Erstmal vielen Dank an alle, die mir geantwortet haben. Die unterschiedlichen Reaktionen waren sehr aufschlußreich für mich und ich habe einiges daraus lernen können.
Danke auch an Zoni. Von dieser Seite habe ich das seither garnicht gesehen und ich verstehe jetzt manches besser. Es ist für die Betroffenen einfach schon genug und sie wollen vermutlich kein weiteres Risiko eingehen.
Ich glaube jedoch nicht, dass ein Perverser sich die Mühe macht und seitenweise akribische Berichte schreibt. Aber nichts ist unmöglich.
Der eigentliche Skandal ist meiner Ansicht genau das, dass 80 bis 100 (und wenn es auch nur die Hälfte ist) Opfer täglich der Gesellschaft auf den Kanaren auf keinen Fall verborgen geblieben sein kann. Es interessiert dort offensichtlich niemanden. Mit den Opfern wird umgegangen, als seien sie die Angeklagten. Sie werden entmutigt und lächerlich gemacht.
Solche Täter wird es vorerst vermutlich immer mal wieder geben. Aber diese massenhaften Delikte sind nur möglich, weil alle wegschauen. Viele Menschen (nicht alle) dort - und zwar Residents genauso wie Einheimische - denken: das Problem löst sich von alleine, weil die TouristInnen sowieso in wenigen Tagen abreisen.
Deshalb reichen meine eignenen Erfahrungen in diesem einen Hotel auch nicht aus. Diese Strukturen betreffen eben nicht nur ein Hotel. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.