Der Preis der Inside Passage ist, dass man auf dem Festland recht weit im Norden ist, direkt an der Grenze nach Alaska. Dort oben ist tatsächlich nicht sehr viel los. Von Prince Rupert kann man dann z.B. eine Tagesetappe nach Smithers fahren, dann weiter nach Prince George, dann wird es langsam wieder interessanter - Richtung Jasper und schließlich die Runde z.B. über Banff, Revelstoke, Penticton nach Vancouver, oder ähnlich vollenden. So sind wir jedenfalls gefahren, allerdings anders herum, entgegen Uhrzeigersinn. Im Nachgang dieses Westkanada-Urlaubs muß ich sagen, dass ich auf die 15-stündige Inside Passage für den Preis mehrerer Tage Autofahrt durch ziemlich abgelegene Gegenden jetzt wohl eher verzichten würde, um dafür ein paar mehr Tage in den wirklich interessanten Nationalparks zu verbringen. Ist sicher Geschmackssache, aber ich fand die lange Fährüberfahrt im Gegenzug nicht so sehr faszinierend.