Gefahr Dengue Fieber !
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Hallo!
Wir planen für Dezember eine Asienreise mit Schulkind (6 Jahre ).
Wir wollen nach Singapur und im Anschluss einen Badeaufenthalt.
Da wir früher (vor Kind) schon mal in Thailand waren und das absolut traumhaft fanden würde sich zu der Zeit ja Phuket anbieten.
Wie hoch ist denn nun das Risiko mit Dengue dort?Vielleicht weiß ja auch jemand ob eher ein Anstieg oder eine Abnahme (aufgrund von Mückenbekämpfung) zu erwarten ist.
Ich kann mich noch daran erinnern wie vor ein paar Jahren Mauritius Ihr Chikungunya Fieber super schnell in den Griff bekam. Das müsste doch in Thailand auch möglich sein, sonst geht doch da über kurz oder lang der Tourismus vor die Hunde.Und apropro Hunde - hat hier eigenlich jemand eine Tollwut-Impfung bei Asienreisen?
Lieben Gruß
Daresa -
Von Dengue in Thailand ist mir nichts bekannt, wann wart Ihr in Phuket???
Die Insel hat sich in den letzten Jahren sehr zum Negativen gewendet. Letztes Jahr mußten wir feststellen das praktisch jede Bucht Baustelle war , daher haben wir Phuket heuer aus unserem Reiseplan gestrichen.
Welchen Ort habt Ihr Euch vorgenommen??? -
Hallo !
Wir waren 2003 in Bangkok und Jomtien. In/auf Phuket waren wir noch nicht. Einen besonderen Ort haben wir uns noch nicht vorgenommen. Ich wollte erst die Dengue-Frage klären.
Wie verträglich ist denn die Tollwutimpfung? Und muss sie häufig aufgefrischt werden?
Lieben Gruß
Daresa -
Zu Dengue siehe Loose Reiseführer Thailand, Seite 767. Das Risiko kann man wohl eher vernachlässigen, die Fälle treten hauptsächlich während der Regenzeit auf und die ist an der Westküste im Dezember mit Sicherheit nicht.
Eine Impfung gibt es allerdings nicht, dennoch geht der Tourismus in Thailand deswegen kaum "vor die Hunde".
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Dengue-Fieber - 09.02.2009 -AKTUELL-
Landesweit wurden im Januar 2009 insgesamt 1.675 Erkrankungen gemeldet, zwei Personen starben (im Vergleichszeitraum 2008 waren es 1.553 Erkrankungen, zwei Todesfälle), die Situation wird sich im Vergleich zum Vorjahr vermutlich noch wesentlich verschlimmern. Am meisten betroffen: Central Region mit 886 Fällen, gefolgt von der Southern Region mit 546 und Bangkok mit 303 Fällen. Die am meisten betroffenen Provinzen sind Songkhla, Pattani und Yala. Die Hälfte der Betroffenen in diesem Jahr waren über 15 Jahre alt. Erkrankungsgefahr besteht auch im Hinblick auf Ausbrüche in benachbarten Staaten. Im Jahr 2008 wurden insgesamt 91.003 Erkrankungen gemeldet (im schlimmsten Zustand befand sich die Provinz Rayong im August, nachdem 1.397 Erkrankungen gemeldet wurden), im Jahr 2007 waren es 65.581 Fälle.
Tatsächlich möglicherweise noch deutlich mehr Erkrankungen, weil die meisten niemals registriert werden.
2008 war außerdem schwer betroffen: Koh Samet, Koh Mun und Koh Kodi, sowie die Provinz Rayong, Bangkok, Ratchaburi, Nakhon Sawan und Phetchabun. Im Übrigen auch Verlagerung: der Großteil der Erkrankungen 2008 wurden aus der zentralen Regionen gemeldet, während es deutlich weniger als in den Jahren zuvor in der südlichen Region waren.Q:http://www.bueger.de/historie/Thailand.htm
Q: CRM Rundbrief -
Danke Mrs Cash fuer diesen Beitrag! Von wegen Denguerisiko vernachlaessigen! Das Risiko ist ungleich hoeher als das einer Malaria und es wird jedes jahr schlimmer. Auch wenn eine Ersterkrankung beim Dengue meist recht glimpflich ablaeuft, so steigt doch das Risiko eines schweren oder gar toedlichen Verlaufs bereits mit der 2. Infektion sehr deutlich.
Das groesste Risiko besteht wohl zur und kurz nach der Regenzeit. Im Dezember ist die Regenzeit meist noch nicht so lange vorbei.
Vor Malaria habe ich hier nicht wirklich Angst, vor Dengue schon!
Gruss
Caveman -
hallo,
ich kann mich gerade weil ich persönlich betroffen war bei dem beitrag von mrs cash nur bedanken und ich kann nur davor warnen das risiko an dengue zu erkranken zu unterschätzen.
in einem meiner thailand urlaube im april/mai 2002 hats mich irgendwann entweder in samui / ko nang yuan / ban krud / hua hin oder bkk erwischt. mit dengue und einer virusinfektion aus dem urlaub zurückzukehren ist keine kleinigkeit. trotz intensivster vorsorge hats mich erwischt und dengue ist leider rasant auf dem vormarsch. meine informationen bzgl. dengue vom tropeninstitut sind nicht gerade prickelnd; dich kanns nämlich immer treffen, die nehmen keine rücksicht auf regen oder trockenzeiten, wobei in der regenzeit das risiko höher ist.trotzdem allseits schönen urlaub, mfg martina
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Wie wird Debgue-Fieber denn behandelt? Wie ist die Inkubationszeit? Kann die auch so lange sein wie bei Malaria?
Gute Repellents sind halt doch das wichtigste!!!
@Martina: Wie hast du's denn bemerkt? Hast du bleibende Schäden oder ist es völlig ausgeheilt? -
Hmm, man soll nicht immer unbesehen alles glauben, was in einem Reiseführer steht.

Danke für die nachfolgenden Infos. Gute Repellents sind ganz sicher unverzichtbar, und damit sind nicht die mit "Ätherischen Ölen" gemeint.
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@ bumblebee,
die inkubationszeit liegt zwischen 2-14 tagen. es sind ähnliche symptome wie bei einem grippalen infekt. bei mir schlimmste kopf-, glieder-, muskel und knochenschmerzen, einschl. erbrechen. fieber und rote flecken auf der haut waren bei mir nicht der fall war.
im tropeninstitut wurde u. a. in die wege geleitet: dengue-schnelltest, virusnachweis, antikörpernachweis. seit 2002 nehme ich grundsätzlich in meine reiseapotheke kein aspirin oder ass produkte mehr. z.b. ibuprofen, diclofenac weil dies bei einnahme den verlauf erheblich verschlimmern kann.
behandelt wurde ich mit paracetamol, (keine ass haltigen produkte wg. blutungsgefahr), und wg. einer zusätzlichen virusinfektion mit einem spez. antibiotikum. im behandlungsverlauf war der körper sehr geschwächt, da ist eine schwere grippe dreck dagegen.
bei zweitinfektion würde mir im schlimmsten fall meningitis, lebervergrößerung, innere blutungen und kreislaufstörungen bis hin zum lebensbedrohlichen schock drohen.
ps: deet haltige mittel sind das einzig vorsorglich angewandte repellant was evtl. schäden abwenden kann.
da ich aber ein positiv denkender mensch bin werde ich weiterhin meine asien und sonstigen reisen in vollen zügen geniessen. in diesem sinn,mfg martina
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Du wurdest NUR mit Paracetamol behandelt? Kein Virustatikum?
Antibiotikum hilft beim Virus rein garnix. Komisch dass sie dir das gegeben haben. Was hast du dir denn zusätzlich für einen Virus eingefangen?
Das mit Aspirin etc weiß ich. In meine Reiseapotheke kommt auch nur Paracetamol und für den Notfall für sehr starke Schmerzen trotzdem Ibuprefen. Das verdünnt das Blut nicht so arg wie Aspirin und wenn die Schmerzen mit Paracetamol nicht weggehen, kann ich einmal darauf zurückgreifen. Wobei ich natürlich nicht hoffen möchte solche Schmerzen im Urlaub zu haben toitoitoi -
@ bumblebee,
da ich exact einen tag nach der rückkehr aus thailand nach einem insgesamt 5 wöchigen urlaub zu hause zusammengebrochen bin konnte man leider den genauen erreger des virus trotz aller möglichen blut und anderer speziellen untersuchungen nicht mehr lokalisieren. als folgeschäden der infektion hab ich tinnitus, aber dengue und die virusinfektion sind vollkommen ausgeheilt. behandelt wurde ich wie gesagt mit einem ganz speziellen breitbandantibiotikum, paracetamol und über monate hinweg wg. tinnitus und meinem extrem geschwächten körper mit einer speziellen eigenblutbehandlung.
mfg martina
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Laut Informationen des Tropeninstituts ist es scheinbar gar nicht so einfach sich vor dieser gefährlichen Virusinfektion zu schützen. Klick
Als Schmerzmittel ziehe ich Ibuprofen auf jeden Fall dem Paracetamol vor, und zwar aus <<< diesem Grund >>>.

Der Bericht ist zwar schon ein paar Tage alt, doch sind sich viele der Gefahr noch nicht bewusst.
Ich wünsche trotzdem allen Fernreisenden erholsame und gesunde Urlaubsfreuden.
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Louboutin, Du hast doch wahrscheinlich nicht vor das Paracetamol überzudosieren, oder? Oder dazu Alkohol zu trinken? Oder hast Du eine Hepatitis oder ein sonstiges chronisches Leberleiden? Dann kannst Du es weiterhin bedenkenlos nehmen.
Paracetamol geht auf die Leber (übrigens ein beliebtes Selbstmordmedikament unter Medizinischem Personal ;)), klar, aber Deine gesunde Leber verkraftet es locker wenn Du es nicht (wie in dem Artikel ja auch beschrieben) überdosierst.
Aber Du kannst natürlich gerne auch Ibuprofen überdosieren und statt an Leber- dann eben an Nierenversagen sterben
Ich würde Paracetamol nicht verteufeln - es macht immer noch die Dosis und die Handhabung das Gift!
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@ Thobi,
da gebe ich Dir uneingeschränkt recht mit dem was Du schriebst.

Doch auch bei einer " Nichtüberdosierung " würde ich Ibu halt vorziehen, da es die " geringeren " Nebenwirkungen hat.
( Nieren hat man schließlich zwei
).Scherz beiseite. :?
Außerdem habe ich nicht vor, eines dieser Medikamente in Regelmäßigkeit zu schlucken. Somit erübrigt sich, zumindest in meinem Fall, die Angelegenheit.
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Hallo!
Ich möchte im oktober für 9 tage wegfliegen und daß weiter weg, daß wären die Malediven,Mauritius,Mexiko oder Phuket.Leider habe ich ziemliche angst vor dem Dengue Fieber und wollte fragen ob jemand erfahrungen in den jeweiligen Ländern gemacht hat und ob es in Clubanlagen wahrscheinlich ist an diesem Virus zu erkranken?
Danke!
lg
odina -
Wegen Angst vor Dengue wuerde ich keines deiner Ziele auslassen. Ich habe ueber 15 Jahre in Gebieten in denen Dengue vorkommt gelebt. Trotzdem kenne ich nur einen Bekannten den es damit erwischt hat. So extrem gross ist demnach das Risiko wohl doch nicht.
In einer vernuenftigen Club-Anlage ist das Risiko eventuell etwas geringer. Zumindestens falls sie rigoros gegen Moskitos vorgehen. Eine Sicherheitsgarantie ist es aber nicht, denn die Mossis fliegen auch ueber den Zaun der Anlage.