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  • FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
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    @manuel-lyksa: Was meint das Hotel denn bezüglich Zahlung durch FTI? Also hat das Hotel noch keine Zahlung erhalten, nur eine Anzahlung erhalten oder wurde durch FTI schon vollständig bezahlt?

    Falls das Hotel vollständig durch FTI bereits bezahlt wurde: Die Frage ist dann, ob FTI aus Sicht des Hotels a) überhaupt noch stornieren kann und b) falls storniert würde dann irgendwelches Geld vom Hotel an FTI erstattet werden müsste.

    Falls FTI das vollständig bezahlte Hotel nicht mehr stornieren kann ODER im Stornierungsfall keinerlei Erstattung vom Hotel an FTI erfolgen würde (beides hängt von den Verträgen zwischen FTI und Hotel ab), kann man natürlich versuchen, das Hotel zu überzeugen, die Buchung "kulanzweise" für Dich als Kunden weiter aufrecht zu erhalten.

    Das Hotel hätte in diesem Fall ja das Geld vollständig, müsste es – auch wenn FTI storniert – nicht an FTI zurückgeben und von dem her könnte man Dich ja problemlos beherbergen. Wichtig hier wäre dann einfach, dass das Hotel das Geld wirklich "in der Hand" hat (und nicht etwa eine virtuell von FTI hinterlegte virtuelle Kreditkartennummer bereits als "vollständig bezahlt" interpretiert) und einen Storno durch FTI (der ja keine Erstattung vom Hotel an FTI auslösen würde) dann auch einfach ignorieren würde.

    In welchem Land ist denn das Hotel, handelt es sich dabei um eine lokale oder internationale Hotel-Kette und wann wäre der Aufenthalt?

    Reiseveranstalter

  • FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
    BlackLotus42B BlackLotus42

    @manuel-lyksa: Ob FTI gegenüber deinem Hotel storniert hat, betrifft erstmal nur die Vertragsbeziehung zwischen FTI und dem Hotel. Die andere Frage ist, ob FTI die von Dir gebuchte Reise Dir gegenüber storniert hat. Falls Du eine Stornierung oder Stornierungsbestätigung von FTI bzw. dem Insolvenzverwalter erhalten hast, kannst Du davon ausgehen, dass die Reise Dir gegenüber storniert wurde.

    Falls nicht, gibt es aktuell zwei verschiedene Ansichten: FTI hat am 3. Juni auf der ersten Version der Insolvenz-Website unter anderem bezüglich noch nicht angetretener Pauschalreisen geschrieben "Leider sind wir gesetzlich gezwungen, alle gebuchten Leistungen zu stornieren.". Leider hat man dann später (auch Uhrzeitlich später am 3. Juni) plötzlich wieder komplett gegensätzliche Aussagen seitens FTI veröffentlicht und plötzlich mitgeteilt, es seien jetzt doch "nur" Reisen bis zu bestimmten Daten storniert , so dass die Situation eben aktuell nicht wirklich klar ist.

    Es gibt Leute, die die erste Mitteilung bereits als Stornierung aller Reisen (Stornierung bezüglich dem Vertrag zwischen FTI und den Kunden) verstehen – und es gibt auch Leute, welche die erste Mitteilung interessanterweise nicht als Stornierung verstehen, aber die weiteren später veröffentlichten Mitteilungen dann trotzdem als Stornierung auffassen. Welche Ansicht die juristisch "Richtige" ist, ist nicht abschliessend geklärt. Aus meiner Sicht: Entweder man lässt alle Publikationen, also auch die erste, auf der Website gelten – oder dann halt eben keine (und wartet im zweiten Fall dann auf eine hoffentlich rechtzeitig eintreffende "persönliche" Stornierung).

    Reiseveranstalter

  • FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
    BlackLotus42B BlackLotus42

    @christina-2608 sagte:

    kann man mit der offiziellen Mitteilung von FTI nun das Charge Back verfahren einleiten oder müsste man auf den Tag der geplanten Anreise warten?
    Ist es nötig eine Frist zu setzen oder ist das wegen der Insolvenz hinfällig?

    Kommt auf die Kreditkarte an, ich habe auf Seite 267 die von Visa / MasterCard vorgegebenen Regeln (in Englisch), an welche die Issuer (Bank/Kreditkartenherausgeber) gebunden sind, auszugsweise gepostet. Bei AMEX-Karten scheint es nach Erfahrungsberichten jedoch Probleme zu geben (vermutlich weil bei AMEX – statt wie bei Visa/MC der "Acquirer"="Bank von FTI" – AMEX selber den Schaden hätte).

    Reiseveranstalter

  • FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
    BlackLotus42B BlackLotus42

    Also bzgl Emirates hat mir das FTI so bestätigt dass es klappen würde. Allerdings würde ich dann wahrscheinlich nichts vom Fonds erstattet bekommen da Reise "angetreten" . Ich würde es lassen !

    Der Fonds stellt die gesetzlichen Pflichten (siehe auch § 651w BGB) des Reiseanbieters in Bezug auf sogenannte "verbundene Reiseleistungen" (Pauschalreisen) sicher. Der Reiseanbieter hat bei diesen "verbundenen Reiseleistungen" die Erstattung sicherzustellen, falls "Reiseleistungen" nicht erbracht werden, oder falls der Kunde Zahlungen vor Ort leistet, weil "Reiseleistungen" vom Reiseanbieter (an den Leistungserbringer = Hotel/Airline/Mietwagenfirma/usw.) nicht bezahlt werden.

    Die Erstattung muss also nach dem Wortlaut auch dann sichergestellt werden, falls NUR einzelne "Reiseleistungen" (welche Teil einer Pauschalreise, also Teil einer Menge von mehreren "verbundenen Reiseleistungen") nicht erbracht werden. Dass bestimmte Reiseleistungen (wie hier der Flug) einer Pauschalreise erbracht (= vom Kunden genutzt) wurden, kann also aus meiner Sicht nicht zum Ausschluss der Erstattung der anderen (nicht erbrachten) Reiseleistungen (wie hier Hotel oder Mietwagen) führen.

    Reiseveranstalter

  • FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
    BlackLotus42B BlackLotus42

    @matthias-di sagte:

    Natürlich kassiert hier HC 2x ab.

    Inwiefern? Dachte die erste Reise lief über FTI? Falls Du via HC als Vermittler bei FTI gebucht hast, kannst Du davon ausgehen, dass HC die Provision von FTI auch nicht mehr erhalten wird.

    Ja, es ist eine soeben stornierte Reise.
    BTW: Woanders die gleiche Reise um den gewohnten Preis bekommen.

    Glückwünsch! Neu gebucht, Urlaub gesichert. 👍

    Bisherige Ausgaben:
    700 Anzahlung
    2800 Restbetrag (dankenswertweise am 30.5.)

    Bekommst Du vom DRSF wieder.

    plus 700 ZUVIEL abgebucht

    Lastschrift widersprechen bei der Bank oder Chargeback bei der Kreditkarte veranlassen. Dabei explizit darauf hinweisen, dass der Grund die Abbuchung von nicht geschuldeten Beträgen ist. Kann mir vorstellen, dass die Banken erstmal alles ablehnen, wenn sie FTI hören. Der Rückbuchungsanspruch besteht (zumindest für die 700) jedoch ja nicht wegen der Insolvenz, sondern weil dieser Betrag (die zuviel gebuchten 700) gar nicht geschuldet ist.

    jetzt noch einmal 3850 Euro für die gleiche Reise ausgeben?
    Also wer so etwas gelassen akzeptiert, der hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

    Natürlich ist sowas immer sehr ärgerlich. Aber HC kann ja nichts dafür, dass FTI Mist gebaut hat.

    Reiseveranstalter

  • FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
    BlackLotus42B BlackLotus42

    @vonschmeling sagte:

    Und doch tun sie es, da der Aufpreis von 300€ über einen Gutschein gebucht wird. Tja, so ist das mit dem verstehenden Lesen und dem sinnlosen Draufkloppen! Unterirdisch ...

    Na dann weiss ich echt nicht, worüber man sich beklagt. Der als "fehlend" beklagte Transfer könnte je nach Destination nämlich nicht mal an HC liegen, sondern an der ganzen Meeting Point (lokale Transfer-Firma die zu FTI gehört) Geschichte und dass diese Transfer-Leistungen auf dem Markt weggefallen sind und man aus Sicht eines OTA gerade noch nicht weiss, wer in Zukunft die Transfers in der Location abwickeln soll.

    Reiseveranstalter

  • FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
    BlackLotus42B BlackLotus42

    @Mathias Di. Dir ist schon klar, dass die Zimmer und die Flüge jetzt wieder auf dem Markt von HC gekauft werden müssen? Und dies zu den HEUTE gültigen Preisen, welche das Hotel und die Airline HEUTE von HC verlangen.

    Ich kann deinen Frust gegenüber FTI verstehen, aber wieso sollte HC dir heute denselben Preis wie FTI damals anbieten können? Die würden vmtl. heute bei dem Preis noch drauflegen und ich vermute das Angebot ist schon finanziell für HC knapp (wenig Gewinn) kalkuliert. Dass die FTI-Preise sowieso unsinnig waren, sieht man ja eben genau daran, dass FTI mit dieser Preispolitik halt eben Pleite gegangen ist.

    Reiseveranstalter

  • FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
    BlackLotus42B BlackLotus42

    Zum Thema Chargeback (von den Anbietern wird dieser intern auch "Cardholder Dispute" genannt) gibt es von Visa und MasterCard definierte globale Regeln, wie sich die "Issuer" (= Bank/Kartenherausgeber des Endkunden) und die "Acquirer" (= Bank des Anbieters/Händlers) bei Chargebacks verhalten müssen.

    Falls eure Bank/Kartenherausgeber davon abweicht oder euch etwas anderes erzählen will, würde ich die Bank/Kartenherausgeber explizit auf die globalen Regeln von Visa/MasterCard hinweisen und explizit danach fragen, ob die Bank/Kartenherausgeber denn mit Visa/MasterCard andere Regeln vereinbart hätte und wie diese denn genau lauten.

    Hoffe, die folgenden Links und Auszüge beantworten einige eurer offenen Fragen bezüglich Chargeback.

    Visa

    Visa Core Rules and Visa Product and Service Rules / 13 April 2024 / Version 1.2 (4 June 2024)

    Die Chargeback-Regeln von Visa sind dort in den Kapiteln "11.10 – Dispute Category 13: Consumer Disputes" (Seite 757 ff.) und insbesondere dort im Kapitel "11.10.2 – Dispute Condition 13.1: Merchandise/Services Not Received" (Seite 758 ff.) zu finden.

    [...]
    Table 11-98: Dispute Condition 13.1: Merchandise/Services Not Received – Dispute Rights
    [...]
    **Before the Issuer may initiate a Dispute, the Cardholder must attempt to resolve the Dispute with the Merchant or the Merchant’s liquidator, if applicable. (**Does not apply to a Dispute where a travel agency using a Visa Commercial Card Virtual Account has a contractual agreement with a T&E Merchant that covers the terms for specified services)
    [...]
    For a Dispute related to non-receipt of travel services from a provider that is insolvent or bankrupt, if the services are covered by a bonding authority/insurance scheme, the Cardholder or traveler, or the Issuer on behalf of the Cardholder or traveler must attempt to obtain reimbursement from the relevant bonding authority/insurance scheme, unless the bond or insurance scheme is insufficient. If the bond or insurance scheme is insufficient, the Issuer may use information in the public domain to initiate the Dispute.
    [...]
    Table 11-99: Dispute Condition 13.1: Merchandise/Services Not Received – Invalid Disputes
    [...]
    A partial Advance Payment Transaction when the remaining balance was not paid and the Merchant is willing and able to provide the merchandise or services
    [...]
    Table 11-100: Dispute Condition 13.1: Merchandise/Services Not Received – Dispute Time Limit
    [...]
    If applicable, before initiating a Dispute, an Issuer must do one of the following:
    * Wait 15 calendar days(1) from any one of the following:
    ** The Transaction Date, if the date the services were expected or the delivery date for the merchandise is not specified
    ** The date the Cardholder returned or attempted to return the merchandise, if the merchandise was returned due to late delivery
    ** The date the Merchant canceled the goods or services
    * For MCC 4722 (Travel Agencies and Tour Operators), and ticket agencies that sell third-party event tickets, wait 30 calendar days(1) from the date the Merchant canceled the service.(4)
    * If the Cardholder or traveler, or the Issuer on behalf of the Cardholder or traveler was required to attempt to obtain reimbursement from a bonding authority/insurance scheme, wait 60 calendar days from the date the claim was submitted to the bonding authority/insurance scheme before initiating a Dispute(1),(5),(6)

    A Dispute must be processed no later than any of the following:
    * 120 calendar days from the Transaction Processing Date
    * 120 calendar days from the last date that the Cardholder expected to receive the merchandise or services (2),(3)
    * If the Cardholder or traveler, or the Issuer on behalf of the Cardholder or traveler was required to attempt to obtain reimbursement from a bonding authority/insurance scheme, 60 days from the date of the letter or advice from the bonding authority/insurance scheme (1)

    (1) = This does not apply if the waiting period would cause the Dispute to exceed the Dispute time limit.
    (2) = This does not apply to the purchase of a third-party gift card without an expiration date if the merchandise or services were not provided by the third party due to insolvency or bankruptcy.
    (3) = Not to exceed 540 calendar days from the Transaction Processing Date
    (4) = Does not apply for a Dispute related to non-receipt of travel services from a provider that is insolvent or bankrupt, if the services are covered by a bonding authority/insurance scheme.
    (5) = The waiting period does not apply if the bond or insurance scheme is insufficient**.**
    (6) = If no response or acknowledgment of request for reimbursement is received from the bonding authority or insurance scheme within 60 calendar days, the Issuer may pursue the Dispute.
    [...]

    MasterCard

    MasterCard Chargeback Guide Merchant Edition / 30 April 2024

    Die Chargeback-Regeln von MasterCard sind dort hauptsächlich ab Seite 223 ("Cardholder Dispute Chargback") und insbesondere ab Seite 226 ("Goods or Services Not Provided") zu finden.

    Chargeback Condition.
    [...]
    Travel services arranged through an online travel agency or tour operator were not received and the travel agency or tour operator is no longer in business.
    [...]
    Time Frame
    [...]
    For disputes involving the delayed delivery of goods or services and the delivery or performance date was specified by the merchant and the latest anticipated delivery or performance date was specified by the merchant has passed: Within 120-calendar days of the latest anticipated delivery or performance date specified by the merchant. The issuer does not need to wait 30-calendar days when the issuer learns the merchant will not provide the goods or services (for example, the merchant is no longer in business), in such cases the issuer must wait five-calendar days before charging back the disputed transaction.
    [...]
    Supporting Documents
    [...]
    For disputes involving a transaction performed by an online travel agency or tour operator that is no longer in business at the time of the chargeback:
    an email, letter, or completed Dispute Resolution Form-Cardholder Dispute Chargeback (Form 1221) provided by the individual or corporate entity requesting the travel arrangements from the online travel agency or tour operator that includes all of the following:
    * A description of the complaint in sufficient detail to enable all parties to understand the dispute. This means that the cardholder email, letter, message or completed Resolution Form-Cardholder Dispute Chargeback (Form 1221) must document how each of the Chargeback Conditions was met.
    * A reasonably specific description of the goods/services purchased.

    Reiseveranstalter

  • FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
    BlackLotus42B BlackLotus42

    Jetzt sagt das Hotel aber, daß sie aufgrund der unklaren Informationslage zuerst auf FTI und den DRSF warten wollen. Die verstehen schon nicht, daß der DRSF für einzelne Hotelbuchungen eh nicht zuständig ist.

    Schreib dem Hotel halt, dass die Rechtslage klar ist und der DRSF garantiert nicht einspringen wird und hinterlege eine Kreditkartennummer zur Garantie der Buchung (für den erwarteten Fall, dass FTI cancelt und/oder nicht zahlt), z.B.

    The DRSF only covers so called 'combined component travel bookings' where the booked travel combines multiple travel components, e.g. flight+hotel, flight+car, etc.

    The DRSF will by German travel contract law and their own guarantee conditions NOT cover any bookings which consist only of ONE travel component (e.g. only the flight, only the hotel, only a rental car, etc.). As i have only booked and paid the stay at your hotel through FTI (and have completely separately booked and paid the flight directly with the airline), my booking is legally considered a "single component travel booking" and thus will 100% not be covered by the DRSF.

    Therefore i'd like to book my hotel stay – same room that FTI has booked for me but i'm quite certain that FTI will cancel this at some point and I also believe that FTI will not pay you for, as they have gone bankrupt – directly with you at the quoted price of EUR XYZ. If you still want to wait for further information from FTI/DRSF to avoid a double booking of the same room, i can totally understand.

    Could we at this point in time at least agree on the following: I can give you my credit card details and in case (or i should better say "when") the room gets "officially cancelled" by FTI (which i fully expect to happen) you can then just charge the booking price of XYZ EUR on my card. I'm OK with you putting a hold/reservation for that amount on my credit card until this whole FTI mess is resolved.

    In any case, I am looking forward to my stay at your hotel.

    Thank you and kind regards,
    Platty

    Reiseveranstalter

  • FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
    BlackLotus42B BlackLotus42

    Die Informationen auf der Webseite sind genau das, reine Information. Für den einzelnen abgeschlossenen Vertrag ist (rechtlich!) ausschließlich das entscheidend, was euch auf eurem gewählten Kommunikationsweg (Email, Post, etc.) erreicht. Alles andere wird keinen Bestand haben im Falle des Falles!

    In den mir vorliegenden FTI AGB oder dem BGB habe ich auf die Schnelle keinen Vorbehalt eines bestimmten Kommunikationsweges gefunden, der die Form, wie die den Rücktritt erklärende Willenserklärung von FTI gegenüber dem Verbraucher abgegeben werden kann, irgendwie vorgeben würde. Ich lasse mich diesbezüglich aber gerne korrigieren, falls entsprechende Quellen benannt werden können. Woraus leitest Du denn konkret ab, dass es sich bei dem auf der Insolvenz-Website initial publizierten Text NICHT um eine gültige Willenserklärung bezüglich eines Rücktritts durch FTI handeln sollte? Kannst Du da allenfalls auch entsprechende Stellen aus den AGB, dem BGB oder diesbezügliche Gerichtsentscheide benennen?

    Sprich, wer ohne schriftliche Stornierungsbestätigung seines persönlichen Reisevertrages nur anhand der Infos auf der FTI-Seite neu bucht, trägt das Risiko, am Ende mit zwei gültigen Reisen dazustehen, selbst!

    Das Risiko, bei der aktuell aus meiner Sicht absolut dilettantischen Vorgehensweise von FTI und dem DRSF, irgendwelche finanziellen Schäden zu erleiden und/oder den gebuchten und bezahlten Urlaub nicht antreten zu können, hat man aktuell ja sowieso. Von dem her hätte ich persönlich lieber wenigstens mal den Urlaub "gesichert" (durch eine neue Buchung bei einem diesmal hoffentlich seriösen Anbieter), um den Rest streiten ich bzw. meine Rechtsschutzversicherung dann halt nach dem Urlaub mit FTI und/oder DRSF.

    Reiseveranstalter

  • FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
    BlackLotus42B BlackLotus42

    @jjii Flüge werden vorab bezahlt. Transfer könnte der aktuell unsicherste Punkt sein. Dertour übernimmt die Reiseleitung für FTI-Gäste in der Türkei, ja. Frag am Besten mal im Hotel nach, ob Dertour einen lokalen Reiseleiter bei euch im Hotel hat? Allenfalls hängen da auch irgendwo im Hotel (Kontakt-)Infos für Dertour-Gäste. Sonst am Besten mal Dertour direkt (Website) kontaktieren, die sollten euch den Kontakt zum lokalen Reiseleiter vermitteln können.

    Reiseveranstalter

  • FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
    BlackLotus42B BlackLotus42

    @sonnenblümchen81 Die Deutsche Botschaft in Nikosia hat eine Notfallnummer (auch ausserhalb der Öffnungszeiten und per SMS), falls ihr bis morgen niemanden bei DRSF/FTI erreicht habt. Allenfalls kann euch auch ein netter lokaler Reiseleiter von Dertour oder TUI irgendwie weiterhelfen oder für euch einsetzen. TUI bzw. Dertour haben in einigen Ländern – leider offiziell (noch?) nicht für Zypern – für den DRSF die Gästebetreuung der FTI-Kunden übernommen haben; wie gesagt bis jetzt wurde noch keine FTI-Ersatz-Reiseleiter-Firma für Zypern vom DRSF bekanntgegeben, aber vielleicht habt ihr ja trotzdem Glück. Hoffe ihr findet eine gute Lösung.

    @anke-10 Du meinst einen neuen PNR mit 6 Buchstaben? Und der alte PNR hatte auch 6 Buchstaben? Könnte ein starker Hinweis darauf sein, dass bei Delta die Buchung irgendwie intern kopiert bzw. verändert wurde. Kannst Du rausfinden, wer auf dem neuen PNR als Travel Agent aufgelistet ist? Falls da im neuen PNR nicht (mehr) FTI steht, sondern stattdessen Delta selbst oder evtl. euer lokales Reisebüro über welches ihr bei FTI gebucht hattet, dürfte FTI eigentlich keinen direkten Zugriff (und somit keine direkte Storno-Möglichkeit) auf das Ticket mehr haben. Falls euer lokales Reisebüro der Travel Agent auf dem neuen PNR ist, bist Du tendenziell eher auf der sicheren Seite. Falls Delta da steht, hängt es halt noch etwas davon ab, ob/was das Delta-Management evtl. bis zur Abreise noch unternimmt. Warum es einen neuen PNR gegeben hat, kann viele Gründe haben. Denkbar wäre z.B. dass Delta so die Buchung vor dem Zugriff/Storno durch FTI "schützt" (möglich, besonders bei voll bezahlten und evtl. auch noch "no refund" Ticket), dass euer Reisebüro bei Delta interveniert (oder direkt neu gebucht) hat (müsste man am Besten dort nachfragen), dass der neue PNR nix mit der Insolvenz zu tun hat (eher unwahrscheinlich, besonders weil das eben grad am Montag passiert ist), aber theoretisch wäre halt auch möglich, dass man bei Delta alle FTI-Buchungen irgendwie intern "sammelt"/"markiert"/"gruppiert" um die dann in den nächsten Tagen noch irgendwie global zu verändern (halte ich eher für unwahrscheinlich, um Buchungen zu sammeln/markieren/gruppieren braucht Delta keinen neuen PNR und sehe auch grad keinen Grund warum man sich bei Delta dafür den Aufwand mit einem neuen PNR machen sollte).

    Reiseveranstalter

  • FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
    BlackLotus42B BlackLotus42

    Beschwerden und Anträge auf Fahrtkostenerstattung bei verweigertem Check-in am Flughafen bitte an @BlackLotus42

    Danke für diesen nützlichen und äusserst informativen Hinweis, begründete und fundierte Beschwerden und Anregungen lese ich mir immer gerne durch, eine Fahrkostenerstattung muss ich jedoch leider ablehnen. Den Check-In kann man heute übrigens auch Online zu Hause machen, so dass bei Nutzung desselben dann höchstens das Risiko eines verweigerten Boardings (und allenfalls damit zusammenhängend auch die Verweigerung der vorgängigen Gepäckaufgabe) am Flughafen besteht.

    @anke-10 Ich glaube worauf @CKolumbus im Endeffekt hinaus will, ist, dass sich das alles zwischen heute und bis zum Abflug noch ändern könnte. Wirklich wissen wirst Du es leider erst, wenn Du im Flugzeug sitzt. Was wirklich passieren wird, kann Dir leider heute niemand wirklich 100% verbindlich sagen. Auch wenn man Dir bei Delta heute sagt, es klappe alles, kann es trotzdem passieren, dass man dich dann trotzdem nicht fliegen lässt. Selbst wenn Delta die Kohle von FTI vollständig erhalten hat und das Ticket ein "No Refund" Ticket ist (so dass FTI von einem Storno finanziell gar nichts mehr hat), könnte es nämlich passieren, dass FTI (bzw. der Insolvenzverwalter) als Travel Agent welcher das Ticket bei Delta gekauft hat, es trotzdem bei Delta noch stornieren wird. Du könntest natürlich versuchen, von Delta eine verbindliche, schriftliche (geht auch per E-Mail) Zusage, dass man Dich fliegen lassen wird, zu erhalten, auf welche Du Dich dann auch – zumindest gegenüber Delta – berufen kannst.

    Reiseveranstalter

  • FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
    BlackLotus42B BlackLotus42

    Fluggesellschaften dürfen keine Reisenden, die eine inzwischen stornierte Pauschalreise bei FTI gebucht haben, zu ihrem Urlaubsort befördern. Da FTI alle Pauschalreisen bis einschliesslich 10.06. von sich aus storniert hat fällst du darunter.

    Warum sollte Delta dies "nicht dürfen"? Kannst Du dazu eine gesetzliche oder rechtliche und für Delta als US-Airline auch bindende Grundlage nennen, um diese aus meiner Sicht inhaltlich krude Behauptung zu belegen? Woher soll Delta denn überhaupt wissen, ob es sich um eine Pauschalreise oder eine Einzelleistung (nur Flug) handelt? Die haben ja nur die Flug-Buchung.

    @anke-10 Ich würde bei Delta mal nachfragen, ob der Flug vom Travel Agent (FTI) bereits effektiv bezahlt ("fully paid") wurde und ob bei einer Stornierung durch den Travel Agent (FTI) überhaupt etwas an diesen zurückbezahlt würde. Lass Dir nach Möglichkeit auch die detaillierten Fare Conditions geben. Je nach Vereinbarungen zwischen FTI und Delta und abhängig von den detaillierten Ticketpreis-Bedingungen (Fare Conditions) ist dein Flug effektiv bereits bezahlt worden (Geld von FTI an Delta) und ein Storno bei Delta (durch FTI) zwar allenfalls technisch noch möglich, aber allenfalls ohne jegliche Rückerstattungszahlung von Delta an FTI. Womit du aber trotzdem rechnen musst, ist, dass die anderen Leistungen (Hotel, Mietwagen, usw.) deiner Pauschalreise noch nicht von FTI an den Leistungserbringer bezahlt wurden, so dass man vor Ort dann diese Leistungen verweigert.

    Reiseveranstalter

  • FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
    BlackLotus42B BlackLotus42

    Genau auf diese Absage habe ich mich am 03.06. auch verlassen und schon kurz nach Bekanntgabe der Insolvenz um ca. 13:30 Uhr eine Reise gebucht, da meine FTI-Reise ja laut Website storniert werden sollte.

    Wichtiges Detail am Rande: Deine Erstattungs-Chancen erhöhen sich vermutlich stark, wenn Du dich ab jetzt gegenüber dem DRSF immer drauf berufst, dass die Reise gemäss Website ja eindeutig "storniert wurde" (und nicht nur "storniert werden sollte").

    Nun habe ich die Gefahr, im Oktober auf zwei Reisen zu sitzen.

    Aus meiner Sicht eher auf einer Reise (neue Buchung) und einem Erstattungsanspruch gegenüber dem DRSF (Anspruch entstanden aufgrund der durch FTI im Rahmen der Insolvenz stornierten Buchung).

    Reiseveranstalter

  • FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
    BlackLotus42B BlackLotus42

    FTI hat am 03.06.2024 um 10:01:43 Uhr auf der Insolvenz-Seite (Link zum Web-Archive) als eine der ersten Informationen folgendes veröffentlicht:

    [...]
    Sie haben eine Pauschalreise gebucht und diese noch nicht angetreten?
    (Hinweis: eine Pauschalreise ist eine Kombination aus Hotelübernachtungen und Flug, ggf. mit weiteren zugebuchten Leistungen)
    Sie haben eine Pauschalreise über die Veranstalter FTI, 5vorFlug oder BigXtra gebucht und bereits teilweise oder ganz bezahlt? Leider sind wir gesetzlich gezwungen, alle gebuchten Leistungen zu stornieren.  [...]

    Aus meiner Sicht hat die FTI damit die Stornierung aller gebuchten Leistungen öffentlich bestätigt. Warum der DRSF jetzt nachträglich (nach dieser initialen Mitteilung über die Stornierung aller Buchungen) den Leuten irgendetwas von "Stornierungen momentan nur bis zum 10.06.24" erzählen will – obwohl ja von FTI via Website bereits mitgeteilt wurde, dass alle gebuchten Leistungen storniert sind –, erschliesst sich mir nicht.

    Auch wieso man beim DRSF bzw. FTI jetzt noch irgendwelche bereits durch FTI für storniert erklärten Reisen plötzlich doch noch durchführen will, obwohl bereits die Stornierung aller gebuchten Leistungen (ohne Datumseinschränkung!) ja wie gerade dargelegt bereits öffentlich erklärt wurde, ergibt für mich auch keinen Sinn, verunsichert dazu noch die Reisenden nur unnötig und wird vmtl. später noch zu rechtlichen Streitigkeiten führen.

    Als Pauschal-Reisender (der die Reise noch nicht angetreten hat) würde ich mich daher einfach auf die öffentlich erklärte Stornierung (gemäss Website, siehe oben) berufen, vom DRSF die vollständige Erstattung fordern und jetzt halt einfach woanders buchen. Die Hinhalte-Taktik kann sich der DRSF von mir aus an den Hut oder sonstwohin stecken.

    Der DRSF agiert im Moment aus meiner Sicht auch in anderen Bereichen nicht optimal. Das Problem an der Deckungs-Zusage an die Hotels (Brief vom 04.06.24) – nicht zu verwechseln mit der "80 Euro pro Person/Nacht"-Deckungs-Zusage an die Reisenden (Brief vom 03.06.24) – ist halt einfach, dass diese – für viele lokale Hotelbetreiber bzw. lokale Hotelmanager – viel zu bürokratisch / formalistisch / juristisch formuliert ist.

    • Die Zusage gilt gemäss fett gedruckter Überschrift nur für Beherbungsleistungen ab dem 04.06.24. Das heisst, dass das Hotel auf den (bis und mit zum 03.06.24 aufgelaufenen) Kosten – aus Sicht des Hotelbetreibers – halt trotzdem sitzenbleiben könnte.
    • Das Hotel hat die entsprechenden Informationen gar nicht vorliegen, um effektiv beurteilen zu können, ob die Deckungs-Zusage für eine Hotel-Buchung gilt oder nicht. Gemäss Bedingung 1 der Zusage gilt diese ja nur für "Pauschalreisen" oder "verbundene Reiseleistungen". Woher soll jetzt das Hotel wissen, ob es sich rechtlich um eine Pauschalreise bzw. verbundene Reiseleistung (Flug+Hotel+Transfer, Flug+Hotel, usw.) oder nicht einfach um eine Einzelbuchung (nur Hotel) handelt? Das Hotel verfügt ja nur über die Hotel-Buchung.
    • Wie ein Hotel Punkt 4 der Bedingungen der Zusage – also dass die Deckung nur gilt, wenn die Erbringung der "Pauschalreiseleistungen" (Mehrzahl!) zweifelsfrei belegt wird – erfüllen soll, ist je nach Auslegung des Textes auch unklar. Man könnte die Zusage nämlich rechtlich auch so interpretieren, dass das Hotel die Kohle nur erhält, wenn die Pauschalreiseleistungen, also auch Flug und Transfer (für den das Hotel nicht verantwortlich ist), erbracht werden. Das ist halt schwierig, wenn der Transfer-Dienstleister (z.B. Meeting Point) nicht mehr existiert oder sich mangels Zahlung durch FTI weigert, den Transfer durchzuführen.
    • Warum spricht man eigentlich in Punkt 3 von "Beherbungsdienstleistungen" und in Punkt 4 von "Pauschalreiseleistungen"? Wieso die unterschiedlichen Begrifflichkeiten?

    Der DRSF wäre aus meiner Sicht besser bedient, sich mit ein paar fähigen IT-Leuten und mit Unterstützung der FTI-IT (die FTI-Mitarbeiter werden ja laut neusten Mitteilungen bis Ende August weiter bezahlt) die Daten über die aktuell laufenden Reisen und die damit verbundenen Hotel-Buchungen aus den FTI-Systemen zu ziehen und den Hotels per Mail oder Fax eine individualisierte Liste von Zusagen (mit einzelnen Einträgen a la "Zahlung in Höhe von 1234.56 Usbekische Kronen für die Buchung 0815-123-45 für 3 Zimmer mit Vollpension für Max, Martin und Maria Mustermann von Datum A bis Datum B wird garantiert") zukommen zu lassen.

    Dass die Hotels aktuell skeptisch sind, kann ich durchaus aus einer gewissen Sichtweise verstehen. Da hilft – insbesondere bei Destinationen mit einem etwas niedrigerem lokalem Durchschnitts-Bildungsstand und/oder simplerem lokalem Rechtsverständnis – halt so eine von Deutschen Juristen verfasste "Deckungs-Zusage" nicht wirklich weiter.

    Um es klar zu sagen: All dies rechtfertigt natürlich trotzdem absolut nicht, von den Gästen irgendwelche Zahlungen zu "erpressen" oder sich am Schicksal vom gestrandeten Reisenden durch Wucher-Preise (Stickwort Rack / Walk-In Rate) zu bereichern.

    Nur mal so meine Gedanken zu dem, was gerade so abgeht.

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