Vor einigen Jahren habe ich in einem Hotel der Papillon - Hotelkette in der Türkei Urlaub gemacht. Beim Einchecken seinerzeit habe ich neben meiner Anschrift auch meine E-Mail Adresse mit angegeben. Eine Erlaubnis, dass man mich bewerben darf, habe ich nicht erteilt. Dementsprechend habe ich zunächst auch nie Werbung erhalten. Lediglich zu meinem Geburtstag gab es eine Glückwunsch E-Mail, die sicherlich auch eine verdeckte Werbung darstellt. Aber na gut. Seit über einem halben Jahr werde ich jedoch wöchentlich mit Werbung von der Hotelkette bombadiert. Nach einiger Zeit habe ich dann auf jede E-Mail geantwortet und den Absender aufgefordert, die Werbung zu unterlassen. Zuletzt sogar mit dem Hinweis, dass ich ohnehin nicht wieder in der Türkei Urlaub machen werde. Leider wird dies ignoriert. Eine verbindliche Anschrift der Hotelkette ist mir nicht bekannt. Ohnehin dürfte auch ein Schreiben an die Hotelkette ignoriert werden. Hat jemand bereits mit so etwas auch Erfahrung gemacht? Habt Ihr einen Tip für mich, wie ich die Hotelwerbung abstellen kann?
HAN SOLO 1
Beiträge
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Hotelwerbung -
Türkei meiden?@ curiosus
Vielleicht noch eine Ergänzung auf den Hinweis eines anderen Users.
Mein Interesse an der Meinung des Forums beruht dabei auf einen Meinungsbildungsprozess zu diesem Thema, den ich gerade selbst durchlaufen habe. Vor ein paar Jahren hätte ich zu dem Thema vielleicht selbst noch eine etwas differenziertere Meinung gehabt. Wer weis? Wobei man allerdings Situationen in Ländern selten 1 zu 1 miteinander vergleichen kann. Deswegen habe ich auch kein Problem damit, wenn jemand argumentiert, dass ich mit meiner jetzigen Entscheidung die Falschen treffen. Ein Grund für ein Reiseziel vor Jahren war zum Beispiel, das ich Flagge zeigen wollte zu weiteren Demokratisierungsbemühungen innerhalb des Reiselandes (die sich dann für mehrere Jahre leider als Trugschluss herausstellten). Deswegen habe ich auch öfter darauf hingewiesen, dass ich die von anderen vorgebrachten Argumente und deren Meinung durchaus für akzeptabel erachte, auch wenn ich für mich letztendlich jetzt und hier zu einem anderen Ergebnis komme. Ich denke, auch hieraus wird deutlich, dass es mir tatsächlich nur darum ging hier ein Meinungsbild zu meinen Argumenten zu bekommen. -
Türkei meiden?@curiosus
Unter Berücksichtigung der maßgeblichen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (Lüth-Urteil) wäre ein Boykottaufruf, wenn ich andere aufgefordert hätte ebenfalls nicht in die Türkei zu fahren. Habe ich aber nicht. Mich hat lediglich interessiert, ob die von mir genannten Gründe für andere auch ausreichend wären, nicht in die Türkei zu fahren. Deshalb auch nur: "... Mich würde deshalb interessieren, wie ihr das seht ..." und "... Möglicherweise teilt ihr ja auch meine Kritik nicht...". Mit einer solchen Frage war ich im Übrigen anscheinend nicht der Erste. Einem Beitrag von Mam62 habe ich entnommen, dass die grundsätzliche Problematik offenbar schon an anderer Stelle im Forum einmal diskutiert wurde. Im Ergebnis muss ich jedoch eingestehen, dass ich mit meiner Meinung anscheinend so ziemlich allein dahstehe. Die Überwiegende Anzahl der User hat eine andere Auffassung. Das werde ich zukünftig durchaus reflektieren und in meine Überlegungen mit einbeziehen. -
Türkei meiden?@von schmeling
Dein Beitrag vom 19.01. strotzt mal wieder von Polemik. Sich dann auch noch persönlich selbst angegriffen zu fühlen – naja. Allein die Aussage „…ich lasse mich nicht zum Boykott missionieren, nur weil einem grade mal langweilig geworden ist …“ spricht für sich. Was für eine niveauvolle Antwort auf eine ganz normale, einfache Frage. Abgesehen davon, dass ich niemals zum Boykott aufgerufen habe. Durch das Wiederholen falscher Behauptungen werden diese nicht wahrer. Im habe vielmehr deutlich gemacht, dass ich die mir entgegengebrachten gegenteiligen Argumente durchaus nachvollziehen kann, auch wenn ich für mich zu einem anderen Ergebnis komme. Kann man ja nachlesen. Meinungsfreiheit hört nämlich nicht innerhalb der Grenzen der eigenen Meinung auf. Insoweit ist es dann auch bezeichnend, wenn Du Deine Argumentation gleich als „..deutlich fundierter …“ bezeichnest und meine schon gering schätzt, indem Du die Begrifflichkeit Argumentation dann in Anführungszeichen ("Argumentation" setzt. Ich habe durchaus Verständnis dafür, wenn mir z.B. entgegengehalten wird, dass ich mit meinem Verhalten die Falschen treffe. Akzeptiere ich. Aber Eingriffe in die Justiz, die Pressefreiheit, das Demonstrationsrecht etc. nicht als fundiert bzw. überhaupt als Argument anzusehen – was soll man dazu noch sagen?Ich selbst mache mir allerdings den Vorwurf, so naiv gewesen zu sein, hier solch eine Frage gestellt zu haben. Ich hatte mit ganz normalen Antworten gerechnet, wie viele sie in den letzten zwei Tagen ja dankenswerter Weise auch noch abgegeben haben. Gestern bekam ich dann von Usern den Tipp einfach mal zu googeln unter „vonschmeling“ und „holidaycheck“. Das wäre einfacher, als sich hier im Forum in alte Themen einzulesen. Schon Wahnsinn, was man dort dann zu lesen bekommt. Und daher hast Du dann natürlich Recht. Irgendwie ein klassischer Verlauf. Erst gestern ist mir dann auch bewusst geworden, was Einige hier im Forum mit „Clique“ meinten. Von daher kann ich den einen oder anderen Beitrag jetzt auch besser einordnen. Oder sollte man sagen zuordnen?
Von einigen Usern kam der Vorschlag, dass wir unsere Meinungsverschiedenheit weiter über PN austragen sollten. Ich denke, dass diese User Recht haben und mittlerweile über unsere Kontroverse genervt sind. Ich bin dazu bereit und bin einmal sehr gespannt, ob das auch für Dich gilt.
@eisenfuß, holginho, eismann, sokrates, mk116, tetzlaff, sunny, doc, nibjnile, papnik etc.
Vielen Dank für Eure Antworten. Frage beantwortet – mehr wollte ich gar nicht. -
Türkei meiden?@Malini
Ich denke, und da liegt für mich vielleicht das Missverständnis, dass Du das, was ich als "potentiell" bezeichne, anders interpretierst.Für mich sind erst einmal alle Länder vom Grundsatz her potentielle Reiseländer, die ich für interessant halte. Ich beschäftige mich deshalb auch mit diesen Ländern. Ob ich dann auch da hin fahre oder dies nicht mache - entweder aus politischen Gründen oder auch wegen der Kosten oder aus anderen Gründen - ist dabei eine andere Frage.
So fahre ich erst einmal nicht nach Tunesien, obwohl es grundsätzlich für mich ein potentielles Reiseland wäre, weil ich es interessant finde. Deine Kritik an Tunesien teile ich, wobei ich mich allerdings auch Frage, ob man nicht gleichwohl dort hinfahren sollte, weil gerade jetzt dort die Demokratie im Vormarsch ist. Das geht von der Begründung schon in die Richtung von Mam62, weswegen ich dessen Meinung zum Türkeiurlaub auch nicht abtue. Derzeit kommt Tunesien aber gleichwohl für mich noch nicht in Frage.
Ebenso verhält es sich mit Libyen. Auch Libyen wäre "...aufgrund der dortigen Kultur in der Antike und den zahlreichen antiken Stätten ..." grundsätzlich ein potentielles Reiseland. "... Ich befürchte allerdings – trotz potentiellen Reiselandes – Libyen niemals besuchen zu werden ...". Ich dachte eigentlich, dass aufgrund der Diskussion klar sei, wie ich dies meinte. Ich habe leider nur geringe Hoffnung, dass die Politik sich dort absehbar ändert. Leider.
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Türkei meiden?@von schmeling
„Schau einfach mal in den Eröffnungsbeitrag“ (Dein Zitat)
Wäre schön, wenn Du den einmal richtig gelesen hättest.
Ich habe mir lediglich erlaubt, die Frage aufzuwerfen, ob es richtig ist in ein Urlaubsland zu fahren, indem zunehmend in die Pressefreiheit und in die Unabhängigkeit der Justiz sowie in den Bereich von Polizei und Demonstrationsrecht eingegriffen wird.
Mehr nicht. Was für eine schreckliche Frage und wie Ungehörig, diese hier in einem Reiseforum zu stellen. Und wie Substanzlos doch die oben genannten Gründe sind. Ich habe keineswegs, wie von Dir behauptet, damit zum Boykott aufgerufen, sondern vielmehr interessiert gefragt, wie das Forum dies sieht und ob meine Kritik geteilt wird.
Daraufhin haben mir einige mit sachlichen Argumenten erklärt, dass sie eine andere Auffassung dazu haben. Insoweit verweise ich auf den Beitrag von Mam62. Ich teile zwar im Ergebnis dessen Auffassung nicht, aber ich akzeptiere sie, weil die Argumente von Mam62 durchaus von Gewicht sind. Das habe ich auch erklärt. Damit haben diese User meine Frage beantwortet.
Bei anderen habe dagegen den Eindruck, dass sie mein Eingangsstatement gar nicht richtig gelesen und gleich zum Frontalangriff geblasen und von Anfang an eine Schärfe hier rein gebracht haben, die ich nicht nachvollziehen kann. Der Hinweis auf die Gespräche mit den Hotelmitarbeitern, auf die Du dich kaprizierst, ist zum Beispiel nur eine Petitesse auf den vorletzten Beitrag von Mam62 und an diesen gerichtet. Er hat sie offenbar verstanden, wie man seinem Beitrag danach entnehmen kann. Du interpretierst dagegen Sachen hinein, die ich weder nachvollziehen kann, noch die ich damit ausdrücken wollte – abgesehen davon, dass Du auch sehr persönlich damit wirst. In Deinem letzten Beitrag bringst Du dann selbst (bis auf einen vorherigen Hinweis zu Mam62) erstmalig ein Argument, nämlich, dass ein Boykott die Falschen treffen würde. Abgesehen davon, dass Du diese Begrifflichkeit verwendest ist dies, wie bei Mam62, ein Argument, was nachdenkenswert ist. Schade eigentlich, dass Du Deinen Beitrag nicht hierauf reduziert hast.
@ Malini
„Meine Argumente gegen Spanien als Reiseland sind in der Tat genauso konstruiert wie deine gegen die Türkei...“(Dein Zitat)
Wo sind meine Argumente bitte konstruiert?
Willst Du etwa bestreiten, dass derzeit in der Türkei zunehmend in die Pressefreiheit und in die Unabhängigkeit der Justiz eingegriffen wird? Dass das Demonstrationsrecht eingeschränkt wird und unliebsame Polizisten, die gegen Regierungsmitglieder bzw. deren Familienangehörigen ermitteln, einfach so suspendiert bzw. verhaftet werden?
„Für den TO stellt selbst Libyen ein potenzielles Reiseziel dar - ein Land, in dem sich seit dem Sturz Gaddafis Milizen und Truppenverbände bekämpfen, tausende Zivilisten vertrieben, gefoltert, ermordet wurden..“ (Dein Zitat).
Im Übrigen würde ich Dir empfehlen, einmal richtig zu lesen. Ich habe deutlich gemacht, dass ich vermutlich (leider) deshalb auch nie nach Libyen fahren werde. Obwohl es für mich durchaus ein potentielles Reiseland aufgrund der Kultur und der interessanten Sehenswürdigkeiten wäre. Du liest jedoch nur potentielles Reiseland und -„hau drauf“- stellst falsche Behauptungen auf.
Wir Ihr meinen Beiträgen entnehmen könnt, bin ich nur sehr selten hier im Forum. Das wird im Übrigen auch jetzt erst recht so bleiben. Als ich meinen gestrigen Beitrag verfasst hatte und das Forum verlassen wollte fiel mein Blick zufällig noch auf mein Profil. Ich hatte ordentlich Nachrichten erhalten. Zu meiner Überraschung waren es User, die meine Meinung teilten, aber die mittlerweile keine Lust mehr haben, diese hier auch zu artikulieren. Grund waren Erfahrungen mit bestimmten Personen. Das hat zumindest mir zu denken gegeben.
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Türkei meiden?Schon erstaunlich, was man so für Antworten bei einem sicherlich heiklen Thema kriegt,
aber nun gut.@mam62
Ich finde interessant, dass Du offenbar zumindest das Problem siehst und Dich offenbar auch schon damit auseinandergesetzt hast, auch wenn Du letztendlich für Dich zu einem anderen Ergebnis kommst. Das ist völlig okay für mich, zumal Du sachlich geblieben bist und Deine Meinung mit Argumenten untermauert hast. Natürlich habe ich auch andere Erfahrungen, genau wie Du, gemacht und natürlich ist mir ebenso klar, dass ich vermutlich nicht mal einen Bruchteil aller Sehenswürdigkeiten in der Türkei gesehen habe. Ich habe aber auch nie etwas anderes behauptet. Ich habe lediglich gesagt, dass sich „… vieles ähnelt und wiederholt …“ und das man in fünf Jahren an Sehenswürdigkeiten auch „…schon vieles gesehen hat…“. Mehr nicht. Wobei ich im Übrigen ergänzen muss, dass ich früher auch schon zwei weitere Mal in der Türkei war. Aber ob fünfmal oder siebenmal spielt in diesem Zusammenhang sicherlich keine Rolle. Gleichwohl finde ich es eben langweilig, immer in das gleiche Urlaubsland zu fahren, weil die Unterschiede zwischen Urlaubsländern sicherlich größer sind, als die innerhalb eines Landes. Das ist nun einmal meine Meinung.
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@kourion
Das ich Deinen „Nerv“ null getroffen habe, tut mir leid. Wobei mir nicht ganz klar geworden ist, was Du damit meinst. Aber Du hast sicherlich damit recht, dass ich vermutlich andere Prioritäten setze als Du. Ich nehme einmal an, dass Du vermutlich mehr Rundreisen machst, während ich tatsächlich mehr Wert auf Erholung lege und während meines Urlaubs dann nur vom Hotelort aus jeweils vier Tage mich in der Region umschaue. Das ist so eine Absprache innerhalb unserer Familie. Ausnahmen waren insoweit lediglich eine mehrtägiger Istanbulreise und vor drei Jahren ein Aufenthalt in Manavgat, von wir dann noch einmal zusätzlich eine zweitägige Kappadokientour gemacht haben. Es reduziert sich also nicht ganz nur auf jeweils neue Hotels, wobei auch das durchaus interessant ist, schon allein deshalb weil jedes Hotel ein völlig anderes Ambiente und eine völlig andere Gästestruktur hat.
@vonschmeling
Wie man auf fast 19000 Beiträge kommen kann, wird mir immer klarer@Malini
Tunesien ist tatsächlich ein potentielles Reiseland, weil ich es für sehr interessant halte. Ein potentielles Reiseland wäre für mich im Übrigen auch Libyen aufgrund der dortigen Kultur in der Antike und den zahlreichen antiken Stätten. Ich befürchte allerdings – trotz potentiellen Reiselandes – Libyen niemals besuchen zu werden. Bei Deiner Argumentation müsste man im Übrigen gleichwohl Tunesien ins Auge fassen, zumal sich deren Bevölkerung anscheinend für einen demokratischeren Weg entschieden hat. Spanien allerdings mit der derzeitigen Situation in der Türkei zu vergleichen halte ich für derart daneben, dass sich wohl jegliche weitere Diskussion mit Dir verbietet und mir langsam hier einiges klar wird.Euch allen jedenfalls schöne Urlaube in der Türkei in den nächsten Jahren.
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Türkei meiden?@ vonschmeling
a) zum Begriff "langweilig"
manchmal hilft richtig lesen ... und nachdenken.
b) zu Kontakten zu türkischen Mitarbeitern in Hotels
die Polemik kannst Du Dir sparen. Zum einen hat es überhaupt nichts mit politischen Engagement zu tun, wenn man sich mit Mitarbeitern des Hotels freundlich unterhält, sondern mit Interesse für Land und Leute und zum anderen kannst Du mir mit Sicherheit in Sachen "politisches Engagement und politisches Interesse" nicht das Wasser reichen. Im Übrigen habe ich - unabhängig vom Urlaub - zahlreiche Kontakte in die Türkei und zu Türken.
c) Ich begreife auch nicht, mit welcher Schärfe Du hier agierst. Wird man möglicherweise bei über 18.000 Beiträgen "Betriebsblind" und merkt so etwas nicht mehr?
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Türkei meiden?Na, da habe ich bei einigen hier im Forum aber einen Nerv getroffen.

Erst einmal möchte ich mich dafür bedanken, dass ihr so zahlreiche auf meine Anfrage geantwortet habt.
Dann möchte ich noch einmal klarstellen, dass ich die Türkei selbst auch toll finde. Nicht umsonst waren wir ja in den letzten 6 Jahren insgesamt 5x dort - dabei an vier unterschiedlichen Urlaubsorten.
Mit langweilig habe ich gemeint, dass, wenn man immer ins gleiche Urlaubsland fährt, sich doch vieles ähnelt und wiederholt, zumal man insbesondere auch an Sehenswürdigkeiten etc. in fünf Jahren schon vieles gesehen hat. Ich würde es auch als langweilig ansehen, wenn ich in 10 Jahren Bilanz ziehen würde und dann feststellen müsste - 15 Jahre lang hintereinander in der Türkei gewesen zu sein und ansonsten nichts von der Welt gesehen zu haben. Die Welt ist doch so schön und interessant. Wir buchen deshalb z.B. auch nie ein Hotel, in dem wir schon einmal gewesen sind, schon allein um zumindest insoweit schon einmal neue Anreize zu setzen. So sind wir halt. Ich kann aber auch akzeptieren, wenn dies anders gesehen wird und einige z.B. immer wieder in das gleiche Hotel fahren, weil sie sich dort wohl fühlen. Im letzten Sommer habe ich im Übrigen jemanden in "meinem" Hotel kennen gelernt, der dort sage und schreibe schon 49x (!) gewesen ist (3x im Jahr). Das wäre nichts für uns.
@ Mam62 u.a.
Wir fahren deshalb in diesem Jahr nach Spanien an die Costa de la Luz. In der Region waren wir noch nie. Mehrere begeisterte Kollegen hatten uns das empfohlen. Andere Vegetation, andere Kultur, viele neue Sehenswürdigkeiten - wir freuen uns schon darauf.Da wir politisch sehr interessiert sind, hat für uns daneben aber auch eine Rolle gespielt, was momentan in der Türkei abgeht. Ich unterhalte mich gerne mit Menschen und war deshalb sehr überrascht, wie viele türkische Mitarbeiter in den Hotels, in denen wir zuletzt waren, Erdogan nicht nur gelobt, sondern ihm auch die enorme Entwicklung des Tourismuses in der Türkei - warum auch immer - zugeschrieben haben. Deshalb überhaupt die von mir aufgeworfene Verbindung.
Ihr seid jedoch anscheinend alle anderer Meinung als ich und die von mir angeführten Aspekte scheinen für euch - mit unterschiedlicher Begründung - im Endeffekt keine Rolle zu spielen. Das nehme ich interessiert zur Kenntnis.
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Türkei meiden?Eigentlich finde ich die Türkei als Urlaubsziel toll. Nette Landschaft, nette Menschen, schöne Hotels, gutes Preis/Leistungsverhältnis. In den letzten 6 Jahren war ich deshalb 5 Mal dort.
Dieses Jahr fahren wir jedoch woanders hin. Abgesehen, dass die Türkei langsam langweilig wurde hat uns die Entwicklung im Land zunehmend genervt. Vor allem, wie man dort mit Andersdenkenden/Demonstranten umgeht, wie zunehmend in die Pressefreiheit eingegriffen wird, wie in die Bereiche von unabhängiger Justiz und Polizei eingegriffen wird und wie - zumindest meiner Meinung nach - leider eine konservativere religiöse Grundhaltung wieder Einzug hält.
Mich würde deshalb interessieren, wie ihr das seht? Der Tourismus ist der Wirtschaftsfaktor Nr.1 in der Türkei und die Regierung erzielt dort so gute Ergebnisse, weil sich die wirtschaftliche Situation des Landes verbessert hat. Müsste man aber nicht eigentlich ein Urlaubsland meiden, in dem gegen die eigenen Grundwerte so verstossen wird oder seit ihr der Auffassung, dass dies egal ist. Möglicherweise teilt ihr ja auch meine Kritik nicht.
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Bewertungen von Hotels beeinflusst?vonschmeling

Holzmichel
Mühlengeist
Vielen Dank für Eure Antworten. Ihr habt mir mit euren Statements aus der Seele gesprochen. Vor allem Mühlengeist hat natürlich recht, wenn er darauf hinweist, dass ein interessierter Hotelier auch anders zu einem Meinungsbild seiner Gäste über sein Hotel kommen kann. Die Art und Weise macht vorliegend mehr als deutlich, dass es nur darum geht, dass "Ranking" des Hotels anzuheben. Und Holzmichel ist natürlich darin zuzustimmen, dass die Verantwortung auch bei den Gästen liegt, die bei so etwas mitmachen. Das Ärgerliche ist doch insoweit, dass die andererseits vermutlich selbst darauf vertrauen ehrliche und aussagekräftige Bewertungen zu lesen um sich später hieran bei ihren Buchungen orientieren zu können.
Unabhängig davon macht mir jedoch Mut, dass bislang niemand berichtet hat, ähnliches aktuell erlebt zu haben. Ich hatte befürchtet, dass dies vielleicht um sich greifen würde. Möglicherweise bleibt das, was ich insoweit erlebt habe, jedoch eine Ausnahme.
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Bewertungen von Hotels beeinflusst?Hallo Gold-Locke
Natürlich habe ich das in meiner Bewertung kritisiert. Der Kommentar des Hoteliers dazu lautete dann, dass es nur darum gegangen sei, Rückmeldungen der Kunden zu bekommen.
Wie hätte er auch sonst darauf reagieren sollen. Nur, wer schreibt schon etwas negatives, wenn er dabei ...mit Snacks, Erfrischungen und Geschenken ... von einem Mitarbeiter des Hotels "umsorgt" wird. -
Bewertungen von Hotels beeinflusst?Hallo Holzmichel
Selbstverständlich habe ich mich nicht beeinflussen lassen und das Hotel so bewertet, wie ich es wahr genommen habe - mit Licht und Schatten

Wenn Du meine Mail richtig gelesen hast, habe ich aber darin zum Ausdruck gebracht, das andere Gäste sich demgegenüber offenbar leider haben beeinflussen lassen und das empfinde ich eben als ärgerlich.Ps.: Vielen Dank für den Willkommensgruß im Forum
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Bewertungen von Hotels beeinflusst?In diesem Jahr habe ich bei meinem Urlaub in der Türkei zum ersten Mal erlebt, wie ein Hotel versucht hat positive Bewertungen bei Holidaycheck und Facebook zu erhalten. Vor Abendveranstaltungen wurden die Gäste aufgefordert, dass Hotel zu "unterstützen" und ein "Like it" bzw. eine positive Bewertung abzugeben. Den Teilnehmern wurde in diesem Zusammenhang die Möglichkeit der Teilnahme an einem Gewinnspiel offeriert. Die "Gewinner" wurden dann auf der nächsten Abendveranstaltung ausgezeichnet. Im Appartment fand sich eines Tages zudem auch eine schriftliche Mitteilung, in der ebenfalls um Unterstützung gebeten wurde, vor Ort eine Bewertung bei Holidaycheck abzugeben. Wörtlich hieß es hierin u.a.: "Dafür brauchen Sie nur an unseren dafür vorbereiteten Tisch in der Lobby vorbeischauen. Wir warten dort auf Sie mit kleinen Snacks, Erfrischungen und Geschenken".
Wenn sich dass durchsetzt, kann man Bewertungsforen wie "Holidaycheck" wohl bald vergessen, was ich sehr bedauern würde.
Leider haben viele in dem Hotel anscheinend insoweit nicht nachgedacht und mitgemacht. Die Bewertungen des Hotels haben sich jedenfalls seit Juni stark verbessert. Dabei zeichnet sich zudem ein Muster ab. Nur kurze, relativ inhaltslose Statements und keine bzw. die erste Registrierung.
Habt Ihr ähnliches erlebt?