Flugreise nach Bypass OP
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Hallo zusammen,
kann mir jemand aus eigener Erfahrung sagen, wie bald man nach einer Bypass OP
eine Flugreise unternehen kann/darf.
Die Ärtze haben meinem Mann (OP findet morgen statt) gesagt, dass er im Mai wieder fliegen darf.
Kommt mir aber etwas kurz vor.
LG
Ria -
Deinem Mann wünsche ich alles Gute, Ria.
In einer solchen Situation würde ich dazu neigen, nicht in die Zukunft zu planen. Ich würde abwarten, wie die Genesung verläuft und dann einen Arzt fragen. Die OP hat ja noch nicht einmal stattgefunden.
Hinzu kommt das Empfinden Deines Mannes nach diesem psychisch belastenden Eingriff. Möchte er fliegen? Fühlt er sich gut genug dazu? Er ist der Patient und damit die Hauptperson.
Wäre ideal, wenn sich die menschlichen Individuen an Regeln halten würden, z.B. Blinddarm 1 Woche, Bypass (wo welcher? oder zwei oder drei?) 4 Wochen - dann hat man gefälligst wieder fit zu sein.
Die Festbeträge der Krankenkassen unterstützen diese Werte.
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Vielen Dank für die guten Wünsche.
Die OP hat jetzt inzwischen stattgefunden, und ist gut verlaufen.
Ich habe gehofft, dass jemand Erfahrung hat mit einer Flugreise so kurz nach einer Bypass OP. Wir haben den Urlaub bereits im Oktober gebucht, deshalb meine Frage.
Ansonsten würden wir natürlich aktuell keine Reise buchen.LG
Ria -
Mein Vater hat schon ziemlich viele dieser Op´s mitgemacht. Auch wenn er nicht mehr der jüngste ist, hat er sich sehr schnell von den Operationen erholt. Wenn bei deinem Mann alles gut verläuft, sollte der Urlaub im Mai kein Problem sein!
Deinem Mann wünsche ich gute Besserung.
Gruss
Iris -
Hallo Ria, ich hoffe dass dein Mann alles gut überstanden hat und nun wohl fast auf dem Weg zur Reha ist. Laut Bücher und Vorgaben ist eine Flugreise 3 Monate nach überstandener Bypass-OP wieder möglich. Dies wird aber der behandelnde Arzt je nach Lage entscheiden. Ich hatte Mitte April 08 diese OP und bin Anfang September 08 in den Urlaub geflogen - ein Langstreckenflug mit 10 Stunden. Alles ging gut - ich hab nur viel getrunken (für die Süaßmacher - nur Wasser und saft).
Allerdings gab es vorher diverse Disskussionen ob noch Blutverdünner zusätzlich zu nehmen sind. ich entscheid aufgrund der unterschiedlichen Ärztemeinung nichts zusätzliches zu nehmen (nehme bereits ass1000), da es evtl. sonst zu dollem Nasenbluten kommen kann. Im Handgepäck befand sich aber eine Spritze als Noteversorgung. Alles verlief bei mir gut und ich wünsch weiterhion alles gute für euch. vg. Sylvia -
Hallo Sylvia,
habe mich sehr über deinen Beitrag gefreut. Gerade weil du aus eigener Erfahrung berichten kannst.
Du hast recht, mein Mann ist seit heute in der Reha. 8 Tage nach der OP wurde er schon aus dem Krankenhaus entlassen. Die Ärtze gaben auch das o.k. für eine
Flugreise im Mai. Hoffe nur, das die Krankenkasse kein Theater macht. Da er
zu dieser Zeit wahrscheinlich noch krankgeschrieben sein wird.
LG und weiterhin alles Gute
Ria -
Hallo Ria,
schön zu hören, dass sich Dein Mann auf dem Weg der Besserung befindet.
Du schreibst, dass Dein Mann wohl zum Reisezeitpunkt noch krank geschrieben sein wird. Da könntest Du dann wirklich Probleme mit der Krankenkasse bekommen, es sei denn, der behandelnde Arzt attestiert Deinem Mann, dass er seinem Beruf noch nicht wieder nachgehen kann, gegen eine Urlaubsreise allerdings keine Einwände bestehen. Es könnte ihm dann höchstens passieren, dass die KK ihm für den Zeitraum der Urlaubsreise das Krankengeld kürzt.

Am besten Du erkundigst Dich frühzeitig und schilderst die Angelegenheit. Vielleicht triffst Du ja auf einen " verständnisvollen " Sachbearbeiter.

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Hallo,
wie Louboutin schon schreibt, schön, dass es gesundheitlich aufwärts geht,
aber wie schnell das geht hängt von vielen weiteren teils unbekannten
Faktoren ab, wichtig ist die Einschätzung des Arztes aber auch die eigene,
man darf sich aber auch nicht überschätzen, ein Flug je nach Dauer und Ziel
ist schon eine Belastung besonders nach einer OP.Ebenso Klärung mit AG und KK !
Gute Erholung und schöne Reise !

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Hallo Ria!
Damals, als mein Mann einen schweren Arbeitsunfall hatte und krankgeschrieben war; wir aber trotzdem wegfliegen wollten, habe ich der KK gesagt, wir hätten die Möglichkeit mit Bekannten in den Urlaub zu fliegen und dass der Urlaub meinem Mann und mir ganz gut tun würde. Man sagte uns sofort, dass das garkein Problem wäre und sie es in den Unterlagen vermeken würden.
Gruss
Iris -
Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Antworten.
Mein Mann müßte auf jeden Fall noch krankgeschrieben sein zum Zeitpunkt des Reiseantritts, denn bei seiner Arbeitsaufnahme muss er auf jeden Fall eine
Wiedereingliederung machen. Und bevor er nicht die volle tägliche Arbeitszeit
erreicht hat bekommt er von der Firma nicht einen Tag Urlaub.
Ich weiß nicht, ob dies gesetzlich so geregelt ist, oder nur in der Firma meine Mannes so ist. Aber ich denke eher dass dies allgemein so ist.
LG
Ria -
Hallo Ria, also meine KK wollte, dass die Empfehlung des Reha-Arztes zur Arbeitsaufnahme umgesetzt wird. Das war sage und schreibe schon Ende Juni - also 10 Wochen nach OP. Zum Glück hatte ich einen verständnisvollen Arzt und die Möglichkeit 4 Wochen Wiedereingliederung zu machen. Dann war ich gesund geschrieben und durfte nach Rücksprache mit meinem Arbeitgeber den Urlaub antreten. Toi, toi und es wird schon und irgendwann hat man wieder Puste, kann laufen und sich bewegen und die Schmerzen im Brustbein lassen nach. vg. Sylvia
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Hallo Sylvia,
du hast Recht man muss jetzt erst mal abwarten.
Nach der OP wurde meinem Mann gesagt, dass er 3 Monate nicht schwerer als
5 Kilo heben darf, deshalb bin ich davon ausgegangen, dass er auf jeden Fall
so lange krankgeschrieben wird.
Das mit dem verständnisvollen Arbeitgeber ist so eine Sache. In einem kleinen Betrieb ist dies eher gegeben. Aber mein Mann arbeitet in einer großen Firma,
da sieht es leider anders aus, da wird immer alles klar nach Vorschrift gehandhabt.
Ein Bekannter (arbeitet in der gleichen Firma), hat während der Wiedereingliederungsphase nicht mal einen Tag Urlaub bekommen....
LG Ria -
Sie vermerken es ja aber du machst das auf deine eigene Verantwortung. Ich arbeite in einem Krankenhaus und falls ich jemals in solch einer Situation sein sollte, bespreche ich das mit meinem Arzt des Vertrauens und sichere mich da ab. Das etwas passieren kann, kann man in solch einer Situation NIE ausschliesen. Aber das kann man auch als gesunder Mensch nicht.
mfg
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Hallo Ria,
meine Eltern sind regelmäßig verreist. Meist Fernreisen. Nach einer Bypassoperation (3 Bypässe), die sehr gut verlaufen ist, hat mein Vater sich hängen lassen und sie sind seit dem (2 Jahre) nicht mehr im Urlaub gewesen.
Ich finde es zunächst mal gut, dass ihr weiter mittem im Leben steht.Habe den Thread gerade zufällig entdeckt und konnte im ersten Moment nicht verstehen, wie man einen Tag vor der OP hier postet. Ich weiß noch genau, wie aufgeregt meine Mutter und wir Kinder damals waren. Aber ist wohl deine Art sich abzulenken und warsch. auch nicht die Schlechteste (wirklich ganz ohne Wertung).
Ich denke mal, wenn von AG Seite, Krankenkasse, Gesundheitszustand deines Mannes alles ok ist, es für die weitere Genesung bestimmt super ist, den Urlaub anzutreten.
Man sieht nach solch einer doch schweren OP, wie schnell es vorbei sein kann und darum:
Genießt es und nach Möglichkeit "fliegen"!
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Hallo,
ich kann verstehen, dass es seltsam klingt, am Tag vor einer OP an Urlaub zu denken. Im Nachhinein kommt es mir auch seltsam vor.
Wollte mich aber einfach nur mit anderen Betroffenen austauschen, denn die Ärtzte
hatten ja bereits grünes Licht für die Reise gegeben. War mir aber einfach nicht sicher, ob es wirklich geht, deshalb wollte ich dies eben von anderen Betroffenen bestätigt haben.
Unseren Skiurlaub mußten wir bereits absagen, daran ist diesen Winter natürlich nicht zu denken.
LG
Ria -
Unsere Mutter hatte Mai ´09 auch eine Bypass-Op und fliegt im März mit nach Djerba.
Gesundheitliche Bedenken für den Flug gibt es nicht. Aber da sie einiges an Metall im Brustbein hat, fragen wir uns nun, wie sich das bei der Körperkontrolle beim Check-in bemerkbar machen wird...? Wird es heftig "piepen", oder lösen so ein paar Drähte gar keinen Alarm aus? Sollte man vorsichtshalber Röntgenbilder o. ärztliche Bescheinigung mitnehmen?
Vielleicht hat hier ja jemand Erfahrung gemacht beim letzten Flug, und kann mir entsprechende Tips geben.
Guddi. -
bin mit schrauben/schiene bereits geflogen, kein piepen etc. hin-/rückflug nichts, aber habe eine bescheinigung trotzdem dabei gehabt (sicher>sicher) lg.
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Könnte sein, dass das Melden von Metall in den verschiedenen Flughäfen unterschiedlich ist. Auf dem Hinflug wurden die Platten in meinem Bein nicht gemeldet, auf dem Rückflug piepte es wie verrückt. Besser ist, Nachweis mitnehmen...
Ansonsten allen eine gute Reise
wenernkoervers -
Bei meinem Mann wurde der Brustkorb auch mit einigen Drähten verschlossen. Hatten bei sehr vielen Flügen noch nie irgendwelche Probleme.
An einen Nachweis hatten wir nie gedacht. Würde mich interessieren, ob in so einem Fall eine entsprechende Narbe als Nachweis ausreicht?