Bin bei Dir, daß es durchaus nicht in Stein gemeißelt gewesen wäre, hätte man frühzeitig ein anderes Operating gefunden. Nichtsdestotrotz hätte ich als Vertragspartner diese Herangehensweise gewünscht und nicht umsonst sieht der Gesetzgeber sie vor, erschließt sie doch ganz andere Möglichkeiten und sei es nur die, frühzeitig kostenlos vom Vertrag zurücktreten und mich selbst nach Alternativen umschauen zu können!
Die Verletzungen der eigenen AGB möchte ich gar nicht kommentieren, AGB sind ebensolche und selten zum Schutz des anderen Vertragspartners gedacht, weshalb sie auch immer angreifbar sein werden. Mir geht es tatsächlich nur um die zeitliche Komponente und die damit m.M.n. nicht mehr zutreffende Kulanz. Hätte man dies früher in Betracht gezogen, käme mir diese Kulanz nicht gar so geruchsbehaftet vor.
Was meine persönliche Sicht der verstärkt auftretenden Refinanzierfreudigkeit in letzter Zeit angeht, so hinkt der Vergleich nicht nur, er bleibt vollkommen stehen. vex mochte sich nicht „bereichern“, er wollte nur so gut wie möglich vertraglich gleichgestellt werden, ohne Zusatzkosten für ihn, da kann ich keinerlei Verwerflichkeit drin entdecken. Und daß es sich nicht um ein FTI-Alleinstellungsmerkmal handelt, macht die Sache auch nicht besser, sie ist nunmal in diesem Fall zu verorten, warum also sollte sie nicht im passenden Thread dazu kommuniziert werden?
Was meine persönliche Vorliebe individuell gestalteter Reisen angeht, bestätigt mich dieses Beispiel nur darin, da spielt es dann wirklich keine Rolle, welcher Veranstalter dafür verantwortlich zeichnet.
Zuguterletzt hält sich mein Mitleid für die Branche arg in Grenzen, vor allem in einem Forum, welches von ihr lebt und unternehmerische Risiken sind mir beileibe nicht fremd, hinter meinen steht aber deutlich weniger Lobbyarbeit (nein, nicht hier anwesender Foristen) und Auffangschirm. Wenn ich eine Kalkulation versemmel, stehe ich dafür mit meinem Vermögen gerade, da also bestimmt nich für 