"Der Thai" ist immer freundlich.
"Der Japaner" lächelt immer.
"Der Schweizer" ist immer bedächtig.
"Der Italiener" hat immer Temperamentsausbrüche.
"Der Chinese" ist immer rücksichtslos.
"Der Kolumbianer" handelt immer mit Drogen.
"Der Engländer" hat immer schwarzen Humor.
"Der Franzose" ist immer arrogant.
"Der Marokkaner" ist immer respektlos gegenüber Frauen.
"Der Amerikaner" ist immer oberflächlich.
"Der Kenianer" kann immer gut tanzen und singen.
"Der Andalusier" ist immer unbeschwert und fröhlich.
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"Der Deutsche" meckert immer über andere?
Wahrnehmung ist immer subjektiv und von Erwartungen geprägt. Und die Bewertung einer Situation hat immer auch etwas mit der Interpretation eines Verhaltens zu tun.
Ich habe mich in einem Reiseland auch mal gewundert, was andere an den Menschen dort so toll finden und mich dann in den Monaten nach der Rückkehr über mich geärgert, da ich rückblickend wenig offen und ohne viel Verständnis für den Menschenschlag dort unterwegs gewesen bin. Das lag daran, dass ich über alle Maßen gestresst war schon vor der Reise. Und es lag daran, dass ich Wunder was erwartet habe, wie man mir entgegentreten müsste, was auch nicht realistisch war.
Du versuchst offenbar jetzt in deinem Posting deine Beurteilung "der Andalusier" zu bestätigen. Ich hoffe, es gelingt nicht. Bedenke, dass die Bevölkerung dort nun Mitte September eine lange und anstrengende Saison hinter sich gebracht hat, sicherlich voller Erfahrungen mit Gästen, die oftmals über alle Maßen anspruchsvoll und dabei sicherlich oft auch dämlich und vorurteilsbehaftet waren. Ich schätze, hättest du deinen Urlaub in einem Seebad auf Rügen verbracht, wäre es ähnlich gewesen zum Ende der Saison und zum Ende der Kraft.
Ich habe in Andalusien (allerdings habe ich keinen Badeurlaub gemacht in Orten, in denen ein Großteil der Touristen meint, mit Ticket und Hotelbuchung den gesamten Ort gekauft zu haben) überwiegend sehr freundliche, entspannte und höfliche Menschen kennengelernt.