Ich glaube, dass den meisten Strandtouristen ein "Bulgarienflair" völlig egal ist. Sie wollen ein wärmeres und billigeres Deutschland, England usw. mit schönem Badewetter. Für diese Touristen müssen komfortable Hotels mit gutem Service her, und die "Nepper, Schlepper, Bauernfänger" müssen aus den Kurorten entfernt werden (mobile Obstverkäufer, Wechselbuden- und Taxibetrüger). Außerdem sollten die Hoteleigentümer bzw. die Verwaltung ein Gremium schaffen, das die Infrastruktur verbessert, etwa gerade Wege auch von den hinteren Hotel-Reihen zum Strand, eine Dränage usw.
Dann gibt es aber auch Touristen, die sich für die Kultur, Landschaft und Geschichte Bulgariens interessieren. Für die wird meines Erachtens viel zu wenig geboten. Schaut euch mal die angebotenen Ausflüge an! Klar, die sind auf die Strandtouristen zugeschnitten, da soll Masse die Kasse bringen.
Es gibt aber viel zu wenig Rundreisen, bzw. dafür wird viel zu wenig Reklame gemacht. Was würden andere Länder mit Perperikon werben, um nur eine Sehenswürdigkeit zu nennen! Und warum versucht man nicht Wandertouristen für die bulgarischen Gebirge, etwa das Balkangebirge, Strandja oder die Rhodopen zu gewinnen? Natürlich sind da auch erst Investitionen in die Infrastruktur nötig, aber langfristig sollte sich das auszahlen.
Ich habe schon einiges vom wirklichen Bulgarien gesehen, aber fertig bin ich damit noch lange nicht!
Gruß
Manfred