmen.

              Gruß Jutta

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • kara12K Offline
                kara12K Offline
                kara12
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                Hola,
                @Uwe- nun, ja, jetzt hab ich 100 Mal lesen können, dass die Fotografin das Bild macht ... logisch (hab im übrigen Kunst studiert, lange ists her)- der Umgang mit den Schnellknipskameras ist mir ein Grauen und war nur eine Notzwischenlösung mit der Ixus. Zunächst das.
                Ich habe nur keinen Schimmer von der Technik, den Sensoren, Bildstabilisatoren und all dieses...(wie gesagt, es ging immer prima mit meiner SLR), eben was es da so braucht, welcher body, welches USM oder IS oder AF oder DX - also herausgefunden habe ich, Canon ist billiger, Nikon (zB D80) kann mit AF DX 18-70 (wohl ohne USM/IS - brauche ich das??? Wenn wofür?). Nahlinsen, Retroadapter und Zwischenringe, ok - werd ich mir wohl dann mal im Laden angucken, die dann mit USM, IS, AF und Staubschütteler?? Die bodies habe doch auch teils Stabilisatoren? Bringen die`s?
                Es grüßt eine, die vor lauter Buchstaben den Wald nicht mehr sehen kann und sich nicht alle Jahre wieder so ein Ding zulegen mag... :?
                und bedankt sich für die bisherigen Hilfen!!!

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • Jutta1964J Offline
                  Jutta1964J Offline
                  Jutta1964
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  Liebe Kara,

                  ich kann Dich gut verstehen - ich hab von Technik auch keine Ahnung, schon gar nicht bei Digitalkameras irgendwelcher Art. Und was ich da gemacht habe, war auch verdammt riskant: Mal ein bisschen mit dem Chef über Kameras gesprochen und dann bei dem Internet-Auktionshaus die Nikon bestellt. Was die Objektive betrifft: Ich hab entsprechendes in eine bekannte Suchmaschine eingegeben und geguckt, was ich haben will - und dann das Tele-Makro-Objektiv bestellt.

                  Was ich damit sagen will: Mir wird immer wieder gesagt, dass ich gute bzw. schöne Fotos mache - aber das kann nicht an meiner Einstellung zur Technik liegen 😆 Ich fotografier einfach drauf los, hab die Einstellung immer auf Automatik stehen - und heraus kommt zumeist ein gutes Ergebnis.

                  Obwohl ich gerade jetzt mit einem Programmheft der VHS dasitze und mir einige Kurse rausgesucht habe, damit ich meine Kamera auch irgendwann verstehen und richtig nützen kann.

                  Keine Angst vor der Technik, jedenfalls nicht bei der Nikon - das klappt. Allerdings solltest Du unter Umständen auch bereit sein, ein bisschen mehr in Dein Hobby reinzustecken. Aber nur Du allein kannst beurteilen, ob bzw. wieviel Du investieren willst. Ich hab hoch gepokert und gewonnen - jedenfalls beim Kamerakauf. Alles Weitere wird sich finden 😛

                  Gruß Jutta

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • Sol y MarS Offline
                    Sol y MarS Offline
                    Sol y Mar
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    Hola kara12,

                    zu den Kürzeln

                    AF = Autofokus – siehe Wikipedia

                    IS = Image Stabilizator (Bildstabilisator) – siehe Wikipedia

                    USM = Ultrasonic Motor (Ultraschallmotor) siehe Wikipedia

                    DX = bezieht sich bei Nikon auf die Sensorgröße – siehe Wikipedia

                    Bei DSLR’s sollte man darauf achten, welche Sensorgröße eine Kamera hat.

                    Es gibt Crop-Kameras und Vollformat Kameras.
                    Bei einer Vollformatkamera hat der Sensor die gleiche Größe wie das Format bei einem Kleinbildfilm - 24x36mm.
                    Crop kommt aus dem englischen Sprachraum und bedeutet Ausschnitt. Eine Crop-Kamera bzw. ein Crop-Sensor ist kleiner als das Format von 24x36mm. Nikon hat in der Regel einen Crop-Faktor von 1,5 und Canon hat bei den vier-, drei- und zweistelligen Kameras einen Crop-Faktor von 1,6. Daneben gibt es die 1D Mark III mit Crop 1,3 und zwei Vollformat Kameras.

                    Da nun Standardobjektive von der Abbildung für eine Fläche von 24x36mm konstruiert sind, entsteht bei den Crop-Kameras ein entsprechender Ausschnitt. Dies wirkt so, als ob Du ein größeres Objektiv an der Kamera hast. Z.B. an meiner 40D wirkt mein 70-200mm wie ein 112-320mm (70-200x1,6). Es bleibt aber ein 70-200mm, nur der Betrachtungswinkel ändert sich, da es mit einem Ausschnitt zu vergleichen ist.

                    Der Staubschüttler (bei Canon Integrated Cleaning System) dient dazu den Sensor von losem Staub zu befreien. Staub kann durch den Wechsel von Objektiven auf den Sensor kommen und sich bei hellen Bildbereichen (Himmel, Wasser) sehr unangenehm bemerkbar machen.

                    Der Bildstabilisator ist in der Regel nicht im Gehäuse untergebracht. Es gab dies Mal bei Minolta Kameras.

                    Je nach Gebrauch können alle DSLR’s eine ganze zeitlang Freude machen. Welche Kamera (ungeachtet der technischen Möglichkeiten) die richtige ist, hängt immer von Deinen Ansprüchen und Deinem Geldbeutel ab. Ich bevorzuge Kameras die stabiler und größer gebaut sind, daher kam für mich nie eine Dreistellige von Canon in Frage. Nicht falsch verstehen, die Dreistelligen (….., 400D, 450D) sind keine schlechten Kameras. Wie schon geschrieben, wirklich schlechte DSLR’s gibt es eigentlich nicht. Es werden nur qualitative und technische Unterschiede zu finden sein.

                    Nehmen wir einen groben Vergleich zwischen der Canon 450D und 40D vor. Da haben wir ein kleineres Kunststoffgehäuse bei der 450D und ein größeres Magnesiumgehäuse bei der 40D. Die Serienbildgeschwindigkeit ist bei der 40D höher. Aufgrund des Daumenrades bei der 40D ist die Haptik (Handhabung) besser als bei der 450D. Es sind nützliche Costumfunktionen möglich bei der 40D. Bei der 450D ist der Live View besser als bei der 40D. Der Verschluß einer 40D ist für eine wesentlich höhere Beanspruchung konzipiert als bei einer 450D.

                    Einen exakten Vergleich kannst Du über die Seite von Canon machen.

                    Wenn Du jetzt sagst: Ich brauche keine hohe Serienbildgeschwindigkeit, ich möchte ein kleines und leichtes Gehäuse und ich fotografiere auch nicht so oft, dann ist die 450D für Dich OK. Sind Deine Ansprüche höher, dann solltest Du in die Semiprofessionelleliga gehen und nach einer 40D greifen oder in die Profiliga und eine einstellige kaufen, wenn das Geld zur Verfügung steht.

                    Ich möchte Dir auch noch einen ganz wichtigen Hinweis geben: Gehe zu einem Fotohändler und wenn es der Blödmarkt ist und nehme mal die Kameras Deiner Begierde in die Hände und spiel einwenig damit. Das erste Gefühl sagt Dir schon in welche Richtung Du Dich wenden solltest.

                    Ideal währe natürlich, wenn man jemanden in seiner Nähe hat, der wenigsten eine der Kameras hat und diese dann ausprobieren kann.

                    Ich weiß, soviel Technik kann einen erst einmal erschlagen. Du solltest auch nicht zu sehr in das Detail gehen, es reicht wenn Du es grob verstandne hast. Der Rest kommt mit der Zeit.

                    Am Anfang mag die Automatik dazu dienen sich mit der Kamera anzufreunden. Daher ist der Vorschlag gar nicht schlecht. Aber wenn die Ansprüche steigen, sollte man sich von der Automatik trennen und die Gestaltung des Bildes selbst in die Hand nehmen. Ich denke, da Du Kunst studiert hast, wirst Du verstehen was ich meine. Stell Dir vor, Du klemmst die Farbpalette und den Pinsel in ein Gerät und dies zeichnet automatisch eine tolle Landschaft für Dich. Das mag am Anfang hilfreich sein, aber wer wirklich Bildgestaltung auf höherem Niveau betreiben will und sich nicht auf die Kreativität andere verlassen will, der wird recht bald den Pinsel selbst in die Hand nehmen wollen, um aktiv Gestaltung am Bild zu betreiben.

                    Ich hoffe ich konnte einwenig Klarheit schaffen. Weitere Fragen versuche ich so gut wie es mir möglich ist zu beantworten.

                    Saludos
                    Uwe

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                    • iamsiggiI Offline
                      iamsiggiI Offline
                      iamsiggi
                      Gesperrt
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      kara12 wrote:
                      Oder die Nikon D40x oder doch besser die Canon 40D (400D?) - welche Objektive????

                      Ich würde Dir mal empfehlen sich eine Olympus E-510 oder E410
                      mit Doppelzoom kit anzuschauben. Sind günstig zu haben wiel gerade die
                      E420 und E520 neu rausgekommen sind.

                      Damit hast du schon ein ziemliche Menge und deckst dem Bereich von 28-300mm Brennweite ab.

                      Bei der E5x0 ist im Gehäuse IS (Image Stabilizer) verbaut. Ist nett,
                      aber kein Allheilmittel.

                      Großer Vorteil des 4/3 Systemes:
                      Staubschutz - dessen Effizienz allen anderen überlegen ist.
                      Und man kann höchste Leistung trotz kleiner Objektive erzielen.
                      (Gewicht und Qualität ergeben nun mal den Preis eines Objektives....)

                      Die extra gerechneten Objektive von Olympus sind selbst bei Offenblende randscharf, was bei den "günstigen" Standartobjektiven anderer Hersteller nicht der Fall ist.

                      Jedenfalls viel Spaß bei der Qual der Wahl 😉

                      Siegfried,
                      "Wenn die Klügeren immer nachgeben, siegt die Dummheit"

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • Frank und GabiF Offline
                        Frank und GabiF Offline
                        Frank und Gabi
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        Hallo Kara,

                        sagt uns doch mal, was du denn so bereit bist auszugeben. Vielleicht läßt sich auf dem Weg die mögliche Auswahl eingrenzen.
                        Ich habe bisher eher den Eindruck, dass du in der Zwischenzeit noch unsicherer geworden bist, oder?
                        Gruß
                        Frank

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        Antworten Zitieren
                        • kara12K Offline
                          kara12K Offline
                          kara12
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #12

                          Liebe ExpertInnen,
                          vielen Dank für eure Erklärungen (genau soviel manuell wie möglich, das macht mich bei den kleinen völlig irre, das da kaum geht)!
                          Ganz genau, die Olympus 510 (ist die 520 genausogut???) hat mich jetzt bei in die Hand nehmen und Ähnlichem (die Ni D80 ist zu groß+schwer), sowie weiterem Lesen irgendwie beeindruckt - man kann nämlich sogar über einen Adapter die Leica-Objektive dranmachen (wenn das nix ist- hat jemand von euch Erfahrungen, ob die Adapter was taugen?)....ist eben ein schlechterer Name...und auch die Makrozwischenringe (taugen die dann oder brauch ich neben dem mitgelieferten Kit noch ein anderes?)?
                          Scheint mir fürs erste ein angemessener Kompromiss. 😱

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          Antworten Zitieren
                          • iamsiggiI Offline
                            iamsiggiI Offline
                            iamsiggi
                            Gesperrt
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #13

                            kara12 wrote:
                            Ganz genau, die Olympus 510 (ist die 520 genausogut???)

                            Die E520 ist die neueste - daher ist der Preis das übliche Niveau
                            Der Vorgänger z.b. E510 ist daher sehr preisgünstig geworden - weil Abverkauf. Im Prinzip hat sie alles, was man braucht und genügend Spielraum um neues zu entdecken.

                            Der Unterschied liegt in Gesichtserkennung und neuem "Liveview" Kontrastautofokus. Spielt mMn nicht so die Rolle,
                            Daneben noch eine Funktion zur automatischen Schattenaufhellung.
                            Das geht aber auch nachträglich im PC.
                            Im oly-e.de Forum findest du sicher mehr dazu 🙂

                            hat mich jetzt bei in die Hand nehmen und Ähnlichem (die Ni D80 ist zu groß+schwer), sowie weiterem Lesen irgendwie beeindruckt

                            Ansich reichen die Kitobjektive - wenn man allerdings wo ansteht (Lichtsärke oder Brennweite) wird es dann teurer - ist aber bei anderen
                            Firmen auch so: Nur ein 4/3 Optik ist halt bei hoher Lichtstärke bei hoher bis höchster Qualität preisgünstiger (weil kleiner und leichter) machbar.
                            Hier ist ein netter threat - eine zufriedene "Kitobjektivbenützers" der
                            nicht ganz den Sinn von teuren Zubehöhr für sich sieht, weil er zufriden ist mit dem was er hat:

                            http://oly-e.de/forum/e.allgemeines/26928.htm

                            man kann nämlich sogar über einen Adapter die Leica-Objektive dranmachen (wenn das nix ist- hat jemand von euch Erfahrungen, ob die Adapter was taugen?)

                            Die Adapter gibt es so ziemlich zu jeden Objektiv / Kameras aus
                            verschiedensten Quellen.

                            Sie schliessen das Objektiv mechanisch an - mehr nicht. d,h Autofokus geht nicht und die Blende muß man von Hand schliessen.

                            Bei 08/15 Optiken aus der "analogzeit" bringen zumindest bei Olympus
                            keinesfalls die Leistung, die man von den neu gerechneten 4/3 Optiken her gewohnt ist.
                            (In Hinblick auf Randschärfe, Auflösung und Kontrast)

                            Oft ist aber so etwas sowieso in Richtung "Jammern auf hohem Niveau" zu verstehen 😉

                            Bezüglich Macro /Zwischenringe und Analog:
                            Vor ca 3 Jahren habe ich mal ein paar Versuche meine altes Analogequipment an meiner ersten DSLR ( E300) einzusetzten:

                            Testbilder Macro analog an DSLR

                            Erstes Bild meine 5MPixel "Kompaktknipse" (soetwas gibt es leider heute nicht mehr in der Qualität....

                            Dazwischen altes analog Equipment der apitzenklasse: Macro80mm etc.
                            Da braucht man drei Hände.....

                            Ganz unten als Vergleich: Einfach das Tele (ED50-200) genommen und aus ca 2-3m einfach abgedrückt.....

                            Mit dem Kitobjektiv währe es wohl ähnlich einfach gewesen und geworden.

                            Siegfried,
                            "Wenn die Klügeren immer nachgeben, siegt die Dummheit"

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