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  • Montreal - öff. Verkehrsmittel
    harryhhH harryhh

    Hallo Hanne,

    eigentlich kann ich Dir nicht so richtig helfen, da wir mit einem Wohnmmobil in Montreal waren und, sobald das Ding geparkt war, auf Schusters Rappen unterwegs waren.

    Aber wenn ich alles richtig erfaßt habe, kommst Du ja mit einem Kreuzfahrtschiff an.........

    Vom St.-Lorenz-Strom zur Altstadt Montreals (ebenso wie der von Quebec-City, um Deine weitere Frage zu beantworten) ist es - aus europäischer Sicht gesehen 😆 - ein Katzensprung, den wir Europäer mir nix, Dir nix hinlegen. In Quebec City noch viel mehr - dort fällt man vom Fluß förmlich in die Altstadt!

    Solltest Du dennoch unbedingt auf die Öffis zurückgreifen wollen:

    Es ist alles, sowohl in Montreal als auch in Quebec City auch in Englisch beschrieben, so daß man "durchkommt".

    Wir sprechen französisch, was uns hinsichtlich der höchst speziellen Bedienung der Parkuhren in Montreal eine echte Hilfe war, weil wir die englischsprachige Bedienungsanleitung schlicht nicht gerafft hatten - auf französisch ging es dann.

    Aber mach Dir in beiden Städten einfach gar keinen Kopf wegen der Öffis.

    Wenn es Dir letztlich wirklich darauf ankommt, den best price für eine Tageskarte zu ergattern: Dann stell Dich einfach lieb-hilflos guckend neben einen Fahrkartenautomaten - es wird bald jemand kommen, der Dir zu allem, was Du wünscht, verhilft.

    Ob indes die Wartezeit auf diese hilfreiche Person die Kosten von Einzeltickets aufwiegt, kann ich nicht beurteilen - das unterliegt aber sicherlich auch einer individuellen Einschätzung.

    ...................... da wir auch damit liebäugeln, eine Kreuzfahrt von Montreal den St. Lorenz-Strom runter und "um die Ecke" bis Boston zu machen, wäre es toll, wenn Du nach Deiner Reise einmal berichtest!!!

    Aber - um auf Deine Fragen zurückzukommen: Nix von dem, was in Montreal oder Quebec City ein Highlight darstellt, ist vom Fluß aus nicht fußläufig zu erreichen.

    Ich bin nicht der Meinung, daß Ihr unbedingt Öffi-Tickets benötigt.

    Kanada

  • Routenplanung Ost-Kanada September
    harryhhH harryhh

    hach, nu biste mir dazwischen  gekommen, als ich meinen Tippfehler in "ESTA ist NICHT nötig bei Einreise auf dem Landwege", aber VWP nichtsdestrotrotz erbarmunglos bestehen bleibt, korrigieren wollte.

    *Sie dürfen nicht mehr korrigieren, wenn ein neuer Beitrag erstellt wurde"

    der mit dem neuen Beitrag, datt warst dann Du :-))

    .... aber darüber kann man ja lässig hinwegsehen, wenn ein neuer Ostkanada-Liebhbaber sich Platz verschafft 😄

    Dennoch wüßte ich gerne von Dir, Andreas, wie Du die US-Einreise und/oder kürzere Wartezeiten an den Maid of the Mists in einen von Deinen Gästen gern gesehenen Konsens bringst (wobei ich zugeben muß, daß ich keine Ahnung habe, ob die Maid of the Mists auch von der US-Seite starten - davon unabhängig kann ich es mir aber nicht wirklich vorstellen, daß diese vermeintliche Zeitverkürzung auch tatsächlich eine solche sein soll, da der Grenzübertritt von Niagara Falls CAN nach Niagara Falls USA mal nicht eben einer Einreise in Palma mit dem Flieger aus München = Schengen-Gebiet entspricht und das entsprechende Einreiseprocedere mit sich zieht).

    4Traveller:

    Bleib uns erhalten; der Osten Kanadas ist dürftig besetzt! 😉

    Kanada

  • Routenplanung Ost-Kanada September
    harryhhH harryhh

    eine meines Erachtens durchaus lohnende Fahrt mit der "Maid of the Mist" einplanen und dabei auf amerikanischer Seite zusteigen (spürbar weniger Andrang
    Andreas

    .... dies ist ein Zitat, sorry für's Verunglücken

    Du bist also tatsächlich sicher, daß - auch wenn ESTA bei der Einreise auf dem Landweg von Kanada greift, die Einreise in die USA den geringen Andrang an den Booten rechtfertigt?

    Denn immerhin ersetzt ESTA ja keineswegs das VWP (Visa Waiver Program), das ungeachtet ESTA (das ja nur einer "Voranmeldung" für das VWP gleicht) bei der Einreise in die USA - selbst auf dem Landwege.

    Du bist also tatsächlich der Auffassung, daß es merkantile, zeitliche, bequemlichkeitsaspekts-wirksame Gründe gibt, von Kanada aus via unvermeidlichem VWP in die USA einzureisen (ich stelle mir da einfach mal flugs eine Gruppe von 40 Personen vor, die zweimal fünf Fingerabdrücke plus Foto hinterlegen müssen, bevor sie in die USA reingelassen werden) ?denn: Um es nochmals zu betonen:

    ESTA ersetzt NICHT VWP.

    Dann beglückwünsche ich Dich zu Deiner offensichtlich überaus strapazierfähigen Klientel Deiner Reisegruppen, die diesen Weg auf sich zu nehmen bereit sind, bloß um sich auf der kanadischen Seite nicht allzu lange die Beine in den Bauch zu stehen).

    Was machst Du mit Deiner Gruppe, wenn der US-amerikanische Computer gerade "hängt", wie es oft vorkommt und ein einzelner Deiner Reisenden ungefähr 15 Minuten mit den Augen nach oben zum Commissioner guckt und nix weitergeht?

    Singst Du dann fröhlich in den Raum:

    Hey Folks, that's the land of the free and the home of the brave",

    oder wie???

    Die Nummer mit "ach, dann steigen wir mal in den USA ein, weil weniger frequentiert", nehme ich Dir mit Orts- und US-Visakenntnis nicht so ohne Weiteres ab, sorry.

    Da ist wohl eher der Wunsch Vater des Gedankens.

    Kanada

  • Routenplanung Ost-Kanada September
    harryhhH harryhh

    Hallo 4traveller,

    mal ganz schlicht:

    Welcome here!

    Je mehr User, die groß- (gruß???- 😆 )onkelige Attitüden mit beherzter Liebe zum Land aufzuwiegen wissen, desto besser.

    Just my two cents.

    ...... speziell den Osten jenseits der Niagara Falls betreffend!

    Kanada

  • gute/günstige Anbieter f. Mietwagen
    harryhhH harryhh

    Hallo Jana,

    letztlich gibt es genau zwei Möglichkeiten:

    Du buchst ab Vancouver oder Du buchst ab VI.

    Für Vancouver würde ich einfach die klassischen, in Europa bekannten Autovermietungsfirmen durchgehen.

    Solltest Du das Auto erst auf VI übernehmen wollen, wirst Du sicherlich die Passage Tsawwassen - Swartz-Bay nehmen, da diese vom Flughafen aus die leichter erreichbare ist.

    Für Horseshoe Bay - Nanaimo müßtest Du durch die ganze Stadt, und warum solltest Du das tun.

    Ich würde mich daher bei Google auf eine  Mietwagen-Aufnahmestation in Swartz Bay oder Sidney konzentrieren (ca. 10 km südlich von Swartz Bay; mit Taxi kein Problem). Die Autovermieter sind ja nicht blöde und bieten ihre Möhren nicht irgendwo an, sondern da, wo es Kunden gibt: Also an den Fährkopf-Orten.

    Hat natürlich alleine preislich einen Vorteil, wenn Du den Mietwagen nicht zweimal über die Fährpassage bezahlen mußt, sondern erst auf VI mietest.

    Wenn Swartz Bay oder Sidney gar nix bringen, würde ich die Suche auf Victoria ausdehnen. Letztlich ist es kein Preis, der einen umbringt, um mit dem Taxi von Swartz Bay nach Victoria zu kommen.

    Aber spätestens dort wirst Du auch mit Internet-Suche Dein Fahrzeug finden.

    Kanada

  • Routenplanung Ost-Kanada September
    harryhhH harryhh

    jaaaa, so wollte ich es hören!!! 😉

    Wird eine tolle Tour, sei sicher.

    Ich habe sie mir gerade nochmal angeguckt und gesehen, daß Ihr an einem Sonntag in Ottawa sein werdet. Das ist gut. Sonntags bekommt man (sogar mit einem Wohnmobil, auch wenn Ihr keins dabei habt) Spitzenparklätze in der Nähe des Parliament Hill.

    Ottawa wird von vielen so la-la behandelt. Meine Frau und ich fanden es toll, durch die Hauptstadt dieses riesigen Landes zu fahren und überall an den Hauptstraßen waren die Flaggen der Provinzen........ Ottawa hat ganz viel Herz und ganz viel Charme.

    Wenn man dort an dem Brunnen mit der ewigen Flamme steht und "rüberdenkt" in den Yukon, in dem wir schon viele unvergeßliche Urlaube verbracht haben und man weiß:

    • der Yukon ist sooooooooooooooo weit weg
    • und alles zwischen dort und hier ist derselbe Staat

    dann steht man dort vor dem Parliament in Ottawa schon fast demütig und innerlich mit ganz kurzem Hemdchen und ist einfach nur noch beeindruckt, daß dieses Staatswesen tatsächlich funktioniert - so ist es uns zumindest ergangen.

    Und an Sonntagen passiert das alles noch ganz viel streßfreier. Gut getimt! 😉

    Fürs Shoppen mag es dürftig ausfallen, aber wir haben eigentlich die feschesten Shopping-Erlebnisse immer dort gehabt, wo die großen Einkaufsmalls nicht zu finden sind: Von Banff, wo wir uns mit Olympia-2010-Plünnen von der Hudson-Bay-Company eingedeckt haben bis nach Dawson City. Das Elch-Fleeceshirt von dort ist im Winter die Lieblingskuschelklamotte meiner Frau.... also seid nicht enttäuscht, daß Shoppen des Sonntags in der Hauptstadt nicht so richtig etwas wird.

    Ihr werdet von allem und jedem, was einem gefallen kann, unterwegs mehr als genug finden, ohne je eine miefige Mall betreten haben zu müssen.

    Helly Hansen in Rivière-du-Loup würde ich allerdings ohne eine aktuelle Kursabfrage auslassen; zu diesem Horrorpreisen kann man das Zeug auch in Deutschland kaufen.

    Aber im Grunde ist das Tolle an Eurer Tour, daß ab Quebec bis zurück nach Montreal eigentlich nichts außer Natur im Vordergrund stehen wird.

    Schönen Herbst dann schon mal, wenn man hier im regnerischen Deutschland in den Regen guckend am Bleistift knabbert und verträumt-entrückt zurückdenkt an Quebec im Indian Summer.......

    ähhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh:

    Ein bißchen Schulfranzösisch habt Ihr, oder?

    Ansonsten noch fix ein Langenscheidt-Mini-Französisch-Wörterbüchlein kaufen.

    Es gibt viele!!! Quebecoises, die aus purem Trotz (???? oder weil sie wirklich nicht englisch sprechen; das konnten wir nicht ultimativ herausfinden) bei den allereinfachsten englischen Wörtern, die ihnen gesagt werden, in der Gegend stehen wie störrische Esel im Mittelmeerraum.......................

    seid also in jedem Falle präpariert.

    Ässkilljadönpersonnkiparldönglä 😄

    ... würde in Lautsprache so ungefähr dem entsprechen, was  Ihr aufsagen müßt, wenn Ihr dringend auf Englisch weiterkommen müßt 😆 😆 😆

    in diesem Sinne:

    Von Herzen einen tollen Urlaub

    Kanada

  • Routenplanung Ost-Kanada September
    harryhhH harryhh

    4Traveller wrote:
    Wenn ihr euch noch ein bischen Zeit einsparen wollt, dann streicht Sagueny von eurem Plan, dort gibt es eigendlich nichts, was sich wirklich lohnt, dann müsstet ihr schon etwas weiter zum Lac Saint-Jean fahren.

    Ja, das würde ich auch auslassen. An dem fraglichen Tag von Quebec City bis Tadoussac paßt absolut; man verpaßt nichts, was man nicht noch sehen wird.

    Ansonsten finde ich Deine Route vom Feinsten, Lombego - allein: Eine Übernachtung in Rivière-du-Loup suche ich sehnsüchtig, aber vergeblich...........

    datt geit ganich, Lombego, wie der Hamburger sagen würde 😆

    Aber dann macht wenigstens einen Stopp auf der Strecke von Matane nach Montmagy und guckt Euch ein wenig um - es ist wirklich ein außerordentlich hübsches und wunderschön gelegenes Städtchen. Das mußt Du versprechen, sonst bekommst Du keine Reisegenehmigung 😞 ..... 😉

    Habt einen tollen Urlaub - und: Du wirst es Deiner Freundin danken, daß Sie auf der Gaspé bestanden hat.

    Kanada

  • Routenplanung Ost-Kanada September
    harryhhH harryhh

    Tourleader wrote:
    Gleiches gilt für den Abstecher auf die Gaspé-Halbinsel. Natürlich ist es ausge-sprochen bedauerlich, wenn man diesen lukrativen Teil der Rundreise einspart.

    Ach, tatsächlich? 😛

    Für wen denn? Erzähle doch bitte mehr darüber, wie das genau geht, dann mache ich nur noch auf der Gaspé Urlaub, wenn das so ist................. 😆

    Darüber hinaus:

    Dankeschön für die ausführliche Antwort. Meine Frage war allerdings nicht gewesen, was man länger als zwei Stunden in Niagara tun könnte, sondern war explizit auf die Empfehlung gerichtet, "mindestens eine Übernachtung" einzuplanen, also zwei = 3 Tage, von denen zwei ohne Frage durch Anfahrt "angebrochen" sein dürfen.

    Wenn nun der zunächst in der Empfehlung verwendete Pauschalbegriff "Niagara" sehr detailreich in Niagara Falls und Niagara-on-the-Lake sowie die (Wein-)Landschaft dazwischen prost 😉 gesplittet wird, stimme ich dem einschränkungslos zu und mit diesem Programm kann ich mich der Empfehlung absolut anschließen - mit der Einschränkung, daß ich für einen solchen Fall jeweils eine Nacht in Niagara Falls und eine in Niagara-on-the-Lake anraten würde.

    Kanada

  • Routenplanung Ost-Kanada September
    harryhhH harryhh

    **Lombego ** wrote:
    Was könnte man von Tadoussac - Montreal als Zwischenstopp einbauen das sich lohnt? (Damit man die Strecke halbieren könnt).

    Vielleicht das?
    http://www.fairmont.com/richelieu

    Glaub mir: Ihr werdet Euch nicht so ohne Weiteres von Tadoussac losreissen können.......

    Quebec hattet Ihr schon auf dem Hinweg, also kann man irgendwann am späten Mittag mit einer Träne im Knopfloch in Tadoussac losfahren und damit der Abschied nicht so dolle weh tun, kann man sich auf das Fairmont in Charlevoix freuen.....

    Am späten Nachmittag eintrudeln, die Landschaft genießen und auf den Fluß gucken und sich in dem Laden fallen lassen.

    Und ab nächsten Tag bis Montreal durchrutschen.

    Als Option, falls Ihr Euch die Gaspé tatsächlich verkneifen solltet............

    Kanada

  • Routenplanung Ost-Kanada September
    harryhhH harryhh

    So wie bereits von meinem "Vorredner" karlkraus empfohlen, würde auch ich dir/euch davon abraten, den Abstecher zu den Niagara Falls in nur einem Tag abzuarbeiten. Hier sollte man mindestens eine Übernachtung einplanen!
    Hallo Andreas,

    gestatte mir bitte, auch Struppi zu zitieren:

    "In zwei Stunden hat man's auch gesehen".

    Ich stimme Struppi zu.

    Die Niagara Fallssindabsolut in einem Tag Toronto - Niagara - Toronto schadlos zu erleben. Sie sind grandios, aber wenn man zwei Stunden lang draufgeschaut hat, ist es auch gut.

    Nur, damit auch ich - und vielleicht der eine oder andere User - nachvollziehen können, aus welchem Grund Du mindestenseine Übernachtung als in Niagara einzuplanen empfiehlst, möchte ich Dich gerne fragen, was Du persönlich konkret an Aktivitäten für diesen Zeitraum empfiehlst  und ggfls. nach den von Dir empfohlenen Übernachtungsvorschlägen fragen, die einen solchen Aufenthalt rechtfertigen.

    Daß die allgemeinen Hotelketten sich ihren Platz in Niagara Falls gesichert haben, steht ebensowenig außer Frage wie die Tatsache, daß man mit einem teuer bezahlten Zimmer des nächtens quietschebunt beleuchtete Fälle "bestaunen" kann.

    Indes sollte es nach meiner Auffassung nicht dabei bleiben, pauschal eine längere Aufenthaltsdauer als angedacht zu empfehlen, sondern auch konkret zu begründen, warum eine solche von Dir empfohlen wird.

    Siehst Du außerhalb der Hotels, die Blick auf die Fälle bieten, sowie außerhalb der in Niagara Falls angebotenen Infrastruktur auch Potenzial, das dazu verlocken könnte, länger zu bleiben?

    Worin besteht dieses? Was schlägst Du konkret vor für den von Dir empfohlenen Zeitraum in Niagara Falls?

    Dessen ungeachtet möchte ich mich wie Du Struppis Auffassung anschließen; jedoch in der Hinsicht, daß man nicht einfach die Gaspé-Halbinsel aus dem Plan streichen sollte.

    Zum Ursprungsbeitrag:

    In Lombegos Tourenplanung sehe ich nur einen wirklichen "Kampftag", nämlich den von Perce nach Riviere du Loup. Aber es ist absolut machbar.

    Daß Karlkraus eine große Liebe für den Algonquin hat, konnte man schon aus vielen Beiträgen herauslesen und damit hat er auch recht. Nur ist - gerade im September - der Algonquin für diejenigen, die möglichst viel vom Land sehen wollen, nach meinem Dafürhalten mit zwei Übernachtungen auch hoch angesetzt.

    Der Algonquin hat fraglos traumhafte Indian-Summer-Eindrücke zu bieten, die in dieser "geballten Ladung" erst östlich von Tadoussac wieder zu finden sind. Indes: Wenn man nicht paddelt oder wandert, sondern einfach nur Eindrücke sammeln möchte (vielleicht, weil man nicht weiß, wann es einen wieder in diese Region der Welt verschlägt) - dann reicht eine Nacht absolut. Indian Summer genießen und weiter zum nächsten Highlight.

    Für 16 Tage Reisezeit ist die von Dir, Lombego, angedachte Route mitnichten in der Abteilung "weniger ist mehr" anzusiedeln. Ich würde Euch Folgendes raten:

    Ja! Macht es ganz ganau so! Es ist Fahrerei, ja. Aber Ihr seht auch viel. Und Ihr habt keine Kinder an Bord, auf die Ihr mit kleinen Tagesetappen Rücksicht nehmen müßt - also: Los! Und fahrt auf die Gaspé.

    Mir sei die Algonquin-feindliche Anmerkung bitte gestattet:

    Man fährt eine recht deutliche Schleife gen Norden, um diese hinter dem Algonquin Richtung Ottawa wieder zu "begradigen".

    All den Indian Summer, den der Algonquin bietet, findet man später in Quebec.

    Aus diesem Grunde halte ich den Algonquin - inbesondere wegen der in der Tat wenig ersprießlichen Anfahrt von Toronto aus (man fährt bis Gravenhurst durch sowas von hoffungslos zersiedelten Landschaften, daß es einem Naturliebhaber das Wasser in die Augen treibt) für verzichtbar - wenn man nicht paddeln oder wandern, sondern möglichst viel Ostkanada und Indian Summer sehen möchte.

    Er bietet unterm Strich und de facto kein Naturerlebnis, das im späteren Verlauf der Reise nicht ebenso zu besichtigen wäre - allein: Bei einem weiter gefächerten Reiseverlauf hat man auch die Möglichkeit, mehr Landschaften kennen zu lernen. Indian Summer ist zu dieser Zeit nahezu überall zu bestaunen.

    Und man ist von Toronto aus ratzfatz über die Uferautobahn via Kingston in Ottawa und kann am nächsten Tag nach Quebec hinein starten.

    Der Vergleich: Algonquin - Gaspé ist für mich der von Mainstream mit Herzblut.

    Ich würde mich für "Herzblut" entscheiden und jedem dazu raten wollen.

    Von Tadoussac würde ich in jedem Fall noch eine halbe Stunde weiterfahren bis Les Bergeronnes, wo es einen kleinen Provincial Park gibt, in dem man bis auf die Felsen am St. Lorenz-Strom laufen kann: Mit Glück sieht man dort Wale. Wir hatten es nicht :-))

    Für die Überfahrt über den St. Lorenz-Strom würde ich für Deine Reisezeit,  Lombego, die Fähre Saint Simeon - Rivière du Loup anraten. Ich habe im Moment nicht ganz auf dem Schirm, ob die Fähre (nicht Tadoussac, sondern Forestville ist der Anleger auf dem Nordufer) - Rimouski im September noch fährt.

    Die Fährorte sind Saint Simeon oder Forestville.

    Für die Saint Simeon - Rivière-du-Loup-Fähre hast Du hier den Fahrplan:

    http://www.traverserdl.com/e/horaire/index.htm

    Ich bin der Meinung, daß auch für Montreal eine Übernachtung genügt und würde die gewonnene Zeit immer in die Gaspè investieren.

    Ergo:

    Lombago, ichfinde Deine Ausgangsroute toll und würde mich gerne auf die Rückbank quetschen, um mitzufahren. 😉

    Kanada

  • lodges/Blockhütte in Ontario oder Quebec
    harryhhH harryhh

    @ karlkraus,

    ist Tourleader jetzt auch "Experte" für den Osten Kanadas?

    Oder hast Du Dich da vielleicht ein wenig vergaloppiert................ ???

    ....Bisher hätte ich Dich diesbezüglich als solchen benannt 😄

    Kanada

  • 8 Wochen Kanada...Kanu, zu Fuß, Auto...
    harryhhH harryhh

    P. S.

    zu Chicken/Tok:

    Chicken ist unvermeidliche Station, wenn man den TOW nach Alaska reinfährt, TOK dann die nicht minder unvermeidliche Übernachtungsstation. Man kann absolut sterben, ohne Chicken gesehen zu haben und die Hauptattraktion Toks besteht aus einer vor 2 Jahren abgebrannten Texaco-Tankstelle, die heute noch verquamlt stinkt.

    Das war es dann aber auch.

    Ab der US-Grenze zieht sich die Straße durch ca. 150 km Waldbrandgebiet - nicht sooooooo aufregend.

    Der Hauptgrund, Chicken und Tok zu fahren, wird für die meisten Reisenden derjenige sein, über Beaver Creek wieder in den Yukon und den Kluane NP zu kommen.

    Den könnt Ihr aber auch später von Whitehorse aus machen.

    Um das TOW-"feeling" zu haben, reicht es absolut aus, eine Weile den TOW auf kanadischer Seite zu fahren und dann nach Dawson City umzukehren. Bis auf den Stempel im Pass ist der Turn nach Alaska........ zu vernachlässigen. Alaska ist schmuddelig und für uns irgendwie: egal. Durchreisestation.

    Pul mal noch ein bißchen im Net herum, was Du so an Angeboten für Fahrzeuge findest. Es ist kein!!! must, in Chicken oder Tok gewesen zu sein.

    Kanada

  • 8 Wochen Kanada...Kanu, zu Fuß, Auto...
    harryhhH harryhh

    Hallo Katrin,

    um Dir ein Bild über den Chilkoot-Trail machen zu können, ist die Lektüre von "der Zauber des Klondike" von Simone Pöschel - zu beziehen über das bekannte Portal Am..on, bestimmt hilfreich.

    Ich habe nach Lesen Deines ersten Beitrages auch überlegt, ob Ihr nicht gleich nach Ankunft in Dawson City einen Mietwagen nehmen solltet, über den TOW und den Kluane-NP zurück nach Whitehorse, von dort mit dem Bus nach Skagway fahren und dann den Chilkoot wandern.
    Dann wollte ich gucken, ob es in Dawson City überhaupt Mietwagen for rent gibt, und danach habe ich es wieder vergessen 😞

    Unter Umständen kann es aber am Chilkooot auch dann schon wettertechnisch brenzlig werden. Ihr seid einfach ein bißchen auf Kante genäht "dran".

    Auf der anderen Seite könnt Ihr auch mächtig Glück haben und durch wunderschöne Herbstlandschaft paddeln und wandern....

    Wie das Wetter so spielt - wir sind Ende Mai/Anfang Juni von Mücken totgebissen worden und Yukonhampi hat das alles 2 Wochen später als nicht soooo wild empfunden.... möglicherweise war zu seiner Reisezeit mehr Wind und alles war easy.

    Ich finde, daß Ihr eine tolle Tour vorhabt, und da Ihr nun wißt, daß Ihr flexibel sein müßt:

    Macht einfach los. Den TOW würde ich sofort im Anschluß an Dawson machen (Achtung: Die Kneipe im midnight-sun..... da steppt der Bär, wenn die Einheimischen feiern. Gertie's Gambling Hall ist nett, aber voller US-Schnelldurchlauf-Reisender).

    Schaut einfach mal, ob Ihr in Dawson ein Auto one-way nach Whitehorse bekommen könnt.
    Dann wäre die Idealroute TOW - Tok - Beaver Creek - Kluane NP - Whitehorse, dort in den Bus nach Skagway und WANDERN.

    Nach  dem Trail zurück nach Whitehorse trampen.

    Dann hättet Ihr mit Glück die "Nordschleife" noch vor der Sperrung gemacht - und es lohnt sich!

    Kanada

  • 14 tage ab vancouver im zeitraum juli/august
    harryhhH harryhh

    hallo Fred,

    jaaa, die Sache mit den Mücken kann einen schon mittelprächtig in den Wahnsinn treiben....

    Ich persönlich würde in dieser Zeit zusehen, daß ich am Meer bleibe. Nehmt Euch den Rest von BC für die Vor- oder Nachsaison vor. Die Mückengeschichte ist einfach unglaublich nervig und irgendwie ist es auch immer leicht bizarr, in Büchern davon zu lesen, daß die Leute mit "Mückenmütze" am Grill oder beim Essen (????) sitzen.

    Solltet Ihr doch ins Inland wollen:

    Macht die Tour, die Euch am Herzen liegt und kauft in jedem Supermarkt, in dem Ihr es liegen seht, OFF. Und dann den lieben langen Tag: Schmieren, schmieren, schmieren.

    Weil das alles unglaublich nervig ist, würde ich konsequent auf Vancouver Island bleiben, weil die Nähe des Meeres die Viecher doch ein wenig abhält.

    Tolle 14 Tages-Route:

    Vancouver - Swartz Bay

    Butchers Garden - Victoria

    Parksville  - Port Alberni - Tofino

    Und gaaanz viele Tage am Meer in Tofino verbringen, um dann noch nach Telegraphe Cove (Wale gucken!!!) und weiter nach Port Hardy und mit der Fähre nach Powell River zu fahren und dann rüber zur Sunshine Coast und wieder Richtung Vancouver.

    Dort sind 1 oder 2 letzte Tage auf dem Porteau-Cove-CG direkt am Meer wunderschön und man hatte einen nicht allzu mücken-nervigen Urlaub.

    Never ever und nicht für Geld dabei zu dieser Jahreszeit ins Landesinnere. Abgesehen von den einheimischen Touristen - nix für ungut, aber das Alkoholverbot auf den staatlichen Campground während der Sommerferien hat - naja hust seinen Sinn. Wir waren vor ein paar Wochen noch im Outback im Yukon. Und was war? Jeder, aber auch jeder Baum auf den Campgrounds hatte eine verletzte Rinde, weil die lieben "Haudraufs" es irgendwann lustig finden, mit besoffenem Kopp die Axt in die Bäume zu hauen..................

    ............. machen die Mücken einen schier doof inner Birne.

    Natürlich wird es auch auf VI zu dieser Zeit nicht leer sein, aber ich würde Dir zu dieser Tour raten. Die Surfer am Long Beach wollen nur ihre Wellen und ihr Wasser - die wollen nur spielen.  Die machen nix kaputt, die legen sich abends in ihr Zelt und wollen am nächsten Morgen fit für den nächsten Wellenritt sein, da ist - tschuldigung, wenn ich es mal so plastisch ausdrücke: Rednecks-freie Zone.

    Ein bißchen OFF kann dennoch nicht schaden.

    Aber mit dieser Tour habt Ihr sicherlich ein Stück Westcoast erlebt, das in Europa so nicht zu finden ist.

    .......... die Schleife über die Rockies zu fahren und des Sommers Wohmobil-Stoßstange an Wohnmobil-Stoßstange über den Icefields-Parkway zu trullern...........

    davon würde ich abraten. Hierzu wären preislich günstigere Offerten Neuschwanstein, die Drosselgasse in Rüdesheim oder Heidelberg........... wenn Du verstehst, was ich meine.

    Da Du nicht geschrieben hast, ob Ihr Wohnmobil oder Auto nehmt, habe ich mir bisher Campground-Empfehlungen verkniffen.

    Gruss
    Harry

    Kanada

  • wohnmobil
    harryhhH harryhh

    lieber brumsenberger, ich weis garnicht so recht was man darauf antworten soll.........und ich glaube das meine kollegen hier das gleiche problem haben...........
    internet-technisch bist du in canada sicherlich auf dem gleichen niveau wie bei uns....
    also, mach deinen urlaub wie du ihn dir vorstellst.......und gut ist!

    schönen urlaub
    harry hh

    Kanada

  • Navigationsgeräte im Wohnmobil
    harryhhH harryhh

    Hallo Alesig,

    vor 14 Tagen waren wir auch noch in BC und sind in Whitehorse bei 28 ° C ins Flugzeug nach Hause gestiegen - ja, das Wetter war toll und: Schön, daß es für Euch so mit dem Wetter war, denn bei schlechtem kann man über Cruise Canada wirklich einen geschwollenen Kamm bekommen! 😱

    Hätte, wäre, könnte.......

    Ich nehme jetzt einfach mal an, daß Ihr ein doch vielleicht preislich nicht völlig unangenehmes Special bei Canusa gebucht hattet. Mal ist Freude über Freude bei einem Special Fraserway der Kooperationspartner, mal mmmmmh, zu riskant hinsichtlich der technische-Mängel-Quote Canadream, mal halt Cruise Canada.

    Wir haben uns auch schon die heilige Krätze an den Leib geärgert über Cruise Canada.

    .... wenn wir unsere diesjährige Nordlandtour mit denReifen gemacht hätten, die letzten Herbst der Bock von Cruise Canada in Toronto hatte..... na, nacht Mattes!! 😆 😆 😆

    Ich gebe zu, daß ich bei Deinem Eingangsposting nicht "geschaltet" habe - ich hätte sonst auf jeden Fall geschrieben: Nehmt eigene Bettwäsche, eigene Handtücher, einen Kaffeefilter , Scheuermilch für den immer und immer wieder ekligen Ausguß in der Spüle und jeweils eine Mini-Flasche Sagrotan und Cillit-Bang mit, damit Ihr das Womo durch eine kleine Putzaktion in "Eures" verwandeln könnt.

    Daß Ihr gar nix an Ausstattung hattet, verwundert mich jetzt ein bißchen, da in den Canusa-Angeboten ja ansich immer das Ausstattungs-Paket drin ist.... daß das bei CC unterste Schublade ist, ist ja ein anderes Thema :?

    Kurzum:

    Wenn es ein toller Urlaub war und das, was Ihr bei Canusa gebucht habt, preislich für Euch in Ordnung war, macht es doch so wie wir:

    Natürlich machen wir eine Schmollschnute, wenn wir ein für uns interessantes Angebot von Canusa sehen, das ein Womo von Cruise Canada beinhaltet.

    Wir wissen aber, was uns bei dieser Truppe erwartet und nehmen alles, was das bäh, wo bin ich denn hier?????-Gefühl eliminieren kann, einfach mit:

    Bettwäsche (man kann die CC-typischen Plastikschlafsäcke ganz gut da rein friemeln)

    Handtücher, kurzum: All das, was ich oben schon geschrieben habe.

    Und dann kann man seine Tour fahren und sich über den guten Preis freuen, auch wenn es mit Cruise Canada war.

    .... nur mal so, falls das Kanada-Fieber nochmal lockt und das Angebot nur den Schönheitsfehler "Cruise Canada" hat......

    natürlich ist ein schnuckeliges Womo von Fraserway, wo immer alles auf den Punkt stimmt schöner! Aber bei dem einen oder anderen Preis nehmen wir es einfach so, wie es kommt und bereiten uns entsprechend vor.

    Wenn der Ärger verraucht ist, Ihr vielleicht auch............

    Kanada

  • Kurze Tour durch den Osten Kanadas - wie die Zeit einteilen ?
    harryhhH harryhh

    Hallo Yvonne,

    zum von karlkraus vorgeschlagenen "reise-know-how"-Reiseführer würde ich gerne noch: Iwanowski's Ost-Kanada-Reiseführer vorschlagen.

    Wir waren auch mit beiden unterwegs. Und wir ziehen uns jeweils die Essenz aus den Kompendien heraus - was für ein treffendes Wort von Dir!!!!!!! Gerade für den Osten ist es schwierig, weil sie ca. 500 km 😄 westlich von Toronto anfangen und über Halifax, PEI und einen Abstecher nach Neufundland aufhören.

    Reise-know-how und Iwanowski. Damit seid Ihr gut beraten und für alle Ideen, die Euch unterwegs kommen können, gerüstet.

    Kanada

  • Neulinge in Kanada
    harryhhH harryhh

    Hallo Siggi, welcome!

    zunächst einmal:

    Das kleinste Wohnmobil (20 ft, wird z. B. angeboten von Fraserway) hat im Alkoven einen Schlafplatz, der da mißt:

    1,40 m breit, 2,13 lang.

    Gib's zu, bislang hast Du noch nicht ein Hotelbett dieser Länge gefunden!!! 😆 😆 😆 😆

    ...... meine Frau wandert auch mal zum Schlafen in den Alkoven aus, wenn ich zu laut schnarche oder mich zu breit mache...... gut, sie ist doch ganz erheblich kleiner als Du und kommt sich da oben fast verloren vor 😄

    google mal: fraserway ----> rentals ---> vehicles
    dort kannst Du Dir alle Daten abrufen und Dir Deinen Lieblingsschlafplatz, der auf jeden Fall auch für Dich passen wird, aussuchen.

    Damit will ich sagen:

    Schmeiß nicht gleich die Idee mit dem Wohnmobil über den Haufen.

    Gerade im Sommer...... hach, was ist es schön, mal eben nach hinten zum Kühlschrank laufen zu können, wo alle Einkäufe inkl. Getränke nett und wohlbehalten kühl vor sich hin stehen........

    und da Ihr als Allergiker sicher durch Selbstversorger-Dasein ganz weit vorne sein würdet, würde ich immer zum Wohnmobil raten.

    Ihr könnt Euch in den kanadischen Supermärkten auf den Produkten haarklein durchlesen, was so drin ist, um allergischen Reaktionen vorzubeugen. Und die Obst- und Gemüseabteilungen sind in aller Regel schlicht und ergreifend grandios.

    Nehmt Euch evtl. das eine oder andere Gewürz, das Euch zuhause lieb und für Eure Küche wichtig geworden ist, mit. Dann geht das schon......

    Mit dem Wohnmobil würde ich dann auch Eure Reisezeit gar nicht mehr so kritisch betrachten. Natürlich hat karlkraus absolut recht mit der Reisezeit der Kanadier/Nordamerikaner, die zum 01.09. endet. Aber für ganz viele CG's in den Nationalparks gilt das System: "first come, first serve", also: keine Reservierungen. Wer da ist, ist da und wer zu spät kommt, den beißen halt die Hunde.

    Du hast nicht berichtet, ob Ihr eine Rundreise Vancouver - Vancouver machen möchtet oder Vancouver - Calgary, Vancouver - Whitehorse.......

    Vancouver- Calgary ist natürlich der "Königsweg".

    Vancouver - Vancouver hätte auch seinen Reiz, da man viel Zeit auf Vancouver Island einbauen kann, das mit unvergeßlichen Erlebnissen und Eindrücken einhergeht.

    Vancouver - Whitehorse wäre die Route weg vom dichtbesiedelten Süden Kanadas in den erlebnisreichen Norden.

    Je nachdem, welche Strecke Ihr fahren mögt, wüßte ich schon den einen oder anderen Traum-Campground (auch privat), für den Ihr - ob 2009 oder 2010 - reservieren könntet.

    Und....... laß uns doch mal ehrlich sein...... amerikanische Motels..... grusel.... wenn ich schon das obligatorische "zwei-Plastikstuhl-Ensemble" vor jeder, aber auch jeder Zimmertür der fast immer und ausschließlich im einstöckigen Stil à-la-Norman Bates entlang des Schotterparkplatzes gebauten Dinger sehe, bekomme ich Gänsehaut. Aber nicht Wohlfühl-Gänsehaut!!! Da kriegt man doch Angst..... und auf jeden Fall von Kanada, so wie man es sich vorstellt, wünscht und erleben möchte, auf jeden Fall nix mit.

    Abends auf dem Campground am Feuerchen rumbasteln, mit 'nem lütten Roten im Gläschen ins Feuer und auf die Berge/Seen/Wiesen/Flüsse gucken...... das ist doch das, was man in Kanada finden will! Und nicht an irgendwelchen auch nur sub-highways auf nem € 4,90-Plastikschemel vor der Tür hocken und drauf warten müssen, daß es Schlafenszeit wird, damit das Moteldaseins-Elend baldmöglichst ein Ende nehmen möge......

    Nee, Sigi.

    Guck Dich mal ganz genau nach den interior-"Lageplänen" der Wohnmobile um und...... wenn Du dann zurückkommst mit: Yepp, wir wollen mit dem Womo fahren, weil meine Körperlänge tatsächlich nämlich piepe ist, wenn ich mir das richtige Womo aussuche.............

    dann bekommst Du auf sicher die tollste Tour durch BC... Alberta.... den Yukon.... vielleicht noch mit einem Häppchen Alaska...... vorgeschlagen.

    Na????

    Viele Grüße aus Hamburg
    Harry

    Kanada

  • Ontario/Quebec mit 4 (!) Kindern, wer hat Tipps?
    harryhhH harryhh

    hallo mamavon4,

    den positiv-Tipp für "den" Camground im Algonquin oder zumindest einen sehr schönen kann ich Dir nicht geben. Ich kann nur dringend von einem abraten:

    Rock Lake

    Der liegt recht nahe am Osteingang zum Park; wir hatten ihn seinerzeit angesteuert, weil die Dunkelheit uns einzuholen drohte.

    Entgegen den sonst ja immer untadelig angelegten CG's völlig dusselig angelegt: Ohne Verlängerungskabel kommt man bei vielen Stellplätzen nicht an die Steckdose heran, weil Bäume im Weg sind.... und wir hatten kein besonders großes Womo.

    Der Platz ist wirklich nur für die einheimischen "Profi-Camper" geeignet, die entgegen den Miet-Touristen ein Verlängerungskabel dabei haben.

    Außerdem gibt es nur am Platzeingang (groß ist er, der CG 😆 ) saubere Toiletten - die Plumpsklos, die bei den Campsites verteilt sind, hauen einen bereits in 5 m Entfernung geruchsbedingt schlicht und ergreifend zu Boden. Wir haben nix gegen Plumpsklos auf NP-Campgrounds, aber die........... pffffft.

    Kurzum: Rock Lake in jedem Fall auslassen!!! 😞 😞 😞

    .... wir haben auch keine Kinder und die potentiell mögliche "Reisegeschwindigkeit" kann ich mir schwer vorstellen, aber ich würde, da Ihr 3 Wochen habt, schon versuchen, bis zur Höhe Tadoussac am St. Lorenz-Strom zu kommen.

    z. B. hat Saint Simeon gleich am Fähranleger - man denkt, man stellt sich für die Fähre an, dabei will man bloß zum CG, also ein bißchen vertrackt - einen wunderschönen municipal CG direkt am Fluß..... traumhaft gelegen. Und da die Fähre nur alle paar Stunden kommt und damit meistens gar nix los ist, sicher auch ein toller Tummelplatz für Kinder.

    Wenn Ihr über Tadoussac hinaus noch - naja, sagen wir mal: eine halbe Stunde -fahrt, kommt Ihr nach Les Bergeronnes. Dort gibt es zum einen einen Mini-NP, von dem aus man mit Glück vom Ufer aus Wale vorbeischwimmen sieht (wir hatten das Glück nicht 😞 ) und einen phantastischen CG in Terrassen angelegt am Ufer des St. Lorenz-Stroms. Mit ganz viel kleinen Spielplatzinseln ist der CG auch auf sicher schwer kindgerecht!

    Mit Kindern würde ich aber das upper-canada-village und von Gananoque aus eine Bootstour durch die Thousand Islands auch nicht auslassen.

    Niagara sowieso.... muß doch ein Heidenspaß für die Lütten sein, an der Stelle zu stehen, an der der Bürgersteig immer klatschnaß von der Gischt ist.....

    In Niagara-on-the-lake gibt es eine national historic site, das Fort George. Dort ist es für Kinder sicherlich auch nett, die von den Kanadiern immer wieder so nett und lebendig "aufbereitete" Geschichte live mit zu erleben.

    Und dann gibt es halt noch ein kleines Stückchen nordwestlich von Kitchener/Waterloo das "Mennonite Country", das einfach einen besonderen Eindruck gibt. Die Menschen dort leben nach jahrhundertealten, sehr religiös geprägten und so gewollten Vorstellungen. Es nicht nicht damit zu vergleichen, daß in der einen oder anderen Region - auch Westeuropas - aus Armut mit dem Esel über die Felder gezogen wird; dort ist es ein von den Menschen so gewollter Lebensstil.

    Aber eigentlich wollte ich bloß dringend von Rock Lake abraten!! 😉

    Kanada

  • Kurze Tour durch den Osten Kanadas - wie die Zeit einteilen ?
    harryhhH harryhh

    Hallo Yvonne,

    wenn Ihr nicht sooo sehr "großstadtsüchtig" seid, daß Ihr von Toronto noch einen Tag abgeben könnt, würde ich auf dem Weg von Niagara nach Kingston unbedingt die Schleife größer machen und über Kitchener/Waterloo nach St. Jacobs fahren.

    Um St. Jacobs herum ist "Mennonite Country" - landläufig gesagt, leben dort Amish People.

    Zum einen ist es im doch tschuldigung**hust hie und da doch eher erzlangweiligen Ontario toll anzusehen, welch wunderschönes Farmland dort von den Mennoniten gehegt wird.

    Wir waren an einem Sonntag dort - nach Ende der Kaffeezeit konnte man die Menschen in ihrem Biedermeier-Outfit auf ihren altertümlich designten Pferdekutschen nach Hause fahren sehen.

    Aber auch unter der Woche ist es ein Bild, das wir aus Europa überhaupt nicht mehr kennen, wenn man den Mennoniten unauffällig vom Straßenrand aus bei der Feldwirtschaft zuschaut: Es wird ausschließlich mit Pferden auf den Feldern gearbeitet.

    .... morgens gehen die Kinder in ihren Trachten brav nach Größe aufgereiht wie die Orgelpfeifen zum Schulbus............

    Man wird einfach in eine ganz andere Welt "geschossen", die man gesehen haben muß, wie ich finde. Sie ist äußerst liebenswert anzusehen und wenn man sich vorstellt, daß Toronto überschlägig 100 km entfernt ist........

    Wenn wir einen Schnäppchenflug nach Toronto erwischen würden, würden wir für eine Woche rüberfliegen, nochmal nach Niagara und dann: Zu den Mennoniten... gucken...... und ehrfurchtsvoll darüber staunen, daß es Menschen gibt, die ihr jahrhundertelang gelebtes Leben bis in unsere Zeit fortzuführen vermochten.

    Uns hat Mennonite-Country sehr berührt.

    Davon unabhängig ist St. Jacobs ein wirklich hübscher Ort, in dem man auch sehr nett einen kleinen Einkaufsbummel machen kann. Man gibt sich dort alle Mühe, auch den Touristen etwas zu bieten und damit Geld zum Fortbestand dieser gelebten Traditionen zu verdienen.

    Von Kitchener/Waterloo könnt Ihr - etwas zur "Uferautobahn" landeinwärts versetzt, genauso flott über eine Parallelautobahn nach Toronto sausen.

    Eine Nacht in St. Jacobs würde ich Euch auf jeden Fall ans Herz legen!

    ..... und wenn Ihr von Toronto nach Niagara fahrt:

    Verlaßt den Highway Richtung Niagara-on-the-Lake.

    Es ist ein wunderschöner Ort! Sehr englisch, sehr europäisch, voller Blumen und hübscher Häuser...... gediiiiiiegene B & B's......

    Und dann "trullert" von Niagara-on-the-Lake auf jeden Fall über den Niagara Parkway nach Niagara Falls. Eine schönere Strecke zu den Fällen kann es überhaupt nicht geben.

    Gerade im Herbst, wenn die ersten Kastanien runtergefallen sind, es es unschlagbar schön!

    Natürlich kann man bei einer Hotelübernachtung in Niagara Falls vom Hotel aus evtl. die Fälle in den kunterbuntesten Farben ansehen -

    da uns der "amerikanische" Geschmack nicht so liegt und Hochhäuser, Neonlichter, Fastfood und Spielhöllen uns eher zur Flucht animieren............

    Einwurf:

    Auf der Straße vom Skylon-Tower runter zum Fluß plärren einen quasi in den Bürgersteig eingelassene Lautsprecher an, wo und wann man denn am besten zu möglichst vielen Personen möglichst viel Buffet zum denkbar niedrigsten Preis abfassen kann..... unglaublich! Wir hatten das Gefühl, daß die Lautsprecher per Bewegungsmelder funktionieren - ein Gerät nach dem anderen quakte uns an!!

    Also, wenn Euch all so etwa auch nicht soooooo sehr liegen sollte, dann würde ich immer dazu raten, in Niagara-on-the-Lake ein schnuckeliges B & B zu buchen, sich an den Fällen sattzusehen, bis die Augen müde werden und dann noch die gute halbe Stunde über den Parkway zurück nach Niagara-on-the-Lake zu fahren.

    Aber die kunterbunte amerikanische Wasserfälle-Show will ich Euch keinesfalls vermiesen!

    So habt Ihr zwei Optionen, nach Euren Neigungen zu entscheiden.

    Und schließlich:

    Ja, auch meine Frau und ich gehören zu denjenigen, die finden, daß Ottawa einen Besuch wert ist. Außerdem plumpst man, wenn man von Montreal kommt und zum Algonquin will, ja fast daran vorbei..... 😉

    Habt 'nen schönen Urlaub!

    Harry

    Kanada
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