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  • Krankenhaus in Hurghada
    Griffin87G Griffin87

    AKUTE WARNUNG VOR ALFA HOSPITAL HURGHADA!!!!!

    Ich schreibe diese Bewertung ausdrücklich als Warnung für andere Reisende – insbesondere für deutsche Touristen, die im Notfall glauben, in einem Krankenhaus im Urlaub sicher versorgt zu werden.

    Mein Urlaub in Hurghada endete nicht am Strand, sondern auf einer Krankenhausstation – und die Erfahrung dort war schockierend.

    Nach starken gesundheitlichen Beschwerden mit massivem Erbrechen, Durchfall und starken Oberbauchschmerzen wurde ich zunächst vom Hotelarzt behandelt und anschließend in dieses Krankenhaus gebracht. Dort verbrachte ich mehrere Tage stationär.

    Was ich dort erlebt habe, hat mich tief erschüttert.

    Obwohl ich angeblich auf einer Intensivstation lag, gab es aus meiner Sicht keine durchgehende medizinische Überwachung. In der Nacht schlugen medizinische Geräte Alarm, während Personal schlief oder im Raum laut Fernsehen schaute. An Schlaf oder Erholung war kaum zu denken.

    Wenn ich auf die Toilette musste, wurde ich von den Monitoren und Infusionen getrennt. Danach lag ich teilweise sehr lange im Bett, ohne wieder angeschlossen zu werden. Für jemanden, der angeblich intensiv überwacht wird, war das für mich äußerst beunruhigend.

    Nach nur etwa dreieinhalb Tagen Aufenthalt wurde mir plötzlich eine Rechnung von rund 21.600 Euro präsentiert.

    Zu diesem Zeitpunkt war meine Reiseversicherung bereits eingeschaltet und hatte bestätigt, dass mein Versicherungsschutz besteht und die Rechnung zunächst geprüft werden muss – ein völlig normaler Prozess bei hohen medizinischen Kosten.

    Trotzdem wurde mir mitgeteilt, dass ich das Krankenhaus nur verlassen könne, wenn ich ein Dokument unterschreibe, in dem ich die Kostenübernahme bestätige.

    Dieses Dokument war zum Zeitpunkt der Unterschrift nicht vollständig ausgefüllt. Es enthielt lediglich meine persönlichen Daten und meine Unterschrift, während die Felder zu Behandlung, Aufenthaltsdauer und Kosten leer waren.

    Während der gesamten Situation trat eine deutschsprachige Frau namens Kristin auf, die sich als Vermittlerin bzw. Krankenschwester für deutsche Patienten ausgab. Statt Patienten zu unterstützen, hatte ich den Eindruck, dass sie vor allem versuchte, die extrem hohen Kosten zu rechtfertigen.

    Immer wieder wurde behauptet, solche Rechnungen seien für Touristen völlig normal. Als Beispiel wurde sogar erzählt, dass medizinische Behandlungen in anderen Ländern noch teurer seien.

    Auch andere Situationen im Krankenhaus haben mich sehr irritiert. So hörte ich beispielsweise, dass andere Patienten oder Angehörige zunächst hohe Vorauszahlungen leisten mussten, bevor überhaupt mit einer Behandlung begonnen wurde.

    Der dramatischste Moment ereignete sich schließlich bei meiner Entlassung.

    Obwohl meine Versicherung bereits involviert war und der Fall geprüft wurde, wurde weiterhin Druck ausgeübt, das Dokument zu unterschreiben. Ein Vertreter der österreichischen Botschaft war zu diesem Zeitpunkt sogar persönlich im Krankenhaus anwesend.

    Trotzdem konnten wir das Gelände zunächst nicht verlassen und unsere Abfahrt wurde blockiert. Erst nachdem ich schließlich unter großem Druck unterschrieben hatte, konnten wir das Krankenhaus verlassen.

    Zusätzlich habe ich bei meiner Entlassung keinerlei medizinische Unterlagen erhalten – weder einen Entlassungsbericht, noch einen Medical Report oder eine Fit-to-Fly-Bescheinigung.

    Mein Urlaub endete im Krankenhaus, ich musste meine Reise abbrechen und stand plötzlich mit einer extrem hohen Rechnung und einer sehr belastenden Situation im Ausland da.

    Ich kann nur jedem Reisenden dringend empfehlen, sich vorher sehr genau zu informieren und in einer medizinischen Notlage besonders vorsichtig zu sein.

    Ägypten
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