Safari im Krüger NP ?
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Hallo Zusammen,
Ende September fliege ich nach Joburg und würde gerne eine 4 tägige Safari im Krüger NP machen. Leider bin ich mir nicht sicher ob ich die eher von hier aus buchen soll oder direkt vor Ort!?
Da mein Budget irgendwann begrenzt ist wär ich für Eure Tipps echt dankbar!
Ist es preiswerter lieber vor Ort zu buchen?
Ist es besser sich in Joburg abholen und zurück bringen zu lassen oder selber mit Bus oder Auto zu reisen?
Anschließend flieg ich weiter nach Port Elizabeth und dann mit dem Auto die Garden Route bis Kapstadt. Freu mich schon
Schon mal vielen Dank falls jemand einen guten Tip hat! -
Hallo kaengu und Willkommen im Forum!
Der Krüger ist ein Nationalpark, in dem die meisten Gäste Selbstfahrertouren machen (d.h. mit dem Mietwagen die eigene Safari). Dazu kann man in den Camps dann noch (Nacht)fahrten oder Wanderungen buchen.
Vielleicht liest Du Dir dazu einmal meine allgemeine Beschreibung durch. Ob Du jetzt noch schöne Unterkünfte für September bekommst, wage ich zu bezweifeln, kannst Du aber hier prüfen.
Die Fahrt in den Süden des KNP von JNB aus benötigt etwa 4,5 Stunden und ist problemlos zu bewältigen. Alternativ kann man allerdings auch nach Nelspruit oder Skukuza fliegen.
Falls Du allerdings die privaten Reserves um den KNP (wie Sabi Sands o.ä.) meinen solltest, da würde ich einmal auf die Seiten der Lodges gehen. Oft gibt es da Angebote die unter denen der Reiseveranstalter liegen. Dort liegen die Preise aber dennoch schnell im Budget sprengenden Bereich.
Falls sich noch weitere Fragen auch zur Garden Route ergeben, melde Dich wieder.
Gruß,
karlkraus
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hallo karl, vielen dank für deine antwort. ist ein toller bericht über den park

ein paar lodges sind wohl noch verfügbar, aber ich denke da sollten wir uns besser beeilen. du schreibst bei kurzen aufenthalten (wir planen 2-4 tage) empfiehlst du eher den süden. gibts denn dort orte, aussichtspunkte oder lodges die man auf alle fälle gesehen haben sollte? wie weit kommt man mit dem auto in 3 tagen? man darf 50kmh fahren, aber man will ja auch was sehen, also rechne ich eher mit einem schnitt von 25-30kmh, oder? -
Hallo Bernd,
Du meinst wohl doppelt gemoppelt hält besser?!

Solche allgemeine Fragen sind im Forum schon gut aufgehoben. Deshalb hier (auch) die Antwort. So lange Du keine Fragen zu bestimmten Anbietern hast, gehe bitte über das Forum.
Zuerst einmal ist der Ausdruck Lodges für die Restcamps im Krüger eher irreführend. Es handelt sich um einfache kleine Hütten mit oder ohne privatem Bad, teilweise mit Küche, fast immer mit Klimaanlage, Kühlschrank und Grill. Nichts großartiges aber genau richtig für eine NP Unterkunft. Man verpflegt sich selbst (bessere Lösung) oder nutzt die Restaurants (leider nur noch vonbescheidener Qualität). Die Verpflegung und eventuelle Game Drives (außer mit dem eigenen PKW) sind nicht inkludiert.
Richtig ist, dass der Schnitt allenfalls bei 25 km/h liegt, alles andere macht keinen Sinn!
4 Tage (3 Übernachtungen) sind bei der Anreise von JNB eigentlich schon das Minimum. Je nachdem, wie oft Ihr Ein- und Auspacken wollt, versucht Ihr ein oder mehrere Camps zu bekommen. Ich würde 1xBerg en Dal und 2x Lower Sabie anstreben. Falls sanparks nichts mehr frei hat, könnte z.B. dertours evtl. noch weiter helfen. Die Reiseveranstalter haben eigene Kontingente.
Gruß,
karlkraus
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Hallo Karl,
sorry, jetzt hab ich auf Deine Mail geantwortet und erst danach den Beitrag gelesen
Nochmals vielen Dank für Deine Antwort. Lower Sabie hab ich mir schon angeschaut und denke dass es mit dem Fluss daneben bestimmt klasse ist. Ich denke so werden wir das auch machen. Auf eins bin ich noch gestoßen...was denkst Du zur Malaria im Park? Das macht mir ein wenig sorgen, da die Mücken mich lieben und ich in Brasilien schon mal Malaria hatte. Zum Glück nur Vivax (waren aber trotzdem 4 Tage die ich mir gerne erspart hätte
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Hallo kaengu,
was ich zur Malaria im Park denke ist eher sekundär, da jeder selbst entscheiden muss, welches Risiko er nimmt. Als "gebranntes Kind" bist Du sicher besonders vorsichtig.
Wenn es Ende September noch nicht geregnet hat, ist der KNP ziemlich ausgetrocknet und die Malariagefahr daher ziemlich niedrig, da es keine Brutmöglichkeiten für Anopheles gibt. Wir waren schon öfter in der Hochsaison der Mücken im Park und sind auch zu der Zeit kaum bis gar nicht gestochen worden. Wir nutzen vor Ort erprobte Repellents (Mylol) und haben unser Moskitonetz plus Befestigungsmaterial dabei. Malarone als Standby Medikament haben wir dabei aber noch nicht benötigt.
Sanparks meldet, wie Du hier sehen kannst keinerlei freie Unterkünfte mehr für Ende September in Lower Sabie.
Gruß,
karlkraus
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Hi Karl,
haben jetzt mal 2 Tage Lower Sabie gebucht. Jetzt müssen wir uns noch für 2 weitere Nächte entscheiden
Garnicht so einfach...mal schauen wo es uns noch so hinverschlägt.
Wenn wir die Safari im Krüger dann geplant haben beschäftigen wir uns mit der Garden Route. Bin schon sehr gespannt! -
Hallo kaengu!
Für vor dem Park: schau 'mal hier!
Skukuza ist das größte Camp, daher auch mit mehreren Restaurants ausgestattet. Das erleichtert die Versorgung. Ansonsten rate ich zum Grillen.
Gruß,
karlkraus
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Hallo,
auf dem Weg von Pretoria zum Krügerpark hatten wir hier übernachtet
Bewertung.
War ganz nett. Im Krügerpark hatten wir 3 Tage im Olifants Camp am Olifant River. Es ist dort relativ ruhig im Vergleich zu Skukuza. Auf den Safaris mit dem eigenen Auto waren wir häufig allein auf den Strassen. Jedoch sollte man die Fahrzeit zu den Park - Ausgängen nicht unterschätzen. Bei uns lagen bei der Abfahrt Löwen auf der Strasse, was dann eine Stunde gekostet hat. Aber deswegen ist man ja da.
Gebucht hatten wir direkt in den Camps. Safaris, Wanderungen, Mountain Bike und Sundowner Safari Touren etc. werden auch im Camp gebucht. (am besten gleich nach der Ankunft).Gruß Dieter
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Hallo Dieter,
das ist ein sehr wichtiger Hinweis von Dir.
Viele Touristen planen den Krüger als ein Highlight in einem knappen Zeitfenster. Das konterkariert das eigentliche KNP Erlebnis. Löwen "kosten" eine Stunde, bei uns ist es dann auch einmal ein Mopane Worm
, der eine halbe Stunde Zeit beansprucht.Den Krüger darf man nicht als "Must see" abhaken, sondern muss ihn erleben. Keinesfalls darf man sich ein zu enges Zeitfenster setzen.
Mountainbiketouren gibt es übrigens nur vom Olifants Camp aus. Auch wenn sie ein sehr interessantes zusätzliches Naturerlebnis bieten, sollte man sich folgender Tatsachen bewußt sein: Tiere fliehen häufig vor den ungewohnten Fahrrädern, das verbraucht ihre Resourcen und ist bedenklich. Des weiteren greifen u.U. auch Tiere an (zuletzt 2009 ein Hippo auf einer Olifants Mountainbiketour) und es entstehen zusätzliche Gefahrenmomente.
Gruß,
karlkraus