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  • Wetterthread Kuba
    infocubaI infocuba

    Hallo Bine,
    ich habe bereits mehrere schwere Hurrikans auf Cuba miterlebt und kann dir nur sagen, dass man sowohl als Cubaner als auch als Tourist in einem sicherlich hurrikangefährteten Gebiet kaum sicherer sein kann, als auf Cuba. Ich habe gerade im Hinblick auf das Versagen der US-Autoritäten bei Katrina kürzlich einen Vortrag über den cubanischen Zivilschutz bei Hurrikans gehalten.
    Sicherlich ist jeder Hurrikan, der an Land geht, gefährlich und für den Urlauber auch ärgerlich, denn er bringt ja oft tagelang mieses Wetter mit sich, trotzdem ist man auf Cuba vergleichsweise am besten aufgehoben. Es gibt etliche Studien, auch von US-Forschungsinstituten, die Cuba im Hinblick auf den Hurrikanschutz hervorragende Ergebnisse bescheinigen. Ich bin übrigens von Mai bis Oktober auf Cuba, ich wohne in Cárdenas, in der Nähe von Varadero. Wenn ihr zufällig in der Nähe seid, können wir uns vielleicht mal treffen.
    Nachfolgend habe ich mal die einzelnen Phasen des cubanischen Zivilschutzprogramms dargestellt.

             Hurrikan-Zivilschutzprogramm auf Cuba
    

    Seit mehr als 20 Jahren erprobter Notfallplan gekennzeichnet durch:
    Phase I Informationsphase
    Phase II Hurrikanwarnung
    Phase III Hurrikanalarm
    Phase IV Regenerationsphase
    Phase V Rückkehr zur Normalität

    Phase I Informationsphase
    Beginn: 72 Stunden vor vermutetem Eintreffen des Hurrikans.
    Bildung des Einsatzstabes der nationalen Zivilverteidigung (DCN) unter Vorsitz des Präsidenten des Staatsrates, Fidel Castro Ruz.
    Koordination von Infos an die Bevölkerung DCN mit Wetterdienst.
    Radio-u. Fernsehberichterstattung laufend aktualisiert.
    Autoritäten der Provinzen u. Städte richten Kommandozentralen ein.
    Aktivierung von Organisationsstrukturen.
    Versammlung von DCN, CDR, Familienärzten, Schuldirektoren u. Direktoren anderer Institutionen.
    Überprüfung von Evakuierungsplänen auch für Tiere, Fahrzeuge, Lebensmittelversorgung.
    Regelmäßige Rückmeldung über Stand der Vorbereitung an DCN.

    Phase II Hurrikanwarnung
    Beginn: 48 Stunden vor vermutetem Eintreffen des Hurrikans.
    Maximale Mobilisierung sämtlicher Organisationseinheiten.
    Umsetzung des Notfallplans in allen betroffen Gebieten, bis in den letzten Winkel, vor allem in ländlichen Gebieten.
    Schule fällt aus, Kinder bleiben zu Hause.
    Arbeit ruht, Bevölkerung sichert Häuser und Eigentum.
    Örtliche Stützpunkte der DCN i.V. koordinieren mit örtl. Autoritäten die Aberntung möglicher Produkte durch Freiwillige.
    Tiere werden im Bedarfsfall in höher gelegene Gebiete gebracht.
    Ärzte begeben sich an ihren Arbeitsplatz.
    Familienärzte sind Patienten bei Evakuierung behilflich.
    In Krankenhäusern u. Polikliniken Überprüfung von Notstromversorgung, Material u. Personal.

    Phase II Hurrikanwarnung - Evakuierung
    Vorbereitung von Evakuierungsmaßnahmen auf Anordnung der DCN.
    In als sicher eingestuften Häusern von Nachbarn oder Angehörigen.
    Vorbereitung von Zufluchtsorten wie Schulen u. öffentl. Gebäude mit Wasser, Brot, Medikamenten, ärztl. Personal der Notfallversorgung.
    Bereitstellung von Transportmöglichkeiten zu sicheren Sammelunterkünften.
    Einsatz von Helikoptern und Booten für die ländliche gefährdete Bevölkerung.
    Studenten werden nach Hause geschickt, Transport durch DCN gewährleistet.
    Gebäude mit mehr als 2 Stockwerken werden evakuiert.
    Kooperation der Bevölkerung mit den Behörden.
    Vertrauensschutz vor Plünderungen.
    Evakuierung von Touristen zum einen durch kompletten Gebietswechsel oder in hurrikansichere, vom Meer entfernter liegende Hotels.
    Oberstes Gebot: Menschenleben sichern!

    Phase III Hurrikanalarm
    Beginn: 24 Stunden vor vermutetem Eintreffen des Hurrikans.
    Ununterbrochene Hurrikaninfos über Radio, TV und Telefon.
    Während des Hurrikanalarms verbleiben sämtliche Chefs von Institutionen an ihrem Arbeitsplatz und treffen weitere Maßnahmen nach Notwendigkeit und in Koordination mit den zuständigen DCN.
    Während des Hurrikans kein Aufenthalt im Freien wegen umherfliegender Teile mit Projektilwirkung u. herabhängender Stromkabel.
    Ruhe bewahren.

    Phase IV Regenerationsphase
    Beginn: Nach Anordnung des Estado Mayor DCN.
    Trinkwasserwiederherstellung, Überprüfung von Aquädukten.
    Prüfung der Brotversorgung.
    Besichtigung jedes einzelnen Gebäudes vor Rückkehr der Evakuierten.
    Erstellung von Schadenslisten für jedes Gebäude, Weitergabe an die örtlichen Chefs der DCN, an die Provinzen und an die Nation. Von dort Festlegung von Prioritäten zur Schadensregulierung.
    DCN zusammen mit MINVEC koordiniert die internationale Hilfe.

    Phase V Rückkehr zur Normalität
    Oxfam America Ende 2004:
    Todesfälle bei Hurrikans in den USA hauptsächlich durch:
    Nicht angemessene Unterkünfte.
    Ertrinken in Fahrzeugen u. Häusern bei zu später oder nicht erfolgter Evakuierung.
    Tote bei Unfällen im Chaos der zu späten Evakuierung.
    Fazit von Oxfam America:
    Das Hurrikan-Zivilschutzprogramm auf Cuba ist eine Lektion, die die USA von Cuba lernen können.

    Salu2
    infocuba

    Kuba

  • Essen im Los Tainos
    infocubaI infocuba

    Da habt ihr aber großes Glück gehabt mit der Umbuchung. Das Tainos ist deutlich besser und natürlich auch neuer, als das Bella Costa. Die Renovierungsmaßnahmen im Bella Costa sind dringend notwendig, nein längst überfällig. Das Tainos gehört ja auch zur Iberostar-Kette, ich habe keinen Zweifel, es wird euch super gefallen, insbesondere im Vergleich zum Bella Costa, das ihr ja aus dem vergangenen jahr kennt.

    Salu2
    infocuba

    Kuba

  • Essen im Los Tainos
    infocubaI infocuba

    Hallo BBauer1904

    Im Tainos Varadero: 220 Volt 60 Hz, wie bei uns. (übrigens sehr schönes Hotel, gute Wahl)
    Die dicken Schuko-Stecker, wie beim Computer oder auch üblich beim Fön passen in aller Regel nicht. Unsere dünnen 220V Stecker, üblich am Rasierer oder an allen Ladegeräten, Netzgeräten, CD-u DVD-Playern passen immer.

    Salu2
    infocuba

    Kuba

  • Playa Costa Verde in Playa Pespuero
    infocubaI infocuba

    Die Mitnahme von Geschenken aller Art an die cubanischen Hotelangestellten ist eine sicherlich gut gemeinte Sache. Dennoch birgt dies auch gesellschaftspolitische Probleme, die man sich vielleicht erst auf den zweiten Blick deutlich macht. Ich will es mal am Beispiel des bekanntesten cubanischen Urlaubsortes Varadero deutlich machen. Ein Großteil der 15 km von Varadero entfernten knapp 100.000 Einwohnerstadt Cárdenas arbeitet in irgendeiner Funktion in Varadero. Sie erhalten zwar ihren Lohn in einheimischen CUP aber durch den Kontakt zu den Touristen sind CUC, Euros oder andere Devisen nicht weit. In Varadero arbeiten zu können, ist daher das erklärte Ziel vieler Einwohner von Cárdenas. In der Regel hat der Tourist ja auch überwiegend Kontakt zu den Hotelangestellten und weniger zur sonstigen einheimischen Bevölkerung. Selbsverständlich freuen sich die Hotelangestellten über die schon benannten Dinge des täglichen Lebens oder auch über Spielzeug, Luftballons, Jojos, LED-Taschenlampen bzw. Schlüsselanhänger oder andere Kleinigkeiten.
    Der nicht in Varadero arbeitende Teil Bevölkerung von Cárdenas und das etliche tausend Menschen, guckt allerdings in die Röhre. Man kann sich leicht vorstellen, dass Neid da nicht ausbleibt. Ein Arzt z.B., der im Krankenhaus von Cárdenas arbeitet, kommt mit seinem Einkommen von 574 CUP nicht annähernd an das heran, was seine Frau, die als Zimmermädchen im ****Hotel von Varadero mit nach Hause bringt, wobei ihr nomineller Lohn mit etwa 250 CUP deutlich geringer ist.
    Wenn beide Ehepartner nicht im Tourismus arbeiten und vielleicht jeweils 250 CUP verdienen, wird der Unterschied noch deutlicher, besonders wenn noch Kinder da sind.
    Man sollte vielleicht berücksichtigen, dass insgesamt betrachtet, bei 11.2 Millionen Cubanern nur ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung im Tourismus arbeitet.
    Ich möchte nicht missverstanden werden und halte es für völlig normal, als Tourist den Hotelangestellten kleine Geschenke zu machen, ich wollte nur auf die Unterschiede zwischen dem im Tourismus arbeitenden Teil der cubanischen Bevölkerung und dem weitaus größeren Teil der cubanischen Bevölkerung, der nicht im Tourismus arbeitet, hinweisen.
    Wir haben landesweit Projekte im medizinischen Bereich und verschicken unsere Container somit auch an Stellen, die am Tourismus nicht partizipieren. In den inzwischen 72 Großcontainern haben wir neben medizinischen Geräten auch etliche Tonnen Sommerkleidung und Kinderkleidung aus Spenden der Bevölkerung verschifft, die uns zum Schutz der teuren medizinischen Geräte und zur Stabilisierung des Containerinhalts diente. Teilweise handelte es sich auch um neue Kleidung von Firmen, die in der Regel nicht genannt werden wollen, um Probleme mit den USA zu vermeiden. Die Kleidung wird von den örtlichen Krankenhäusern auf die Patienten und die dort wohnende Bevölkerung verteilt.

    Salu2
    infocuba

    Kuba

  • Zugfahren in Cuba
    infocubaI infocuba

    Hallo Belinda,
    Tipps hast du ja schon ausreichend bekommen, daher keine weiteren mehr von mir. Bzgl. eurer Juli-Reise bin ich ganz sicher, deine Tochter und du, ihr macht das schon richtig.
    Zum Thema Zugfahren in Cuba hatte ich nach einer Cuba-Rundreise im Juli 2001 anlässlich der knapp 100 km langen Zugfahrt von Havanna nach Matanzas mal folgendes in mein Reisetagebuch geschrieben:

    Ich sage zu Horacio, unserem Busfahrer während der Cuba-Rundreise. „Mann, ich habe hier auf Cuba schon so viele Gleise gesehen, aber noch nie einen Zug.“ Er lacht und meint: „Hier auf Cuba heißen sie Schnellzüge, sie sind so schnell, daß man sie nicht sieht.“

    Nachdem ich den letzten Bus von Havanna nach Varadero verpaßt habe, fahre ich im Taxi zum Bahnterminal. Es ist eine Taxifahrerin. Wie immer frage ich, was sie für die Strecke nimmt. Meistens ist der Preis überteuert und man handelt ihn dann entsprechend runter. Sie meint nur: Was Du bereit bist zu zahlen. Die Antwort überrascht mich. Wahrscheinlich verdient sie so mehr, als viele ihrer feilschenden Kollegen.

    Wir fahren also in Ihrem gelb-schwarzen klapprigen treuen Freund (Lada) zum Bahnterminal. Ich gebe ihr 3 Dollar und gehe zum Terminal. Ziemlich mit Gepäck beladen von einer fast 2-wöchigen Reise frage ich nach einem Zug in Richtung Matanzas. Wortlos zeigt eine Schalterbedienste nach links. Ich schleppe mich etwa 300m weiter bis zu einem anderen Schalter. Hier ist es zum Glück richtig. Wann fährt denn ein Zug, möchte ich wissen. Ahorita (jetzt gleich) bekomme ich zur Antwort. Ich zahle meine 3 Dollar, lege meinen Paß vor und bekomme einen Fahrschein, auf dem zig Zahlen stehen. „Beeilen Sie sich, meint die Frau am Schalter, steigen Sie gleich hier ein, sie haben keine Zeit mehr.“ Ich, bei 35 Grad schweißgebadet, frage nach, ob es im Zug etwas zu Trinken gibt. „Nein,“ ist die Antwort. „Und hier in der Nähe“, frage ich am Rande der vollständigen Dehydrierung?
    „Ja, schon, aber Sie haben keine Zeit mehr. Beeilen Sie sich. Steigen Sie gleich hier ein“!!!
    Ich renne über die Gleise und erreiche mit letzter Kraft noch meinen Zug. Der Einstieg in den Zug ähnelt doch sehr einem Klettersteig im Karwendel, doch vermutlich kommen mir die Stufen nur wegen meiner körperlichen Verfassung so unglaublich hoch vor.
    Ich nehme also schweißtriefend im Zug Platz. Es ist unglaublich heiß und stickig. Außerdem auch ziemlich voll und sehr laut. Ich bekomme noch einen freien Platz und setze mich, nachdem ich das Gepäck über mir verstaut habe.
    Es vergehen etwa 25 Minuten. Bisher hat sich der Zug noch nicht einen Millimeter bewegt. Es kommt eine Zugbedienstete und teilt mir nach Kontrolle meiner Fahrkarte mit, daß ich im falschen Wagen sitze. „Aber hier ist doch noch frei“, meine ich. „Ja schon, sagt sie, aber hier werden Sie wahrscheinlich bestohlen. Ich empfehle Ihnen, auf Ihren Platz zu gehen. Sie sind hier in Wagen 1 und müssen in Wagen 7. Gehen Sie mit Ihrem Gepäck bitte zu Ihrem Platz.“ „Aber wie soll ich denn durch die vollen Gänge mit dem vielen Gepäck? Kann ich nicht aussteigen und so in meinen Wagen gehen?“ „Nein, dazu ist keine Zeit mehr.“ „Können Sie denn nicht dem Zugfahrer signalisieren, daß es noch eine Minute dauert?“ „ Nein das geht nicht, bitte gehen Sie durch den Zug auf Ihren Platz.“
    „Danke Hiob“, denke ich und setze mich in Bewegung. Tausend cubanische Augen sehen mich an.
    Die Wagen sind in einer Geheimcodierung nummeriert, die man wohl nur als Cubaner verstehen kann. So frage ich mich dann allmählich durch. Unterwegs im Gepäckwagen sitzt dann ein Bahnangestellter und verkauft für 0,50 Dollar Dosenweise kalte Getränke. Ich stürze mich auf ihn und kaufe ihm 3 Dosen ab. Ich setze mich, wringe meine Klamotten aus, ziehe mir etwas anderes an und schlafe ziemlich schnell ein.
    Zur Erläuterung für mein körperliches Unbehagen sollte ich vielleicht noch erklären, daß ich nicht vorhatte, im Zug von Havanna zurückzufahren, sondern für 10 Dollar in einem modernen Reisebus der Firma Viazul. Diese Busse sind vom Feinsten und mit einer Klimaanlage ausgestattet, die in der Regel so hoch gefahren wir, daß man sich vor Kälte nur schütteln kann. Deshalb hatte ich mich vor Antritt der Fahrt auf diese Verhältnisse mit langer Hose und langärmligem Hemd eingestellt. Nach Verpassen des Busses hatte ich mit dieser Bekleidungsordnung im Brutkasten Zug natürlich voll den „Zonk“ gezogen.

    Von lautem Getöse werde ich wieder wach. Der Zug rattert und macht einen Lärm, so daß ich denke, Horacio hatte Recht mit seinem Schnellzug. Mit einer kleinen Verrenkung kann ich schräg rechts hinter mir durch ein Fenster sehen. Wir fahren, - ja - aber man könnte fast Blümchen pflücken. Das vom Zug ausgehende Geräusch ist offenbar weniger auf die atemberaubende Geschwindigkeit als vielmehr auf ein unglückliches Zusammentreffen von altem Zug und ebensolchem Gleiskörper zurückzuführen.
    Plötzlich taucht ein Zugbediensteter auf und sagt laut zu mir: „Matanzas, mitkommen“!
    Matanzas ist nun nicht mein neuer Spitzname hier, sondern mein gewählter Ausstiegsbahnhof. Ich bin verwirrt. Er gestikuliert recht wild und bedeutet mir, daß Eile geboten ist. Ich habe zwar keine Ahnung, was das Spiel zu bedeuten hat, füge mich aber lammfromm den Anweisungen des Zugpersonals. Auf demselben Weg wie zuvor renne ich mit meinem Gepäck durch den gesamten Zug. Er immer mindestens 10 Meter vor mir und immer Eile anzeigend. „Kommen Sie schon, wenn Sie nicht in der Knüste zurückbleiben wollen.“
    So kommen wir letztlich auch an der Bediensteten an, die mich zuvor auf die Diebstahlgefahr aufmerksam gemacht hatte.
    Ich bin natürlich wieder schweißgebadet. Kurz darauf hält der Zug an. Ich stürze mich heraus. Der Zugteil, für den ich meine Fahrkarte hatte steht noch mitten auf der Stecke. Daher dieser Umzug.
    Kurz nach dem Aussteigen werde ich wieder, wie immer und überall, von vielen Freunden begrüßt: Amigo, amigo, amigo...Meine cubanischen „Freunde“ möchten gerne Seife, Shampoo oder Geld.
    Ich steige in eine der am Bahnhof bereitstehenden Pferdekutschen, die für 1 Peso, (0,10 DM) die Bevölkerung transportieren. Daß so ein Pferdekutscher, die es auch zu Haufe in Cárdenas gibt, etwa das drei- bis vierfache von Reinas Einkommen als Fachärztin (525 Pesos) einfährt, sei hier nur am Rande erwähnt.
    Er erklärt mir, daß er mich nicht für einen Peso befördern kann, sondern verpflichtet sei, einen Dollar zu nehmen, da ich Ausländer sei. Ich erkläre ihm, daß er sicherlich ebenso gut wie ich wisse, daß das nicht stimmt und er solle sich nicht länger für sein einnehmendes Wesen rechtfertigen, da ich ja bereit sei, den Dollar zu bezahlen. Die Mitreisenden gucken erstaunt auf. Der Kutscher schweigt bis zum Ende der Fahrt, es ist heiß, Sonne lacht – Blende acht.

    Salu2
    infocuba

    Kuba

  • Weihnachten und Silvester in Kuba
    infocubaI infocuba

    Von mir aus gerne, Köln wäre für mich ideal, solange ich noch in Deutschland bin.

    Salu2
    infocuba

    Kuba

  • Thema: 20477
    infocubaI infocuba

    Der alte Mann schält Orangen, daneben der Schlüsseldienst mit seiner Höllenmaschine und der Eingenart, dass jeder Schlüssel frühestens nach der dritten Reklamation passt, draußen der Schuhputzer mit seinem Bock, nebenan auf der Straße kleine Türmchen von illegal käuflichen Kartoffeln, der Scherenschleifer kommt vorbei mit seinem großen fußbetriebenen Gewerbe, an der Ecke sitzt der gute Freund, der die Einmalfeuerzeuge auffüllt aus einer Seitenstraße am Rande des Marktplatzes dringt der Ruf der radelnden Baguetteverkäuferin: "El pan de barra y la mantequilla - panadero!!! (übrigens mein Handy-Klingelton) Joaquín, der alte Gebäckverkäufer kommt mit seinem alten klapprigen Rad und seinem früher mal weißen Eimerchen vorbei und brüllt fast ohne Zähne aus Leibeskräften: Señoritas (in diesem Fall Gebäck) quedan pocas-- y me quedan tres!!!....alles wie immer, Sonne lacht, Blende acht.

    Salu2
    infocuba

    Kuba

  • Thema: 20477
    infocubaI infocuba

    Hallo juanito,
    die Markthalle von Cárdenas ist wieder täglich in Betrieb und nun funktioniert auch das Kino von Cárdenas und zwar dienstags, donnerstags, samstags und sonntags.

    Salu2
    infocuba

    Kuba

  • Thema: 20477
    infocubaI infocuba

    Hallo tysia,
    ich habe mal aus einem anderen meiner Beiträge etwas kopiert:

    Ein Tag Havanna ist schon sehr knapp aber wenn du morgens von Varadero losfährst und nachmittags von Havanna wieder zurück, kannst du schon einiges sehen, vor allem die Altstadt, Malecón und auch noch Vedado vom Hotel Nacional die Rampa rauf, das geht schon, ist aber etwas hektisch. In einem anderen Beitrag (erste Urlaubsreise nach Kuba) hatte ich mal Tipps für einen mehrtägigen Havanna-Aufenthalt gegeben. Kannst ja mal schauen.
    Von Varadero aus (Busbahnhof an der 36.Straße) fährt jeden Morgen um 7.30 Uhr ein Viazul-Bus nach Trinidad, sehr zuverlässig. Natürlich auch 3x täglich nach Havanna von derselben Stelle aus. Kosten pro Person 10 CUC pro Person und Richtung.
    Nehmt Pullover oder Jacke mit in den Bus. Die Klimalanlage steht auf 22 Grad und da bleibt sie auch stehen.
    Ausfüge von Varadero aus nach Cárdenas oder Matanzas sind leicht möglich. Schön ist z.B. in Matanzas die Höhle Cueva de Bellamar.
    Interessant ist es sicherlich, mit der einheimischen Währung, dem cubanischen Peso CUP auf einem Markt z.B. in Santa Marta oder Cárdenas einzukaufen. Cárdenas hat auch ein paar ganz schöne Museen. Der Convertibe Peso CUC wird an jeder CADECA, den Wechselkassen, oder auch in den Banken legal gewechselt.
    Varadero selbst hat man in ein paar Stunden gesehen, sehenswert sicherlich die Plaza America. Ausflüge von der Marina Chapalin aus, buchbar im Hotel, das Delphinarium, der Parque Josone und dann abens ein Besuch der Open-Air "Disco" an der 62. Straße. Natürlich lohnt sich auch ein Spaziergang durch den vorderen Teil Varaderos, in dem die Hotels einfacher und die Preise deutlich niedriger sind.
    Es werden natürlich etliche nautische Ausflüge angboten, z.B. mit dem Katamaran zum Schnorcheln, mit dem Glasbodenboot zu einem vorgelagerten Korallenriff oder mit 2-Sitzern-Booten durch die Mangroven. Fallschirmspringen als Tandemsprung ist auch sehr beliebt.
    Die auszuleihenden Mopeds sind meistens 50 ccm Yamaha in guter Qualität. Ich bin damit schon von Varadero aus ohne Probleme nach Havanna gefahren. Autos sind doch verdammt teuer auf Cuba.

    Salu2
    infocuba

    Kuba

  • Cuba TV - Cubavisión Internacional auf ASTRA
    infocubaI infocuba

    Vermutlich längst bekannt, trotzdem nochmal der Hinweis:
    Auf Satellit ASTRA 19,2° Ost ist der cubanische TV Sender "Cubavisión Internacional" unverschlüsselt aufgeschaltet. "Cubavisión" ist bereits mit einem Mini-Satellitenspiegel in ganz Deutschland zu empfangen.

    Empfangsdaten:
    Senderkennung: CUBAVISION
    Satellit: ASTRA 19,2° Ost
    Frequenz: 11509 V
    SR: 22000

    Im Internet ist Cubavisión Internacional ebenfalls zu sehen, am besten mit DSL.

    Salu2
    infocuba

    Kuba

  • Livegruss aus Havanna
    infocubaI infocuba

    Fast Belinda - fast: Das ist der 77-jährige Luis Posada Carriles, der u.a. den Grund für den Marsch in Havanna bildete. Er ist einer der bekanntesten, seit vielen Jahren gegen Castro agierenden Terroristen, hat etliche Cubaner auf dem Gewissen und trachtet Castro seit vielen Jahren nach dem Leben. Er sitzt derzeit in den USA in Haft, nicht jedoch wegen seiner Mordanschläge, sondern wegen eines Verstoßes gegen das US-Einwanderungsgesetz und es steht zu befürchten, dass ihn die USA-Gerichte freilassen. Der Weltöffentlichkeit sollte mit diesem Marsch aus cubanischer Sicht u.a. die Doppelzüngigkeit der US-Regierung zwischen dem Umgang der USA mit Terroristen in Guantanamo einerseits und dem Umgang mit einem Terroristen wie eben Posada Carriles andererseits vor Augen geführt werden.
    Ich könnte über dieses Thema viele Seiten schreiben, aber das ist hier ist nicht der Ort dafür. Infos gib´s massig im Internet.

    Salu2
    infocuba

    Kuba

  • Sonne lacht - Blende acht / Vergnügliche cubanische Erzählungen in 3 Teilen
    infocubaI infocuba

    Da kannst du ganz sicher sein liebe Andrea, diesen "Genuss" werden wir euch nicht vorenthalten. Der Schwager hat nun übrigens ein paar Änderungen vorgenommen und so ist der Spritverbrauch mit nunmehr 16 l/100km deutlich gesenkt worden. Außerdem hat er den roten ****** neu lackiert, einige technische Änderungen durchgeführt, im Innenraum neue Polster eingebaut und als Highlight die Lenksäule verlängert, so dass das riesige Lenkrad nun fast auf der Brust sitzt und man die Arme beim Lenken fast vollständig anwinkeln muss. Das sei nun superbequem sagt der Schwager. Ist es natürlich objektiv nicht und Reina kommt durch den neuen Distanzhalter Lenkrad bei ihren 1,62m Körpergröße kaum noch an Gaspedal, Kupplung und Bremse. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    Salu2
    infocuba

    Kuba

  • Sonne lacht - Blende acht / Vergnügliche cubanische Erzählungen in 3 Teilen
    infocubaI infocuba

    Teil I Unser Chevy

    Wir haben Anfang Juni zusammen mit Reinas Schwager einen Chevrolet Bj 1949 mit 6-Zylinder Reihenmotor und 3-Gang Lenkradschaltung erworben. Nun bin ich ja schon an einiges gewöhnt, so dass mich kaum noch etwas schockiert. So war es dann auch mit diesem großen roten Ungetüm.
    Ich wäre ja nicht im Traum auf die Idee gekommen, den Wagen zu kaufen aber die Feierabend-Mechaniker des Hauses und auch ein weiterer "Profi-Mechaniker", Freund der Familie, sagten, der Wagen sei für seine Verhältnisse in gutem Zustand. Nie würde ich es wagen, da zu widersprechen.

    Nun darf man nicht den Fehler begehen, das Fahrgefühl eines solchen Chevys mit dem eines unserer Fahrzeuge zu vergleichen. Als schmucker Oldtimer in einem zu schlechten Zustand und als Fortbewegungsmittel?? Angucken ja, reinsetzen auch ok, aber kaufen???

    Wenn der Wagen erst mal läuft, also der Anlasser soll ja ein typisches Chevy-Problem sein, so dass bis zu 10 Startversuche recht normal sind, also wenn er erst einmal läuft und sich auch bewegt, die Schaltung soll auch ein typisches Chevy-Problem sein, so dass man auch schon mal auf einer Strecke von Cárdenas nach Varadero (13 km) 5 mal aussteigen, die Motorhaube öffnen und die Schaltstangen dort in die richtige Stellung bringen muss, also wenn der Wagen einmal läuft und sich auch bewegt, schlägt einem sofort ein leicht betäubender Benzingeruch entgegen. Das ist auch ganz gut so, denn dann spürt man die Schmerzen, der vom Motor in den Innenraum dringenden und sich auf die Pedale, hauptsächlich das Gaspedal übertragenden Hitze nicht so schnell.
    Es empfiehlt sich in jedem Fall mehrere Lappen, Wechselzeug und ausreichend Getränke im Fahrzeug mitzuführen. Bei den hier ständig über 30 Grad Celsius liegenden Temperaturen passiert es häufig, um das Wort täglich zu vermeiden, dass aus den unterschiedlichsten Gründen eine „normale“ Fahrweise nicht möglich ist und die erstrebte Rückkehr nach Hause nur mit verminderter Geschwindigkeit, bis hin zum Schritttempo erfolgen muss. Da kommen dann Benzindämpfe und Saunatemperaturen benebelnd zusammen. Von einer Ohnmacht bin ich übrigens bisher noch verschont geblieben. Tatsache ist jedoch, dass ich nach so einer etwas gemächlicheren Rückkehr aus Varadero erst einmal des Zuspruchs und erhöhten Pflegeaufwandes durch Reina bedarf, was mir die Tortur dann letztlich doch wieder versüßt.

    Die Tankweise auf Cuba unterscheidet sich von der in Deutschland in mehrfacher Hinsicht. Zunächst einmal haben die allermeisten dieser etwas älteren Fahrzeuge überhaupt keine Tanks mehr, in die man etwas hinein schütten könnte. Entweder befindet sich in der „Fahrgastzelle“ oder aber im Kofferraum ein Gefäß, in das man das Benzin hinein schüttet. 5, 10 oder 20 Liter-Kanister sind an der Tagesordnung. Das mutet alles recht abenteuerlich an, insbesondere wenn man bedenkt, dass es sich ja um hoch brennbares Benzin handelt.
    Man holt also den Tankbehälter aus seinem Fahrzeug, der ja ohnehin nur provisorisch mit einer Schnur oder einem Kabel befestigt ist, und füllt des erworbene Benzin ein. An der Tankstelle funktioniert das recht zügig. In den anderen Fällen klappt es recht gut über einen Trichter (in der Regel abgeschnittene Mineralwasser oder Cola-Plastikflaschen).

    Unser Kfz, oder besser noch unser Kraftwerk, gehört mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 30 Litern pro 100 km nicht wirklich zu den sparsamsten Modellen. Den Vorschlag, doch einen Tankwagen anzuhängen habe ich nicht erst einmal gehört. Es haben sich schon mehrere „Experten“ darum gekümmert. Bisher leider nur mit dem Erfolg, das der anfängliche Verbrauch von 25 Litern nun leider der Vergangenheit angehört und nun in Form einer galoppierenden Benzininflation innerhalb weniger Tage bereits auf 30 Liter gestiegen ist. Natürlich fährt man unter solchen Verhältnissen nicht 100 km sondern rechnet nur aus, wieviel km man mit einem Liter schafft. Mit 3,33 km/Liter werde ich wohl recht nah an den Verbrauch eines Leopard II-Panzers herankommen, was im übrigen auch für die Anlassversuche des Chevys gilt, was die austretende Qualmwolke jeweils eindrucksvoll unterstreicht. Wenn man sich bei den Anlassversuchen des Chevys die Starversuche mit den Startpatronen von Hardy Krüger als Flugzeugkonstrukteur und Steward Granger als Pilot beim „Flug des Phönix“ ins Gedächtnis ruft, so hat man schon eine annähernde Vorstellung des täglichen Anlassszenarios.
    Die gesamte Steuerung des Fahrzeugs hing in den ersten Wochen nur an zwei kleinen und völlig verrosteten Schrauben, was nicht gerade zum Fahrgenuss beitrug. Das wurde nun repariert. Nun hat der Chevy ein Lenkverhalten, das noch am ehesten mit einem Ozeantanker vergleichbar ist. Das bedingt jedoch eine sehr vorausschauende Fahrweise, was jedoch im Stadtverkehr naturgemäß etwas komplizierter ist, als auf hoher See.
    Gestern habe ich beim Öffnen der Fahrertür, (lässt sich übrigens nur von außen öffnen, macht aber nix, da ja bei den Dämpfen und der Hitze ohnehin das Fenster geöffnet ist, und man somit die Tür von außen öffnen kann) also, da habe ich versehentlich die auf dieser Seite noch vorhandene Türsperre herausgerissen, so dass die Tür nun in einem Winkel von etwa 30 Grad offen blieb. Nach vielen vergeblichen Versuchen in völliger Dunkelheit hatte Reina die Schnauze voll und warf sich mit aller Kraft von außen gegen die Tür. Sie ging zu. Dass sie sich nun nicht mehr öffnen ließ, versteht sich von selbst. Mit vereinten Kräften und Tritten mit voller Kraft von innen haben wir die Tür dann gerade doch wieder aufbekommen.
    Da solche Probleme in der Regel nur dann auftauchen, wenn ich am Steuer sitze, lässt das für mich nur den einen Schluss zu: Chevy fahren ist wie Salsa tanzen, als Ausländer lernt man es nie!!!

    Salu2
    infocuba

    Kuba

  • Suche Reiseveranstalter für Kubareise
    infocubaI infocuba

    Hallo Urlauber2006
    Ich kann mich Andrea nur anschließen. Ich hatte dir schon mal angeboten, mir eine eMail zu schreiben und dann weitere Einzelheiten zu klären, hier im Forum geht das mit der Nennung von Reiseveranstaltern nicht.

    Salu2
    infocuba

    Reiseveranstalter

  • Welches Hotel in Cuba?
    infocubaI infocuba

    Hallo Stepru,
    also ich muss mich schon sehr über deine Aussage, dass man hier im Forum fast aussschließlich negative Hotelkritiken ließt wundern. Das ist ganz einfach unwahr und du solltest einfach mal etwas differenzieren und genauer lesen. Es gibt etliche einfache und preiswerte Hotels aber es gibt auch etliche sehr gute Hotels, die auch bei 4 Sternen nicht versifft, ********** oder ekelerregend sind. Pech kann man immer haben, und zwar weltweit aber das ist dann eher die Ausnahme und mit Sicherheit nicht die Regel. In vielen cubanischen Hotels kann man wohl international betrachtet einen Stern abziehen aber mit einer 4-Sterne Anlage kommt man in der Regel klar. Ich weiß wovon ich rede, denn ich wohne in der Nähe von Varadero und habe schon in etlichen Hotels auf ganz Cuba gewohnt. Mache sind wirklich ziemlich bescheiden aber andere, gerade 4**** All Incl. Hotels sind in der Regel durchaus geeignet, den Mindestanforderungen eines, wie du euch bezeichnest, nicht pingeligen Urlaubers zu genügen oder auch deutlich mehr als das. Empfehlungen könnte ich euch dann geben, wenn ich wüßte, wann und in welche Region ihr genau wollt und welche Interessen ihr persönlich mit dem Urlaub verbindet.

    Salu2
    infocuba

    Kuba

  • Suche Reiseveranstalter für Kubareise
    infocubaI infocuba

    Hallo Urlauber 2006,
    ihr scheint noch nicht so recht zu wissen, was ihr wollt. Vor einer Woche wolltet ihr 4-5 Tage nach Havanna, da habe ich euch einige Infos gegeben. Danach wolltet ihr ins Sol Palmeras. Auch dazu habe ich euch auch einiges geschrieben, auch zu Ausflügen von Varadero aus.
    Nun möchtet ihr einen preiswerten seriösen Reiseveranstalter für die völlig individuelle Zusammenstellung eurer ersten Cuba-Reise. Die bekannten Reisveranstalter bieten in der Regel Rundreisen an, die ich euch empfehlen würde und anschließend ein paar Tage Erholung am Strand. Ich kenne keinen legalen unseriösen Reiseverastalter auf Cuba, das ließe sich da auch nicht machen. Und wo es gerade preiswert ist, hängt von dem ab, was man erwartet und das ist ja individuell sehr unterschiedlich. Am Individuellsten ist es natürlich, sich ein Auto zu mieten, vorher selbst Unterkünfte zu buchen, z.B. mit Hilfe von Holidaychek und diese dann anzufahren. Das kann ich durchaus demjeningen empfehlen, der sich auskennt, nicht aber dem absoluten Cuba-Neuling, evtl. noch ohne Spanischkenntnisse.

    Salu2
    infocuba

    Reiseveranstalter

  • Wetterthread Kuba
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    Hallo nochmal irisc,
    im Juni ist die Hurrikangefahr noch vergleichsweise gering. Ich wohne übrigens mit meiner Familie 15 km entfernt von Varadero in Cárdenas. An den Wochenenden bin ich mit meiner Frau häufig in Varadero. Vielleicht können wir uns mal treffen. Schick mir doch mal ne eMail.
    Danke bis demänchst

    infocuba

    Kuba

  • Wetterthread Kuba
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    Hallo Irisc,
    die Regenzeit auf Cuba von Mai bis Oktober ist manchmal gar keine und die Einwohner wünschen sich nichts mehr als endlich Regen. Im Osten Cubas regnet es auch in der sog. Regenzeit oft sehr, sehr wenig oder sogar monatelang gar nicht. Wenn´s regnet, handelt es sich meist um Schauer, oft in Form von schweren Gewittern, meistens erst am Nachmittag. Oft ist nach 1 Stunde der Spuk wieder vorbei. Die Temperaturen steigen im Sommer auch schon mal über 35 Grad, meistens jedoch weniger. Im Westteil Cubas, also von Pinar del Río über Havanna, Varadero bis Santa Clara regnet´s in der sog. Regenzeit zum Glück mehr, als im Osten und man sieht auch im Sommer viel Grün. Im Osten Cubas sieht´s bei entspr. Wassermangel wie 2004/2005 (bis zu den Hurrikans) sehr karg aus.
    Die Regenzeit ist auch gleichzeitig Teil der alljährlichen Hurrikansaison, die vom 01.06. - 30.11. geht. Nicht immer hält sich die Natur an den Zeitplan und so endete der letzte Sturm der Saison 2005 mit "Zeta" erst am 06.01.2006.
    Wenn man gerade Pech hat und einen Sturm oder Hurrikan erwischt, ist´s auch schon mal mehrer Tage hintereinander mies. Die "Peitsche" des Hurrikans, also die Regen-Spiralbänder von Hurrikan Katrina z.B. verursachte bei ihrem Vorbeizug über Florida (zu dem Zeitpunkt noch ein Hurrikan der Stufe 1) im Westen Cubas fast 3 Tage lang Regen in Form von mehr oder weniger starken Schauern.
    Als sich der Hurrikan Wilma entwickelte, war es praktisch eine ganze Woche lang regnerisch und das von Granma bis Pinar jeweils zeitversetzt. So ärgerlich der Regen für die Touristen auch sein mag, für die Bewohner Cubas ist er ein Segen, denn der Wassermangel, hauptsächlich im Osten Cubas ist ein großes Problem und ökonomisch sehr einschneidend.
    Salu2
    infocuba

    Kuba

  • Erste Urlaubsreise nach Kuba
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    Hallo Urlauber,
    wie schön, dass ihr euch entschieden habt, auch mal Urlaub auf Cuba zu verbringen. Die Wahl des **** Hotels Sol Palmeras in Varadero war schon mal eine gute. Wir haben damals in Varadero geheiratet und unsere "Flittertage" im Sol Palmeras verbracht. Unser Nachbar arbeitet im Sol Palmeras und er sagt auch, dass das Hotel, sicherlich auch Dank der Sol-Kette, in den vergangenen Jahren nichts an Qualität eingebüßt hat. Die meisten Hotelkritiken gehen ja ebenfalls in diese Richtung. Das Sol Palmeras ist eines der teureren **** Hotels und auch schon älter, was der Qualität jedoch nicht entgegen steht. Es wird euch dort sicher gut gefallen.
    Auch die Wahl beim ersten Cuba-Aufenthalt 4-5 Tage Havanna einzuplanen halte ich für gut. Manch eine/r kann ja von Havanna gar nicht genug bekommen aber zum Einstieg reichen 4-5 Tage. Man kann ja schließlich auch nochmal wiederkommen.
    Also, was sich in Havanna lohnt anzusehen hängt natürlich immer vom Geschmack des/der Einzelnen ab, es gibt z.B. Leute, die gehen nicht in Museen, aber selbst diesen würde ich das Revolutionsmuseum empfehlen. Vielleicht wäre es ganz gut, sich vor der Reise, oder wie ich es immer wieder sehe, spätestens im Flugzeug mit einem Reiseführer zu beschäftigen, das erleichtert den Einstieg und gibt beim späteren Live-Erlebnis den Aha-Effekt.
    Es lohnt sich auf alle Fälle ein ausgiebiger Rundgang durch die Altstadt. Da wäre es ganz gut, sich mal die Unterschiede des restaurierten Teiles im Vergleich zum noch "naturbelassenen" Teil anzusehen. Wenn man sich auskennt, liegen diese beiden Teile oft nur 10m auseinander. Havanna gehört ja zum Weltkulturerbe der UNESCO und es wird seit Jahren sehr stark restauriert, auch an Stellen, die ich vor 10 Jahren nicht für möglich gehalten habe.
    Beim Stadtrundgang, der ja vielleicht in der Nähe der Kathedrale beginnt, kommt man immer wieder an Museen vorbei aber es gibt auch eine Menge Plätze, die zum Verweilen einladen. Der Besuch der Bodeguita del Medio kann im Vobeigehen sein, hat man dann mal gesehen und gut isses. Die Gegend um das Capitolio und dein Besuch desselben sind sicherlich auch lohnend. Ein Besuch der Hotels Inglaterrá oder schräg gegenüber des Parque Central lohnen sich schon wegen der schönen Dachterrassen mit entspr. Blick. Auch ein Besuch des Hotel Nacional sollte eingeplant werden, verbunden mit einem Spaziergang am Malecón. Vielleicht schaut man sich vorher auch einfach mal einen guten alten Cuba-Film an und ist dann selbs t mal an historischer Stätte, wie z.B. im Hotel Nacional. Vom Nacional aus ein paar Meter entfernt spaziert man über die Rampa in Richtung der aus dem Film Erdbeer und Schokolade berühmten Eisdiele Coppelia. Bei gutem Wetter ist es schon interessant die langen Schlangen zu beobachten, die sich regelmäßig davor bilden. Sehr schön ist auch der Blick vom Restaurant oder der Bar aus dem FOCSA-Gebäude. Das ist das größte Hochhaus der Stadt, nur einen Steinwurf vom Hotel Nacional entfernt. Zuletzt wurde dort gearbeitet und man konnte leider nicht hochfahren. Wenn´s jetzt wieder geht, hat man von dort oben einen herrlichen Blick über die gesamte Stadt, zahlt für die Auffahrt nichts und isst oder trinkt oben etwas.
    Interessant ist auch ein Besuch oder besser eine Fahrt durch den Stadteil Miramar, in dem viele ausländische Firmen, einige Ministerien und angehörige der Botschaften residieren. Man wird sich sicherlich auch den Revolutionsplatz ansehen, gehört einfach dazu. Mir persönlich gefällt´s immer wieder gut im Chinesischen Viertel, unweit vom Capitolio, in der Regel sehr gutes Essen und meistens preiwert. Erst mal ganz durchgehen und erst beim Zurückgehen entscheiden, wo man gerne sitzen möchte. Man wird auf den paar Metern von jedem der zahlreichen Restaurants angesprochen, sollte aber vielleicht erst mal selbst sehen, vielleicht bekommt man ja irgendwo ein spezielles Angebot.
    Der Hafen ist noch ganz interessant und auf der gegenüberliegenen Seite ist ein Besuch des Cristo, einer weithin sichtbaren Statue mit Blick über die ganze Stadt sehenswert, vielleicht verbunden mit dem Besuch von El Morro, der Hafeneinfahrt von Havanna.
    Interessant ist auch ein Besuch des Einkaufszentrums Carlos III oder moderner des am Mélia Cohiba.
    Ihr werdet sicherlich von sehr vielen Cubanern angesprochen, meistens direkt mit Namen, nämlich als "Manfred", fast so hört es sich an, wenn sie "My friend" sagen. Tragt eure Wertsachen nicht zur Schau und verhaltet euch touristisch normal dann wird in der Regel nichts passieren. Lasst euch auf der Straße keine Zigarren andrehen, die sind meistens geklaut oder gefälscht (untere Lage Banananblätter ist keine Seltenheit). Ich denke, ihr werdet schon klarkommen. Schade, ich bin auch im März wieder auf Cuba, fliege aber am 26.03.06 erst mal zurück nach Deutschland, sonst hätten wir uns in Varadero treffen können. Ich wohne zusammen mit meiner Frau in Cárdenas, 15 km von Varadero entfernt. Wir sind an den Wochenenden häufig in Varadero.
    Übrigens, wenn ihr Naturliebhaber seid, lohnt sich von Havanna aus auch ein Ausflug nach Soróa, Las Terazas und Viñales, im Westen Cubas. Warum es sich lohnt, steht in jedem Reiseführer.
    Von Varadero aus (Busbahnhof an der 36.Straße) fährt jeden Morgen um 7.30 Uhr ein Viazul-Bus nach Trinidad, sehr zuverlässig. Nehmt Pullover oder Jacke mit in den Bus. Die Klimalanlage steht auf 22 Grad und da bleibt sie auch stehen. Ausfüge von Varadero aus nach Cárdenas oder Matanzas leicht möglich. Interessant ist es sicherlich, mit der einheimischen Währung, dem cubanischen Peso CUP auf einem Markt einzukaufen. Der Convertibe Peso CUC wird an jeder CADECA, den Wechselkassen, oder auch in den Banken legal gewechselt.
    Varadero selbst hat man in ein paar Stunden gesehen, sehenswert sicherlich die Plaza America, vom Sol Palmeras ein paar hundert Meter entfernt, Ausglüge von der Marina Chapalin aus, buchbar im Hotel, das Delphinarium, der Parque Josone und dann abens ein Besuch der Open-Air "Disco" an der 62. Straße. Natürlich lohnt sich auch ein Spaziergang durch den vorderen Teil Varaderos, in dem die Hotels einfacher und die Preise deutlich niedriger sind.
    Es werden natürlich etliche nautische Auslüge angboten, z.B. mit dem Katamaran zum Schnorcheln, mit dem Glasbodenboot zu einem vorgelagerten Korallenriff oder mit einer großen Grußße und jeweils 2-Sitzern durch die Mangroven. Fallschirmspringen als Tandemsprung ist sehr beliebt.
    Die auszuleihenden Mopeds sind meistens 50 ccm Yamaha mit guter Qualität. Ich bin damit schon von Varadero aus ohne Probleme nach Havanna gefahren. Autos sind doch verdammt teuer auf Cuba. Unser Privatwagen ist übrigens ein 49er Chevy, schön rot. Das Lenkverhalten dieser Fahrzeuge ist noch am ehesten mit dem eines Ozeantankers vergleichbar. vielleicht habt ihr mal die Gelegenheit mitzufahren. Das Wetter ist in der Regel gut, nahe 30 Grad und noch keine Hurrikangefahr, die beginnt erst ab Juni.
    Wenn ihr noch Fragen habt oder vielleicht doch schon in der Zeit vom 21.03-26.03.06 in Varadero seid, meldet euch doch mal per eMail.

    Salu2
    infocuba

    Kuba

  • Livegruss aus Havanna
    infocubaI infocuba

    Ich hab mal den Link vom Wetter auf Cuba im Februar 2005 eingefügt. Am Ende des Links beim Anklicken der Pfeile nach rechts erscheinen mehrere Schautalfeln. Wenn man da nur mal die Fig 2 (absolute Regenmenge), die Fig 3 (durchschnittliche Höchsttemperaturen) und Fig 4 (durchschnittliche Minimaltemperaturen) vergleicht, dann sieht man, und das ist im Januar nicht anders, dass man im Winter als Urlauber im Osten Cubas, sprich Prov. Holguín bei den durchschnittlichen Minimaltemperaturen etwa 7-8 Grad höher liegt, als z.B. in Varadero. Die durchschnittlichen Maximalwerte sind dabei bei rund 27 Grad recht ähnlich. Heftige Temperaturschwankungen durch trockene Kaltfronten sind gerade im Westen Cubas im Winter nichts Besonderes.

    http://www.met.inf.cu/asp/genesis.asp?TB0=PLANTILLAS&TB1=MES&TB2=/Mes/FEBRERO2005.HTM

    Salu2
    infocuba

    Kuba
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