Garküchen / Nebenkosten in Asien
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Hallo ihr Experten,
meine Frau und ich waren in Thailand und Kambodscha sehr begeistert von den niedrigen Nebenkosten und dass man überall an der Strasse in den "Plastikstuhlrestaurants" so billig und gut essen konnte bzw. in Kambodscha auch
in kleineren Restaurants.
Im Hotel essen mögen wir nicht und ist meist auch viel zu teuer.
Es würde es uns interessieren (da für Asien ja meist nur ÜF angeboten wird) wie es da mit der Hygiene und den Nebenkosten in folgenden Ländern aussieht, also ob man gefahrlos von der Garküche essen kann und ob das billig ist (also in USD oder EUR).
Wie sieht das aus in:
Vietnam, China, Malaysia, Philippinen, Myanmar, Indien und Laos ?
Einige von euch waren bestimmt schon dort und können da bestimmt uns ne Info geben.
Vielen dank bereits jetzt für jede Antwort. -
Hallo,
Vietnam, Malaysia, Indien und Laos kann ich dir sagen hatte ich keine Probleme.
Es ist aber nicht jede Garküche gleich. Man kann nicht pauschal sagen das es überall unbedenklich währe. Ein gutes Zeichen für mich ist wenn dort Einheimische essen.
In Indien haben wir schon für 0,30 Euro an Garküchen super gegessen. Die Frage ist nur ob du dort auch gegessen hättest.
Für ein Essen in Indien solltets du aber min. 1 Euro rechnen. Die anderen Länder sind bei mir schon längere Zeit her so das die Preiße von mir schon überholt sein dürften.
Gruß Bernd -
Hi,
Vietnam
Garküchen gibts auch fast überall. Eine leckere phó (beef noodle soup) kostet rund 21,000 dong. Generell kann man aber auch sehr günstig in Restaurant essen. Abends hab ich oft nur Gemüse gegessen das hat im Restaurant ca. 11,000 dong gekostet.
China
In Beijing hab ich ausschließlich fast nur in Garküchen gegessen. Da bekommst du an vielen Ständen ein kleines Körbchen das du dann mit vielen leckeren sachen wie verschiedenem Gemüse, Kräuter und Fleisch etc. füllst. alles wird dann in eine riesen brühe geschütten und frisch gekocht und als Suppe serviert. sehr interessant und schmeckt gut. Ansonsten, findest du überall kleine imbiss buden die DIE BESTEN DUMPLINGS machen. Kostet peanuts.
Malaysia
Sehr leckeres (für mich das beste) Indische Essen, dazu nach sehr günstig. An den Garküchen bekommst du für den kleinen Hunger zwei roti das du in ein mini kartoffel curry dippst, kostet nur 1,20 RM. Allgemein, für ein Meal in Malysia wirst du nicht mehr als 10 RM ausgeben. (In restaurants wirds natürlich etwas teuerer)
Philippinen
Vom essen her fand ich die Philippinen am schlechtesten. In Boracay fehlt es total an Garküchen, all you can eat eateries dagegen sind voll "in". Wenn du etwas günstiges findest, ist es meistens Chicken und nochmals Chicken. Auf Panglao Island desselbe, meistens hab ich in restaurants gespeist.
Myanmar
War ich leider "noch" nicht.
Indien
Straßenessen hab ich dort nicht angerührt. Ich hatte ja schon in midrange Restaurants mit Bauchschmerzen und viel mehr zu kämpfen. Die Curries sind total fettig in Indien :? .. leider ... hatte mich doch so auf das Essen dort gefreut. Traurig aber wahr, habe oft bei Mc donalds ein Chicken burger gemampft.
Laos
Ähnelt dem Thai food sehr. tom yum soup, laarb, green curries etc. Sehr günstig. Garküchen oder Street food hab ich keines gesehen (ausser einaml in Vientiane)
Das Essen in den Restaurants ist aber soo günstig inclusive super ambiente. -
Malaysia
Haben wir des öfteren an Garständen gegessen, alles gut vertragen. In KL haben wir mehre kleine Garrestaurants gefunden. Sehr nette Leute und sehr günstiges gutes Essen. waren fast jeden Tag dort.
In Meleka und Penang gibt es gute AbendmärkteLaos
In Vientiane gibt es am Megkong entlang einen Nachtmarkt. Haben dort sehr guten Fisch gegessen. In Luang Prabang fand ich den Markt nicht so appetitlich. Eine Million Fliegen am Fleisch. Außerdem war dort das Essen mehr für einheimische die sich das ganze in kleine Säcken packen lassen und mit nach hause nehmen.
in Vang Vieng gibt es eigentlich nur Garstände die Pancakes verkaufen,trotzdem lecker. -
Vielen herzlichen Dank für eure Antworten!
Das Essen in den von euch erwähnten Ländern scheint also die Reisekasse nicht übermäßig zu belasten
Irgendwann werden wir mal ganz Asien geschafft haben (leider sind die Reisen ganz
schön teuer geworden und mit dem Rucksack trauen wir uns das nicht).
@Backpacker0908
Wieviel hat dann ungefähr das Essen in den Restaurants in Bocaray gekostet? Ist der Strand wirklich so schön, dass man ihn mal gesehen haben muss und ist dort dann nicht viel zuviel los? -
Hallo Sonny,
ich war gerade im Mai/Juni fuer 10 Tage auf Boracay. Die Straende dort, vorallem der White Beach, ist echt schoen und sehr feinsandig. Allerdings sollte man bei der Hotelwahl aufpassen, wo man sich einquartiert. Der White Beach ist ca. 3km lang und es gibt schon recht trubelige Ecken. Aber zurueck zum Essen: da ich letztes Jahr in Thailand war, hatte ich einen guten Vergleich und war vom Essen auf Boracay schon eher enttaeuscht. Es gab sehr viel Fast Food (Burger, Chicken Wings etc) und ansonsten eher die bereits angesprochenen all you can eat Barbecues. Auch die Preise waren bei weitem nicht so guenstig wie in Thailand. Im Restaurant ist man schnell an die 20 EUR fuer 2 Hauptgerichte und Getraenke los gewesen. Da war es dann fast wie im Paradies, als wir auf dem Rueckweg noch 3 Tage in Bangkok verbracht haben
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Myanmar hatte noch keiner: Garküchen gibt es nur sehr wenige, und das ist auch gut so! Schlechte hygienische Verhältnisse. Preiswertes Essen (thai/indisch/chinesisch) gibt es in netten Restaurants (z.B. Bagan, Yangon, Ngapali) für USD 1-4 pro Gericht, Fisch und andere Meeresfrüchte sind etwas teurer. Dazu abends ein gut zu trinkendes Myanmar Beer und Du bist zufrieden. Tipps: 2 Brothers/Ngapali, Pandomar in Yangon und Aroma 2 in Nyaung U/Bagan.
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@ sonny112de
An die genauen Preise kann ich mich nicht mehr erinnern, du kannst aber in manchen Restaurants ab 70 PHP ein kleines Gericht (meistens chicken) bekommen. Leider hab ich den Namen eines guten kleinen Restaurants (nicht am Strand) vergessen, die haben wirklich gutes und günstiges Essen und man kann sich sogar Squid und andere Meeresfrüchte leisten
. Den Restaurant tip habe ich damals von einheimischen bekommen.
Ansonsten, wie schon erwähnt fast jedes Restaurant bieted "All you can eat" an für 399 PHP, so weit ich mich erinnern kann. Aber die Speisen sind soo öde, hat nix mit authentischer Küche zu tun Gäääääähhhnnn
.
Und jaaaaaaaa, der Strand in Boracay ist der absolute Hammer. Ein Traum. Ebenso wie die Wasserqualität. Und eben weil der Strand so schön ist, zieht es eben viele Touristen hin, deshalb kann der Strand zu manchen Zeiten ganz schön voll werden. -
Hallo -- hier schreibt ein Genießer!
Ich bin ein Liebhaber von Garküchen in asiatischen Ländern. Hin und wieder aber kommt es vor, dass ich mein “Mägeli” in einem Gourmettempel verwöhnen will. So geschehen inThailand. Also das war so:
Ein individueller Trip führt uns nach Krabi. Es ist Mittag und ein Hungergefühl macht sich bemerkbar. Am Krabi River sticht uns ein etwas baufälliges Pfahlbaurestaurant ins Auge. Ich bin mir sicher, in dieses Lokal verirren sich keine “Touris”. Also hinein in die gute Stube. Und so ist es. Lediglich Thais sitzen an wackligen Holztischen und genießen, so wie es aussieht das Essen. Wir nehmen Platz an einem Tisch und fragen auf Englisch nach der Speisekarte. Das Serviermädchen schaut uns verdutzt an. Hier spricht man anscheinend nur Thai. Mit Gesten versuchen wir ihr klar zu machen, dass wir Hunger haben und gerne etwas bestellen würden. Jetzt geht der Kellnerin ein Licht auf. Strahlend bringt sie uns eine A4 große Speisekarte, eingehüllt in einem Plastikmäppchen mit herrlichen Menuvorschlägen -- nehmen wir mal an! Die Thai-Küche gehört schließlich dank ihrer Vielfalt und raffinierter Würzkunst mit zu den besten der Welt. Jetzt haben wie ein kleines Problem: Auf der Speisekarte sichten wir lediglich seltsame Schriftzeichen!
Und wie schon angedeutet, die Serviererin spricht kein Wort Englisch. Jetzt habe ich eine Erleuchtung und entschließe mich für ein Gericht mit besonders schönen Schriftzeichen. Auch meine Frau entscheidet sich nach eingehendem Studium der Karte für ein Gericht mit Schriftzeichen, die noch schönere “Bögli” aufweisen. Als Genießer bestellen wir schließlich keinen 0/8-15 Food. Wir werden nicht enttäuscht. Meine Frau erhält eine herrlich schmeckende mit Fleisch und Gemüse gefüllte Omelette und ich ein exzellentes Huhngericht mit Reis. Einmal mehr stellen wir fest: Am besten speist man in unscheinbaren, mehrheitlich von Einheimischen besuchten Lokalen.
PS
Egal ob in Garküchen oder oben erwähnten Gourmettempel, unsere “Mägeli” mussten noch nie ausgepumpt werden, ergo hat ihnen das Essen geschmeckt!
Pesche
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@alle vielen herzlichen Dank für die Antworten
@Pesche so ähnliche Erfahrungen haben wir in Thailand auch gemacht
@layla2
Nun ja als Rucksacktouristen glaube sind wir ungeeignet, da wir unterm Jahr sehr viel
Stress haben und uns von A - Z um alles selbst kümmern müssen, da möchte man es im Urlaub schon ein bisschen bequemer haben, die Jüngsten sind wir halt zudem auch nicht mehr ... (klingt dumm aber es ist so).
Ausserdem müsste ich mich wohl auf so eine Rucksackreise sehr gut vorbereiten (dazu fehlt mir aber leider die Zeit), zumindest denk ich mal ein paar Bücher lesen.
Meine Holde spricht auch kein Englisch somit wär es ein Problem, wenn mit mir etwas wäre.
Wenn es mal Richtung Asien absolut nicht mehr bezahlbar wird, dann glaub ich steigen wir aber auch auf den Rucksack um
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Klar wenn man nur 2 Wochen Zeit hat und einfach mal ruhigen Urlaub und abschalten bisi baden will, kann man einfach Pauschalurlaub buchen.
Aber grad Asien ist das einfachste Land um selbst rumzureisen. Viel organisieren oder lesen im vorhinein braucht man nicht. Wir haben heuer in Laos ein Ehepaar mitte 60 kennengelernt die sind immer Rucksackmäßig unterwegs, das Alter ist keine Ausrede g
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So ist es layla. Auch wir, 70 plus sind in fernen Landen mit Rucksack anzutreffen. Sei es in einer Miet-Kiste oder in einem Gefährt der öffentlichen Transportdienste. Der Ehrlichkeitshalber muss ich allerdings zerknirscht gestehen, dass irgendwo im Gastland in einer Herberge, von der wir unsere ein bis mehrtägigen Trips unternehmen, zwei Rollkoffer stationiert sind. Bei längeren Abwesenheiten, etwas frustriert in einem Abstellraum ohne Komfort.

Pesche
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Ich kann nur für Vietnam "meinen Senf" dazu geben. Besonders morgens und abends gibt es überall Garküchen, wo man essen kann. Ich habe gerne in den Markthallengegessen, wo man einfach darauf zeigt, was man essen möchte.
Unsere Hotels waren durchgängig Budget-Klasse. Wir hatten immer prima Zimmer. Das teuerste Zimmer hat 15 USD gekostet, hatte aber auch sogar einen PC zur persönlichen Verwendung im Zimmer.
Diese Zimmer halten im Vergleich durchaus den Zimmern in 4-Sterne-Hotels stand, die ich gerade in Andalusien bewohnt habe. Das habe ich übrigens auch von anderen reisenden gehört, dass die Hotels in Vietnam erstaunlich gut sind.
Doro12 -
Ich kann von Taiwan berichten.
Die Garküchen gibt es auf Rädern oder in Garagen wo am Eingang gebrutzelt wird und hinten Plastikstühle mit wackeligen Tischchen stehen. Dazwischen Kartons mit Getränken, Zeitschriften, der Oma im Schaukelstuhl, die hausaufgabenmachenden Kinder und der obligatorische TV.
In Taiwan gibt es auch eine Art LKD, so daß man alles bedenkenlos essen kann...wenn man will.
Die Garküchen auf Rädern stehen an belebten Straßen und Plätzen. Das Essen wird zwar durch Plastikfolien abgedeckt, aber ich denke die Autoabgase und der Straßenstaub kommen da schon durch. (wird in Thailand, M'sia usw aber nicht anders sein.
Wer auf Augenkontakt zum Bestellen wartet kann manchmal sehr lange dastehen. Man brüllt seinen Wunsch in Richtung Koch bzw Bedienung. Kein Nicken oder Bestätigen, aber irgendwie kommt das Essen ratzfatz. Hier sollte man ausnahmsweise auch mal vordrängeln.
In den Restaurants liegen am Eingang Hefter samt Kulis mit Kopien der Speisekarte. Das Gewünschte wird angekreuzt und der Bedienung gegeben. Die gibt dem Koch einen Durchschlag, das Orignal kommt zum Kunden auf den Tisch (umgedreht) und dort wird die bestellte Ware durchgestrichen bei Lieferung. Mit dieser Bestellung geht's dann an die Kasse. Wie in Japan wird die Rechnung zum Ausgang und abkassieren durch den Kunden gebracht
Ich hatte nur 1 mal eine hektodramatische Montezuma-rache. Fisch von Schwiegermamma.
Gebratener Reis mit Ei und Huhn: ca. 1,50 Euro.
Suppen je nach Einlage 1.....2 Euro.
Bier 0,6 (hmmm) ab 1,50 Euro
Nudeln, Suppe oder gebraten auch ab 1,50 €
Wunderbare Bratwürste: keine Ahnung da diese süß sind.
gegrillte Hühneflügel: 1,25€
gegrillte Fische: 2 € plus...nach Größe. (Bei Kindern sehr beliebt sind die Augen der Fische..........no comment)
gegrillte Quallen: keine Ahnung.
Insgesamt kann man sich schwer arm-essen in TW
Als Ausländer kann man mit den Fingern bestellen. (Dann kann man auch deutsch reden). Hilfreich ist das Büchlein 'Point it'. Das wird ÜBERALL verstanden.
Wasser ist kostenlos. Tee auch. -
sonny112de wrote:
Nun ja als Rucksacktouristen glaube sind wir ungeeignet, da wir unterm Jahr sehr viel
Stress haben und uns von A - Z um alles selbst kümmern müssen, da möchte man es im Urlaub schon ein bisschen bequemer haben, die Jüngsten sind wir halt zudem auch nicht mehr ... (klingt dumm aber es ist so).
Ausserdem müsste ich mich wohl auf so eine Rucksackreise sehr gut vorbereiten (dazu fehlt mir aber leider die Zeit), zumindest denk ich mal ein paar Bücher lesen.
Meine Holde spricht auch kein Englisch somit wär es ein Problem, wenn mit mir etwas wäre.Also, wir (41+52) sind auch absolute Späteinsteiger, was das Rucksackreisen betrifft...
Haben in diesem Jahr die 2. RSReise gemacht und sind schon in der Planung für die 3...
Ich muss gestehen, gerade das selber organisieren macht die Sache interessant, einfach flexibel an den einzelnen Orten zu sein... Nur den Badeurlaub, den versuchen wir vorher fest zu machen, denn da möchten wir schon unseren gewohnten "luxus" geniessen.
Allerdings muss ich auch sagen, dass mir das Lesen entsprechender Lektuere auch viel Spass macht und ich schon jetzt Reiseführer für den Urlaub 2011 lese....
das entspannt auch von dem Stress des Alltages...Muss aber auch dazu sagen, dass ich mir sehr viele Infos im Netz besorge...
Meiner spricht auch kein englisch, einfach keine gedanken drum machen, dann passiert auch nix und ausserdem seid Ihr ja seltenst in den abgelegensten Gegenden unterwegs und somit findet sich immer jemand, der deutsch sprechen kann, wenn auch nur wenig, oder z.B. in Malaysia sind viele Niederländer unterwegs, die sprechen auch deutsch...
Mein absoluter Top Tip für Kuala Lumpur in der Jl. Alor, super Essen, super Preise und Atmosphäre, so wie man sich SOA vorstellt...