Ich bin alles andere als ein Backpacker und trotzdem finde ich den Loose sehr hilfreich. Mich verbindet allerdings eine Art Hassliebe zum Loose ;).
Was ich nicht mag ist, dass die Redaktionsmitglieder offensichtlich dem Nostalgiewahn verfallen sind, und sich bei nahezu allen Stränden und Orten darüber beklagen, dass es "nicht mehr so schön wie früher" ist. Und dass alle Wegbeschreibungen ab der Khao San Road von Bangkok sind 
Was ich sehr mag, ist die Ausführlichkeit. Von nahezu jedem Strand gibt es eine Detailkarte, wo man auch sehen kann, wie die nähere Umgebung des Wunschhotels aussieht. Und detailierte Ortsbeschreibungen. Und detailierte Hinweise über Verkehrsverbindungen.
Als Alternative zm Loose gibt's wie schon beschrieben Iwanowski oder (jetzt auch auf Deutsch) Lonely Planet.
Überraschend gut sind die kleinformatigen Marco Polo Reiseführer. Da gibt's z.B. "Ko Samui u. Ko Phangan", "Phuket" "Bangkok". Im "Ko Samui" steht wesentlich mehr drinnen, als in den meisten Reiseführern, die sich mit ganz Thailand befassen. Er war unser ständiger Reisebegleiter für 2 Wochen Ko Samui und hat uns nie in Stich gelassen.
Generell muss man wissen, wofür man den Reiseführer benötigt. Soll er bloß einen Überblick über das betreffende Land sein, dann finde ich die Reiseführer aus dem Verlag "Dorling Kindersley" sehr schön. Reich bebildert, sehr informativ. Wenn ich ein Land als Reiseziel in Erwägung ziehen würde, von dem ich keinen blassen Tau hab, würd ich immer erst einen Dorling Kindersley kaufen und mit seiner Hilfe die genaue Zielregion od. Reiseroute auswählen.
Als Reisebegleiter od. Hilf zur detailierten Reisevorbereitung ist er allerdings unsinnig. In der Thailand-Ausgabe wird z.B. Ko Samui auf 6 Seiten abgehandelt.