Hallo,
meine Schwester und ich waren für 12 Tage in Ägypten und sind am Heiligen Abend zurückgekommen. Wir waren erst für 3 Tage in Kairo, haben dort das Ägyptische Museum, Sakara, Memphis und die Pyramiden besucht. In Kairo war es abgesehen vom Straßenverkehr sehr ruhig. Es waren kaum ausländische Touristen unterwegs, so haben wir im Museum kaum Gruppen getroffen die größer als 2 Touristen mit Führer waren. Wären nicht die Schulklassen gewesen die Besichtigungen durchgeführt haben, wären wir nahezu allein gewesen. Ähnlich war es bei den Pyramiden, hier waren auch kaum ausländische Touristen. In Sakara und Memphis waren wir teilweise wirklich alleine in den Anlagen. Auf dem Nil war dann schon etwas mehr los, aber auch nicht wirklich viel, die meisten Schiffe waren nicht in Betrieb. So waren wir in den Gräbern im Tal der Könige teilweise auch alleine im Grab. Gruppen über 5 Personen haben wir nur eine gesehen. Auf unserem Schiff der Star Goddess waren lediglich 18 Gäste aus 9 Nationen. Es war somit eine herrlich entspannte Nilkreuzfahrt mit vielen internationalen Kontakten. Auf dem Nassersee fuhr das Schiff nur für diese Fahrt, da eine Gruppe mit 50 ägyptisches Teilnehmen gefahren ist, ansonsten waren nur wir mit Führer und eine Schweizerin mit Führer an Bord. Die Ägypter verliesen am vorletzten Tag das Schiff, so das nur noch wir 3 an Bord waren. Trotzdem hatten wir nie das Gefühl von Unsicherheit im Gegenteil. Die Menschen, sowohl die im Tourismus tätigen als auch die andern Ägypter waren ausgesprochen zuvorkommen und freundlich. Wir sind auch alleine, sowohl in Kairo als auch in anderen Städten spazieren, in einheimische Lokale zum Essen. oder ins Kaffee gegangen. Die einzige Gefahr ging vom, für uns, chaotischen Straßenverkehr im Kairo aus. Die Souvenierhändler haben sich mangels Alternativen schon auf uns gestürzt, aber es war wider Erwarten weniger lästig als angenommen. Ich kann nur sagen, es ist derzeit die ideale Zeit um Ägypten zu besuchen, besonders die Kulturreisen mit Kairo und den Nilkreuzfahrten sind derzeit für uns Touristen ein Traum. Für die Menschen die im Tourismus beschäftigt sind, wie z.B. die Führer ist es derzeit ein echtes Einkommensproblem. So waren unsere Führer teilweise im Sommer zum letzten Mal mit einer Gruppe unterwegs. Unerwähnt lassen möchte ich nicht das Reisebüro "Nefer" von Hr. Ghany dessen lückenlose Betreuung uns diesen wunderschönen Urlaub ermöglicht hat.
Franz