Zunächst einmal:
bei bestimmten Zielen und vernünftigen Preisen und Ansprüchen hat man keine andere Wahl außer Panador.
Dann aber:
bei uns war der lokale Reiseleiter (ein Sigi aus Danzig (?)) Spitze, aber in Warschau muß es irgendjemand gegeben haben, der alle Änderungen, die er und der Fahrer von unterwegs vorschlugen, abblockte
...mit dem "Erfolg", daß eine stur am Grünen Tisch geplante Reise nur zu häufig vor verschlossenen Türen (nicht nur weil manche katholischen Pfarrer deutschfeindlich sind) und unbefahrbaren Straßen (ich habe selber früher LKW gefahren) endete: die in nicht durchtouristifizierten Gebieten unbedingt nötige Flexibilität wird gnadenlos abgewürgt (ich bin selber Sohn des ehemaligen Leiters des Ingolstädter Fremdenverkehrsamts und seit 1955 Individualreisender gerade in solche Gebiete, weiß also von was ich rede).
Dafür nimmt sich Panador seinerseits eine Flexibilität gegenüber Kunden wie Busunternehmen heraus, die unerträglich ist: Terminverschiebungen (wegen denen von 48 Anmeldungen um die 40 wieder stornierten), unmögliche Abfahrtspunkte (so mußten einige Passauer nach Nürnberg fahren, um erst dort zu erfahren, daß ein zweiter Bus direkt ab Passau ging!).
Wenn die so weitermachen, fährt keiner mehr ein zweites Mal mit denen, und Busunternehmen lassen sich von denen nicht mehr anheuern und Reisebüros nehmen keine Buchungen mehr entgegen weil sie alle um ihren Ruf fürchten.
Ich würde gerne wieder mit Panador fahren, wenn die bevor sie pleite gehen ein paar Mitarbeiter auswechseln würden. Warten wir auf 2016 oder 2017 und buchen wir dann nur persönlich in Reisebüros, die schon länger mit Panador zusammenarbeiten und ihre ehrliche Meinung sagen.
Egmar aus Neufahrn bei Freising