"Vor Wochen war es ein Problem in Frankreich oder Norditalien an Covid zu erkranken - uns hätte es ähnlich ergehen können - wir haben nur etwas mehr Glück gehabt."
meinte hier
uns in Deutschland
"Vor Wochen war es ein Problem in Frankreich oder Norditalien an Covid zu erkranken - uns hätte es ähnlich ergehen können - wir haben nur etwas mehr Glück gehabt."
meinte hier
uns in Deutschland
Das Thema CovidX ist relativ komplex - selbst Wissenschaftler bewegen sich auf relativ dünnem Eis.
Impfungen: Kann mir schwer vorstellen, dass es eine "Generalimpfung" gegen Covid geben wird. Wir impfen schon sehr lange gegen Grippe - sollten da in der Medizinwissenschaft schon sehr gute Erkenntnisse haben - aber wie sieht es hier ausß
"Jedes Jahr gibt es neue Virenstämme" - gegen die Impfung oft nicht wirkt - warum soll es bei Covid anders werden?
Dann eventuell noch einmal kurz meine Sicht zum Risiko einer Covid-Erkrankung.
Diese ist selbstverständlich potentiell höher, wenn ich mich in einer höher virenbelastenden Umgebung (Hotspot) befinde. In Regionen mit geringen Fallzahlen ist das Risiko entsprechend geringer.
Bei einer Urlaubsreise finde ich das Risiko innerhalb des Flugzeuges relativ hoch, wenn erkrankte Personen an Bord wären.
Dies betrifft nun alle Flüge - egal ob Ägypten oder Mallorca.
Dann spielt das Infektionsrisiko vor Ort eine Rolle - gibt es viele Fälle im Urlaubsgebiet oder nicht.?
Hier muß man eben auch Unterschiede innerhalb Ägyptens machen - Kairo wird wesentlich riskanter sein als "abgeschlossene" Hotelanlagen am Roten Meer -leider gibt es hierzu keine wirklich belastbaren Zahlen (z.B. Vergleiche zwischen einzelnen Urlaubsregionen).
Dann macht es einen Unterschied, wieviele direkte bzw. indirekte Kontakte hat man mit eventuell mit infizierten Personen oder mit solchen, die Kontakt mit infizierten Personen hatte und wo trifft man diese (welche Übertragungswege spielen eine Rolle - höchstwahrscheinlich Aerosole in kleinen/schlecht oder falsch belüfteten Räumen.
Chlor- bzw. Salzwasser birgt eher kaum Risiko - glaube auch nicht, dass Rutschen irgendwo risikobehaftet wäre.
Da mache ich mir selbst (und für meine Familie) in Marsa Alam weniger Sorgen als in anderen Destinationen, wo viele Urlaubsgästen des hotel zu verschiedenen Anlässen verlassen - selbst in Hurghada fände ich das Risiko um Einiges höher, da dort höchstwahrscheinlich mehr Urlauber das Hotel verlassen.
In diesem Bereich sehe ich sogar das Risiko in Dtld. höher, da hier wesentlich mehr Kontaktmöglichkeiten bestehen, als in einer relativ geschlossenen Gruppen im Hotel.
Wen treffen wir hier tagtäglich, welche Kontakte hatten diese Personen - über drei bis 5 Kontaktstufen kommen da schon viele Indirektkontakte zustande - und damit potentielles Risiko.
Viewiele Personen davon sind "teilgescreent"(Checks am Flughafen, im Hotel durch z.B. Temperaturmessungen?
Und dann noch mal zu den Risiken einer medizinischen Behandlung - ja die Zustände in Ägypten entsprechen nicht dem europäischen Standard. Aber man wird uns schon im Ernstfall so gut als möglich helfen. Je nachdem wie hoch die Zahl der Infizierten wäre, so das Risiko.
Vor Wochen war es ein Problem in Frankreich oder Norditalien an Covid zu erkranken - uns hätte es ähnlich ergehen können - wir haben nur etwas mehr Glück gehabt.
Der ägyptische Tourismussektor hat viel zu verlieren
Und es geht überall nur ums Geld/ um wirtschaftliche Aspekte - siehe das anfängliche Lügen zu Masken, ... - die Zahl der Tests in Dtld. ist "hoch" - aber lange nicht so hoch wie aus gesundheitspoitische Sicht sinnvoll - aus wirtschaftlichen Interessen - es geht fast nirgends um das Wohl der Bevölkerung - zumindestens nicht in erster Linie.
Für mich macht es auch wenig Unterschied, ob man Restaurants in Ägypten wieder eröffnet oder hier in Deutschland - wie gesagt 20 bis 30 Schüler im Klassenverbund in einem Raum, wo die Kinder sich über Stunden aufhalten - sind mittlerweile in Sachsen an der Tagesordnung.
Jedem sein eigene Meinung - aber irgendwo hat Jeder eine Verantwortung für seine eigenen Entscheidungen oder sollte dies habe und damit eigenverantwortlich umgehen.
Man kann nicht immer nach dem Staat rufen, dass er in individuelle Bereiche eingreifen soll.
Ein Eingriff zugunsten eines Bürgers ist im Normalfall auch ein Eingriff zu Lasten eines anderen Bürgers.
Ich verstehe Euch, die Ihr nicht verreisen möchtet - ich hoffe, dass sich die Reiseveranstalter in den nächsten Tagen dazu entschließen weitere Möglichkeiten von Umbuchungen anzubieten.
Aber die Nichtreisenwollenden sollten auch die Seite Derer verstehen, die gern verreisen möchten.
Man kann uns nicht auf Monate/im schlimmsten Fall Jahre einsperren - vielleicht gibt es Covid20,21 ... - vielleicht verändert sich dieser Virenstamm relativ schnell derart, dass ein Impfung gegen bekannte Stämme wirkt, aber Mutationen weiterhin tödlich sein können ???
Das ganze Leben ist irgendwo ein Risiko - doch wie hoch ist es jetzt eigentlich???
Gut Ägypten soll die höchsten Todeszahlen in "Afrika" haben - aber dies beschränkt sich wohl mehr auf Gebiete außerhalb des Roten Meeres.
Die Todesrate in Touriregionen am Roten Meer sind vielleicht wesentlich niedriger - auch in unseren Regionen gibt es Hotspots.
Weiterhin kann nicht mir kaum vorstellen, dass die "Tourismusindustrie/-wirtschaft" extremst fahrlässig mit der Gesundheit der Touristen umgeht.
Man wird viel unternehmen, um als Hotelbetreiber nicht ins Rampenlicht zu geraten - hier in Dtld. gab es auch genügend Fälle, wo man eher fahrlässig umgegangen ist.
Warum soll man in Ägypten nicht die Mitarbeiter etwas beschränken - Familienbesuche minimieren/Aussetzen - ich kann mir vorstellen, es gibt durchaus Personal, welches sich bereit erklärt 3 bis 6 Monate im Hotel zu arbeiten (ohne Familienbesuch), um dann 1 bis 2 Monate bei der Familie zu sein.
Besser Arbeit und Trinkgeld/Einkommen als nur zu Hause zu sitzen. Warum soll man das nicht verantwortungsvoll umsetzen können - und da habe ich in Ägypten weniger Bedenken als in Deutschland, wo jeder glaubt sich sein eigenes Rechtmachen zu können.
Ich sehe unser Risiko in Marsa Alam nicht höher als in Dtld. (umringt von vielen Idi*ten) - wo in vielen Bereichen Beschränkungen galten, diese immer mehr aufgehoben werden.
Für Grundschüler gilt in Sachsen seit einigen Wochen im Normalfall wieder der Präsenzunterricht - bei voller Klassenstärke, jeden Tag ohne Abstand - weil begrenzte Gruppen.
Bei der Fahrt zur Schule ist die Klassen-/Gruppenbegrenzung aufgehoben, ebenfalls im Hort, teilweise beim Betreten in der Schule, wenn 3 Klassen eine Jahrgangsstufe Ihre Etage betreten und sich gleichzeitig/nacheinander in jeweils einem WC (m/w) die Hände waschen sollen - dann gibt es über Geschwisterkinder, über Eltern die z.B. im Hort oder in Kindereinrichtungen arbeiten indirekten Kontakt, ... .
Im Klassenzimmer sitzen die Kinder neben-/hintereinander ohne ausreichende Abstände - die Gefahr der Ansteckung über Aerosole ist definitiv existent - zumal die Klassenräume kaum, schlecht bzw. falsch belüftet werden.
Das setzt sich überall fort - Nichts ist ohne Risiko - Jeder soll für sich entscheiden können (dies muss verantwortungsvoll geschehen) was er wie für richtig hält.
Wer das nicht kann, sollte es sein lassen und sich bitte in Watte einpacken, wenn möglich selten die Wohnung verlassen, aber bitte Andere nicht in allen Lebensbereichen einschränken wollen.
Eigenverantwortung!!!
Aus meiner Erfahrung - ohne Gewähr
Zur Krankenversicherung - diese kann man üblicherweise auch relativ kurfristig abschließen.
Im Gegensatz zur Reiserücktrittskostenversicherung - kann der Versicherungsansspruch erst im Urlaub entstehen - beim Reiserücktritt ist der Abschluß nur kurz nach Reisebuchung möglich, da ein paar Wochen später für den Urlauber der Grund für einen Reiserücktritt schon absehbar sein kann und er dann in Kenntnis des gewünschten Rücktrittes die Versicherung nicht mehr abschließen können soll.
Wie haben heute einen Brief von unserer Versicherung (Reisekrankenversicherun R31) Allianz erhalten - darin steht unter anderem "Behandlungen aufgrund von Epidemien/Pandemien sind mitversichert" - somit sollten zumindestens die Behandlungskosten im "Krankenhaus" abgesichert sein - Quarantäne sehe ich nicht ganz so kritisch.
Diese Jahrespolice kostet uns 14,00 € - wird jetzt vielleicht bei Neuabschlüssen höher sein - aber was sind 20 € für die ganze Familie - einfach überall mal anfragen.
@jana28 sagte:
Apsara
...
Aspara wird über jedes meiner Worte hier richten.
Habe ich gewiß nicht vor - dieses letzte Posting fand ich (trotz der "Angriffe" gegen mich) richtig gut - überall klar ausgedrückt, dass es sich um Deine Meinung/Deine Erwartung handelt.
@Chris_DH
mit extrem unwahrscheinlich habe ich ja auch kein Problem - aber die Aussage "dass es für User(in) xyz Ende Juni keine Reise nach Ägypten geben wird" (hier nur sinngemäß) ist ein anderes Kaliber.
Jana wird ja bestimmt auch keine Stornokosten für den/die Betreffende(n) zahlen wollen, falls es dann doch anders kommt.
Man kann manchmal gar nicht so krumm denken - es gibt Leute, die nehmen solch eine persönliche Meinung für bare Münze - demzufolge sollte man sicherheitshalber andere Aussagen treffen.
Ich glaube auch nicht, dass der mittlere Sitz freibleiben wird - eine Empfehlung ist nicht zwangsläufig umsetzungspflichtig - einige Fluglinien hatten sich doch (so ich es richtig wahrgenommen habe) dahingehend geäußert, dass man die Reihen komplett ausfüllt - macht doch auch wenig Sinn, dass man z.B. 3 Personen eines Haushaltes trennt - wärend auf eine anderen Reihe zwei "fremde Personen" nur durch einen "schmalen" Sitz getrennt werden.
Die Versicherer sind doch sonst so schnell, der Staat fördert doch auch schnell irgendwelche Modelle der Versicherungen um deren Geschäftsmodelle zu fördern (Riesterrente und Co lassen grüßen) - wo bleibt die CoronaReiseversicherung.?
Speziell die Zertifizierung der Hotels zeigt doch die Bemühungen/das Interesse seitens Ägyptens, dass man ausländischen Touristten wieder Urlaub im Land ermöglichen will - der Druck ist groß - man sieht doch schon in Dtld., wie schnell diverse Beschränkungen der Vergangenheit aufgegeben werden - nicht aus Gründen der Vernunft sondern rein aus wirtschaftl. Aspekten.
@jana28 sagte:
...
Ich würde an Ihrer Stelle nicht stornieren.
Es wird Ende Juni zu keinem Urlaub für Sie in Ägypten kommen.
...
Blick in die Glaskugel?
Speziell der zweite Satz birgt die Gefahr, dass aus welchen Gründen auch immer, ob sinnvoll oder nicht - Ägypten dann doch eine Einreise zulässt, Deutschland die Reiswarnung aufhebt und der Veranstalter die Reise durchführen will - egal wie gering die Wahrscheinlichkeit ist, aber ich würde mir nicht anmaßen, eine derartige Einschätzung geben zu wollen.
Natürlich gibt es überall solche und solche - aber wie hoch ist wohl der Anteil der Partytouris in den Urlaubsmonaten auf Malle und wie hoch in diversen Destinationen in Ägypten.
20 zu 5 - ist ja gar nicht mal nur der Sauftourismus gemeint - aber auf Malle verlassen bestimmt 80 Prozent und mehr ihr Hotel (aufgrund nicht so stark verbreitetem AI) und in Ägypten vielleicht 50 Prozent (in Hurghada mehr - in Marsa nur sehr wenige - speziell, wenn keine Ausflüge stattfinden würden).
Wir haben z.B. Marsa Alam (speziell Abu Dabbab) schon im Januar gebucht - das Risiko für die Ägypter ist relativ begrenzt. Da die Region für sich ja schon fast eine größere Quarantänestation ist.
Das Personal sollte bereit sein, nur einmal in der Saison nach Hause zu fahren (zuvor Quarantäne in einem Teil der Objekte). Vor dem Einsatz Quarantäne und auch nach der "Saison" - zwischendurch halt kein Ausgang - genauso für die Urlauber - und wer das nicht möchte - muß eben zu Hause bleiben.
Auch sollte für Alle unabhängig vom Urlaubsland eine Versicherung verpflichtend sein, die sämtliche Kosten bei einer Corona-Infektion abdeckt - im medizinischen Notfall auch ein spezieller Heimflug - haben wir nicht auch schwer erkrankte Italiener und Franzosen nach Deutschland geholt - bestimmt nicht mit Bus oder Bahn.
Ich hätte mit Ägypten auch auch weniger Probleme, da der Urlauber am Roten Meer eben ein Anderer ist als in Ischgl oder auf Malle. Letztere gehen für mich eher sorglos durchs Leben - ein solches Klientel sieht man in Ägypten eher weniger.
an Nil0320
ab Seite 49
https://www.holidaycheck.de/foren/aegypten-48/erster-corona-fall-in-aegypten-201722?page=49
findest Du die Diskussion hier im Tread mit Postings ab 14.03.2020
unter anderem Infos im Posting von semafarzad seitens HolidayCheck zu Durchführungen der Reise, .... und Stornierungen
Der verlinkte Artikel bzw. das Zitat sprechen von Umständen, dass Condor eventuell Barmittel von dem Treuhandkonto erhalten könnte.
Wenn es nicht Umstände gäbe, unter denen dieser Fall eintreten könnte, sollte man so etwas nicht veröffentlichen.
verstehen und Realität müssen nicht immer deckungsgleich sein.
Was spricht dagegen, dass Jemand die Voraussetzung schafft, dass Condor das Schutzschirmverfahren unter gewissen Umständen verlassen kann, Zugriff auf die Zahlungen der Kunden nimmt und wenige Wochen später dann endgültig in die Insolvenz schlittert.
Achtung - hier im Artikel auf n-tv ein sehr interessanter Abschnitt, der mir stark zu denken gibt - Viele wähnen ihre Zahlung auf dem Treuhandkonto als sicher - hier klingt es relativ unangenehm.
Entschuldigt bitte das Zitat - aber der Satz ist vielleicht einfach zu wichtig, als dass er im Gesamtartikel untergeht - den gesamten Artikel findet Ihr hier:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Corona-laesst-Condor-Ubernahme-platzen-article21710973.html
"Eine Verlängerung des von der EU genehmigten Kredits hatte die Condor nach eigenen Angaben nicht beantragt, sondern auf neue Darlehen zur Corona-Krise gesetzt. Weitere Barmittel könnten von einem Treuhandkonto fließen, auf dem Gelder für Condor-Tickets nach dem 1. April gelandet sind."
worauf beruhen Aussagen dahinghend, dass´Convid bei Temperaturen über 30 Grad abstirbt?
https://www.n-tv.de/panorama/Virologe-hofft-nicht-mehr-auf-Fruehlingseffekt-article21629089.html
Es gibt scheinbar auch andere "Untersuchungen und Ergebnisse"
ist zwar off-topic - dennoch sollte man die Hintergründe zur Treuhand kennen
rueckblick-wie-die-treuhand-bei-der-ddr-abwicklung-versagte
Seitens des Käufers muss dann aber frisches Kapital in entsprechender Höhe vorhanden sein (welche Fluggesellschaft steht so gut da) oder dieser muss die Möglichkeit haben, neues Kapital zu beschaffen.
Dies muss sich am Ende rentierern.
sehe auch wenige Vorteile für den polnischen Urlauber.
Ich bin bemüht direkt ohne Zwischenlandung zu meinem Urlaubsziel zu kommen und würde als pole wenig Interesse haben, nach einer reichlichen Stunde zwischenzulanden und auf meinen Anschlußflug zu warten, dazu kommen zusätzliche CO²-Steuern für diesen "Umstand".
Es ist ja bestimmt nicht so, dass der Pole/die Polin keine andere Möglichkeit hätten, an ihr Urlaubsziel zu kommen.
Große Vorteile bei der Wartung sehe ich auch eher nicht, da man regional einfach zu nah liegt.