@doc3366: Meine „gute Nacht Geschichte“ hat euch ja am Wochenende anscheinend etwas Unterhaltung geboten – somit Ziel in diesem Punkt erreicht.
@all:
Ich finde es aber nach wie vor nicht korrekt, dass JT massenhaft Reisen mit Beginn 01.11. verkauft hat, ohne gültige Insolvenzabsicherung und den Reisepreis auch komplett ohne Vorlage eines Sicherungsscheines von den gutgläubigen Kunden abgebucht hat. Ob dies nun vorsätzlich erfolgte und eventuell eine Betrugsabsicht zum damaligen Zeitpunkt vorlag – der ob JT gutgläubig auf eine neue Versicherung gehofft hat kann und mag ich nicht beurteilen. Auch nicht, in wie weit Reisebüros in Regress genommen werden, die diese Reisen wissentlich des Fehlen einer gültigen Insolvenzversicherung vermittelt haben. Dazu fehlen mir natürlich – wie meines Erachtens auch euch – die genauen Hintergründe – und wir können auch nicht über die „Gesetzmäßigkeit“ urteilen - hier nur unsere eigene Meinung haben.
Wir alle mutmaßen hier nun schön rum – aber keiner lässt den strafrechtlichen Aspekt mal prüfen. Also bin ich halt als treuer Bürger unseres Staates zur örtlichen Polizei „gewackelt“ – um unter andrem dies dort mal vorzutragen. Der freundliche Wachmeister hat mich dann ja aufgeklärt – dass ich schon einen konkreten Sachverhalt in Richtung Strafgesetzbuch abgeben müsste, damit er mich erst zum „Sachbearbeiter“ vorlässt. Ich hätte eigentlich erwartet, dass dieser (Sachbearbeiter?) meinen Vortrag anhört, mit mir abklärt, ob und welche Anzeige ich gegeben Falls erstellen könnte / sollte. Da war isch ja anscheinend zu naiv - ich hätte ich als Dienst am Bürger so angesehen, der mit seinen Steuern auch den Staat und somit die 3 Staatsgewalten monatlich finanziert. Aber man lernt ja auch jede Tag dazu - auch dank den verschieden Meinungen diesem Forum.
Übrigens sehe ich das Anwaltsschreiben noch kritischer als das JT-Verhalten – darin wurden eindeutig unwahre Behauptungen abgeliefert (z.B. Sicherungsschein wäre vorhanden gewesen) – und es werden Kunden mit Massenanschreiben zur Zahlung von Anwaltsgebühren und JT-Reisezahlungen aufgefordert. Ist aber natürlich auch nur meine persönliche Meinung und mein "Bauchgefühl". Ich möchte nicht wissen, wie viele daraufhin die (möglicherweise) ungerecht geforderten Zahlungen geleistet haben. Aber anscheinend kann jeder einfach mal Massenschreiben versenden, und irgendetwas einfordern und muss laut mancher Meinung hier nicht mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen - sofern da keiner eine Straftat anezeigt Aber wen sollen sich die Empfänger und juristischen Laien solcher Schreiben (strafrechtlich; privatrechtliche Forderungen ist mir klar) wenden, als nicht an die Polizei?
Wäre ich zu dem Wachmeister "gedackelt", und hätte dort mitgeteilt, dass auf dem Parkplatz einer mit Pistole herum geschossen hat, wäre ich ja wohl auch nicht so abgewiesen worden – obwohl ich keine ja Anzeige wegen eventuellen Mordes oder ähnlichem abgegeben hätte. Das herumschließen mit einer Pistole ist ja generell nicht strafbar – könnte sich ja um einen berechtigten Dienstwaffengebrauch gehandelt haben.
Als „rechtlicher Laie“ hätte ich mir jedoch etwas mehr von der örtlichen Polizeidienststelle erwartet – bin aber alles in alle konform mit dem Ergebnis meines „wackel“-Besuches (und meine „Eier“ sind immer noch dort, wo sie hin gehören).
Auch wenn ich nu wieder viele sinnvolle Kommentare zu meiner „gute Nacht Geschichte“ befürchte - mehr möchte ich aber zum „Gewackel“ und manchen „Eiern“ hier nicht mehr abgeben – wäre meines Erachtens sinnvoller, wenn wir uns hier um die Kündigungen und Reaktionen von JT weiter unterhalten würden.