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  • Fähre VI
    harryhhH harryhh

    Hallo Flossenkrebs,

    willkommen im Kanada-Forum - tach! 😉

    Daß Du nix von Tsawwassen aufs Festland findest, liegt daran, daß Tsawwassen aufm Festland liegt.

    Von Parksville kommend wirst Du aber ganz bestimmt nicht bis nach Victoria fahren wollen, sondern planst sicherlich, ab Nanaimo zur Horseshoe Bay zu fahren, denn das ist das Fährterminal am Fuße des Sea-to-Sky-Highways nach Whistler. Das wird also Deine Fährverbindung sein.

    Stichwort hier für die Suche muß sein: Departure Bay. Nanaimo hat zwei Fährterminals, Departure Bay und Duke Point. Departure Bay ist aber das für Dich richtige Terminal. Übrigens auch das größere, leichter zu findende.....

    mach Dir keinen Kopf. Da sind ganz bestimmt bloß gerade diese ganzen lustigen Namen durcheinander geraten 😘

    Also: Deine Suche bei BC-Ferries muß heißen: Departure Bay - Horseshoe Bay.

    Wann bist Du denn unterwegs? Mit PKW kannst Du die Planung eigentlich lässig angehen und mußt nicht vorbuchen. Maximal eine Fähre mußt Du abfahren lassen, aber mit einem PKW bist Du bei der nächsten dabei und Abfahrt ist alle Stunde.

    Kanada

  • Vancouver Calgary Wohnmobil im Mai
    harryhhH harryhh

    Hallo Julia,

    Firmen wie Canusa, cu-Camper  - oder auch andere wie SK, CRD....... sind Vermittler. Sie vermitteln also Deine Buchung bei einem Wohnmobilvermieter. Sie haben keine eigenen Wohnmobile. Die Wohnmobilvermieter sind z. B. Go North. Oder Fraserway, Cruise Canada, Canadream, Go West.....

    Wenn Du nach Kanada willst, wieso fliegst Du dann nach Seattle?

    Das ist ja nur Heckmeck mit dem Grenzübertritt, das würde ich mir klemmen und entweder ab Vancouver oder Calgary fliegen.

    Denn: Wenn Ihr in Seattle sowieso erstmal gen Kanada startet, wäre Mt. Rainier in 3 Wochen schon verdammt knapp im Anschluß zu schaffen, Olympic NP würde selbst ich als bekennender Vielfahrer als komplett illusorisch ansehen.

    Und das Angebot mit dem TC..... ja, ja, ja! Das wird absurd teuer! Bei dieser Monster-Route mit nur 1800 Freikilometern?? Das ist ja pure Geldverbrennerei. Mach das nicht, falte aus dem Angebot einen Papierflieger!

    Ich würde jetzt aber auch nicht gleich so weit gehen, ins Zelt zu ziehen. Guck doch mal andere Angebote an. Es gibt von Go West ein sehr schnuckeliges Autochen, den Conversion Van. Hier würdest Du den Hasen ohne km-Begrenzung bekommen: klick (nicht verwirren lassen - oben in der Leiste bei "Sie haben gesucht" .... hab ich gar nicht, steht was von 3780 km, was wohl die interne Hochrechnerei an Reisetagen mit 180 km/Tag-Kalkulation ist..... oder was auch immer. Auf jeden Fall siehst Du neben dem Auto und dem expliziten Angebot: Unbegrenzte km).

    Das wäre ab Calgary, denn ab Calgary ist es einen Ticken preiswerter als ab Vancouver.

    So, dann hättet Ihr ein sehr putziges Auto, das aber alles hat. Wie ein großer. Bloß in klein 😉 Der einzige, winzig kleine "Schönheitsfehler" ist, daß er keinen klassischen Eßtisch hat, sondern Ihr Euch auf den Sesseln des Führerhauses niederlassen müßtet, damit Drehstuhl spielen und an dem kleinen Katzentischlein essen würdet. Wenn Euch das nicht behagt, müßt Ihr hinten das Bett umbauen in Tag- und Nachtversion. Geht auch. Aber das ist es dann auch, ansonsten hat der Conversion Van alles, was der Mensch braucht. Und außerdem darf man ja generell davon ausgehen, daß Ihr meistens draußen essen könnt und Tischlein-Deck-Dich samt Drehsesseln sowieso nur höchst selten vollgekrümelt werden, nämlich zu noch kühlen Morgenstunden. 😉

    Und von Go West sogar mit allem Zipp und Zapp: Rückfahrkamera, Standheizung, Markise.... außerdem ist ein Van erheblich sparsamer im Spritverbrauch als ein TC.

    Es gibt Reiseziele, z. B. Nova Scotia, wo nicht ganz so die entspannten Weiten des Westens gegeben und wir Freunde von quadratisch/praktisch/gut sind und für sowas ist der Conversion Van unser Favorit.

    Ich habe jetzt mal Deine Mega-Route bei Maps eingegeben und komme auf 3300 km. Das ist ohne jeden Schlenker, ohne alles. Nackend. Es werden auf alle Fälle nicht unter 5000 km werden - den Zeitfaktor lasse ich jetzt mal außen vor. "Dein" Angebot bei cu-Camper habe ich nicht gefunden, bloß einen TC ab Seattle ohne jeden km. Für etwas in den € 1.440. Die nicht gedeckten km machen gute € 1.500,00 aus. Ich bin jetzt nicht sicher, ob die Zusatz-km in Deinem Angebot in € oder $ sind - in jedem Fall kommt aber noch die Mehrwertsteuer dazu. Die ist in Washington State so Pi mal Daumen bei 7-8 %. Aber das wäre jetzt Pfennigfuchserei und wir sind hier auch nicht im Steuerbüro 😉

    Was maßgeblich ist: Wenn Ihr den Conversion Van ohne km-Limit für etwas in den € 2.800 nehmen würdet, könntet Ihr Euren Streckengelüsten freien Lauf lassen - bis zum Gehtnichtmehr, wenn es denn so sein soll und Euch der Hafer sticht. Dann interessieren Euch nur noch die Spritpreise, die - wie gesagt - bei einem Conversion Van erheblich geringer zu Buche schlagen als bei einem TC.

    Also - ich wüßte jetzt, was ich buche. Jawoll.

    Wegen der Übernachtungsform ansich: Denk nicht weiter über das Zelt nach. Es ist September. Das ist ein grandios schöner Monat, supertolle Reisezeit. Mücken wech, Schulferien vorbei, immer irgendwas zwischen Spätsommer und güldenem 😉 Herbst. Aber zumindest in den Rockies wird es fürs Zelten in der Nacht schon verdammt frisch werden, wenn Ihr nicht den Superwahnsinns-Traumspätsommer erwischt. Da ist es im Womo einfach muckeliger.

    Wegen Eurer Mega-Route: Ich denke, daß Ihr Seattle als Start und Ziel wegen der Olympic Halbinsel ins Auge gefaßt habt. Da spielt bestimmt diese Sache mit den Vampir-Büchern rein, oder?? 😉  Ich weiß nur, daß es diese Bücher gibt, danach ist Dunkeltuten. Aber was ich weiß, ist, daß Forks und La Push in dieser Hinsicht wohl magische Orte sind. Und Port Angeles kommt auch vor.

    Aber Dir ist schon klar, daß es vom Glacier NP zum Mount Rainier NP so umme 1000 km sind? Wenn Ihr richtig Gas gebt, könnt Ihr es vom Mount Rainier nach Port Angeles in einem Fahrtag schaffen. Danach habt Ihr aber auch Schwielen am Bürzel.

    Dabei belasse ich es mal. Wenn Ihr darauf besteht, geht sicherlich ein Grobentwurf einer Express-Tour. Das ist grundsätzlich nix Verwerfliches, aber in Eurem Fall echt ne harte Nuß. Auf der anderen Seite sind wir auch schon mal an einem Tag 800 km auf dem Alaska-Highway gefahren, weil wir das Ziel hatten, ohne großes Fackeln von Vancouver aus in den Yukon zu kommen....

    Da ich aber meine, herausgelesen zu haben, daß der Kanada-Teil Euer Traum ist und die Sache mit Mount Rainier und Olympic  ein Leckerli on top sein könnten, meine ich, daß Ihr mit einem Start in Calgary eine gute, sinnvolle und preislich attraktive Variante wählen würdet.

    Na klar müßt Ihr nach Calgary zurückkommen, wenn Ihr dort startet. Aber wenn es sein muß, geht Vancouver - Calgary an einem Tag. Mit Geschick und Tücke..... ach, mir wird schon wieder schlecht beim bloßen Gedanken dran!! 😱  Gucken wir mal.

    Laßt erstmal meine Haushaltsbüchlein-Überlegungen hinsichtlich des Womo auf Euch wirken. Seattle ist in Sachen Wohnmobile generell ein nicht so besonders gut infrastrukturierter Standort - es gibt in halbwegs akzeptabler Entfernung nur Go North. Ein anderer Vermieter firmiert auch unter Seattle, sitzt aber tatsächlich in Bellingham kurz vor Kanada. Vancouver und Calgary haben erheblich mehr Vermieter vor Ort ---> größerer Markt ---> Du verstehst. Das würde ich nutzen.

    Viele Grüße und ein gutes Händchen bei der Buchung -
    Routenfragen kann man dann später ja dem Reisetempo angepaßt tiefenentspannt 😆 beschnacken.

    Harry

    Kanada

  • Westkanada mit dem Wohnmobil
    harryhhH harryhh

    Hallo Iris,

    ja, im Juli würde ich auf jeden Fall vorbuchen.

    Wie ich gestern schon geschrieben hatte, wimmelt es hier im Forum von Routenplanungen. Mit für und wider, mit warum ja - warum nein.....

    Da müßtest Du Dich einfach mal ein bißchen einlesen. Gleich dieser Thread hier gibt zum Thema Vancouver - Vancouver ja schon einiges her.

    Einen Geheimtipp, auf dieser Route im Juli ein einsames Plätzchen zu finden, habe ich leider nicht - denn das schließt einander einfach aus. Insofern seid Ihr auf der Messe recht kurios beraten worden.

    Aber Du wirst beim Lesen hier sicherlich das eine oder andere finden, was Dir eine Inspiration sein könnte, die Reise nach Eurem Geschmack zu gestalten.

    Viele Grüße
    Harry

    Kanada

  • verschiedenes
    harryhhH harryhh

    Hallo Johanna 😉

    Super! Das war ganz bestimmt die richtige Entscheidung. Gut gemacht!

    Ja klar, komm gerne wieder durch.

    Viele Grüße
    Harry

    Kanada

  • Vancouver Calgary Wohnmobil im Mai
    harryhhH harryhh

    Moin Julia,

    cu-camper hat dieselbe Anschrift wie Canusa. Es handelt sich also augenscheinlich um eine Tochterfirma.

    Es ist ein Vermittler, kein Wohnmobilvermieter.

    Zur Jahreszeit: Toll. Am 1. September geht die Schule wieder los, Ihr habt damit freie Bahn, Campgrounds brauchen nicht mehr vorgebucht zu werden. Wetter ist in aller Regel richtig, richtig gut. Eine Anmietung in Seattle ist insgesamt preiswerter als in Vancouver, was u. a. mit den lokalen Steuer zu tun hat - damit würdet Ihr also auch eher etwas richtig als falsch machen.

    Wenn Ihr Seattle - Seattle fahrt, könnt Ihr wunderschön die Washington-State und Oregon-Coast entlangfahren. Ganz, ganz großes Kino.

    Angesichts des Umstandes, daß einem die Luft wegbleibt, wenn man die WA- und OR-Preise mit denen in Kanada vergleicht (wir hatten letzten Herbst das zweifelhafte Vergnügen.... da geht wirklich die Post ab), würde ich die Sache so beurteilen:

    Bleibt in den USA. Ihr erspart Euch den Grenzübertritt Kanada-USA. Kostet nur Zeit und nervt total. Macht Washington State und Oregon und Ihr werdet einen großartigen Urlaub haben (..... nur so als Naschi: Oregon erhebt keine Mehrwertsteuer und hat in Woodburn ein Outlet......)

    Da ist ganz viel Luft drin. Das kann eine Supertour werden.

    Aber was für die Details wichtig ist:

    Welchen Womo-Vermieter bietet cu an? Ich weiß im Moment nur von einem (der Name fällt mir gerade nicht ein, sorry), dessen Station hart an der kanadischen Grenze ist, auch wenn sie "Seattle" genannt wird.

    Hier mußt Du ggfls. berücksichtigen, daß Ihr einen nicht unerheblichen Weg zum Flughafen Sea-Tac, also Seattle/Tacoma Int. haben werdet. Das muß man wissen, um es einkalkulieren zu können. Dennoch würde ich dem Angebot eine Chance geben. Kanada ist aktuell wirklich die Laune vermiesend teuer. Washington State und Oregon haben so viele schöne Facetten, daß Ihr Kanada nicht vermissen werdet - versprochen!

    Ein wie auch immer zu organisierender Transfer von der Womo-Station kurz vor Kanada nach Sea-Tac wird hier preislich nicht ins Gewicht fallen. Man muß ihn nur auf dem Zettel haben und sinnvollerweise vorher einstielen.

    Insgesamt kann ich Dir gerade auf den ersten Blick nur sagen:

    Ja, Du hattest offensichtlich Kanada auf dem Zettel. Sonst hättest Du ja nicht unter Kanada gepostet.

    Wenn Du aber schon ins Auge faßt, in Seattle zu übernehmen, dann mach auch Nägel mit Köpfen und mach eine Runde durch WA und OR. Du wirst es nicht bereuen.

    Es wäre nicht nett von mir zu sagen: Wenn Du die Gegenprobe machen möchtest, dann schipper doch nach VI/Festland-Kanada rüber und erschreck Dich mal schön. Nett ist, wenn ich Dir von meinen Erfahrungen Kanada vs. WA/OR erzähle und sage: Wenn Ihr schon in Seattle startet, bleibt bloß in den USA.

    Washington State und Oregon sind sowas von großartig schön, daß Ihr vergessen werdet, jemals Kanada auf dem Zettel gehabt zu haben.

    ... ich habe mir jetzt mal die Seite angeguckt:

    Ist das der Truck Camper budget von Go North?

    Die Karre ist gut, die Anmietstation auch, da gleich bei Sea-Tac. Go North hat sich erst jüngst in Seattle etabliert. Aber ohne km.

    Ich versuche jetzt mal rauszufinden, was welches km-Paket kostet.....

    Ich komme wieder durch, wenn ich da einen Kurs gefunden habe. Die Seite von cu ist mal Müll. Die taugt nix!

    Aber ich gucke morgen, was Seattle - Seattle so geht.

    Denn das ist derzeit preislich einfach attraktiver als jede Route in Kanada. Um die Kohle hinzublättern, die ein Tag in Kanada so kostet, muß man das Land schon verdammt lieb haben 😉   WA und OR lieb zu haben, fällt da erheblich leichter, zumal beide Staaten wirklich großartig schöne Natur zu bieten haben.

    Kanada

  • Westkanada mit dem Wohnmobil
    harryhhH harryhh

    Hallo Iris,

    willkommen im Kanada-Forum 😉

    Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, habe ich unwillkürlich vergessen zu atmen.

    Echt jetzt?

    Ihr habt Flüge, Womo und Zipp und Zapp gebucht, ohne von Kanada irgendeine Ahnung zu haben? Cool. Könnte man jetzt sagen. Mein erster Gedanke, nachdem mir wieder eingefallen war, wie atmen geht, war: Schöne Sch.......

    Fangen wir also mit dem Positiven an.

    Euer Wohnmobil ist erste Sahne.

    Machen wir gleich mit den nicht so erfreulichen Aspekten weiter.

    Juli? Aber kein Massentourismus?? 😱

    Oh.

    Möglicherweise war meine Schnappatmung aber auch verfrüht/verfehlt -

    Sag doch bitte erstmal, wo Ihr ankommt und von wo Ihr nach Hause fliegt.

    Wenn es irgendwas zwischen Vancouver und Calgary oder umgekehrt sein sollte, findest Du hier im Forum einige Threads, die so ziemlich jede denkbare Routenführung in diesem Spektrum verwursten - unter Einbeziehung der Umstände Eurer Reisezeit. Was anderes geht ja nicht.

    .... ich komme immer noch nicht so ganz drüber weg:

    Ihr habt das gebucht und noch nicht ein einziges Mal die Nase in einen Reiseführer gesteckt? Und Du verscheißerst uns wirklich nicht? Ihr bucht Kanada, ohne irgendeinen Plan zu haben? Und nun möchtest Du gerne wissen, wo es denn so lang gehen soll? In der Natur? Ohne Massentourismus? Im Juli? Ganz wirklich? Genau so ist das? 😱

    Es soll an support nicht mangeln, aber mach Dich bitte darauf gefaßt, daß man im Juli im Westen Kanadas nicht mehr das Rad neu erfinden kann.

    Kanada

  • Vancouver Calgary Wohnmobil im Mai
    harryhhH harryhh

    ... ich habe gerade in einem anderen Forum ein aktuelles Foto von einem Burnaby-Stellplatz gesehen. Mangels Verlinkungs-Erlaubnis 😉   beschreibe ich das Foto jetzt mal und greife diesen Thread auf:

    Drei Seiten Hecke, mannshoch. 
    Kann auch als angenehme Abgrenzung zum Nachbarn empfunden werden.

    Hinten links ein Firepit, an der Seite der Tisch mit den Sitzbänken.

    Damit ist eines der Grundbedürfnisse für einen letzten Abend doch schon mal erfüllt: Reste weggrillen und -futtern.

    Das Ausfahren des Slideouts könnte in der Tat haarscharf vor den Heckenblättern enden. Also alles, wie auf der Homepage des Camprounds zu besichtigen.

    Ich gebe zu: Wer das Gelingen des letzten Abends vom Ausfahren des Slideouts abhängig macht, könnte hier schmallippig reagieren und muß sich eben in die entweder-oder-Entscheidung begeben: Slideout raus und Tischbank wegräumen oder slideout einen guten Mann sein lassen und an der frischen Luft dinieren.

    Auch würde ich persönlich den Genußfaktor eines letzten Abends im Camper nicht an der Möglichkeit, Glotze zu gucken, messen. Das mag sehr subjektiv sein - ich glaube aber, daß ich nicht damit alleine bin, das amerikanische Fernsehprogramm eher schrecklich zu finden und gut darauf verzichten zu können.

    Ganz ehrlich: Ich möchte niemandem unterstellen, schiefschräg geparkt zu haben. Wirklich nicht. Wer die Fotos anguckt, stellt fest, daß die Sites quasi wie Hotelzimmer flächenmäßig genormt sind. Da muß schon böse was schiefgelaufen sein, daß der Schlauch nicht paßte. Was immer es war.

    @JürgenW:

    Es tut mir wirklich sehr leid, daß so viele Deiner Kanada-Urlaube augenscheinlich deftig in die Hose gegangen sind. Du hast wirklich sehr, sehr viel Pech.

    Mein Fazit für den Burnaby - gerade für @Verkehrserziehers Route, da er von Swartz Bay kommt und wohl Tsawwassen wählen wird:

    Auf dem Burnaby tut einem nix weh, wenn man nicht einen grottenschlechten Tag erwischt. Man kann die Karre kärchern, die Sanitärräume sind exzellent, um sich am letzten Morgen wieder für den Antritt in der Zivilisation flott zu machen. Reste grillen und -saufen ist auch kein Problem. Burnaby ist sauber und akkurat. Und wenn man zeitig ankommt, könnte man noch auf die Idee kommen, mit dem Skytrain nach Downtown zu fahren und das Kofferpacken und Karre-Kärchern auf den frühen Abend zu vertagen.

    Ich finde, daß da alles paßt.

    Kanada

  • Erster Urlaub auf Bali - völlige Überforderung :P
    harryhhH harryhh

    noch andere Hotels wissen, welche ich vielleicht durch falsche Bewertungen aussortiert habe

    ... und die hast Du woran erkannt, die falschen Bewertungen? :?

    Indonesien

  • verschiedenes
    harryhhH harryhh

    Liebe Johanna,

    nun hat es mich gepackt: Ich habe jetzt das dringende Bedürfnis, Dir einen Routenvorschlag für eine Tour Calgary - Whitehorse aufzuschreiben. Nicht, weil ich aufdringlich sein will, sondern weil ich mich selbst an dem Gedanken gerade so begeistere.

    Also, los geht's. In Calgary.

    Einmal Augen zu (nein! Nicht! Rausgucken! 😉 )und durch:

    Banff - Jasper
    Jasper - Wells Gray

    Soweit bedarf es keiner weiteren Ausführungen, die noch keiner wüßte. Na gut, die, die noch kommen, habe ich jetzt auch nicht erfunden.... aber ab jetzt kann ich dazu schreiben, warum ich mir was denke.

    Wells Gray - über den Highway 24 und Bridge Lake nach 100 Mile House.
    Weiter auf dem Cariboo Highway (Nr. 97) durch das wunderschöne Cariboo County.
    Gleich hinter Quesnel abbiegen auf die Straße nach Barkerville, das ist die Nr. 26.

    Mit einem Kind, auch wenn es klein ist, ist Barkerville großes Kino. Übrigens auch für Erwachsene. Eine Übernachtung an den Bowron Lakes..... mehr geht fast nicht.

    Zurück nach Quesnel und gen Prince George. In Prince George auf die 16, den Yellowhead Highway, nach Westen abbiegen.

    Auf dieser Strecke habt Ihr auch ganz tolle Landschaften, die Wohnmobile verlieren sich, und es gibt den sehr schönen Abstecher nach Fort St. James, einer alten Hudson-Bay-Company-Station. Bilderbuch-schön ist es dort und ich sage mal voraus: Auch zu Eurer Zeit wird höchstens ein Dutzend Wohnmobile auf dem Parkplatz dieser National Historic Site stehen.

    Beides, Barkerville und Fort St. James, werden nach der Idee des "living museum" geführt, es laufen also "frühere" Bewohner in alten Trachten umher, in Fort St. James kann Schaf-, Schwein-, Hühner- und Eselszucht beguckt werden (Schäfchen und Eselchen sind streichelbar) und Kinder sind sowieso und immer hochwillkommen.

    Zwischen Vanderhoof, wo die Straße nach Fort St. James abgeht, und Kitwanga, wo Ihr gen Norden abbiegen werdet, gibt es übrigens sehr viele staatliche Campgrounds, die mit wenigen km zu erreichen sind und Ihr seid überaus in der Natur. Da sind nur noch hardcore-Kanadafreunde unterwegs, da findet Ihr das, was Ihr augenscheinlich sucht 😉

    In Kitwanga fahrt Ihr auf den Cassiar-Highway, die Nr. 37. Erschreckt Euch nicht, wenn Ihr das Schild "North to Alaska" seht - das ist schon richtig so. Denn es gibt eine kleine Ecke Alaska auf ungefähr dieser Höhe. Dahin kommt man, wenn man an der Meziadin-Junction nach Stewart abbiegt.

    Eigentlich ist dieser Abstecher ein Spätsommer- und Herbstziel, weil in Hyder, das ist der zu Alaska gehörende Ort hinter Stewart, Lachswanderung ist.

    Aber ich finde, daß Stewart zu jeder Jahreszeit besonders und sehenswert ist. Es ist sowas von am AdW, das hat Charme.

    Weiter den Cassiar-Highway, der durchaus lang ist, bis zur Kreuzung mit dem Alaska-Highway und auf dem dann nach Whitehorse. In Watson Lake muß 😉   man den Schilderwald angucken - evtl. für Kinder eher langweilig, aber dennoch ein Muß und niemals "overcrowded".

    Wenn Ihr zügig unterwegs gewesen seid, könnt Ihr noch ins Auge fassen, den Abstecher nach Atlin zu machen, dem Shangri-La des kanadischen Nordens. Wenn Atlin nicht das ist, was Euch vorschwebt, hacke ich mir die Pfote ab! 😉

    So, das war jetzt ein grober Abriß/Trailer/Gruß aus der Küche.

    Auf dieser Strecke findet Ihr ab dem Wells Gray Park Platz ohne Ende, könnt anhalten, wo Ihr wollt, es ist verglichen mit der Runde über das Okanagan Valley etc. enorm entzerrt und entspannt. Ihr habt wirklich Raum und Umgebung, um mit dem Kleinchen die Natur zu genießen.

    Es sind möglicherweise mehr km, als Ihr Euch gedacht habt, aber in 3 Wochen locker und fröhlich zu machen - allerdings darf man nicht jeden Baum anstaunen wollen. Dann wird das nix. Ab und zu ein paar km sind schon zu fahren.

    Ich bin aber davon überzeugt, daß das eine Tour wäre, die Euch entgegen käme. So, wie ich Deine Beiträge und Ideen lese, würdet Ihr zu Eurer Reisezeit im Süden das heulende Elend kriegen.

    .... wenn ich Dich jetzt total ins Schleudern und Verwirrung gestürzt hab:

    Trust me 😉

    Harry

    PS:

    Mückentechnisch wäre das ganze Unternehmen im Spätsommer/Frühherbst natürlich das Nonplusultra.... das traue ich mich jetzt nicht mehr wirklich ins Gespräch zu werfen, deshalb hänge ich das nur so verschämt hinten dran.

    Kanada

  • verschiedenes
    harryhhH harryhh

    Hallo Johanna,

    ja, Du kannst so gut wie überall Wasser fassen:

    An Tankstellen, auf staatlichen Campgrounds, mit nettem Nachfragen auch auf privaten Campgrounds - Wasser kostet nichts in Kanada.

    Aber Du mußt das Zeug auch wieder loswerden.... das ist nicht genauso leicht machbar, denn Du bekommst zwar an jeder Tanke Wasser, aber Du kannst nicht an jeder Tanke dumpen.

    Ganz ehrlich: Zu dritt würde sich beim Wildcampen eher Katzenwäsche empfehlen - auf jeden Fall ohne Haarewaschen.

    Und noch etwas ganz ehrlich: Im Bereich zwischen Calgary und Vancouver wirst Du wirklich eher einen Elefanten sehen als eine legale Möglichkeit zum Wildcampen - wobei ich diese Unart, die "Pragmatiker" pflegen, nämlich sich auf den Parkplatz der Walmart-Supermärkte zu stellen und das auch noch toll zu finden, jetzt nicht als Wildcampen bezeichnen würde. Die Walmart-Camper sind meistens Einheimische oder sich überaus amerikanisch ge-genpoolt fühlende europäische Urlauber und meine Annahme ist, daß sie es auf den Walmart-Parkplätzen wahrscheinlich deshalb so Klasse finden, weil man keine Krümel ins "Haus" schleppt - außer die, die den manischen Chipsfutterern gleich ab hinter der Walmart-Kassenzone aus den Kiemen krümeln, weil sie es nicht bis Zuhause aushalten können, Chips zu futtern, sondern gleich aufm Parkplatz damit anfangen müssen, sich endlich, endlich wieder hochkalorische Nahrung zuzuführen...... oh. Ich merke gerade..... ich verlier mich! 😉 Das muß ich jetzt aber durchziehen 😉 😉 : Und auch wahrscheinlich: Weil sie da so schön mit anderen Walmart-Campern sabbeln können. Sabbeln ist sehr, sehr wichtig auf dem amerikanischen Kontinent und damit auch in Kanada - nun aber zurück zum Thema!

    Also: Ich hab jetzt gerade keinen besonderen Spaß daran, Dir Deine Urlaubsträume zu zerdeppern, das darfst Du nicht denken - aber Wildcampen ist nicht. Nicht im südlichen Kanada, da ist jeder qm verkauft und vergeben, um es mal grob zu sagen. Oder von Schildern: No overnight camping bewacht.

    Vergiß das!

    Zwischen Banff und Jasper werden Dich Tausende, jawohl Tausende, durch den Tag begleiten. Ab 1. Juli haben die Kanadier auch Ferien.

    Es gibt Bereiche, in denen es sich verläuft. Zum Beispiel südlich von Calgary im Kananaskis-Valley oder dann weiter links auf der Landkarte im Bereich Cranbrook, Nelson.... Man könnte da eine Tour basteln, die die Hotspots und das Generve mit den trampelnden Menschenmassen weitestgehend ignoriert - klar. Ich bin aber gerade nicht ganz sicher, ob Euch diese Tour glücklich machen würde.... es ist Hauptsaison, es ist immer und überall etwas los.

    Auf der etwas abgelegeneren Hotspot-"Verachtungs" 😉 -Route wäre der Vorteil allerdings, daß es wirklich sehr viele staatliche Campgrounds gibt, die in der Natur liegen. Das würde Euch möglicherweise ein wenig den Schmerz über das Nicht-Wildcampen lindern?

    Kompromißvariante wäre, gleich als erstes den Icefields, also Banff - Jasper zu fahren. Denn das wäre ja noch die letzte Juni-Woche, bevor der ganz große Run losgeht. Und die Strecke ist wirklich atemberaubend..... sag mal, kommst Du aus der Schweiz? Ich habe jetzt nicht in Dein Profil geguckt, mir ist da vorhin nur so ein mir unbekanntes Wort für den Kinderwagen ins Auge gesprungen, bei dem ich dachte: Schweiz? Also, falls Schweiz: Ich kann mir vorstellen, daß es auch für Schweizer schön ist, den Icefields zu fahren. Guck Dir doch mal ein paar Bilder vom Icefield an, dann weißt Du, ob Dich das jetzt langweilt, weil Du jeden Tag so eine Aussicht hast, oder ob es Dich anfixt.

    Wenn es Dich anfixt: Icefields in der ersten Woche.

    Ich bin aber nicht überzeugt davon, weil ich glaube, daß Du auch bei einer Menschenmassen-Vermeidungsroute traurig sein und Dir denken wirst: Hey, das hab ich nicht gewollt. So habe ich mir das nicht vorgestellt, ich will nach Hause.

    Dafür wäre die Chose zu teuer.

    Guck doch erstmal, ob es für Eure Reisezeit überhaupt noch ein Euch gefallendes Wohnmobil zu mieten gibt, und zu welchem Preis. Fraserway, Canadream und GoWest würde ich als Vermieter in Betracht ziehen - was evtl. sonst noch angeboten wird, würde ich zugunsten des Urlaubsglücks wohlwollend überlesen.

    Ganz grundsätzlich sagt mein Bauchgefühl beim Lesen dessen, was Dir und Deiner Familie so vorschwebt, daß der Norden Kanadas das Richtige für Euch ist. Dort gibt es all das, was Ihr so an innerlichen Kanada-Bildern gemalt habt 😉

    Es gibt derzeit ein paar noch ganz nette Angebote für one-way-Touren Calgary-Whitehorse. Kostet für Eure Reisezeit und -dauer ungefähr € 3.500,00. Über den Daumen.

    Das ist ne Menge Holz, aber wenn Du wirklich aus der Schweiz kommst, dann bist Du ja seit heute ganz weit vorne 😉 😉

    Laß Dir mal durch den Kopf gehen, was ich jetzt alles so abgesondert habe. Es geht mir wirklich nicht darum, Euch die ursprünglichen Pläne zu vermiesen. Viel mehr will ich versuchen, dazu beizutragen, daß es auch toll wird, wenn Ihr nach Kanada fliegt.

    Für die Suche nach einem evtl. noch verfügbaren Wohnmobil schlage ich beispielhaft vor: SK-Touristik, CRD, Canusa, Camper-Börse, Trans-Kanada Touristik.

    Viele Grüße
    Harry

    Kanada

  • Oceania Cruises definitiv NICHT zu Empfehlen
    harryhhH harryhh

    ..... ui, kann ich den Geheimtipp mit den 10 % verraten bekommen? 😉
    Ich möchte bitte auch 10 % haben!!

    Etwas marktgerechter, aber dennoch üppig mit 1 % berechnet, wären wir bei einem Heiermann an Zinsen. Und wenn wir richtig marktgerecht und realitätsnah an die im Dezember erfolgte Abbuchung der Restzahlung gehen, nämlich mit 0,05 %, dann handelt es sich um ca.€ 0,25.

    ❓ Vielleicht ist der TO ein kleiner Prinzipienreiter....

    wobei sich dann immer noch die Frage stellt, die @karlgold aufgeworfen hat, nämlich, ob für die Reederei der BGH eine maßgebliche Instanz ist.

    @TO:
    Ich hoffe, Dein Anwalt hat Humor!

    Kreuzfahrten

  • verschiedenes
    harryhhH harryhh

    Hallo,

    nein - im Grunde kann ein Womo in Kanada nicht zu klein sein, es kommt wirklich auf Deinen persönlichen Geduldsfaden an - das ist der einzige Gesichtspunkt. Und da Du ja Womo-Erfahrung hast, wirst Du wissen, daß die größeren Geräte auch schon mal einen beeindruckenden Wendekreis haben. Wenn Dich das nicht nervt, ist alles gut.

    Du wirst überall hinkommen. Als einzige Einschränkung wären evtl. die Takakkaw Falls eine Nerven- und Geduldsprobe, weil die Straße dahin im Zickzack angelegt ist. Du kommst mit einem größeren Womo nicht um die Kurven rum, sondern mußt jeweils einen Teil rückwärts hoch- bzw. runterfahren.

    Das ist aber auch zwischenzeitlich nicht mehr so ein großes Abenteuer, weil z. B. Fraserway inzwischen an sehr vielen aktuellen Modellen Rückfahrkameras hat, was solche Aktionen schon mal sehr entschärft - ob Du Dir das antun willst, wenn sich da gerade einige Womos  hin- und her rauf und runter arbeiten, kommt wiederum auf Deinen Geduldsfaden an 😉

    Das mit den Takakkaw-Falls wäre dann aber auch wirklich der eínzige Fallstrick, ansonsten ist Kanada auf große Wohmobile ausgelegt und Du wirst nichts auslassen müssen, bloß weil Du ein etwas größeres hast. Das wird dann gegen die reisebusähnlichen Riesenbleche, die bei den Einheimischen oder US-Amerikanern großen Anklang finden, immer noch eine Mausebutze sein.

    Guck Dir doch mal auf der Seite von Fraserway-RV das C-Large an, das ist dann im Bereich von 25ft lang und das feststehende Bett hinten hat eine Breite von 1,52 m.

    Das Kind kann oben im Alkoven schlafen und - wenn Ihr Sorge haben solltet, das es dort rausplumpsen könnte - steht auch noch die Eßecke zum Umbau als Bettchen zur Verfügung.

    Ich würde Calgary - Calgary nehmen.

    Erster Grund: Anmietung Calgary ist etwas preiswerter, da Alberta keine Mehrwertsteuer erhebt - also das, was in den Provinzen mit unserer Mehrwertsteuer korrespondiert.

    Zweiter Grund: So, wie ich zuletzt öfter mal gesehen habe, gehen sehr viele Flüge nach Vancouver über Calgary. Nicht alle, aber immer mehr.... Dann wäret Ihr schon mit der ersten Landung angekommen.

    Dritter Grund: Man kann die Runde so schön fahren, beispielsweise zuerst in die Rockies, von dort über den Wells Gray und Whistler nach Vancouver, von dort wieder weg über das Okanagan Valley und Revelstoke zurück nach Banff und Calgary.

    Vierter Grund: Da Ihr zur Hauptreisezeit unterwegs sein werdet, könnte es sein, daß Ihr für eine one-way-Anmietung Einweggebühren zahlen müßt.

    ... Du mußt aber Gas geben mit dem Buchen, wenn Ihr Ende Juni 2015 schon los wollt!

    Viele Grüße
    Harry

    Kanada

  • Musical-WE Ende Januar in Hamburg
    harryhhH harryhh

    Nein - Realitätsfremdheit wird Dir sicherlich niemand vorwerfen wollen -

    nur ist die Realität derer, die "im Brennpunkt" leben, nicht zwingend kongruent mit derjenigen der Touristen, Insofern sollte man da schon differenzieren, was Dir meiner Meinung nach nicht rückstandslos gelingt.

    Hamburg

  • Musical-WE Ende Januar in Hamburg
    harryhhH harryhh

    @Nibjnile

    och.... die "Teufel an der Wand"  hab ich doch belegt - oder spinnen die Medien auch rum und saugen sich einen aus den Fingern?

    Die Klamotte, daß vor Silvester die Billstedter Hauptstraße gesperrt worden ist, weil mal locker 2 Tonnen Sprengstoff in Form von illegalem Silvesterknaller-Gedöns in einem Wohnhaus gebunkert vorgefunden wurden, haste aber mitbekommen?

    Relativ häufige Polizeieinsätze zum Thema Schwerkriminalität....

    Dir werden die Stichworte: Cottaweg, Kaltenbergen, Tinnumer Weg etc. angesichts Deiner Ausführungen nicht fremd sein.

    Bestimmt auch nicht die Rettungseinsätze in Billstedt, bei denen die Sanitäter an Leib und Leben bedroht worden sind.... und komm jetzt nicht mit: Du malst den Teufel an die Wand - das kann sich jeder Depp auf youtube angucken.

    Aber ich hab das recht bestimmte Gefühl, daß das Thema, das Du jetzt aufgeworfen hast, nicht mehr wirklich mit dem Ansinnen des TO zu tun hat -

    dennoch von meiner Seite eine Stellungnahme:

    Augenscheinlich ist es so, daß sowohl Du als auch ich der Auffassung sind, daß Hamburg nicht für alle Einwohner das bietet, was die reichste Stadt Deutschlands zu bieten vermuten läßt.

    Ich habe keine Kinder, was kein Zufall ist. Dennoch kann ich mit Sinn und Verstand nachvollziehen, was Familien plagt, die in Hamburg ein bezahlbares Zuhause suchen und kann nur sagen: Ich möchte nicht tauschen müssen.

    Denn neben der einen oder anderen nicht so gut beleumundeten Wohnsiedlung im Westen Hamburgs ist derzeit der Hamburger Osten das Wohngebiet mit den noch erschwinglichsten Mieten.

    Glaube mir bitte, daß ich diese Entwicklung weder schätze noch befürworte.

    Aber ich kann sie nicht ändern.

    Ich bin aber dennoch nicht bereit, vorbehaltlos zu akzeptieren, daß alles auf dem Weg vom Hamburger Osten in die City auch für Touristen schön sein soll, bloß weil Hamburg nicht mehr drauf hat, als seine Familien in die (im Zweifel östlichen) Randgebiete zu verdrängen und deren Kindern damit keine anderen Möglichkeiten als den Weg über das Berliner Tor zur Schule zu ermöglichen.

    Die Hamburger Schulpolitik sollten wir in einem Reiseforum außer Acht lassen. Es steht Dir natürlich frei, diese in einem passenden Thread zu thematisieren.

    Ich freue mich für Dich, daß Du den Schulweg Deiner Kinder über das Berliner Tor bisher als entspannt betrachtest und wünsche Dir wirklich, daß dies weiterhin so bleiben möge.

    Aber mach deshalb nicht die Augen zu -

    wenn Du es im Hinblick auf Deine Kinder tust, ist dies Deine Entscheidung, in der sicherlich niemand - am wenigsten ich - rumfuschen will.

    Aber sei bitte so ehrlich, den Sprung von den Alltagstouren Deiner Kinder, die evtl. das eine oder andere schon zu nehmen wissen, zu demjenigen der möglichen Erlebnisse der Touisten zu schlagen  - denn für ahnungslose Touristen stellt sich die Sache im Gegensatz zum Alltagserleben Deiner Kinder doch erheblich anders dar.

    Ich meine wirklich, daß der hier aktuelle Thread nicht für den Austausch unserer jeweiligen Ansichten, die augenscheinlich von einem jeweils sehr subjektiven  - auf jeden Fall höchst unterschiedlichen - Gesichtspunkt geprägt sind, geeignet ist.

    Ein Reiseforum ist wahrlich nicht der richtige Ort, derlei Themen, wie Du sie aufgreifst, zu thematisieren.

    Hamburg

  • Musical-WE Ende Januar in Hamburg
    harryhhH harryhh

    Hallo miteinander,

    ich komme mir so langsam vor wie eine überbesorgte Mutti, die den Kinderleinchen  hinterher ruft, ob sie denn auch lange Unterhosen angezogen haben ❓ 😉

    Alles gut, @schwalle -

    ich wünsch Dir wirklich schöne Tage in Hamburg.

    Hätte ich Gegenteiliges im Sinn, hätte ich mich sicherlich nicht geäußert, sondern  muttigerecht mit einem Korb frisch gewaschener langer Unterhosen zurückgezogen und mir gedacht: Sollense doch machen.... mir doch wurscht.

    Ein bißchen erstaunt bin ich allerdings schon, mit welcher doch teilweise recht breiten Brust des ganz-genau-Bescheid-Wissens über alles, was ich so zu bedenken gegegeben habe, hinweggefegt wird.

    Vielleicht vergaloppiere ich mich auch nur ganz hoffnungslos, wenn ich denke, über meine Heimatstadt recht genau Bescheid zu wissen - wer weiß es ❓

    Nein - natürlich ist es eher unwahrscheinlich, daß man zum Zwecke eines Überfalles aus Bus oder Bahn gezerrt wird. Die Überfälle können auch gerne in den jeweiligen öffentlichen Verkehrsmitteln passieren. Wohnt Ihr alle tatsächlich irgendwo, wo Drogen im Alltag total fremd sind? Super - in Hamburg ist das definitiv anders. Es muß auch kein Überfall im ursprünglichen Sinne sein, also mit dem Ziel der Bereicherung durch Klauen, es kann auch sein, daß einem zugedröhnten Schrottvogel jemandes Nase nicht paßt.... und schon ist Action im Laden.

    Und das eben sehr gerne auf den Strecken im Hamburger Osten.

    Aber Ihr habt wahrscheinlich recht: Vor ein paar Jahren hat ein 16jähriger Spinner, der einfach miese Laune hatte, weil er sich gerade mit seinem Bruder geprügelt hatte, im U-Bahnhof Jungfernstieg einen 19jährigen erstochen, der ihm gerade vor die Füße lief  - für die Zweifler (ach, Mutti hat heute nen schlechten Tag......): "Zeit" online

    So gesehen ist es im Hamburger Osten in der Tat nicht besonders "mehr" gefährlich als anderswo, stimmt schon....  ❓

    Sowohl U 2 als auch U 4 fahren übers Berliner Tor. Aber da ist ja alles easy und Hamburg besteht sowieso nur aus höchst kultivierten Barbourjackenträgern mit Burberry-Schal ums empfindliche Hälslein und alle haben sich lieb.

    Hier mal ein Artikel aus der "Welt", der anno 2000 darüber berichtete, daß an der U-Bahn-Station Horner Rennbahn ein eigenes Polizeirevier eröffnet worden ist.

    Meint Ihr wirklich, sowohl die Tatsache als auch die Wahl der Örtlichkeit ist purem Zufall entsprungen? Oder dem Umstand daß da gerade Platz übrig war, um einen Feldversuch zu starten, weil irgendwem entweder langweilig war oder die Profilneurose ihn plagte?

    Auch der Stadtteil Horn hat sich seit dem Jahre 2000 eifrig auf den Weg gemacht, zu einem "lost area" zu werden. Das nur, um den Bogen zur Aktualität hinzukriegen. Die eine oder andere kleine Vergewaltigung gab es schon im Bereich um den U-Bahnhof Horner Rennbahn.... natürlich nicht nachmittags um 3. Aber Ihr werdet sicherlich die Nachmittagsvorstellungen der Musicals besuchen, pünktlich zur Tagesschau muckelig in Eurem Hotel sein und Euch denken: Was hat der denn??

    Okay - "Mutti" trollt sich..... ich muß jetzt los und noch ein paar lange Unterhosen falten.

    Und wenn ich damit fertig bin, informiere ich mich mal über Hamburg, versprochen! 😉

    Hamburg

  • Musical-WE Ende Januar in Hamburg
    harryhhH harryhh

    @Nibjnile, @Malini

    ... das habt Ihr beide aber jeweils überaus elegant formuliert!

    @TO:

    Ist das Dein Ernst? Oha.

    Also, ich vermag über das Hotel nichts zu sagen außer der Tatsache, daß ich die Vorderansicht vom Vorbeifahren kenne. Und wenn ich da vorbeifahre, dann bin ich nicht alleine.... um mich mal den eleganten Formulierungen anzuschließen.

    Es geht nicht um das Hotel - es geht um die Gegend -au weia! Billbrook..........

    Stelle Dir also bitte - was die Umgebung angeht - nichts Schnuckeliges vor.
    Nicht in Billbrook.

    Um es Dir ein wenig zu beschreiben: Gewerbegebiet mit vor Eurem Hotel vielleicht mal morgens zwischen 4 und 5 abflauendem (Schwerlast-)Verkehr. Von abendlichen Spaziergängen würde ich persönlich Abstand nehmen. Die Tanke neben dem Hotel, die kann man vielleicht für eine Flasche Wasser noch ansteuern. Aber dann husch ins Hotel!

    Billbrook..... hui. Das ist keine oooch-ne-Großstadt-kann-ja-nicht-überall-schön-sein-Gegend. Das ist Hamburg von unten. Da ist gar nix mit schönster Stadt der Welt.

    Es gab vor einigen Jahren mal in einem großen deutschen Nachrichtenmagazin, das in Hamburg erscheint, mal einen Artikel "Letzte Ausfahrt Billbrook".
    Reicht das?

    Ich persönlich würde nicht für Geld dabei mit öffentlichen Verkehrsmitteln gen Billbrook  fahren - es sei denn, ich wollte mir mal so richtig reinziehen, wie es denn - auch drogentechnisch - so in der Großstadt sein kann.... am Berliner Tor ist am späten Abend ja gerne was los - bis hin zu Mord und Totschlag.

    Das Hotel mag gut sein - nach Billbrook würde ich niemanden schicken, der mir nichts Böses getan hat.

    Hamburg

  • Reiseplanung für 17 Nächte Westkanada
    harryhhH harryhh

    Auch wenn Harry aus diesem Forum möglicherweise Versuche starten wird, uns von einem Wohnmobil zu überzeugen...

    ..... nö, da mach Dir mal keine Sorgen, das wird nicht passieren 😉

    Kanada

  • Preis OK??? - Erststäter - Royal Caribbean - Karibik - 16 Tage
    harryhhH harryhh

    @tancarino,

    nein - da gab keinen Passus zu überlesen, weil auch noch gar keine Reise verkauft wurde.

    😉

    Kreuzfahrten

  • Preis OK??? - Erststäter - Royal Caribbean - Karibik - 16 Tage
    harryhhH harryhh

    östliche: klick Auch mit Getränkepaket.

    Es geht auch teurer.

    Kreuzfahrten

  • Preis OK??? - Erststäter - Royal Caribbean - Karibik - 16 Tage
    harryhhH harryhh

    ... für die westliche Karibik würde ich... was wahrlich nix heißen muß... :? 😉   bespielsweise diesen Trip nicht schlecht finden. Mit Getränkepaket drin, wenn Du bis Ende Februar buchst.

    Kreuzfahrten
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