UteEberhard wrote:
@Erika1 "Dass dieser Scanner die Sicherheit erhöhen soll, ist nicht bewiesen"
Logisch, wie auch. Kein Testeinsatz, keine Echteinsatz, keine Erfahrungswerte !
Die Scanner kommen - wetten. Es dauert noch etwas. Die Einführung wird und muß noch argumentativ vorbereitet werden.
Außerdem ist in die Entwicklung bereits so viel Geld investiert worden, dass auch aus wirtschaftlichen Gründen das Produkt eingesetzt werden muß.
Hier geht es a u c h um Sicherheit, aber a u c h um hohe wirtschaftliche Interessen. Die Installation auf den europäischen Airports ist ein Milliarden Geschäft ! In Folge natürlich auch die Wartung der Geräte. Es geht um sehr, sehr viel Geld. Es geht um Unternehmen und auch um Arbeitsplätze.
Die hier reduzierte Betrachtung nur auf die Sicherheit und die mögliche Reaktion einiger Passagiere, ist etwas dünn.
Gruß
Hans
Nicht ganz korrekt: in Amsterdam, London und New York sind die Geräte im Einsatz. Inzwischen dürften sich Erfahrungswerte angesammelt haben.
Der Labortest in Deutschland will herausfinden, ob ein Strahlenrisiko besteht und darüber hinaus, ob das Ding rechtlich einsetzbar ist oder (tatsächlich) sicherheitsrelevant ist.
Entwicklungskosten sind Risiko eines Herstellers, ganz gleich, um welche Artikel es sich handelt. Die Begründung, es sei in Forschung und Entwicklung viel Geld geflossen und das entsprechende Gerät sei deswegen zwingend einzusetzen, ist schlicht lächerlich.
Vermutlich gibt es Hersteller-Lobbyisten in der EU, denen daran gelegen ist, dass die Scanner zum Einsatz kommen - na und? Kennen wir. GsD sitzen hier und da noch denkende Menschen.
Nicht jeden Mist kann man mit Arbeitsplätzen begründen.
Zudem gibt es bereits eine neue Technik, die für den Passagier weniger peinlich und belastend ist - wer wird da wohl das Rennen machen? Diese Leute haben ebenso viel investiert und demnach ebenso viel "Recht", dass ihre Technik zum Einsatz kommt. Millionenschwer und neue Arbeitsplätze.
Die Behauptung, dass diese sog. Nacktscanner kommen, ist nicht fundiert.
Die Behauptung, das Thema würde auf (man stelle sich vor!), auf Sicherheit und mögliche Reaktionen der Passagiere reduziert, zeigt eingeschränkte Sichtweise.
Aber so viel Zustimmung kann nicht irren: der Deutsche = ein Ja-Sager?
Und das für nur vermeintliche Sicherheit. Um die es ja hier geht, oder?
Und vielleicht auch um die Relation. Es fallen weitaus mehr Flieger in Folge von technischen Problemen oder menschlichem Versagen (dem der Piloten oder des Bodenpersonals) vom Himmel als durch die Einwirkung von Passagieren.
Hysterie, so nennt man das, nicht wahr?