Stornokosten ersetzen doch dem Veranstalter etwaige finanzielle Ausfälle, weil der Veranstalter selbstredend nicht bereit ist, jemandem den kompletten Reisepreis zu erstatten, weil der 1 Tag vor Abflug keine Lust mehr hat.
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Wenn ich nicht ganz falsch liege, könnte man rechtlich und theoretisch gesehen dem Veranstalter auch einen niedrigeren Ausfall als die pauschalen Stornokosten nachweisen und geltend machen, aber das mal am Rande und natürlich schwierig.
Ich frage mich gerade nur, welchen finanziellen Ausfall ein Veranstalter haben kann, wenn eine vollzahlende Person 100 % des Reisepreises bezahlt hat, und die Reise nicht antritt ? Wenn ich das richtig verstanden habe liegt der höhere (100 % + knappe 400 Euronen) Ausfall daran, dass der Veranstalter die Reise hätte teurer verkaufen können, als Einzelbelegung.
Nun frage ich mich allerdings, wohin das führen könnte ?
2 Personen buchen eine Malediven-Reise, 14 Tage HP, Suite, 2.500 EUR/Person, Aufpreis für AI wären p/P 60 EUR/Tag, theoretischer Einzelbelegungszuschlag 1.000 EUR.
Hiesse in der Konsequenz, wenn nun einer der beiden Reiseteilnehmer nicht will, werden 2.500 EUR + 1.000 EUR + 840 EUR (denn die Suite hätte der Veranstalter ja auch mit AI verkaufen können) = 4.340 EUR Stornokosten fällig.
Hab ich das jetzt richtig verstanden, oder isses schon zu spät für meine Gehirnzellen 
Grüsse
Heiko






