Ich war im Juni mit Ceven Travel auf dem Ararat und kann es gar nicht empfehlen. Ausgenommen vom kulturellen Teil hat alles andere gar nicht funktioniert. Wir haben weder den Gipfel des Süphan, der als Akklimatisationstag galt gesehen ( uns wurde weissgemacht, wir wären auf dem Gipfel, obwohl dieser noch 100 m bestimmt höher lag), als wir in den Basislagern ankamen, mussten die Zelte erst aufgebaut werden. Im 2. Basiscamp war das Versorgungszelt so klein, dass nur 4-5 Leute rein gepasst haben (wir waren 13), am Gipfeltag standen uns nur 3 Guides zur Verfügung, wobei der eine kurz nach dem Start wieder umdrehte, weil er nasse Füße hatte. 2 Guides waren dann einfach zu wenig für 13 Leute, da am Schluss nur noch einer da war, der psychologisch den Rest der Mannschaft etwas vormachte, weil er scheinbar selbst keine Lust oder Kraft mehr hatte, um auf den Gipfel kommen zu wollen. Beim Abstieg standen wieder keine Zelte im Basislager 1 zur Verfügung und es war sehr kalt, so dass wir beschlossen, ganz abzusteigen. Es war genug Zeit, die Zelte im Basislager 2 abzubauen und 600 m weiter unten wieder aufzubauen. Kemal sollte sich mal ein Beispiel am Kilimandscharo nehmen, sich das da mal anschauen. Zu guter letzt wollte er nochmals von einem Mitstreiter über 650€ kassieren, der einen Tag später den Gipfel bezwang. Als wir wieder in Deutschland waren, erfuhren wir, dass er an die anderen Guides und den Koch nicht das Trinkgeld, das wir gesammelt haben, verteilt hat, sondern selbst eingesteckt hat. Sorry, aber wir haben von Parallelen Veranstaltern bessere Organisation gesehen.
Fabius66
@Fabius66